30.11.2018

5 Millionen Euro Social Entrepreneurship-Fonds startet 2019

Die betriebliche Vorsorgekasse fair-finance hat den Launch des ersten österreichischen Social Entrepreneurship-Fonds angekündigt. Er soll im ersten Quartal 2019 starten und über drei Jahre verteilt Sozialunternehmer und Social Impact Startups mit insgesamt fünf Millionen Euro unterstützen.
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Social Entrepreneurship-Fonds
(c) fotolia/dekdoyjaidee

Social Entrepreneurship hat zum Ziel gesellschaftliche Probleme auf unternehmerische Art zu lösen. Die Branche ist in den letzten Jahren nicht nur international, sondern auch in Österreich immer mehr auf dem Vormarsch. Die öffentliche und politische Wahrnehmung hinke jedoch noch hinterher. Dies ist zumindest die These von GEMSE, einer österreichischen Multistakeholder-Initiative für Social Entrepreneurship. Um dies zu ändern, bedürfe es laut der Initiative einer stärkeren Verankerung von Social Entrepreneurship in der Bildungs- und Forschungslandschaft. Nicht viel weniger essentiell sei zudem der Aufbau einer „Investmentlandschaft“, um das Wachstum der Branche zu gewährleisten. Ein Teil dieses Wachstums ist unter anderem die unlängst von fair-finance angekündigte Gründung des ersten österreichischen Social Entrepreneurship-Fonds.

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Social Entrepreneurship-Fonds umfasst 5 Millionen Euro

Der Fonds soll im ersten Quartal 2019 gelauncht werden und über drei Jahre verteilt Social Entrepreneure mit insgesamt fünf Millionen Euro unterstützen. Damit möchte fair-finance Social Business Cases mit „messbarem Impact“ die Chance geben, sich weiter zu entwickeln und ihren Social Impact zu maximieren. Von fair-finance heißt es zudem: „Grundsätzlich erfolgt das Fondsmanagement durch fair-finance pro bono, so dass der Fonds nicht mit den üblicherweise hohen Management Fees belastet wird.“

SENA: Die erste Interessensvertretung für Social Entrepreneure

Damit Social Entrepreneurship in Österreich künftig einen höheren Stellenwert einnimmt, hat sich zudem im Juni diesen Jahres mit SENA die erste nationale Interessenvertretung für Sozialunternehmer gegründet. SENA steht für „Social Entrepreneurship Network Austria“ und möchte, wie der Namen schon verrät, Akteure aus der Social Entrepreneurship Community miteinander vernetzten. „Wir wollen Social Entrepreneurs in Österreich eine Heimat bieten, den Bereich Social Entrepreneurship besser sichtbar machen und dafür eintreten, dass es in Zukunft leichter wird, Social Enterprises zu gründen und zu finanzieren“, so Walburga Fröhlich, Obfrau von SENA.

Eine Viezahl an Forderungen

Die Forderungen der GEMSE und SENA an die Politik sind vielfältig. Um die Investment-Landschaft aufzubauen, bedürfe es beispielsweise des Abbaus steuerlicher Hürden. Zudem müsse Österreich auf EU-Ebene initiierten Aktivitäten, wie die EU Social Innovation Competition, aufgreifen und die darin enthaltenen Maßnahmen auch umsetzen.


=> zur Page von SENA 

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Raimund Ortner | (c) Coinfinity
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Er ist bereits seit 2023 im Unternehmen – bislang als „Head of Business & Wealth“. Als solcher war Raimund Ortner vergangenes Jahr auch zu Gast im brutkasten-Video-Talk. Nun wird er Co-Geschäftsführer des 2014 gegründeten Grazer Bitcoin-Brokers Coinfinity, der seit Dezember 2025 eine MiCAR-Lizenz hält, wie brutkasten berichtete.

Doppelspitze mit Stefan Grill

Ortner ersetzt damit Gründer Max Tertinegg in der Doppelspitze mit Stefan Grill. Tertinegg bleibt aber im Unternehmen, wo er „künftig das Thema Künstliche Intelligenz vorantreiben“ soll. „Ich freue mich, die Geschäftsführung in die Hände von Raimund zu legen. Er ist Bitcoiner, kennt unsere Kundinnen und Kunden und lebt unsere Werte. Und er wird Coinfinity mit seinem eigenen Stil weiterführen“, kommentiert Tertinegg.

Ortner als Gesicht nach außen

Konkret soll Ortner fortan das Unternehmen nach außen vertreten und den Kundenbereich verantworten, wie er es auch schon bisher vielfach gemacht hat. „In den vergangenen Jahren war es häufig er, der Coinfinity in Podcasts, auf Konferenzen und in unzähligen Kundenterminen ein Gesicht gegeben hat. Diese Nähe zum Kunden bringt er nun in die Geschäftsführung ein“, heißt es dazu vom Unternehmen. Grill sei indes für den Betrieb im Inneren zuständig.

B2B- und Vermögensanlagegeschäft sollen ausgebaut werden

Ortner habe das Geschäft mit Firmenkunden und vermögenden Privatpersonen aufgebaut und geprägt, heißt es weiter. Dieses Angebot wolle man konsequent vorantreiben. „In meiner bisherigen Funktion als Head of Business & Wealth konnte ich wertvolle Perspektiven sammeln, die ich nun als Geschäftsführer mit voller Dynamik einbringen werde“, kommentiert er. Er wolle „Bitcoin seinen berechtigten Platz in der breiten Anlegerschaft verschaffen“.

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