15.05.2025
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Steirer Startup ByeAgain holt sich Marc Austria Excellence Award

Im Wiener Future Health Lab feierte der internationale Impact-Accelerator Marc seinen ersten Geburtstag - und zeichnete drei Startups für ihre soziale Innovation aus. Auch das Grazer Startup ByeAgain war dabei.
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Wolfgang Weingrabner holte sich mit seinem Startup ByeAgain den Marc Austria Excellence Award | Foto: Dávid Szarka | Credits: Erste Social Finance

Therapiezentren für Kinder mit Autismus, nachhaltige Gebäudeisolierungen oder refurbished Kinderprodukte: Ideen mit hohem sozialen Impact braucht es heutzutage mehr denn je. Doch häufig fehlen Kapital und Unterstützung, um nachhaltig erfolgreiche Geschäftsmodelle aufzubauen.

Mit diesem neuen High-Impact-Accelerator wird es ab sofort anders: Marc ist eine gemeinsame Initiative von ERSTE Stiftung, Erste Social Finance Holding, IFUA Nonprofit Partner und SIMPACT. Das High-Impact-Enterprise-Scaling-Programm feierte am Dienstag der letzten Woche sein einjähriges Jubiläum im Wiener Future Health Lab.

„Make a change, leave a mark“

Von Social Impact wurde nicht nur gesprochen, das Konzept wird auch gelebt. Gefeiert wurde nicht nur der erste Geburtstag von Marc, sondern es wurden auch jene Ideen, die in den letzten zwölf Monaten des Programms gedeihen konnten, ins Rampenlicht geholt.

“Es stimmt zuversichtlich, wie viele gute, sozial und ökologisch ausgerichtete Lösungen aktuell entwickelt werden. In Zentral- und Osteuropa ist das Potenzial für Organisationen, die nicht nur nachhaltig Gewinn, sondern auch Impact erzielen und Gesellschaften resilienter machen, eindeutig groß“, sagt Florian Bauer, Executive Director Social Finance and Impact Investment der ERSTE Stiftung.

„Als Social Impact Financier in Österreich und CEE wissen wir, dass viele wirkungsvolle Organisationen einen Kapazitätsaufbau benötigen, um investitionsfähig zu werden. Aus diesem Grund haben wir gemeinsam mit unseren Partnern Marc entwickelt. Wir sind stolz auf die Ergebnisse des ersten Jahres und werden Impact-Unternehmen weiter unterstützen und ihnen helfen, ihren Impact zu steigern und langfristig Nachhaltigkeit zu erreichen“, so Peter Šurek, CEO Erste Social Finance.

“Wir wollen widerstandsfähige Gesellschaften!”

Gestartet wurde der Event-Tag mit einer Begrüßung von Ingo Bleier, Chief Corporates & Markets Officer sowie Mitglied des Vorstandes der Erste Group.

Ingo Bleier, Chief Corporates & Markets Officer sowie Mitglied des Vorstandes der Erste Group | Foto: Dávid Szarka | Credits: Erste Social Finance

“Wir streben danach, Unternehmen aufzubauen, die nicht nur profitabel, sondern auch nachhaltig sind. Dazu gehören die Förderung von Bildung und finanzieller Kompetenz sowie die Schaffung von Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung”, leitet Bleier das Event am vergangenen Dienstag ein und meint weiter:

“Wohlstand bedeutet für uns, einen Punkt zu erreichen, an dem ein Unternehmen selbsttragend wird und unabhängig wächst. Wir wollen widerstandsfähige Gesellschaften und eine Impact-Community schaffen!”

Das sind die Sieger-Startups von Marc

Das Highlight der Feier: Neun Startups – je drei aus den teilnehmenden Ländern Österreich, Ungarn und Rumänien – durften ihr Impact-Business und den Fortschritt, den sie bei Marc erzielt haben, vor einer sechsköpfigen Jury präsentieren.

Jedes Startup pitchte sechs Minuten lang, gefolgt von einer neunminütigen Diskussion. Das Rennen war knapp, doch nach intensivem Pitch-Marathon wurden drei Gewinner sowie ein Overall-Sieger des Marc CEE Excellence Awards ausgezeichnet.

Diese Marc-Auszeichnung ging an alle neun teilnehmenden Startups des Pitch-Bewerbs | Foto: Dávid Szarka | Credits: Erste Social Finance

Help Autism aus Rumänien

“Ich habe viele Eltern weinen gehört. Und ich wünschte, ich hätte das nicht.” Mit diesem Satz startete Raluca Bogdan den Pitch ihres Startups Help Autism. Raluca will mit ihrem Business über 40.000 Kindern mit Autismus in Rumänien helfen.

Raluca Bogdan, Head of Development von Help Autism, gewann den Marc Romania Excellence Award | Foto: Dávid Szarka | Credits: Erste Social Finance

Jedes Jahr werden dort etwa 5.000 Kinder mit Autismus geboren. Das Staatsbudget deckt nur zwei Therapiesitzungen täglich für rund 23.000 Kinder ab. Fast die Hälfte der Autismus-Betroffenen wird dabei im Stich gelassen. Die Gründerin will deshalb ein Netzwerk aus 50 Therapiezentren in Rumänien aufbauen – bis zum Jahr 2030.

