02.04.2015

5 kreative Geschenkideen von Startups zum Osterfest

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Fünf kreative Startup-Ostergeschenk-Ideen!

Ostern, Weihnachten und andere Feiertage sind eine gute Gelegenheit, den Menschen, die einem etwas bedeuten Freude zu bereiten. In wenigen Tagen ist es wieder soweit: Die Suche nach einem passenden Ostergeschenk hat für viele bereits begonnen. DerBrutkasten hat für all jene, die noch nichts passendes gefunden haben, innovative Geschenkideen von Startups zusammen gestellt.

1. Die Glossybox

Parfums, Duschutensilien und andere Beautyprodukte sind Geschenkklassiker. Die Glossyboy hat sich darauf spezialisiert und bietet vor allem Variation: In monatlich variierenden Boxen werden verschiedene Beautyprodukte zusammengestellt. Man kann unterschiedliche Abovarianten buchen. Neben einer monatlichen Box für Frauen, gibt es die Glossybox für Männer – allerdings einstweilen nur in Deutschland. Die Box sieht schick aus, die Produkte sind hochwertig. Ein persönlicher Gruß kann ebenfalls angefügt werden.

Ein Glossybox-Drei-Monatsabo kostet in Österreich 45 Euro.

Glossybox

2. Bloomydays

Das interessante Konzept hinter Bloomydays sieht folgendermaßen aus: Man kann Online individuelle Blumenabos bestellen. In regelmäßigen Abständen werden Blumensträuße nach Hause geliefert und überraschen den Empfänger. Man kann die Blumenarrangements auch individuell gestalten. Im Preis inkludiert ist eine Frischegarantie und eine Grußkarte ist auf Wunsch ebenfalls dabei.

Das Kennenlern-Abo mit drei Lieferungen alle zwei Wochen gibt es um 24, 90 Euro.

Bloomydays

3. Soulbottles

Kauft man eine Soulbottle, bereitet man nicht nur eine Freude, sondern trägt auch dazu bei, umweltschädliches Plastik zu verbannen. Denn Soulbottles sind stylische Trinkflaschen aus Glas, die 100% plastikfrei sind – sogar der Verschluss, der bei vielen anderen Flaschen aus Glas immer noch aus Plastik besteht. Man kann aus unterschiedlichen Designs einen individuellen Behälter zusammenstellen. Individuelle Designs sind zwar möglich, allerdings nur ab einer gewissen Stückzahl. 1 Euro des Verkaufspreises wird an eine Organisation gespendet, die das Ziel hat, mehr Menschen Zugang zu sauberen Trinkwasser zu ermöglichen.

Kostenpunkt: Rund 20 Euro

soulbottle

4. Style-ich

Im Style-ich-Shop findet man auf der Website eine Auswahl an Geschenk- und Werbeartikel, die man individuell mit einer eigenen Lasergravur gestalten kann: Text, Logos oder Fotos sind möglich. Alternativ kann man einen eigenen Gegenstand einschicken und gravieren lassen. Dafür muss man den Gegenstand vorher abfotografieren, die Gravur online entwerfen und an Style-ich per Post schicken. Angeblich dauert es nur wenige Tage, bis der Gegenstand mit Gravur wieder zurück ist.

Die Kosten errechnen sich aus dem Produktpreis, der Gravurfläche und der Größe der Gravur.

style-ich_Blaetter

5. Tractive

Eine Idee für Tierhalter: Das Tractive GPS Gerät das Haustier jederzeit zu orten. Dies funktioniert per Tractive Smartphone App und einem Sender, der direkt an Hund oder Katze angebracht wird. Somit kann man das entlaufene Haustier in Echtzeit lokalisieren.

Kostenpunkt: GPS Gerät (im Shop aktuell rund 100 Euro) plus ein Abo (49,90 Euro/ Jahr)

tractive

Wer sich mit anderen zusammenschließen möchte, um die Geschenkkosten zu teilen, sollte sich Simplewish ansehen: 

Simplewish arbeitet mit mehreren Partnern zusammen (zum Beispiel Amazon), deren Produkte man auswählen und kaufen kann. Simplewish übernimmt die Gruppenorganisation und hilft beispielsweise dabei, das Geld einzusammeln.

Box simple wish

 

 

Happy Easter!

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Die Stadtwerke Klagenfurt versorgen die Region unter anderem mit Strom, Gas, Fernwärme, Wasser und verantworten den öffentlichen Personennahverkehr. © Stadtwerke Klagenfurt

Ob E-Mails, vertrauliche Kunden-Dokumente oder interne Richtlinien: Viele österreichische Unternehmen haben verstanden, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz unausweichlich wird, stehen allerdings vor der Herausforderung, KI sicher in die eigenen Arbeitsabläufe zu integrieren. Bei den Stadtwerken Klagenfurt entschied man sich bewusst gegen Standard-Lizenzen externer US-Hyperscaler und entwickelte stattdessen eine maßgeschneiderte Inhouse-Lösung: den „Stadtwerke GPT“, auch liebevoll „Susi-Sorglos“ genannt.

