14.11.2015

So vergisst man Stress, Sorgen & Probleme in nur 25 Minuten

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Man sollte sich mehrmals am Tag kurze, innerliche Pausen gönnen.

Ein Mittel gegen Stress und Panikanfälle? Ein Heilmittel, das die Sorgen wegbläst? Eine Methode, um sich zu entspannen? Kein Witz: Atme deine Probleme doch einfach weg! In nur knapp einer halben Stunde schafft man es, alleine durch konzentriertes Atmen, seine Sorgen abzuschütteln und sich zu entspannen.

Wissenschaftler der Carnegie Mellon Universität haben festgestellt, wie effektiv konzentriertes Atmen sein kann, wenn der Stresspegel hoch ist und der Blutdruck im Gefahrenbereich liegt.

So funktioniert der Anti-Stress-Tipp: Zunächst muss man sich zu 100% auf seinen Atem konzentrieren und ihn bewusst durch den ganzen Körper schicken. Beim Ausatmen soll man dann bewusst allen Stress aus dem Körper hinaus befördern.

66 Freiwillige wurden ausgewählt, die drei Tage lang entweder 25 Minuten meditierten, oder ein kognitives Trainingsprogramm durchlaufen mussten, bei dem ihnen beigebracht wurde, wie man Gedichte interpretiert. Die erste Gruppe gab an, weniger Stress ausgesetzt gewesen zu sein als Gruppe zwei und lernte auch mit Belastungen besser umzugehen als jene Gruppe, die das Verhaltenstraining hinter sich hatte.

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20 Minuten meditieren

Diese Studie ist allerdings nicht die Erste, die positive Effekte von Meditationsübungen bestätigen soll. Erst kurz zuvor wurde festgestellt, dass Transzendentale Meditiation – eine 20 Minuten lang dauernde Meditation, Stress und Burnout-Syndrome verringert. Dabei soll man einfach die Augen schließen und versuchen, seine Gedanken abzuschalten – manchmal indem man einen Vers hintereinander wiederholt.

Bekennende Fans der Transzendentalen Meditation sind übrigens erfolgreiche Menschen, wie Russell Brand, Paul McCartney, Arianna Huffington und Dr. Mehmet Oz.

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Quelle

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Fahne der Europäischen Union
Foto: Adobe Stock

Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll hat Digitale Souveränität in einer Aussendung vom letzten Herbst klar zusammengefasst: „Digitale Souveränität heißt, dass Europa selbst entscheidet, wie es seine Technologien nutzt, Daten schützt und Innovationen gestaltet – unabhängig, sicher und im Einklang mit unseren Werten.“

Um Europas Digitale Souveränität zu sichern, stellt Brüssel heute das Gesetzespaket „European Tech Sovereignty“ vor, das die eigene Tech-Branche stärken und die Abhängigkeit von den größten Playern USA und China verringern soll.

Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des EU AI Acts und neuen Souveränitätsgesetzen wandelt sich die Wichtigkeit des Themas: Der Gedanke der Digitalen Souveränität sowie der Unabhängigkeit von Tech-Riesen hat in Brüssel längst Einzug gefunden.

Der Cloud & AI Development Act: Eine Übersicht

Der EU AI Act, der 2024 in Kraft trat, reguliert den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Europa streng nach Risikostufen, um Anwendern Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Sicherheit zu garantieren.

Demgegenüber erlaubt der amerikanische Cloud Act den US-Behörden den Zugriff auf Daten von US-Tech-Konzernen, völlig unabhängig davon, in welchem Land diese Server physisch stehen. Wenn eine US-Behörde zum Beispiel Daten von Microsoft fordert, muss Microsoft diese laut US-Recht herausgeben – selbst wenn die Daten auf einem Server in Frankfurt liegen.

Als europäische Antwort darauf führt der Cloud and AI Development Act (CADA) nun ein verbindliches Bewertungssystem (SEAL) für öffentliche Ausschreibungen ein. Dieses Gesetz verpflichtet sensible staatliche Sektoren dazu, bevorzugt rein europäische Cloud-Infrastrukturen zu nutzen, die gegen ausländische Datenzugriffe rechtlich immun sind. Dadurch setzt sich in Zukunft nicht mehr das beste Preis-Leistung-Angebot durch, sondern es muss für besonders kritische Sektoren eine europäische Lösung verwendet werden.

Das Praxisbeispiel Qwant

Laut dem Nachrichtenportal Politico fordern auch die EU-Abgeordneten selbst mehr digitale Souveränität. Dabei soll statt der amerikanischen Suchmaschine Google in Zukunft das französische Qwant als Standard-Suchmaschine im EU-Parlament verwendet werden. Laut einer internen Mitteilung an die Abgeordneten, die Politico vorliegt, erfolgt dieser Schritt im Einklang mit der Verpflichtung des Parlaments zu „digitaler Souveränität und dem Schutz der personenbezogenen Daten von Nutzern“. Die Abgeordneten dürften schon letztes Jahr mehr Unabhängigkeit im Unternehmen gefordert haben.

Auch auf nationaler Ebene von Bedeutung

Zurück in Österreich. Auch hier sorgt die Digitale Souveränität am Mittwoch in der Bundesratssitzung für Gesprächsstoff.

Seitdem die geopolitische Lage gekippt ist, habe Europa bitter gelernt, was es heißt, im Energiebereich nicht souverän zu sein, sagte Staatssekretär Alexander Pröll. „Genau diesen Fehler dürfen wir bei digitalen Technologien kein zweites Mal machen.“ Daten, Clouds und Künstliche Intelligenz (KI) seien die Ressourcen des Jahrhunderts. Wer sie kontrolliert, habe die Macht. Wer sich abhängig macht, werde erpressbar, so Pröll. 

Gehen die Meinungen der österreichischen Parteien normalerweise auseinander, zeigt sich bei diesem Thema Einigkeit: Die Digitale Souveränität sollte auf allen Ebenen angedacht werden und die aktuelle digitale Abhängigkeit von ausländischen – insbesondere US-amerikanischen – Technologieanbietern, stelle ein massives Problem dar.

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