Bislang konnte Help Autism 3.600 Kinder und Jugendliche in der Therapie unterstützen. Aktuell gibt es sieben Help-Autism-Zentren. Um landesweite Therapieversorgung zu garantieren, muss das Startup expandieren – und braucht Unterstützung im Franchising.

“Wir wollen Kindern mit Autismus nicht nur in Rumänien, sondern auch in anderen Ländern helfen. Marc ist dabei eine tolle Hilfe – gerade beim Launch unseres Franchise-Modells”, so die Gründerin.

Mit ihrem Pitch gewann Raluca den Marc Romania Excellence Award. Die Gewinnerin wird fortan nicht nur finanziell unterstützt, sondern erhält auch eine Social-Media-Kampagne in Rumänien. “Es ist eine internationale Anerkennung, dass wir heute diesen Award gewonnen haben. Das zeigt, dass wir in Rumänien schon einen guten Job machen und auch Menschen in anderen Ländern inspirieren können”, sagt Raluca.

ByeAgain aus Österreich

Auch ein Startup aus Österreich wurde für seinen Social Impact ausgezeichnet: Der Marc Austria Excellence Award ging an die Lösung des Startups Byeagain, das sich an die Kreislaufwirtschaft im Handel richtet.

Wolfgang Weingarber, Co-Gründer von ByeAgain, gewann den Marc Excellence Award für Österreich | Foto: Dávid Szarka | Credits: Erste Social Finance

Das Startup positioniert sich als Refurbishment-Plattform, die Produkten aus dem Kinder- und Baby-Segment ein zweites Leben geben möchte. Das Unternehmen wurde 2022 von Wolfgang Weingraber und Jan Kranner in Fernitz-Mellach nahe Graz gegründet.

Nach seinem Start als C2C-Refurbishment-Modell bietet Byeagain seit eineinhalb Jahren ein Refurbishment-as-a-Service-Modell für Händler und Hersteller. Retouren, B-Ware oder Ausstellungsstücke kann das Startup datengetrieben aufwerten.

Nach der Aufwertung wird das erneuerte Produkt entweder im jeweiligen Shop oder über Online-Marktplätze weiterverkauft. Damit will Byeagain Produktabfälle vermeiden und vor allem Familien finanziell entlasten.

“Wir waren bis vor Kurzem gebootstrapped. Jetzt wollen wir weiter wachsen. Mit dem Quasi-Equity der Erste Social Finance haben wir ein super Finanzierungsinstrument, ohne dass wir Anteile abgeben”, so Weingraber.

“Zuerst bauen wir ein größeres Warehouse, das etwa zehnmal mehr Kapazitäten hat als unser jetziges. Wenn das läuft, können wir Logistik und Supply Chain in weiteren Ländern Europas aufbauen.” Marc hat dabei nicht unbeachtlich geholfen, meint Weingraber: “Marc ist ein tailor-made Programm, das auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Startups eingeht.”

SSH Boards aus Ungarn

Last but not least: das Sieger-Startup aus Ungarn. “Today made me actually believe in what we are doing”, sagt Trisztán Majerik, der Teil jenes Familien-Businesses ist, das gleich zwei Awards mit nach Hause nehmen durfte.

Tímea Stverteczky und Trisztán Majerik von SSH Boards sind die Gewinner des ersten Marc CEE Excellence Award | Foto: Dávid Szarka | Credits: Erste Social Finance

“Es war so toll, heute zu zeigen, dass unser Geschäftsmodell einen großen Impact auf die Kreislaufwirtschaft und die nachhaltige Baubranche hat.” Das ungarische Greentech-Startup wurde vor drei Jahren von Trisztáns Eltern gegründet.

Der Rohstoff Stroh bildet das Kernprodukt des Greentechs. Stroh wird als Füllstoff für Isoliermaterialien verwendet. Damit werden Gebäude umweltschonend gedämmt. Gleichzeitig werden chemische Produkte wie Glaswolle oder Styropor, die häufig zur Gebäudedämmung eingesetzt werden, vermieden.

Die Straw-Insulation-Lösung des Startups kann pro Quadratmeter rund 8,3 Kilogramm an CO2-Emissionen sparen. Von 2022 bis 2024 konnte bereits eine Fläche von 14.000 Quadratmetern mit den nachhaltigen Dämmungsmaterialien von SSH Boards isoliert werden.

“Marc hat uns geholfen, unser Business-Model zu perfektionieren. Die Mentoren sind hervorragend und konnten alle Aspekte eliminieren, die sich nicht umsetzen lassen. Mit unserem Franchise-Modell können wir nun in andere Länder expandieren”, erzählt Trisztán im Gespräch.

SSH Boards konnte neben dem Länder-Sieg auch den Marc CEE Excellence Award der Pitching-Sessions mit nach Hause nehmen.

