123-Transporter gewinnt Katharina Schneider und ein deutsches Unicorn als Partner
Neben Expertenratschlägen, mit denen das neue Advisory Board dem Jungunternehmen zur Seite stehen wird, geht es vor allem um Unterstützung auf operativer und finanzieller Ebene. Mit der Zusammenarbeit möchte man weitere Expansionsschritte setzen, Investments abschließen und das Wachstum fördern.
Nach in- und ausländischen Erweiterungen wird das österreichische Transporter-Sharing-Startup 123-Transporter nun künftig von seinem eigenen Beirat begleitet. Dieser besteht aus Katharina und Dieter Schneider, den Gründern von Mediashop, sowie Malte Horeysek und Philipp Triebel, CEOs und Founder des deutschen Unicorns SellerX.
123-Transporter: TV-Riesin und Unicorn an Board
Es zeigt sich, dass Unternehmen wiederkehrend auf eigene Beratungsgremien zurückgreifen, um ihre wirtschaftliche und finanzielle Lage anzukurbeln. Sie möchten dabei von externer Expertise und nötigem Know how profitieren, das zumeist auf den beruflichen und persönlichen Erfahrungen der Mitglieder des Gremiums basiert. Für das Startup 123-Transporter jedenfalls steht die Unterstützung auf seinem Expansionskurs sowie bei der Finanzierung an erster Stelle, wie es heißt.
Die Gewinnung namhafter Expert:innen für den Beirat spiegele dabei die bisherige Erfolgsbilanz des jungen Startups wider, wie Matthias Pajek, Gründer und CEO beschreibt: „Ein Unicorn und ein TV-Riese im Advisory Board. Auf Finanzierungsebene sind unsere top Ansprechpartner definitiv SellerX-Gründer Malte Horeysek und Philipp Triebel“, sagt er.
Hohe Skalierbarkeit
Eine komplementäre Expertise brächten hingegen die Mediashop-Gründer Dieter und Katharina Schneider in die Zusammenarbeit mit ein. „Für mich ist 123-Transporter eine äußerst innovative und praxisorientierte Lösung für ein allgemein bekanntes Problem und zeichnet sich durch eine hohe Skalierbarkeit aus“, erklärt die Niederösterreicherin, die nicht zuletzt durch ihre Investorinnen-Rolle bei „2 Minuten 2 Millionen“ bekannt ist. „Aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen im Marketing und Vertrieb möchte ich das Startup bei seinem Wachstum unterstützen und mein umfangreiches Fachwissen einbringen.“
Für Pajek steht fest, dass sein Startup durch die rasche Skalierung Expert:innen in der Firma braucht, um die Ziele schneller und effizienter zu erreichen. Ähnlich sieht dies auch Schneider: „Ich bin beeindruckt von der Energie und den Initiativen des Gründers Matthias Pajek, die er bereits ins Rollen gebracht hat, und ich möchte ihn gerne in seinem Vorhaben unterstützen.“
Tschechien und Slowakei im Fokus
Er und seine neuen Partner, so Pajek, denken in Etappen, die sie abschließen und dann erst fortfahren möchten. „Ein Unternehmen zu führen ist immer ein dynamischer Prozess“, sagt er und hat dabei bereits nicht nur die Verdichtung und intensivere Verankerung im Nachbarland Deutschland auf seiner Agenda; es stehen auch mögliche Kooperationen in Tschechien und der Slowakei im Raum.
Vom Labor zum Markt: Warum Innovation erst in der Produktion Realität wird
Österreich verfügt über starke Forschung, innovative Life-Science-Unternehmen und Top-Talente. Doch zwischen Wissenschaft und erfolgreicher Versorgung liegt ein entscheidender Schritt, der oft unterschätzt wird: die industrielle Umsetzung.
Vom Labor zum Markt: Warum Innovation erst in der Produktion Realität wird
Österreich verfügt über starke Forschung, innovative Life-Science-Unternehmen und Top-Talente. Doch zwischen Wissenschaft und erfolgreicher Versorgung liegt ein entscheidender Schritt, der oft unterschätzt wird: die industrielle Umsetzung.
Christoph Reinwald, General Manager des Pharma-Startups Complex Pharmaceuticals |
Dieser Text ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von August 2026 Aufbrechen erschienen.
Wenn über Innovation gesprochen wird, stehen meist Forschung, neue Technologien oder bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse im Mittelpunkt. Gerade im Life-Science-Bereich sind es häufig neue Wirkstoffe, innovative Therapieansätze oder vielversprechende Biotech-Unternehmen, die Aufmerksamkeit erzeugen. Der eigentliche Härtetest beginnt aber oft erst dann, wenn aus einer wissenschaftlichen Idee ein marktfähiges Produkt werden soll.
