02.03.2020

2 Minuten 2 Millionen Voting: Wer ist euer Favorit der Folge 5?

Am Dienstagabend werden bei der PULS 4 Startup-TV-Show "2 Minuten 2 Millionen" wieder fünf Startups ihre Business-Ideen pitchen. Hier könnt ihr schon vorab für euren Favoriten der Woche voten.
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2 Minuten 2 Millionen
(c) Puls 4 / Gerry Frank

Morgen am Dienstag ist es wieder soweit. Im Rahmen von 2 Minuten 2 Millionen werden wieder fünf Startups ihre Geschäftsideen vor den Investoren pitchen.

Hier könnt ihr vorab für euren Favoriten der fünften Folge voten. Dafür müsst ihr nur auf den Favoriten klicken. Die Beschreibungen zu den einzelnen Startups findet ihr unten.

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+++Live Stream, Porträts und Hintergründe zu 2 Minuten 2 Millionen+++

Carployee

Das Startup Carployee hat eine intelligente Mitfahr-App für den täglichen Arbeitsweg zu Unternehmen und Businessparks entwickelt. Über die App können die Mitarbeiter der teilnehmenden Unternehmen Fahrgemeinschaften gründen. Als Anreiz erhalten die Nutzer Punkte, die sie wiederum in firmeninterne Belohnung umtauschen können. Die Belohnungen können Freistunden, Gutscheine oder Mitarbeiterparkplätze umfassen.

2 Minuten 2 Millionen
(c) Puls 4 / Gerry Frank

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Horus

Die Gründer von Horus, Oliver Wimmer und Christian Pittner, haben sich zum Ziel gesetzt, Smartphone-Hackern den Kampf anzusagen. Mit einer eigenen Handyhülle namens Horus möchten sie Spionage vorbeugen. Die Hülle verdeckt die Handykamera sowohl vorne als auch hinten. Sofern die Nutzer ein Foto knipsen möchten, kann dieser Schutz ganz einfach geöffnet und anschließend wieder geschlossen werden.

2 Minuten 2 Millionen
(c) Puls 4 / Gerry Frank

Indica Skin Care

Die beiden Gründer Christoph Richter und Alexander Lacina haben mit Indica-Skin-Care ein eigenes Hautpflegeprodukt entwickelt. Indica Skincare-Cremen enthalten den aus der Hanfpflanze extrahierten Stoff CBD, das legale Pendant zum berauschenden THC. Skin Care ist zudem das erste in Europa zugelassene Hautpflege-Produkt mit diesem Inhaltsstoff.

2 Minuten 2 Millionen
(c) Puls 4 / Gerry Frank

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koalaa

Das Startup hat die erste Wärmeflasche zum Umbinden produziert. Der elastische Gurt verhindert, dass die Wärmflasche bei Bewegungen verrutscht. Einen eigenen Webauftritt gibt es allerdings noch nicht.

(c) Puls 4 / Gerry Frank

Studyly

Das Wiener Startup Studyly hat eine interaktive Lernplattform für Mathematik entwickelt. Ein eigenes Tool analysiert die Stärken und Schwächen der Nutzer und passt den Schwierigkeitsgrad der Beispiele genau den individuellen Lernfortschritt an. Derzeit sind rund 2000 Übungsbeispiele verfügbar, die auf die Beispiele des Bildungsministeriums abgestimmt sind. Zu allen Grundkompetenzen gibt es zudem Erklärvideos, die nochmals den gesamten Stoff kompakt zusammenfassen.

(c) Puls 4 / Gerry Frank

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2 Minuten 2 Millionen | Die Jury

Wie in der vorherigen Staffel, so setzt sich auch in der 7. Staffel das Investorenpanel aus den folgenden bekannten Personen der Szene zusammen:

  • Österreichs bekanntester Winzer Leo Hillinger
  • Mediashop Geschäftsführerin Katharina Schneider
  • Nachhaltigkeitsexperte Martin Rohla
  • Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner
  • Bau-Tycoon Hans Peter Haselsteiner

Auch Daniel Zech wird wieder Mediavolumen bei SevenVenutres an ausgewählte Startups verteilen. Und Markus Kuntke verteilt für Bipa, Merkur und Billa die „Start-Up Tickets“, mit denen die Produkte der Gründer in den Regalen der österreichischen Handelsketten gelistet werden.


