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Mit Battery4Life ist in Graz ein neues COMET-Kompetenzzentrum eröffnet worden, das die Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit von Batterietechnologien in den Mittelpunkt stellt. Das Zentrum an der TU Graz wurde am 13. November im Rahmen eines Festakts offiziell gestartet – mit Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft und Industrie. Für die ersten vier Jahre stehen knapp 20 Millionen Euro Projektvolumen zur Verfügung.
„State of Safety“ (S.O.S.)
Herzstück der Forschung ist die Entwicklung eines „State of Safety“ (S.O.S.) – eines messbaren Indikators, der den Sicherheitsstatus von Lithium-Ionen-Batterien zuverlässig bestimmen soll. Diese Basis wird im ersten großen Forschungsprojekt RELIABAT gemeinsam mit AVL DiTEST, Magna Steyr, Infineon Austria und der TU Graz erarbeitet. Ziel ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen, die Lebensdauer zu verlängern und sowohl Design als auch Überwachung von Batteriesystemen zu optimieren.

„Wir gewinnen Erkenntnisse darüber, wie wir den Sicherheitszustand einer Batterie im Alltagseinsatz bestimmen können und welche Anwendungen optimal geeignet sind“, sagt Christian Ellersdorfer, Geschäftsführer von Battery4Life und Professor an der TU Graz. Battery4Life setze damit die seit 2010 laufende Forschungsarbeit zu Batteriesicherheit fort und wolle künftig als „Innovationshub für den sicheren, effizienten und nachhaltigen Einsatz von Batterien“ fungieren.
50 Forschende sollen im Zentrum arbeiten
Bei der Eröffnung betonte TU-Graz-Rektor Horst Bischof die Rolle des Zentrums für den Forschungsstandort: „Die TU Graz ist Österreichs führende Universität im COMET-Programm und wir bauen diese Spitzenposition mit Battery4Life weiter aus.“ Auch das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur hob in seinen Grußworten die Bedeutung sicherer Batterien für den Mobilitätswandel hervor.
Als einziges völlig neues Zentrum der COMET-Ausschreibung 2023 wird Battery4Life vom Bund – BMIMI und BMWET – sowie von den Ländern Steiermark und Oberösterreich gefördert. Eingebunden ist es zudem in das UAR Innovation Network der Upper Austrian Research. Mittelfristig sollen rund 50 Forschende im Zentrum arbeiten und mindestens weitere 100 Expert:innen aus Industrie und Wissenschaft in Projekte eingebunden sein. Gesellschafter sind die TU Graz (48 %), AVL DiTEST (20 %), Magna Steyr (20 %) und die Universität Graz (12 %).





