13.08.2019

WeAreDevelopers bringt 15-jähriges KI-Wunderkind Tanmay Bakshi in die Hofburg

Am 28. und 29. November findet in den Prunksälen der Hofburg die Wiener Auflage des WeAreDevelopers Congress statt. Mehr als 2000 Software-Entwickler behandeln vier Technologie-Bereiche: Artificial Intelligence, Cloud Computing, Blockchain und Internet of Things. Unter den 60 Vortragenden wird heuer auch der 15 Jahre alte Tanmay Bakshi sein, der als Pionier innerhalb der Thematik Künstlicher Intelligenzen gilt.
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Bakshi, Tanmay Bakshi, WeAreDevelopers, KI, Wunderkind, Indien
(c) Bakshi - Das 15-jährige Wunderkind Tanmay Bakshi ist auf der WeAreDevelopers-Konfernz in Wien zu Gast.

Die europäische Job-Plattform für Software-Entwickler WeAreDevelopers veranstaltet im November 2019 ihren sechsten Entwickler-Kongress in Wien. Dabei werden den Besuchern drei parallele Tech-Bühnen, eine “Business-Stage”, zahlreiche Workshops und Side-Events geboten. Als Highlight der heurigen Veranstaltung gilt der Auftritt von Tanmay Bakshi.

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Tanmay Bakshi: Mit 15 bereits KI-Berater

Der womöglich jüngste Meinungsmacher zum Thema künstliche Intelligenz ist trotz seines jugendlichen Alters (15 Jahre) einer der gefragtesten KI-Experten, Software-Entwickler und Berater von renommierten Technologie-Konzernen. Mit elf Jahren fiel  zog er bereits die Aufmerksamkeit von IBM auf sich. Kurz danach wurde er selbstständiger KI-Berater.

Das Wunderkind hat zudem das System „AskTanmay“ und das weltweit erste von IBM Watson-unterstützte „Natural Language Question Answering System“ programmiert, sowie bereits sein erstes Buch (Hello Swift! IOS App Programming for Kids and Other Beginners) veröffentlicht. Außerdem teilt er auf der Video-Plattform Youtube seine Expertise über seinen Kanal „Tanmay Teaches“.

YouTube-Playlist: Tanmay Bakshi unterrichtet Swift

 Europa-Chef von Tencent in Wien

Das indische KI-Talent ist einer von mehr als 60 Experten, die am „WeAreDevelopers-Congress Vienna“ teilnehmen werden. Zu den weiteren Speakern zählen unter anderem Leo Li Shiwei (Europa-Chef von Tencent), Siddha Ganju (Solution Architect, Nvidia Corporation), Or Levi (Data Science Team Lead, eBay), sowie Poker-Weltmeister Fedor Holz, der mit 27 Jahren bereits mehr als 40 Millionen Euro an Poker-Preisgeldern gewonnen hat.

Fedor Holz ist auch „finanziell und beratend“ an WeAreDevlopers beteiligt. Mehr dazu unter diesem Link.


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fluctus, aws
© fluctus - Anna Kurpierz und Christian Sattlecker von fluctus.

Der Bedarf an Bandbreite und enormen Datenvolumina steigt rasant. Doch während der globale Ausbau der physischen Infrastruktur voranschreitet, hinkt die digitale Verwaltung oft hinterher. Gerade kleine Regionen und lokale Netzerrichter stünden vor großen Herausforderungen. Zudem arbeiten mittelständische und große Unternehmen häufig mit starren, unzureichenden Systemen, denen es an Flexibilität fehlt, so die Erfahrung des fluctus-Gründerduos Anna Kurpierz und Christian Sattlecker.

fluctus mit End-to-End

„Wir haben bei unseren Projekten festgestellt, dass der österreichische Ausbau oft große Lücken hinterlässt – kleinen Regionen und Netzbetreibern fehlt der Zugang zu zukunftsträchtigen Technologien“, sagt Kurpierz. Um diese Lücken zu schließen, hat das oberösterreichische Startup ein von Grund auf neues Management-System für „Open-Access-Netze“ entwickelt.

Dabei setzt fluctus auf ein „New-Generation Open-Access-Tool“, das den Datenaustausch zentralisiert abwickelt. Das System funktioniert als reine „Zero-Touch“-Anwendung.