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Die DropForce-Gründer Jakub Hamdard und Christian Mühl | (c) DropForce
Die DropForce-Gründer Jakub Hamdard und Christian Mühl | (c) DropForce

Es gibt für sie unzählige Einsatzmöglichkeiten, in den vergangenen Jahren dominieren sie aber vor allem eines: die Kriegsberichterstattung. Drohnen sind nicht nur zum Sinnbild für moderne Kriegsführung geworden, sondern auch zu einer Produktkategorie, die europäischen Scaleups mitunter Milliardeninvestments einbringt. Von dieser Kategorie ist das Wiener Startup DropForce aktuell noch weit entfernt, das Konzept, mit dem es antritt, ist aber durchaus ambitioniert und vor allem neu.

Drohne aus dem 3D-Drucker im Van oder Container

„Alle anderen Drohnen-Anbieter haben eine zentrale Fabrik und brauchen für den Bau einer Drohne meistens viel länger als nötig. Wir haben unsere Drohne so konzipiert, dass man sie von überall aus bauen kann”, sagt Jakub Hamdard. Er hat DropForce gemeinsam mit Christian Mühl gegründet. Beide bringen dabei Berufserfahrung aus dem Aerospace-Bereich mit.

Ein weiterer großer Unterschied zu anderen Anbietern: „Bei anderen Drohnen sind die Teile zusammengelötet. Daraus ergeben sich viele Fehlerquellen. Außerdem sind sie stark auf chinesische Bauteile angewiesen, die oft nicht halten, was sie versprechen”, so Hamdard. Die DropForce-Drohne kommt dagegen ohne Löten aus. Die Strukturteile und Module, etwa Kamera-Aufsätze, kommen aus dem 3D-Drucker; Platinen, Motoren und Propeller werden in Europa produziert und vom Startup als Bausatz dazugeliefert. „Man kann die Teile im 3D-Drucker aktuell in ca. 20 Minuten drucken und braucht dann zehn bis 15 Minuten, um die Drohne zusammenzubauen”, sagt der Gründer.

Und dieser Vorgang soll künftig eben nicht in einer einzelnen Fabrik, sondern in kompakten Einheiten direkt beim Kunden passieren, in einem Van oder Container, so die Vision. Denkt man an den DefenseTech-Bereich, heißt das: direkt an der Front. Die Vans bzw. Container sollen dann verkauft, die Produktion lizenziert werden. „Mit dem Van wäre man komplett mobil. Er kann direkt am Einsatzort innerhalb von Minuten Drohnen produzieren, die dann gleich losstarten können”, skizziert Hamdard.

So ein Einsatzort könnte etwa auch der Schauplatz einer Naturkatastrophe sein. In der Kundenansprache fokussiere man aber aktuell primär auf den Verteidigungsbereich. Dort will man, wenn alles nach Plan läuft, um den Jahreswechsel in die ersten Pilotprojekte starten.

Sechsstelliges Investment von BarnVentures und deutscher LNX GmbH

Bereits im Sommer holte sich DropForce für seine Expansionspläne auch ein Investment. BarnVentures rund um Filip Zganjer und die deutsche LNX GmbH stiegen mit einem sechsstelligen Betrag ein und sicherten sich jeweils 20 Prozent am Unternehmen. „Die Idee von einer dezentralen Massenproduktion im Baukasten-System hat mir so gut gefallen. Eine zentrale Produktionsstätte ist in Zeiten wie diesen gefährlich”, kommentiert Zganjer im Gespräch mit brutkasten. Das Startup unterstütze man nun nicht nur mit Geld, sondern auch durch Beratung.

Das Kapital sei bislang vor allem in die Weiterentwicklung, aber auch in Personalkosten geflossen, sagt Hamdard. Zudem sei man aktuell auch im Prozess der Patentanmeldung. Und auch an weiteren Drohnen-Modellen arbeite man bereits. Denn, so die Vision: „Kunden können sich später dann aus einem Portfolio genau die Drohnen aussuchen, die sie gerade brauchen. Wir haben schon einige Ideen, was man machen kann.”

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

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