03.11.2021

4health talks: Pandemiebekämpfung in Vietnam und Österreich

Vietnam war lange Musterschüler in der Pandemiebekämpfung. Mittlerweile sind die Fallzahlen aber stark gestiegen und die Impfkampagne läuft erst an.
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4health talks zur Pandemiebekämpfung in Österreich und Vietnam © Puls4/4Gamechanger
4health talks zur Pandemiebekämpfung in Österreich und Vietnam © Puls4/4Gamechanger
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Schnelle Grenzschließung, striktes Contact Tracing und die Bevölkerung, die hinter jeder Maßnahme steht: Vietnam galt lange als Musterschüler in der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie. 2021 sind die Fallzahlen jedoch rasant angestiegen und das Land reagiert mit einem strengen, militärischen Lockdown. „Selbst Lebensmittelgeschäfte sind geschlossen. Wir werden vom Militär mit Essen beliefert“, berichtet David Tick, General Manager Sanofi Vaccines Indochina direkt aus dem Lockdown.

David Tick diskutiert im Rahmen der 4health talks von Sanofi, brutkasten und 4Gamechangers, mit Martin Schaffenrath, Verwaltungsrat Österreichische Gesundheitskasse ÖGK Wien, und Sabine Walch, Gründerin von Novid 20. Wie unterscheiden sich die Strategien von Vietnam und Österreich in der Pandemiebekämpfung, was können die beiden Länder voneinander lernen und wie kann man die Impfquoten weiter steigern?

Video: Pandemiebekämpfung in Vietnam und Österreich

David Tick, General Manager Sanofi Vaccines Indochina, Martin Schaffenrath, Verwaltungsrat Österreichische Gesundheitskasse ÖGK Wien, und Sabine Walch, Gründerin von Novid 20, im Talk über die unterschiedlichen Strategien der beiden Länder.

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Jahrbuch für Gesundheit 2021

Die 4health talks, die über Puls24 und auf 4gamechangers.io ausgestrahlt werden, sind die Vorboten des mittlerweile 13. „Jahrbuchs für Gesundheitspolitik und Gesundheitswirtschaft Österreich“ von Sanofi gemeinsam mit dem 4GameChangers Festival.

Das Jahrbuch bietet seit 2009 jährlich einen kompakten Überblick über alle relevanten gesundheitspolitischen und gesundheitswirtschaftlichen Veränderungen des vergangenen Jahres. Die Präsentation des Gesundheitsjahrbuchs 2021 findet am 11. Jänner 2022 statt und wird wieder auf Puls24 und 4Gamechangers.io übertragen.

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Das Verenas-Team mit Gründerin Verena Nairz-Kapferer (3. v.r.). © Verenas

Die Ursprungsidee für Verenas entstand krisenbedingt: Während des ersten Corona-Lockdowns 2020 entwickelte Verena Nairz-Kapferer im eigenen Innsbrucker Café haltbare Rezepturen, um den Betrieb abzusichern. Was als Initiative für Café-Gäste begann, wird nun zum eigenständigen Geschäftsmodell. Im November 2026 gründen Verena Nairz-Kapferer und Jürgen Nairz eine eigene GmbH, um das Produktangebot im B2B-Bereich überregional zu skalieren.

Prozesssicherheit statt Spezialzutaten

Im Zentrum der Vertriebsstrategie steht der Premium-Gastrogroßhandel, über den Hotels, Cafés und Restaurants flächendeckend beliefert werden sollen. Aus mehr als 60 praxiserprobten Rezepturen konzentriert sich das Unternehmen für Großküchen auf rund 20 Varianten. Der wirtschaftliche Hebel liegt laut dem Gründungsteam dabei nicht nur beim Wareneinsatz von 0,80 bis 1,20 Euro pro fertig gebackener Portion. Standardisierte Mischungen reduzieren insbesondere den Arbeits- und Lageraufwand für Betriebe, die keine eigenen Spezialzutaten vorhalten wollen.

„Für einen Gastronomiebetrieb zählt nicht nur, was eine Portion an Zutaten kostet. Entscheidend sind auch Arbeitszeit, Einfachheit, Prozesssicherheit und eine Qualität, die unabhängig davon funktioniert, wer den Kuchen gerade zubereitet“, erklärt Jürgen Nairz, der den Vertriebsaufbau verantwortet.

Getrennte Produktion für Glutenfrei-Zertifizierung

Verena Nairz-Kapferer arbeitete ursprünglich im sozialen Bereich und verkaufte samstags selbst gebackene Kuchen. © Verenas

Die Backmischungen sind rein pflanzlich sowie zu großen Teilen zusätzlich glutenfrei formuliert. „Ich wollte nie einen Kuchen entwickeln, bei dem jemand sagt: Für vegan oder glutenfrei schmeckt der aber gut“, betont Produktentwicklerin Verena Nairz-Kapferer.

Um die geforderten Qualitätsstandards im B2B-Geschäft sicherzustellen, trennt das Startup laut eigenen Angaben die Fertigung. Vegane Varianten sollen ab November 2026 in einem Partnerbetrieb nahe Graz abgefüllt werden. Die glutenfreien Mischungen verbleiben in einer separaten Innsbrucker Produktionsstätte, um Kreuzkontaminationen auszuschließen. Damit bereitet sich das Unternehmen auf die Zertifizierung mit dem Glutenfrei-Symbol vor.

Absatzziel: 40.000 Einheiten im Jahr 2027

Flankiert von einem B2C-Onlineshop mit vorerst sieben Sorten setzt das Unternehmen auf wiederkehrende B2B-Bestellungen. Für das Geschäftsjahr 2027 peilt Verenas ein Absatzvolumen von rund 40.000 Einheiten an. Gespräche mit weiteren Partnern im Gastrogroßhandel laufen laut den Gründer:innen bereits, um die Distribution im kommenden Jahr überregional auszubauen.

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