04.09.2018

A1: Marcus Grausam als CEO bestätigt

Marcus Grausam war bereits seit Oktober 2017 interimistischer CEO von A1, nachdem Margarete Schramböck, bevor sie Wirtschaftsministerin wurde, den Posten freimachte. Nun wurde er in seiner Funktion als Geschäftsführer bestätigt.
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Marcus Grausam in Interview über die 5G-Technologie und das Internet der Dinge.
(c) A1. Marcus Grausam
Der interimistische A1 CEO Marcus Grausam ist in seiner Funktion als Geschäftsführer der österreichischen Tochter der A1 Telekom Austria Group bestätigt worden. Seit Oktober 2017 hatte er diesen Posten inne, nachdem seine Vorgängerin Margarete Schramböck Ministerin wurde. Er wird diese Funktion zusätzlich zu seiner Aufgabe als CTO wahrnehmen. „Ich freue mich auf die gute Zusammenarbeit mit Marcus, den ich schon in meinen früheren Funktionen kennen- und schätzen gelernt habe“, sagte Thomas Arnoldner an seinem ersten Arbeitstag als CEO der A1 Telekom Austria Group. „Marcus war der ideale Kandidat, das haben die letzten Monate deutlich gezeigt“, betonte Alejandro Plater, COO des österreichischen Telekommunikationskonzerns. Der Beschluss zur Bestellung von Grausam im Aufsichtsrat war einstimmig erfolgt. „A1 ist das führende österreichische Unternehmen in einer der spannendsten Branchen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit einem erstklassigen Team, A1 zu neuen Erfolgen zu führen“, sagte Grausam anlässlich seiner Bestellung.

Marcus Grausam: seit 2012 CTO und Vorstandsmitglied von A1

Marcus Grausam startete 1998 bei mobilkom austria als Projektmanager und war verantwortlich für die Einführung eines neuen Billing Systems. Danach leitete er den Bereich „Operation & Maintenance“ bei mobilkom austria und nach der Fusion 2010 wurde er Bereichsleiter „Operations“ bei A1 Telekom Austria. Seit Oktober 2012 bekleidete Marcus Grausam die Rolle als Chief Technology Officer (CTO) und Vorstandsmitglied.

Über A1 Telekom Austria Group

Die an der Wiener Börse notierte A1 Telekom Austria Group ist Provider für digitale Services und Kommunikationslösungen im CEE Raum mit mehr als 24 Millionen Kunden in sieben Ländern. Hierzu zählen Österreich, Slowenien und Bulgarien, Weißrussland, Kroatien, Serbien und Mazedonien. Die A1 Telekom Austria Group, die Kommunikationslösungen, Payment und Unterhaltungsservices sowie integrierte Business Lösungen anbietet, hat im Geschäftsjahr 2017 4,38 Mrd. Euro Umsatz erzielt und beschäftigt rund 19.000 MitarbeiterInnen.

A1 CEO Marcus Grausam auf dem Forum Alpbach über den Start Up Campus

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Manuel Sonnleithner und Ingmar Mattus | (c) TradersYard
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„Wir haben die letzten Jahre damit verbracht, das richtige Produkt und das richtige Team aufzubauen“, wird Manuel Sonnleithner, CEO des Wiener Prop-Trading-Startups TradersYard, in einer Aussendung zitiert. In dieser wird der Abschluss einer neuen Finanzierungsrunde verkündet. Das Geld stammt von Andromeda Capital Partners Suisse unter der Führung des Investors Ingmar Mattus. Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft übernahm bereits im Jahr 2023 die Mehrheit des Unternehmens, wie brutkasten damals berichtete. Die nun erfolgte Kapitalzufuhr soll die Expansion in Europa, Afrika und dem asiatisch-pazifischen Raum vorantreiben.

„Bauen statt Ausleihen“

Als Basis für dieses Wachstum soll eine selbst entwickelte technologische Infrastruktur dienen. TradersYard hat ein System aufgebaut, das vom Risikomanagement bis zum CRM reicht. Erst kürzlich brachten die Entwickler:innen eine neue Version dieser hauseigenen Handelsplattform auf den Markt. Investor Mattus sieht in diesem Ansatz einen strategischen Hebel: „Was mich von Anfang an zu TradersYard zog, war ihre Bereitschaft zu bauen statt auszuleihen.“ In einer Branche, in der sich so viele auf die Technologie von Drittanbietern verlassen, verschaffe die firmeneigene Infrastruktur einen erheblichen Wettbewerbsvorteil und ein solides Fundament für nachhaltiges Wachstum.

„Schneller bewegen“

Diese technologische Basis ermögliche nun die Einführung neuer Funktionen. Die frischen Mittel sollen direkt in den Start von sogenannten Instant-Funded-Accounts fließen. Diese Modelle sollen Trader:innen einen sofortigen Zugang zu kapitalisierten Konten bieten. Zeitgleich bereitet die Firma Auszahlungen auf Abruf vor. „Dieses neue Kapital erlaubt es uns, uns schneller zu bewegen und unsere Plattform zu mehr Tradern weltweit zu bringen“, sagt Sonnleithner. Der Manager übernahm die Rolle des CEO im November 2024 (brutkasten berichtete). Die aktuellen Produkteinführungen seien dabei nur die ersten von vielen geplanten Funktionen.

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