07.08.2025
LISTICLE

10 Jahre nach dem Exit: In diese Startups investierte 8eyes der Runtastic-Gründer

Am Dienstag war es zehn Jahre her. Im August 2015 sorgte eine Schlagzeile für Aufsehen in Österreich, weit über die Startup-Szene hinaus: Runtastic wird von Adidas übernommen. Was hat Ex-CEO Florian Gschwandtner seitdem getrieben? Ein Rückblick auf zehn Jahre Unternehmertum und Investments.
/artikel/10-jahre-nach-dem-exit-in-diese-startups-investierte-8eyes-der-runtastic-gruender
Die Runtastic-Gründer Alfred Luger, Florian Gschwandtner, Christian Kaar und Rene Girtzlehner starteten 2014 mit 8eyes. (c) Runtastic

Die Erfolgsgeschichte begann im Jahr 2009, als Christian Kaar, Alfred Luger, René Giretzlehner und Florian Gschwandtner gemeinsam Runtastic gründeten. Sechs Jahre später erreichte das Startup seinen Höhepunkt: der Exit an Adidas im August 2015 für stolze 220 Millionen Euro. Runtastic wurde damit zur ersten großen österreichischen Startup-Erfolgsgeschichte und Gschwandtner avancierte zum Aushängeschild der jungen heimischen Startup-Szene.

Ende 2018 zog sich Gschwandtner schließlich aus dem operativen Geschäft zurück (brutkasten berichtete). „Seitdem habe ich acht Unternehmen mitgegründet oder selbst gegründet, und wir haben über 30 Millionen Euro in Startups und Fonds investiert“, zieht er heute Bilanz über die Zeit nach dem Exit.

Bereits 2014 hatten die vier Runtastic-Gründer das Investmentunternehmen 8eyes ins Leben gerufen und sich damit ein wachsendes Portfolio aufgebaut. Der Fokus liegt vor allem auf Frühphasen-Investments in Startups sowie auf Beteiligungen an Startup-Fonds. Derzeit ist 8eyes in rund 30 Startups investiert. Brutkasten hat einige der spannendsten Investments in einem Listicle zusammengefasst.

hello again

hello again: Franz Tretter und Florian Gschwandtner
(c) hello again: Franz Tretter und Florian Gschwandtner

Das Kundenbindungs-Scaleup hello again wurde 2017 von Franz Tretter gegründet. Florian Gschwandter war mit 8eyes von Anfang an als Investor dabei (brutkasten berichtete). Im April 2024 stockte er seine Anteile am Unternehmen auf. Derzeit hält 8eyes 14,59 Prozent an hello again.

Mimo

Johannes Berger, Gründer und CEO von Mimo. (c) Mimo

Auch in das Programmierkurs-Startup Mimo investierten die Runtastic-Gründer mit 8eyes – brutkasten berichtete. Johannes Berger gründete das Unternehmen 2016. Laut Firmenbuch ist 8eyes mit 8,94 Prozent am Startup beteiligt.

Ohana

Florian Gschwandtner stieg mit 8Eyes bei Ohana rund um CEO Christian Orgler ein | (c) Ohana
Florian Gschwandtner stieg mit 8Eyes bei Ohana rund um CEO Christian Orgler ein | (c) Ohana

Christian Orgler gründete in Linz gemeinsam mit zwei weiteren ehemaligen Runtastic-Führungskräften, Stephan Brunner und Kevin Snajda, das Startup Ohana. Mit einem Investement von 8eyes starteten sie 2022 mit einer Smartphone-App für Kinderschutz durch (brutkasten berichtete). Laut Firmenbuch hält 8eyes derzeit 17,12 Prozent der Unternehmensanteile von Ohana.

Instahelp

Instahelp
Florian Gschwandtner mit Instahelp-Gründerin Bernadette Frech (c) Instahelp

Das Grazer Startup Instahelp entwickelte eine Online-Plattform für psychologische Beratung. Es wurde 2015 von Bernadette Frech gegründet. 2019 stieg 8eyes schließlich als Investor ein (brutkasten berichtete). Heute hält das Investmentunternehmen noch 4,78 Prozent der Anteile an Instahelp.

…und viele weitere

Abgesehen von den oben angeführten ist 8eyes noch an zahlreichen weiteren Startups sowie an verschiedenen Investment-Fonds beteiligt. Dazu gehören unter anderem Speedinvest, Push Ventures, Fund F, Atlas VC und Project A.

Tractive

Gschwandtner
Michael Hurnaus (CEO & Co-Founder Tractive) und Florian Gschwandtner (Co-Founder Tractive) | (c) der brutkasten

Tractive ist zwar kein Portolio-Unternehmen von 8eyes, allerdings trotzdem interessant zu wissen: Florian Gschwandtner steht mit Tractive schon länger in Verbindung, nicht zuletzt, da er selbst Co-Founder des Scaleups ist. Gemeinsam mit Michael Hurnaus, Michael Lettner und Michael Tschernuth hat er 2012 das Scaleup für Haustier-Tracking gegründet. Operativ stieg er aber erst 2020 als CGO ein (brutkasten berichtete). Die Rolle übernahm Gschwandtner knapp ein Jahr lang. Laut Firmenbuch ist er noch mit 0,3 Prozent am Paschinger Scaleup Tractive beteiligt (Stand: 07.06.24).

