17.03.2020

2 Minuten 2 Millionen Folge 7: Der Favorit der Woche

2 Minuten 2 Millionen, Folge 7: Der Favorit von Martin Puaschitz, Obmann der Fachgruppe UBIT der Wirtschaftskammer Wien, heißt Schirmbock.
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2 Minuten 2 Millionen, Martin Rohla, Leo Hillinger, Katharina Scheider, Hans Peter Haselsteiner, Florian Gschwandtner
(c) PULS 4/ Gerry Frank - Mediashop-Chefin Katharina Schneider beim Ausprobieren von Schirmbock.

Angesichts der Notmaßnahmen und Reisebeschränkungen wegen der Coronakrise ist vielen Menschen verständlicherweise derzeit so gar nicht nach Urlaub, Strand und Meer zumute. Doch die Sonnenstunden nehmen bereits wieder zu und auch wer im Frühling oder Sommer im eigenen Garten oder an einem ruhigen Ort im Freien ein schattiges Plätzchen sucht, kennt das leidige Problem: Wo soll man den Sonnenschirm befestigen? Denn um die Stange in den Boden zu rammen, braucht es einen passenden Untergrund. Weil sich der Einstrahlungswinkel der Sonne untertags ständig verändert, muss der Standort des Schirms auch mehrmals pro Tag justiert werden. Abhilfe verspricht ein „Schirmbock“, der in der kommenden Folge der Puls4-Gründershow „2 Minuten 2 Millionen“ vorgestellt wird (www.schirmbock.com) und im Vergleich mit den anderen Startups dieser Folge mein „Favorit der Woche“ ist.

Befestigung ohne viel Kraftaufwand

Laut Aussage des Unternehmens sorgt eine „einzigartige Technik“ dafür, dass jener Teil der Stange, der zur Befestigung im Boden dient, sicher und fest und ohne viel Kraftaufwand in nahezu jedem Untergrund versenkt werden kann. In den Schirmbock wird dann die Stange mitsamt Schirm gesteckt, was für eine stabile Konstruktion sorgen soll.

+++2 Minuten 2 Millionen: Updates, Hintergründe, Live Stream+++

„Unseren Schirmbock gibt es bald im normalen Handel zu kaufen“, ist auf der Website des Startups zu lesen, was im Umkehrschluss heißt, dass das derzeit noch nicht der Fall zu sein scheint. Zugleich lässt die Formulierung in der Ankündigung darauf schließen, dass es wohl mit einem oder mehreren Handelsunternehmen bereits aussichtsreiche Gespräche gibt. Wenn die Sonne einmal nicht scheinen sollte, kann das Gadget mittels Zubehör dann auch noch zum Tisch, Hocker oder sogar Grill umfunktioniert werden.

Schirmbock ist derzeit nicht verfügbar

Optimistisch macht mich, dass die Präsentation in einer Fernsehsendung in der Regel nicht nur dazu dient Investoren zu überzeugen, sondern auch die Bekanntheit der Produkte bei den Zusehern erhöht. Das steigert natürlich die Verkaufschancen. Der Preis für einen Schirmbock wird im Online-Shop des Unternehmens mit 49,90 Euro angegeben, wobei dann auch noch die Versandkosten hinzukommen.

+++Alle bisherigen Favoriten von Martin Puaschitz+++

Derzeit ist im Online-Shop allerdings der Hinweis „momentan nicht verfügbar“ zu finden (Stand: 16.03.2020). Was der Grund dafür ist, wird man möglicherweise bei der Ausstrahlung der Sendung erfahren. Wenn es gelingt die offensichtlichen Lieferprobleme zu beheben, die Investoren zu überzeugen, die Zuschauer zu begeistern und in weiterer Folge die Verkaufszahlen zu steigern, eröffnet das in weiterer Folge natürlich auch die Chance, die Herstellungskosten pro Stück zu senken. Ich drücke jedenfalls die Daumen, dass das alles gelingt.


Anmerkung der Redaktion: Die in diesem Gastkommentar dargelegte Meinung spiegelt nicht zwingend die Meinung der brutkasten-Redaktion wider.


Über den Autor

Martin Puaschitz
(c) Fotostudio Weinwurm

Mag. Martin Puaschitz ist Obmann der Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) der Wirtschaftskammer Wienwww.ubit.at/wien

 

 

 

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(c) Brantner

Die Paprec-Gruppe wird strategischer Mehrheitsgesellschafter von Brantner green solutions, der Umwelt- und Abfallwirtschaftssparte der Kremser Brantner Gruppe. Das gaben die Unternehmen am Dienstag bekannt. Paprec übernimmt 80 Prozent, die restlichen 20 Prozent bleiben im Besitz der Familie Brantner. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der erforderlichen regulatorischen Genehmigungen, der Vollzug wird für das vierte Quartal 2026 erwartet. Zum Kaufpreis machen die Unternehmen keine Angaben. Der brutkasten hat bei Brantner green solutions nachgefragt.

