27.04.2020

2 Minuten 2 Millionen Voting: Wer ist euer Favorit der Folge 13?

Am Dienstag werden bei der PULS 4 Startup-TV-Show "2 Minuten 2 Millionen" wieder fünf Startups ihre Business-Ideen pitchen. Hier könnt ihr schon vorab für euren Favoriten der Woche voten.
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2 Minuten 2 Millionen
(c) Puls 4 / Gerry Frank

Am Dienstag ist es wieder soweit. Im Rahmen von „2 Minuten 2 Millionen“ werden wieder fünf Startups ihre Geschäftsideen vor den Investoren pitchen.

Mit dabei sind diesmal CanMixx, For Sports, Hochzeit.click, Steff Lifestyle Bike und Tulipans. Die Startups decken wieder ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen ab – angefangen von einer Plane zum Mischen von Zement und Mörtel über eine Plattform für’s Planen von Hochzeiten bis hin zu einem E-Bike mit Edelholz-Rahmen.

Hier könnt ihr wieder vorab für euren Favoriten der Woche voten. Dafür müsst ihr nur auf den Favoriten klicken. Die Beschreibungen zu den einzelnen Startups findet ihr unten.

+++Live Stream, Porträts und Hintergründe zu 2 Minuten 2 Millionen+++

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CanMixx

Bei CanMixx handelt es sich um eine Plane, die sich als Alternative zu einer konventionellen Beton-Mischmaschine versteht. Die Plane lässt sich einfach auseinanderfalten und wird dabei von zwei Personen mit je zwei Haltegriffe gehalten. Anschließend kann Zement oder Mörtel in die Mitte gegeben und mit Wasser vermischt werden. Zudem lässt sich auch Kompost sieben. Die Lösung soll sich insbesondere für unwegsames Gelände eigenen.

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2 Minuten 2 Millionen
(c) Puls 4 Gerry Frank

For Sports

For Sports hat mit dem Reaction Kit ein neuartiges Trainingssystem entwickelt, das die Schnell- und Sprungkraft fördern soll. Das System verfügt über Reaktionstaster, die je nach Übung an bestimmten Punkten aufgelegt werden. Sobald eine Übung gewählt wurde leuchten die Taster auf bzw. geben einen akustischen Reiz ab und somit die Bewegungsabfolge vor. Zudem bietet das Startup eine Kraftmessplatte an.

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ForSports
(c) Puls 4 / Gerry Frank

Hochzeit.click

Hochzeit.click soll das Planen von Hochzeiten erleichtern und für Übersicht und Transparenz am Hochzeitsmarkt sorgen. Auf der Plattform gibt es Profile der einzelnen Dienstleister – angefangen von der passenden Location bis hin zum Hochzeitsfotografen. Zudem erhalten die Nutzer Tipps und Tricks, damit der „schönste Tag im Leben“ reibungslos über die Bühne geht.

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Hochzeit-click
(c) Puls 4 Gerry Frank

Steff Lifestyle Bike

Gründer Steffen Ortner ist der Erfinder von Lifestyle Bike. Dabei handelt es sich um E-Bikes und Fahrräder, deren Rahmen aus heimischen Harthölzern, Obstbäumen und Weinreben hergestellt werden. Jedes E-Bike ist ein Einzelstück und in mühevoller Handarbeit gefertigt. Neben Mountainbikes werden auch Citybikes und Singlespeed Fahrräder angeboten. Die Preise starten bei rund 4000 Euro und variieren je nach Ausführung.

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Steff Bike
(c) Puls 4 Gerry Frank

Tulipans

Das Gründerduo von Tulipans hat ein Low-Carb-Knuspermüsli entwickelt. Das Müsli gibt es in den zwei Geschmacksrichtungen Nuss- oder Kakao-Crunch. Das Startup setzt ausschließlich auf hochwertige Nüsse, Saaten und Gewürze. Ohne natürlichen Zuckerersatz verteht sich von selbst. Zudem hat das Startup eine Haselnuss-Kakao-Creme und einen eigenen Keto-Coffee im Sortiment.

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Tulpians
(c) Puls 4 / Gerry Frank

Die Jury | 2 Minuten 2 Millionen

Das Investorenpanel setzt sich in Folge 12 wieder aus folgenden bekannten Personen der Startup-Szene zusammen:

  • Österreichs bekanntester Winzer Leo Hillinger
  • Mediashop Geschäftsführerin Katharina Schneider
  • Nachhaltigkeitsexperte Martin Rohla
  • Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner
  • Bau-Tycoon Hans Peter Haselsteiner

Zudem wird Daniel Zech Mediavolumen bei SevenVenutres an ausgewählte Startups verteilen. Und Markus Kuntke verteilt für Bipa, Merkur und Billa die „Start-Up Tickets“, mit denen die Produkte der Gründer in den Regalen der österreichischen Handelsketten gelistet werden.

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Michael Dobersberger ist der "Startup-Wingman" im Silicon Valley. | © brutkasten

Das Silicon Valley ist nach wie vor das unangefochtene Epizentrum der globalen Tech-Welt. Ein Großteil des weltweiten Risikokapitals ist in der Region rund um San Francisco gebündelt. Für europäische Startups birgt der Markteintritt in den US-amerikanischen Raum jedoch erhebliche kulturelle wie strukturelle Hürden. Genau an dieser Schnittstelle setzt die Arbeit von Michael Dobersberger an. Brutkasten hat ihm einen Tag lang in San Francisco über die Schulter geschaut.