Deine ungelesenen Artikel:
vor 23 Stunden

KI-Chatbots können laut EuGH-Generalanwalt Urheberrechte verletzen

KI-Chatbots wie Googles Gemini können unter bestimmten Umständen die Rechte von Presseverlagen verletzen, wenn sie Online-Presseartikel abrufen und für die Beantwortung von Nutzeranfragen verwenden. Zu diesem Schluss kommt Generalanwalt Maciej Szpunar in seinen am Dienstag veröffentlichten Schlussanträgen am Europäischen Gerichtshof (EuGH). Hintergrund ist ein Rechtsstreit zwischen dem ungarischen Unternehmen Like Company und Google.
/artikel/ki-chatbots-koennen-laut-eugh-generalanwalt-urheberrechte-verletzen
vor 23 Stunden

KI-Chatbots können laut EuGH-Generalanwalt Urheberrechte verletzen

KI-Chatbots wie Googles Gemini können unter bestimmten Umständen die Rechte von Presseverlagen verletzen, wenn sie Online-Presseartikel abrufen und für die Beantwortung von Nutzeranfragen verwenden. Zu diesem Schluss kommt Generalanwalt Maciej Szpunar in seinen am Dienstag veröffentlichten Schlussanträgen am Europäischen Gerichtshof (EuGH). Hintergrund ist ein Rechtsstreit zwischen dem ungarischen Unternehmen Like Company und Google.
/artikel/ki-chatbots-koennen-laut-eugh-generalanwalt-urheberrechte-verletzen
Erster Generalanwalt am EuGH: Maciej Szpunar | (c) curia.europa.eu/Screenshot

Die ungarische Like Company betreibt mehrere Webportale und beansprucht Schutz für die dort veröffentlichten Artikel. Das Unternehmen wirft Google vor, seine Artikel zum Training der Gemini-Sprachmodelle verwendet sowie über den KI-Chatbot vervielfältigt und öffentlich zugänglich gemacht zu haben. Ein ungarisches Gericht setzte das Verfahren daraufhin aus und legte dem EuGH vier Fragen zur Vorabentscheidung vor. Es handelt sich um das erste Verfahren zu generativer Künstlicher Intelligenz vor dem EuGH.

Wann KI-Chatbots die Rechte von Verlagen verletzen können

In seinen Schlussanträgen erläutert Generalanwalt Szpunar, unter welchen Umständen die Nutzung von Presseartikeln durch KI-Chatbots eine Rechtsverletzung darstellen kann. Entscheidend sei unter anderem, ob der Chatbot unrechtmäßig auf eine Veröffentlichung zugreift, etwa durch die Umgehung einer Paywall oder anderer technischer Schutzmaßnahmen.

Zudem komme es darauf an, wie die Informationen in den generierten Antworten wiedergegeben werden. Während die bloße Wiedergabe von Tatsachen keine Rechtsverletzung darstelle, könne die erkennbare Übernahme der Ausdrucksform eines Artikels problematisch sein. Das gelte insbesondere dann, wenn die Antwort die Originalveröffentlichung so weit ersetze, dass Nutzer:innen kein Verlangen mehr haben, die Originalveröffentlichung zu öffnen.

Das Recht der Presseverlage auf öffentliche Zugänglichmachung könne laut Szpunar verletzt werden, wenn die Ausdrucksform der Originalartikel systematisch in den Antworten eines Chatbots erkennbar sei. Der Anbieter könne für eine solche Nutzung haften, wenn diese Teil seines Geschäftsmodells sei oder er keine wirksamen Gegenmaßnahmen ergriffen habe.

Fragen zum KI-Training laut Generalanwalt unzulässig

Die Fragen zur Verwendung von Presseartikeln für das Training der Google LLMs empfiehlt Szpunar hingegen, für unzulässig zu erklären. Es gebe keine Beweise dafür, dass die Artikel der ungarischen Like Company tatsächlich zum Training der Gemini-Modelle verwendet worden seien. Die Fragen seien daher hypothetisch. Szpunar hält jedoch fest, dass die Nutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte zum Training von Sprachmodellen im Rahmen der im EU-Recht vorgesehenen Ausnahme für Text- und Data-Mining in der Regel „frei zulässig“ sei.

Das Gutachten ist für die Richter:innen nicht bindend, ihr Urteil soll zu einem späteren Zeitpunkt verkündet werden.

Streit um journalistische Inhalte auch in anderen EU-Ländern

Der Rechtsstreit ist kein Einzelfall. Bereits im Februar 2026 reichte die dänische Verwertungsgesellschaft DPCMO, die einen Großteil der Nachrichtenmedien des Landes vertritt, Klage gegen OpenAI ein. Sie wirft dem Unternehmen vor, Presseartikel ohne Genehmigung zum Training seiner KI-Modelle verwendet und Inhalte über ChatGPT wiedergegeben zu haben. Ein Urteil steht bislang aus. Auch in Frankreich wehren sich Presseverlage gegen die Nutzung ihrer Inhalte durch KI-Anbieter. Im August dieses Jahres wandte sich die französische Presseallianz APIG an die Wettbewerbsbehörde, weil sie durch Googles KI-generierte Zusammenfassungen sinkende Besucherzahlen und Einnahmen befürchtet.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

10 Jahre nach dem Exit: In diese Startups investierte 8eyes der Runtastic-Gründer

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

10 Jahre nach dem Exit: In diese Startups investierte 8eyes der Runtastic-Gründer

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

10 Jahre nach dem Exit: In diese Startups investierte 8eyes der Runtastic-Gründer

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

10 Jahre nach dem Exit: In diese Startups investierte 8eyes der Runtastic-Gründer

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

10 Jahre nach dem Exit: In diese Startups investierte 8eyes der Runtastic-Gründer

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

10 Jahre nach dem Exit: In diese Startups investierte 8eyes der Runtastic-Gründer

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

10 Jahre nach dem Exit: In diese Startups investierte 8eyes der Runtastic-Gründer

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

10 Jahre nach dem Exit: In diese Startups investierte 8eyes der Runtastic-Gründer

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

10 Jahre nach dem Exit: In diese Startups investierte 8eyes der Runtastic-Gründer