Fünf Länder, 65 Standorte

Brantner green solutions wurde 1936 gegründet und ist in Österreich, wo sich auch der Hauptsitz befindet, sowie in der Slowakei, Tschechien, Rumänien und Serbien tätig. Das Unternehmen beschäftigt rund 2.500 Mitarbeitende an 65 Anlagen und Niederlassungen und betreut mehr als 28.000 kommunale, industrielle und gewerbliche Kunden. Der Umsatz liegt bei mehr als 320 Mio. Euro.

Für Paprec ist es der Eintritt in fünf neue Märkte. Nach der Schweiz, Spanien und Italien bezeichnet die Gruppe den Schritt als nächste Etappe ihrer europäischen Expansion und als Wachstumsplattform in Mittel- und Osteuropa.

„Diese Transaktion ist unsere wichtigste Akquisition seit dem Zusammenschluss mit Coved im Jahr 2016. Sie ermöglicht uns den Eintritt in fünf neue Länder und stärkt unsere europäische Präsenz erheblich“, wird Mathieu Petithuguenin, Chairman und CEO der Paprec-Gruppe, in der Aussendung zitiert.

Logistik und Immobilien bleiben in der Familie

Der Deal betrifft ausdrücklich nur die Kreislaufsparte. „Wichtig ist zu betonen, dass sich diese Partnerschaft ausschließlich auf Brantner green solutions bezieht. Brantner logistic solutions und Brantner Real Estate bleiben vollständig im Eigentum der Familie Brantner und werden unabhängig weiterentwickelt“, stellt Bernd Brantner klar. Er führt die Brantner Gruppe seit 24 Jahren als CEO und vertritt die dritte Generation der Familie.

Der Entscheidung ging laut Aussendung ein fast zweijähriger Prozess voraus, an dessen Ende sich die Familie einstimmig für Paprec aussprach. „Die Chancen, die vor uns liegen, sind enorm, ihre Realisierung wird jedoch erhebliche langfristige Investitionen erfordern“, begründet Bernd Brantner den Schritt. Als Familie habe man sich deshalb bewusst für einen starken strategischen Gesellschafter entschieden, der die eigenen unternehmerischen Werte teile. In der neu geschaffenen Gesellschaft übernimmt er die Rolle des stellvertretenden Vorsitzenden.

Von 40 auf 26.000 Mitarbeitende

Paprec startete vor 32 Jahren als kleines Altpapierrecycling-Unternehmen mit 40 Mitarbeitenden in La Courneuve bei Paris. Die Schweiz war vor mehr als 15 Jahren der erste Markt außerhalb Frankreichs, in Spanien beschäftigt die Gruppe heute fast 4.000 Menschen. Nach Abschluss der Transaktion soll Paprec rund 26.000 Mitarbeitende in 15 Ländern zählen und einen Jahresumsatz von mehr als 4,5 Mrd. Euro erreichen.

Brantner fiel zuletzt mit Innovationsprojekten auf

Das Kremser Familienunternehmen war in den vergangenen Jahren mehrfach mit Vorstößen in der Kreislaufwirtschaft präsent. 2024 vereinbarte Brantner green solutions gemeinsam mit dem Schaumstoffproduzenten Neveon die Gründung eines Joint Ventures für das Recycling von Matratzen mit Sitz in Krems. In Hohenruppersdorf betreibt das Unternehmen zudem eine Anlage, in der Asche und Schlacke aus der Müllverbrennung aufbereitet werden. Und mit Scarab brachte Brantner Österreichs ersten autonomen Müllroboter auf die Straße, der Mülltonnen ohne menschliches Zutun leert.

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AI Summaries

2 Minuten 2 Millionen Folge 7: Der Favorit der Woche

  • Die Sonnenstunden nehmen bereits wieder zu und auch wer im Frühling oder Sommer im eigenen Garten oder an einem ruhigen Ort im Freien ein schattiges Plätzchen sucht, kennt das leidige Problem: Wo soll man den Sonnenschirm befestigen?
  • Denn um die Stange in den Boden zu rammen, braucht es einen passenden Untergrund.
  • Abhilfe verspricht ein „Schirmbock“, der in der kommenden Folge der Puls4-Gründershow „2 Minuten 2 Millionen“ vorgestellt wird.
  • Derzeit ist im Online-Shop allerdings der Hinweis „momentan nicht verfügbar“ zu finden.
  • Wenn es gelingt die offensichtlichen Lieferprobleme zu beheben, die Investoren zu überzeugen, die Zuschauer zu begeistern und in weiterer Folge die Verkaufszahlen zu steigern, eröffnet das in weiterer Folge natürlich auch die Chance, die Herstellungskosten pro Stück zu senken.

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  • Abhilfe verspricht ein „Schirmbock“, der in der kommenden Folge der Puls4-Gründershow „2 Minuten 2 Millionen“ vorgestellt wird.
  • Derzeit ist im Online-Shop allerdings der Hinweis „momentan nicht verfügbar“ zu finden.
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