Die Vision: Ein DSGVO-konformer „Büro-Buddy“

Das Hauptziel war von Beginn an klar definiert: eine sichere Umgebung zu schaffen, in der Mitarbeiter:innen Bedenken bezüglich des Datenschutzes komplett ausräumen können. „Wir wollten unseren Mitarbeitern einen souveränen, DSGVO-konformen Chatbot anbieten, den sie komplett bedenkenlos nutzen können, wo sie personenbezogene Daten von Kunden reinkopieren und vertrauliche Dokumente hochladen können“, erklärt Peter Weratschnig, IT-Bereichsleiter der Stadtwerke Klagenfurt.

Neben der Chatbot-Funktion dient die KI als intelligenter „Büro-Buddy“. Über ein Retrieval-Augmented-Generation-System (RAG) wurden ca. 2.000 Seiten an internen Dokumenten, von Konzernrichtlinien bis hin zu IT-Anleitungen, eingebunden, um Fragen zu regulatorischen Vorgaben oder Systembedienungen direkt zu beantworten.

Der Gamechanger: Die Austria Wirtschaftsservice (aws)-Förderung

Das Projekt hat man nicht alleine umgesetzt, sondern entstand durch den Kontakt mit dem Wiener KI-Startup BReact, das 2022 von Raphael Fakhir und Nemanja Klincov gegründet wurde. Der entscheidende Impuls für die Realisierung lag in der Förderlandschaft. Denn das finanzielle Gesamtinvestment bewegte sich im fast sechsstelligen Bereich, erklärte Weratschnig im Interview.

Hier kam die IÖB-Toolbox-Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) als entscheidender Beschleuniger ins Spiel. „Ohne diese Förderung hätten wir es nicht gemacht“, betont Weratschnig rückblickend. Die Förderung reduzierte das finanzielle Risiko für die Stadtwerke entscheidend und machte den Weg frei für die gemeinsame Entwicklung mit dem Startup.

Das Förderungsprogramm aws IÖB-Toolbox richtet sich an öffentliche Beschaffer und hat den Zweck, die Planung und Umsetzung von IÖB-Challenges als innovativem Instrument der Markterkundung, juristische und/oder technische Expertise für die Erstellung von Unterlagen für eine geplante Ausschreibung (Modul Prepare), sowie die Durchführung von innovativen Beschaffungen (Modul Transfer) zu ermöglichen. Damit sollen Anreize für eine verstärkte Innovationsnachfrage durch den öffentlichen Sektor gesetzt werden, insbesondere für Vorhaben mit positiven Beiträgen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung.

Europäische KI-Architektur On-Premise

Auch technisch setzten die Partner auf digitale Souveränität: Als Sprachmodell dient ein Modell des französischen KI-Unternehmens Mistral, das Mitte des Jahres auch das Linzer Startup EmmiAI kaufte. Die Datenhaltung erfolgt laut Weratschnig ausschließlich On-Premise in eigenen IT-Systemen. Lediglich die reine GPU-Rechenleistung wird bei einem italienischen Anbieter angemietet. „Sobald das Modell nachdenkt, tut es das in dieser Infrastruktur ohne persistente Datenspeicherung. Danach sind keine Datenspuren außerhalb unseres IT-Systems zu finden“, erklärt der IT-Bereichsleiter. Das Resultat ist der angestrebte „Susi Sorglos“-Bot für den internen Arbeitsalltag.

Große Begehrlichkeiten & wertvolle Erkenntnisse

Nach der schrittweisen Bereitstellung als internes Web-Service stieß das Tool auf enormes Interesse in den Fachbereichen. Neben Fachfragen zu Richtlinien entstehen bereits Ideen für eigene Teil-Wissensdatenbanken oder interaktive Schulungsassistenten.

Gleichzeitig liefert das Projekt wertvolle Erkenntnisse für künftige KI-Initiativen. „Der Benefit aus unseren Lessons Learned ist fast ebenso hoch einzustufen wie das Tool an sich“, fasst Weratschnig zusammen. Seine zentralen Ratschläge an andere Unternehmen: Von Beginn an die eigene IT-Architektur und Lieferkette der Dienstleister genau prüfen sowie die Qualität der zugrundeliegenden Analog-Dokumente gründlich analysieren.


Disclaimer: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Medienbeauftragung mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) entstanden.

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