„Zwischen Forschung und erfolgreicher Versorgung liegt die industrielle Umsetzung – eine hochkomplexe Phase“, gibt Christoph Reinwald zu bedenken. Er ist General Manager von Complex Pharmaceuticals, einem österreichischen Pharma-Startup, das mit neuen Ansätzen zur Versorgungssicherheit und Stärkung des Wirtschaftsstandorts Europa beitragen will.
Die unterschätzte Seite der Innovation
Dabei geht es um weit mehr als Produktion im klassischen Sinn: Verpackung, Serialisierung, Dokumentation, Qualitätssicherung, regulatorische Anforderungen, Lagerung und Distribution bilden gemeinsam jene Infrastruktur, die Innovation überhaupt erst für Patient:innen verfügbar macht.
Genau an diesem Punkt stehen viele europäische Life-Science-Unternehmen vor einer zentralen Herausforderung: „Forschungskompetenz ist vorhanden, technologische Ideen ebenfalls. Doch wenn es um flexible Produktions- und Verpackungskapazitäten geht, fehlen oft geeignete Strukturen“, weiß Reinwald aus eigener Erfahrung. Der Biotechnologe mit Spezialisierung auf Qualitäts- und Risikomanagement beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den regulatorischen und industriellen Anforderungen der Pharmabranche. In leitenden Funktionen verantwortete er Entwicklungs-, Produktions- und Qualitätsprozesse entlang der pharmazeutischen Wertschöpfungskette. Als Qualified Person gemäß EU-GMP-Richtlinie kennt er die Herausforderungen, die zwischen wissenschaftlicher Innovation und industrieller Umsetzung liegen, aus erster Hand.
Während viele industrielle Systeme auf große Produktionsmengen ausgelegt wurden, verändert sich die Branche zunehmend. Spezialisierte Therapien und Produkte, kleinere Chargengrößen und klinische Studien erfordern neue Produktionslogiken. „Gefragt sind heute Produktionssysteme, die schnell skalieren können, kurze Umrüstzeiten ermöglichen und unterschiedlichste Anforderungen des Marktes wirtschaftlich abbilden“, so Reinwald.
Infrastruktur als Innovationsmotor
Genau hier setzt er mit seinem Unternehmen Complex Pharmaceuticals an. In Traiskirchen, südlich von Wien, wird derzeit ein hochmodernes Produktions- und Verpackungszentrum für die pharmazeutische Industrie aufgebaut. Ziel ist es, flexible Kapazitäten für unterschiedliche Marktanforderungen bereitzustellen – von Klein- und Kleinstchargen bis hin zu kommerziellen Produktionsvolumina. Dabei versteht sich das Unternehmen nicht nur als Produktionsdienstleister, sondern als Teil eines größeren Ökosystems.
Denn die beste wissenschaftliche Idee bleibt wirkungslos, wenn sie nicht effizient produziert, verpackt und verteilt werden kann. Wettbewerbsfähigkeit entsteht heute entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Forschung bis zur Auslieferung. Daher braucht erfolgreiche Innovation laut Reinwald die richtige Infrastruktur.
Aus diesem Grund investiert Complex Pharmaceuticals bereits vor dem Produktionsstart Anfang 2027 in den weiteren Ausbau seines Standorts. Die Gesamtfläche wurde auf 15.200 Quadratmeter erweitert und damit beinahe verdoppelt. Neben den bereits vorhandenen Produktionskapazitäten bilden zusätzliche Lagerflächen sowie Infrastruktur für zukünftige Projekte die Grundlage für umfassende pharmazeutische Services.
Die Investition folgt dabei der Überzeugung, dass Europa nicht nur Forschungsexzellenz braucht, sondern auch die Fähigkeit, Innovationen industriell umzusetzen. Gerade Österreich bietet laut Reinwald dafür ideale Voraussetzungen: Universitäten, Forschungszentren, Startups und etablierte Industrieunternehmen bilden ein starkes Netzwerk. Werden diese Kompetenzen durch moderne Produktionsstrukturen ergänzt, entsteht ein Umfeld, in dem Innovation nicht nur gedeihen, sondern auch erfolgreich skaliert werden kann.
Für den Standort Traiskirchen bedeutet das eine langfristige Perspektive: Bis 2028 entstehen mehr als 60 neue Arbeitsplätze, gleichzeitig wird in Automatisierung, Digitalisierung und eine nachhaltige Gebäudetechnik investiert.