Michael Dobersberger im Gespräch mit brutkasten-Redakteurin Ann-Kathrin Salmen vor der Bay Bridge in San Francisco. © brutkasten

Ein Ökosystem für den Aufstieg

Als Co-Direktor der Initiative Open Austria, einem Joint Venture der Wirtschaftskammer Österreich und des Außenministeriums, fungiert Dobersberger als strategischer Sparring-Partner vor Ort. Während die WKÖ-AußenwirtschaftsCenter in New York und Los Angeles das operative Tagesgeschäft im Exportgeschäft abwickeln, konzentriert sich das AußenwirtschaftsCenter in San Francisco unter seiner Leitung auf spezialisierte Formate.

„Ich sehe meine Aufgabe darin, Startups ready für das Silicon Valley zu machen, damit sie einen gewissen Startvorteil gegenüber anderen europäischen Startups haben“, erklärt Dobersberger im Gespräch. Sein Aufgabengebiet umfasst gezieltes Startup-Coaching für den US-Markteintritt sowie Innovation Scouting für etablierte Großunternehmen. Die Nachfrage ist hoch: „Allein heuer habe ich schon über 260 Unternehmen in einem meiner Programme gehabt.“

Die Teilnehmer:innen des GOUSA Kickoffs im Silicon Valley. © Michael Dobersberger

Das Mindset: Ja, wenn … statt Nein, weil …

Die kulturellen Gräben zwischen europäischen und US-amerikanischen Entrepreneurship-Zugängen erlebt Dobersberger täglich. Während hierzulande Risiken oft im Vordergrund stehen, herrscht in Kalifornien eine ausgeprägte Optimierungskultur.

Den zentralen Unterschied im Denkansatz bringt Dobersberger pragmatisch auf den Punkt: „In den USA heißt es: ‚Es kann funktionieren, wenn …‘, während in Europa oft gesagt wird: ‚Das funktioniert nicht, weil …‘“. Es gehe keineswegs darum, kritische Einwände zu ignorieren, sondern Geschäftsideen konstruktiv zu bewerten und Chancen in den Mittelpunkt zu rücken.

Schnelligkeit und ein realistischer Blick auf Fehler

Ein entscheidender Erfolgsfaktor am US-Markt sei die Umsetzungsgeschwindigkeit. „Du musst nicht besser sein, du musst schneller sein“, betont Dobersberger. Wer rasch am Markt testet, gewinnt wertvolles Feedback und kann Mitbewerber überholen.

Ergänzt wird dieses Tempo durch den vielzitierten Umgang mit dem Scheitern, der jedoch häufig missverstanden werde. Fehler seien zwar Teil der Lernkurve, dürften das Unternehmen jedoch nicht ruinieren. „Fail fast, fail often – and keep the price to a minimum“, bringt es Dobersberger auf den Punkt. Das bedeutet übersetzt so viel wie: „Scheitere schnell, oft und halte die Kosten dabei auf einem Minimum.“

Präzision fordert der Experte auch beim Markenauftritt und Produktstart. Zu langes Perfektionieren im Stillen sei gefährlich: „Wenn du nicht irgendwann sagst: ‚Mein erstes Produkt war so peinlich‘, dann bist du zu spät an den Markt gegangen“, veranschaulicht er eindrücklich.

Ein Großteil von Dobersbergers Arbeit besteht darin, Menschen miteinander zu vernetzen. © brutkasten

Die Matrjoschka-Logik beim Pitchen

Auch in der Kommunikation rät Dobersberger zu einer radikalen Vereinfachung. Statt technischer Details müsse in den ersten Sekunden das zugrundeliegende Problem im Fokus stehen. Dobersberger nutzt dafür das Bild einer umgekehrten Matrjoschka-Puppe.

„Die erste Matrjoschka ist die wichtigste – das ist dein Why“, erklärt er. Ziel der ersten 40 Sekunden sei es nicht, das gesamte Produkt zu erklären, sondern Neugier zu wecken und Folgetermine zu sichern. Wer zu tief ins Technische abgleite, verliere das Gegenüber rasch.

Menschen investieren in Menschen

Zudem entscheide die Persönlichkeit des Gründerteams oft mehr als die Technologie selbst. Das Feedback internationaler Investor:innen zeichne hier ein klares Bild: „Die Investoren investieren zu 90 Prozent ins Team und zu zehn Prozent in die Technologie.“ Starken Gründerpersönlichkeiten traue man eher zu, Märkte zu erschließen und Geschäftsmodelle bei Bedarf anzupassen.

Mit diesem ganzheitlichen Ansatz, von der Schärfung der Story bis hin zur Vernetzung vor Ort, unterstützt Dobersberger heimische Gründer:innen dabei, im Silicon Valley nachhaltig Fuß zu fassen.

Dobersberger mit seinem ehemaligen indonesischen Diplomaten-Kennzeichen. Vor seiner Zeit in Amerika war er in Indonesien, Serbien und England tätig. © brutkasten
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2 Minuten 2 Millionen Voting: Wer ist euer Favorit der Folge 13?

  • Am Dienstag werden bei der PULS 4 Startup-TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“ wieder fünf Startups ihre Business-Ideen pitchen.
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