„Wir sind derzeit die Einzigen, die am europäischen Open-Access-Markt eine komplett zentralisiert managebare End-to-End-Lösung (E2E) anbieten“, erklärt die Gründerin weiter. „Da sämtliche Marktbegleiter von den Kunden eine Implementierung der Logiken in deren Netz voraussetzen.“

Der entscheidende Vorteil für Kunden sei hierbei, dass im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten Netzbetreiber keine komplexen Logiken mehr selbst in ihr eigenes Netz implementieren müssten.

Wettbewerb steigern

„Ziel unseres Systems ist der Zugang zu einem offenen Netz für alle Breitbandteilnehmer“, so die Founderin weiter. „Einerseits wird damit der Wettbewerb unter den ‚Internet Service Providern‘ gesteigert und verbraucherseitig entsteht zudem ein Nutzen aus qualitativ hochwertigen Produkten, ein großer Pool aus Anbietern und Produkten sowie niedrigere Preise. Durch die Entstehung eines Polypols auf der Angebotsseite und den daraus entstehenden größeren Markt ergeben sich intensivere Preis- und Qualitätswettbewerbe.“

Zudem würden offene Netze einen fairen Zugang für alle Anbieter ermöglichen und an jedem Anschluss einheitliche Prozesse sowie technische Mindeststandards garantieren.

„Unser Produkt ist im Wesentlichen ein System für den Glasfaserausbau und -betrieb, welches als zero-touch Anwendung realisiert wird. Durch das ‚New-Generation Open Access Tool‘, welches den Datenaustausch zentralisiert abwickelt, kann eine vergleichbare Angebotslandschaft wie im Mobilfunk geschaffen werden – neben bestehenden Internet-Providern werden auch neue Anbieter im selben Netz entstehen“, erklärt Kurpierz. „Dies führt zu größerer Angebotsvielfalt, wettbewerbsfähigen Preisen und einer höheren Anschlussquote. Es entstehen somit auch neue Möglichkeiten für Discounter, Energy-Drink-Giganten bis hin zur kleinen IT-Firma, im Netz anzubieten.“

Zielgruppen von fluctus

Die Kernzielgruppe von fluctus umfasst Netzbesitzer (wie regionale Infrastrukturbetreiber) sowie große Technologieunternehmen. Ein typischer Use-Case ist der Zusammenschluss bislang getrennt strukturierter Regionen. Durch die Zentralisierung von Netz- und Betriebsprozessen sollen bestehende Infrastrukturen effizienter genutzt und neue Internet-Service-Provider nahtlos integriert werden.

Monetarisiert wird die Technologie über Dienstleistungs- und Wartungsverträge. Nach dem Prinzip „Grow with your business“ bietet fluctus drei flexible Modelle an, die ein E2E-Deployment und den laufenden Betrieb über das hauseigene OSS/BSS-Management-System umfassen. Die Preisgestaltung ist nach Unternehmensgröße gestaffelt. Zusätzlich wird pro Projekt beziehungsweise pro „Point of Presence“ (POP) eine Projektpauschale verrechnet, die sich nach der Größe des Projekts richtet.

Hürden überwunden

Die Entwicklung einer derart tiefgreifenden Technologie ist kapital- und ressourcenintensiv. Das Gründerteam stand beim Aufbau vor massiven Hürden, wie Kurpierz erklärt: „Die Entwicklung und Herstellung unseres Produktes hat hohe Investitionen, sogenannte CAPEX, erzeugt und unzählige Tests erfordert. Erschwerend kommt hinzu, dass es am Markt wenig ausgebildetes Personal in diesem Bereich gibt – die interne Weiterbildung in dieser Nische ist enorm zeitintensiv und führt daher zu höheren Kosten.“

© fluctus – Das fluctus-Team.

Einen entscheidenden Durchbruch hierbei brachte aws Seedfinancing – Deep Tech. Die Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) trug maßgeblich zur Marktreife der Technologie bei, wie die Gründerin erklärt. Zudem konnte das Startup das aws-Netzwerk nutzen, um strategisch wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Mit einer fertigen Technologie im Rücken sind die nächsten Meilensteine klar definiert. In den kommenden Jahren möchte sich fluctus als etablierte Größe im DACH-Raum positionieren. Gleichzeitig treibt das Unternehmen die Erschließung weiterer internationaler Märkte voran.


Disclaimer: Der Artikel wurde in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) umgesetzt

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