20.07.2023

Ada Growth: Hansmann, Fund F, Calm/Storm u.a. investieren in Wiener Frauen-EdTech

Dank einer illustren, nahezu geschlechter-paritätischen Investor:innenrunde kommt Ada Gowth nun auf insgesamt mehr als eine Million Euro investiertes Kapital.
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Das Ada Growth-Gründer:innen-Duo Matthew Ziebarth und Kosima Kovar mit der Investor:innen-Runde im Hintergrund | © Philipp Lipiarski
Aus dem Archiv (Jahr 2023): Das Founder-Duo Matthew Ziebarth und Kosima Kovar mit der Investor:innen-Runde im Hintergrund. Kovar ist seit 2025 operativ nicht mehr tätig. | © Philipp Lipiarski

Das Wiener Startup Ada Growth von Kosima Kovar und Matthew Ziebarth sieht sein Ziel in der Förderung der Sichtbarkeit und des Erfolgs von Frauen in der Wirtschaft. Geschafft werden soll das mit einer App, die als B2B-Lösung vertrieben wird und Unternehmen dabei helfen soll, attraktiver für weibliche Talente zu werden.

Ada App als „Mentorin in der Tasche jeder Frau“

Die Ada App soll als „Mentorin in der Tasche jeder Frau“ fungieren. Dazu bietet sie täglich zweiminütige Videos von führenden internationalen Expert:innen aus den Kategorien „Körpersprache“, „Innere Haltung“, „Stimme & Sprache“ sowie „Kommunikation & Rhetorik“ mit konkreten Tipps, die Nutzerinnen im beruflichen und privaten Leben sofort umsetzen können sollen.

Hansmann übernimmt Lead in stark besetzter Finanzierungsrunde für Ada Growth

Nun schloss Ada Growth eine nicht genau bezifferte sechsstellige Finanzierungsrunde ab, mit der es laut eigenen Angeben auf mehr als eine Millionen Euro insgesamt investiertes Kapital kommt. Den Lead dabei übernahm Business Angel Hansi Hansmann, der bereits zuvor in das Startup investiert war. Auch die Bestandsinvestor:innen Anna Hofmann, Managing Director von Green Source, und Berndt Zinnöcker, Tax Partner bei BDO, zogen wieder mit.

Dazu kam eine ganze Reihe teils prominenter Neuinvestor:innen, allen voran die VC-Fonds Calm/Storm und Fund F. Zudem investierten Ex-JW-Chefin Christiane Holzinger, Runtastic-Co-Founder Alfred Luger, Dorda Managing Partnerin Francine Brogyányi, Investorin Nathalie Karré, Kollitsch&Soravia-Geschäftsführerin Jasmin Soravia, Investorin Karin Kreutzer und Dorda-Partner Stefan Artner.

57 Prozent Frauen investiert

Auch das Geschlechterverhältnis spielte bei der Auswahl der Investor:innen eine Rolle. „Nicht nur das Gründer:innenteam zeigt absolute Geschlechterparität, auch das gesamte Ada Growth Team. Nach der aktuellen Investmentrunde sind nun 57 Prozent Frauen investiert“, heißt es in einer Aussendung zum Investment.

Das Geld soll in die Steigerung der Bekanntheit in der Schweiz und Deutschland sowie den Launch einer englischsprachigen Version der Ada App fließen. „Diese Investitionsrunde ist ein Beweis für das enorme Potenzial der Ada App und die Notwendigkeit von Unternehmen, in weibliche Talente zu investieren. Mit den aufgenommenen Mitteln sind wir in der Lage, neue Märkte zu erschließen“, kommentiert Gründerin Kosima Kovar.

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Das byrd-Gründer:innen-Team vl.: Sebastian Mach, Petra Dobrocka und Alexander Leichter | (c) byrd
Das byrd-Gründer:innen-Team vl.: Sebastian Mach, Petra Dobrocka und Alexander Leichter | (c) byrd

Es war im Mai 2022 eine der letzten richtig großen Startup-Kapitalrunden in Österreich, bevor die Ukraine-Krieg bedingte Krise dem damaligen Finanzierungsboom ein Ende bereitete: Das Wiener Logistik-Scaleup byrd holte damals in seiner Series-C-Kapitalrunde 50 Millionen Euro und Mitgründerin Petra Dobrocka sah das Scaleup „auf einem guten Weg zum Unicorn“, wie brutkasten damals berichtete.

Medial wurde es danach eher leise um byrd. Ausschließlich steil bergauf ging es vermutlich nicht – die Entwicklungen des Startup-Ökosystems und der Logistik-Branche in den Folgejahren boten definitiv keine optimalen Bedingungen. Zum Jahreswechsel 2025/2026 ging Dobrocka gegenüber brutkasten für dieses Jahr von „weiter anhaltenden Kostenerhöhungen, die unsere Margen unter Druck setzen“, aus.

Neuerliche Finanzierungsrunde – kein Kommentar zur Summe

Wie mehrere Medien heute berichteten, holte sich byrd nun erneut Kapital von seinen Bestandsinvestoren. Dobrocka bestätigt das auf brutkasten-Anfrage. Den Lead habe dabei Mouro Capital, der VC-Arm des Bankenriesen Santander, übernommen. Über die investierte Summe wurde dabei Stillschweigen vereinbart. „Das ist kein Thema, das ich kommentieren kann“, sagt Dobrocka.

KI-Connector und neuer Polen-Standort im Fokus

Deutlich gesprächiger zeigt sich die Gründerin dafür über die nächsten Pläne des Scaleups. Konkret nennt sie zwei Schritte: „Erstens haben wir einen KI-Connector released. Unsere Kunden verbinden Tools wie Claude und ChatGPT mit dem Connector und können dort ihre Logistik-Daten direkt bearbeiten“, erklärt Dobrocka. Man reagiere damit auf die sich ändernde Arbeitsweise durch KI. „Sie nutzen die Tools bereits in vielen anderen Bereichen und können so, ohne zusätzlichen Login, etwa direkt Lagerbestände und -prognosen einbeziehen, wenn sie eine Marketing-Kampagne machen“, so die Gründerin.

Zweitens habe man ein internationales Logistik-Unternehmen als Partner mit einer Logistik-Zentrale in Polen gewonnen und damit einen weiteren Standort gestartet. Der Hintergrund: „Online-Shops stehen aktuell unter einem enormen Kostendruck. Der Trend geht Richtung gute Customer Experience zu guten Kosten und Fulfillment in Deutschland ist vielen zu teuer. Mit dem Polen-Standort können wir Deutschland in der selben Geschwindigkeit, aber günstiger beliefern. Hier sehen wir viel Marktpotenzial“, sagt Dobrocka.

Mit dem Partner arbeite man bereits länger zusammen. „Wie an allen anderen Standorten liefern wir Software und Kunden und sie machen das Operative. Sie fahren bereits bislang jeden Tag nach Deutschland zu DHL und Co. und kennen die Abläufe.“

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