06.11.2015

6 Tipps: Stressfaktoren vermeiden durch richtiges Zeitmanagement

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(c) fotolia-Ivan Kruk:

Stress und Arbeitsleben gehen oft Hand in Hand. Wer kennt das Gefühl nicht, der Zeit hinterher zu rennen oder trotz Überstunden kein Ende in Sicht zu haben. Die Fähigkeit mit Stress umzugehen, kann den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg bedeuten. Mit diesen Tipps gelingt das richtige Zeitmanagement.

Leistungsdruck oder gesteigerte berufliche Anforderungen: Während den einen Stress am Arbeitsplatz zu Hochleistungen anspornt, kommt es bei dem anderen zu einer Beeinträchtigung der Produktivität. Auch auf die körperliche und emotionale Gesundheit wirkt sich eine übermäßige Belastung aus. Nachfolgend sechs Tipps vom Brutkasten für die Vermeidung von belastenden Stressfaktoren:

Prioritäten setzen

Wichtige Tätigkeiten werden oft genauso behandelt, wie unwichtigere. Die To-Do-Liste sollte daher nach Wichtigkeit der Aufgaben gereiht werden. Damit diese Arbeiten bestimmt erledigt werden, kommen die priorisierten zuerst.

Dem Stress davon laufen

Wenn einem die Arbeit zu Kopf steigt, dann hilft eines: Bewegung. Sport setzt Endorphine frei und diese machen wieder glücklich und dadurch produktiv. In der Wochenplanung sollte Sport daher genauso eingeplant werden wie Geschäftstermine.

Die Kunst der effektiven Delegation

Es ergeben sich viele Vorteile, wenn man lernt wie man Arbeit richtig verteilt oder abgibt. Die Vorteile sind: Stressreduktion und mehr Zeit, sich den wichtigen Aufgaben zu widmen.

Geplante Zwischenfälle

Eine perfekt geplante To-Do-Liste und auf einmal kommt ein zweites Projekt hinzu. Das Einplanen von Puffern kann helfen, auf Veränderungen gelassen zu reagieren. Nicht jede Deadline sollte bis zur letzten Minute genutzt werden.

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Ablenkungen loswerden

Eine halbe Stunde auf Facebook verbracht? E-Mails haben die eigentliche Arbeit unterbrochen? Es gibt viele Zeitdiebe. Für ein effizientes Arbeiten ist es wichtig sie zu erkennen und diese bewusst zu limitieren. Der Hirnforscher Bernd Hufnagl meint, dass unsere Konzentration bereits nach elf Minuten nachlässt. (Hier mehr Informationen vom Experten)

Genügend Schlaf und gutes Essen

Gesundes Essen gibt lang anhaltende Energie und ein gutes Körpergefühl. Mandeln, Heidelbeeren und Lachs haben eine zusätzliche Stress reduzierende Wirkung. Auch Smoothies können echte Energie-Booster sein. Schlafmangel führt zur verstärkten Ausschüttung des Stresshormons Cortisol. Zudem ist man schneller überfordert, wenn man müde ist. Echte Ruhezeiten sollten daher nicht zu kurz kommen und der Körper wird es danken, wenn er ausreichend Schlaf bekommt.

 

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Matteo Rosoli, CEO von eustella © eustella

„In den USA wird gerade die Ära der Superintelligenz ausgerufen. Europa darf dabei nicht zuschauen“, sagt Matteo Rosoli, CEO von eustella. Das Wiener Startup hat am 20. Oktober die Version 1.5 seiner Plattform für KI-Agenten veröffentlicht. Sie läuft nach eigenen Angaben auf rein europäischer Cloud-Infrastruktur.

Nachtraining statt Neuentwicklung

Eustella entwickelt kein Sprachmodell von Grund auf. Stattdessen setzt das Team auf offene Modelle, deren Gewichte frei verfügbar sind, und entwickelt sie mit eigenen Daten und Verfahren weiter. Ausgangspunkt ist laut Aussendung „das chinesische Basismodell Qwen 3.8 27B”. Die leistungsstärksten offenen Modelle stammten demnach „derzeit überwiegend aus China”. Das Nachtraining soll auch deren Voreingenommenheit reduzieren.

Ergebnisse aus eigener Messung

Wie viel das Nachtraining bringt, hat eustella selbst gemessen, mit 14 gängigen Leistungstests für KI-Modelle (Benchmarks). Laut Unternehmen schneidet v1.5 in allen 14 besser ab als das Basismodell, im Schnitt um fünf Punkte. Am deutlichsten fällt der Zuwachs beim Programmieren (LiveCodeBench, plus 17,1 Punkte), beim Befolgen komplexer Anweisungen (IFBench, plus 10,9) und in mehrstufigen Gesprächen (MultiChallenge, plus 10,8) aus.

Im Vergleich mit US-Modellen zieht eustella folgende Bilanz: v1.5 erreicht mit 27 Milliarden Parametern bei LiveCodeBench 89,1 Prozent, fast identisch mit Claude Opus 5 (89,0). GPT-5.6 Sol kommt auf 82,6. Bei GPQA Diamond, einem Test mit naturwissenschaftlichen Expertenfragen, liegt eustella mit 92,6 Prozent hinter Claude Opus 5 (93,9). Beim Verstehen langer Dokumente (AA-LCR) führt v1.5 laut eigenen Angaben mit 87,5 Prozent vor Claude Opus 5 (79,0) und GPT-5.6 Sol (84,0).

Auch gegenüber dem französischen Anbieter Mistral liegt v1.5 laut eustella in allen sieben vergleichbaren Benchmarks vorn, obwohl Mistral Medium 3.5 rund fünfmal so viele Parameter habe.

Die im Sommer verglichenen Modelle sind allerdings nicht mehr die aktuellsten ihrer Anbieter. Anthropic hat mit Fable 5.1 (seit 1. September) und Opus 5.5 (seit 22. September) zwei jüngere Modelle veröffentlicht. Auch OpenAI und Mistral haben mittlerweile neue Modelle vorgestellt.

Vom Launch zur Unternehmensplattform

Vorgestellt hat eustella seine App am 24. Juni. Beim Start im Juni waren es knapp 5.000 Nutzer:innen, jetzt mehr als 22.000. Die KI-Agenten unterstützen mehrstufige Aufgaben wie Recherchen, Präsentationen oder Reiseplanung. Ende August folgte laut eustella eine Optimierung, die das Achtfache an Nutzung zum gleichen Preis ermöglicht. Mit v1.5 kommen Team- und Enterprise-Pläne: „Orbit” kostet 20 Euro pro Nutzer:in und Monat, „Constellation” mit vierfachem Nutzungsvolumen 80 Euro. Die ersten 25 Partner:innen haben bereits API-Zugriff.

Eigene Technologie in Planung

„Wir haben diesen Sommer gezeigt, dass ein europäisches Team mit offenen Modellen und eigener Forschung an die Weltspitze heranrücken kann”, sagt Rosoli. v1.5 sei „erst der Anfang”. Weitere Forschung ist in Vorbereitung, eigene KI-Technologie will eustella Schritt für Schritt entwickeln.

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