Von Science zu Business
Die eigentliche Bedeutung solcher Projekte reicht jedoch weit über einen einzelnen Standort hinaus. Sie zeigen, dass erfolgreiche Innovation nicht nur durch Forschung entsteht; sie entsteht dort, wo wissenschaftliche Erkenntnisse, unternehmerischer Mut und industrielle Umsetzung zusammenkommen. Oder anders gesagt: Der Weg von Science zu Business führt nicht nur durch das Labor, sondern auch durch die Fabrik.
Infobox: Complex Pharmaceuticals ist ein 2024 gegründetes Pharmaunternehmen mit Sitz in Wien und einem Produktions- und Verpackungszentrum in Traiskirchen. Mit seinem Fokus auf hochflexible Sekundärverpackung können unterschiedlichste Chargengrößen effizient und exakt hergestellt werden. So trägt das Unternehmen zur Versorgungssicherheit und Stärkung des Produktionsstandorts Europa bei. www.complex-pharma.com
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123-Transporter gewinnt Katharina Schneider und ein deutsches Unicorn als Partner
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Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Als Sprach-KI habe ich keine Meinungen oder Wertungen zu gesellschaftspolitischen Auswirkungen von Artikeln. Mein Fokus liegt darauf, den Inhalt des Artikels zu verstehen und Fragen dazu zu beantworten.
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Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Das österreichische Transporter-Sharing-Startup 123-Transporter hat namhafte Experten wie Katharina und Dieter Schneider von Mediashop und die CEOs und Gründer des deutschen Unicorns SellerX in seinen Beirat aufgenommen, um auf seinem Expansionskurs sowie bei der Finanzierung Unterstützung zu erhalten. Die Gewinnung dieser Experten zeigt die bisherige Erfolgsbilanz des jungen Startups wider und spiegelt den Trend wider, dass Unternehmen auf eigene Beratungsgremien zurückgreifen, um ihre wirtschaftliche und finanzielle Lage zu verbessern. 123-Transporter plant eine Verdichtung und intensivere Verankerung im Nachbarland Deutschland sowie mögliche Kooperationen in Tschechien und der Slowakei.
123-Transporter gewinnt Katharina Schneider und ein deutsches Unicorn als Partner
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?
Als Innovationsmanager:in ist der Inhalt dieses Artikels relevant, da er aufzeigt, dass Startups wiederkehrend auf eigene Beratungsgremien zurückgreifen, um von externer Expertise und nötigem Know-how zu profitieren. Die Gewinnung namhafter Expert:innen für den Beirat kann dabei helfen, die wirtschaftliche und finanzielle Lage anzukurbeln und bei der Skalierung zu unterstützen. Außerdem ist es wichtig, Etappen denkend vorzugehen und potenzielle Kooperationen in Nachbarländern zu berücksichtigen.
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?
Als Investor:in kann dieser Artikel für dich relevant sein, da er zeigt, dass das österreichische Transport-Sharing-Startup 123-Transporter namhafte Experten als Beirat gewinnen konnte und somit auf einem erfolgreichen Expansionskurs ist. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass das Unternehmen Investitionen oder eine Zusammenarbeit in Betracht zieht.
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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?
Als Politiker:in könnten Sie sich für die Förderung von Startups interessieren, da diese einen wichtigen Beitrag zur Innovation und Wirtschaftskraft leisten. Der Beirat von 123-Transporter zeigt auf, dass auch namhafte Expert:innen in dieses junge Unternehmen investieren und es unterstützen, was möglicherweise ein positives Signal für eine Förderung von Startups generell sein könnte. Zudem könnte die mögliche Expansion des Startups in weitere Länder für die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Förderung des grenzüberschreitenden Handels von Bedeutung sein.
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Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?
Das österreichische Transporter-Sharing-Startup 123-Transporter hat namhafte Expert:innen für seinen Beirat gewonnen, darunter Katharina und Dieter Schneider von Mediashop sowie Malte Horeysek und Philipp Triebel, CEOs und Founder des deutschen Unicorns SellerX. Das Startup plant, durch die Zusammenarbeit mit den Expert:innen sein Wachstum zu unterstützen und seine Ziele schneller und effizienter zu erreichen. Es plant auch, in den Nachbarländern Deutschland, Tschechien und der Slowakei zu expandieren. Die Gewinnung solch prominenter Beiratsmitglieder spiegelt die bisherige Erfolgsbilanz und hohe Skalierbarkeit des jungen Startups wider.