Neben den drei Sieger-Startups pitchten außerdem die Startups Montreet und infrared.city aus Österreich, Merova und Magosvöly aus Ungarn sowie PiciordePlay und Ophori aus Rumänien.

Impact-Entrepreneure in der Jury

In der Jury saßen sechs Impact-Entrepreneure – unter anderem Cornelia Diesenreiter, Co-Founderin und CEO von Unverschwendet, sowie Philipp Thurn und Taxis, Founder und Head of CNB sowie Member des Supervisory Boards der ERSTE Stiftung.

(v.l.n.r.): Elemér Eszter, Managing Director & Chairman, Impact Ventures; Zdnek Fred Fous, Founder & Investor, PurposeTech; Magdaléna Radová, Impact Investing & Innovation Consultant; Ioana Gheorghiade, Chief Risk Officer, BCR; Cornelia Diesenreiter, Co-Founder & CEO, Unverschwendet; Philipp Thurn und Taxis, Founder und Head of CNB Capital, Member of the Supervisory Board of ERSTE Stiftung | Foto: Dávid Szarka | Credits: Erste Social Finance

Außerdem vertreten waren die Jurymitglieder Elemér Eszter, Managing Director & Chairman von Impact Ventures, Zdnek Fred Fous, Founder und Investor von PurposeTech, Ioana Gheorghiade, Chief Risk Office bei BCR sowie Magdaléna Radová, Impact Investing und Innovation Consultant.

“Impact Boldness” im Fokus

Außerdem fand am Veranstaltungstag ein Panel mit dem Motto “Impact Boldness” statt. Mit dabei war unter anderem Moriz Piffl, Co-Founder des Social Startups Vollpension, sowie Johanna Mair, Professorin für Organization Strategy and Leadership an der Stanford University. Auch Roberta Bosurgi, CEO von Impact Europe, und Sergiu Manea, CEO von BCR und Chairman des Management Boards, nahmen an der Panel-Diskussion teil. Die Moderation übernahm Ana Maria Cretu, Director Social Impact Investment der ERSTE Stiftung.

Wer ist Marc?

“Marc hat viele Eltern, die alle wollen, dass es ihm gut geht. Marc ist wie ein Teammitglied, ein Investor, ein Entrepreneur, der Menschen hilft und Träume wahr werden lässt. Deshalb heißt es bei uns auch: ‘Make a change, leave a mark’”, sagt Gábor Lajos Nagy, Co-Founder und Managing Director von Simpact, im Rahmen der Veranstaltung.

Ein erfolgreicher Tag ging über die Bühne, doch die Show ist noch lange nicht zu Ende. Marc steht schon in den Startlöchern für die nächste Runde: Im kommenden Jahr sind zwei weitere Standorte geplant. Bald will man in sieben europäischen Ländern ein Impact Programm hochziehen.

Aktuell ist Marc in Ungarn, Rumänien und Österreich aktiv. In jedem Land gibt es Partnerorganisationen, die bei der Betreuung der Startups helfen. In Österreich hilft der Impact Hub Vienna, in Ungarn hilft Simpact und IFUA Nonprofit und in Rumänien die Organisation Synerb.

Im Juni geht es in eine neue Runde!

Eine neue Runde des Marc-Impact-Accelerators wird derzeit für kommenden Juni geplant. Alle Startups und Unternehmen, die soziale Verantwortung übernehmen und einen Wandel herbeiführen wollen, können sich bereits vorab für die neue Marc-Runde anmelden.

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Das sonnnig-Gründerteam: Roman Öfferlbauer, Jonathan Buchinger und Lukas Hückel © sonnnig

Dort, wo Technik und Unternehmertum zusammenkommen, kann Großes entstehen. So auch an der TU Wien im „Extended Study on Innovation“-Programm, wo sich das Gründer-Trio, bestehend aus Roman Öfferlbauer, Lukas Hückel und Jonathan Buchinger, zum ersten Mal begegnete. Parallel dazu gründete Öfferlbauer 2023 in seinem Heimatort in Niederösterreich eine Energiegemeinschaft, zu einem Zeitpunkt, an dem das Thema noch jung und „technisch schwierig abzuwickeln“ war, so Öfferlbauer.

Aus improvisierten Tools und selbst geschriebenen Mini-Scripts für den Eigenbedarf wurde ein Jahr später sonnnig. Eine White-Label-Lösung für Abrechnung, Mitgliedermanagement und Datenanalyse von mittlerweile 30 Energiegemeinschaften in ganz Österreich.

Wenn Strom aus der Nachbarschaft kommt

„Unser Blick war eigentlich immer auf Endverbraucher und Verbraucherinnen fokussiert. Also Privatpersonen, Unternehmen, Gemeinden“, erklärt Öfferlbauer im Interview. Eine Mission, die über die letzten zwei Jahre tausende Haushalte in ganz Österreich erreicht hat. Mittlerweile kann man über sonnnig den generierten Strom auch als Mitarbeiter:innen-Benefit oder Spende abgeben. „Im letzten halben Jahr hat sich da aber auch ziemlich viel auf der anderen Seite, also bei den Energieversorgungsunternehmen, getan“, verrät der Co-Founder.

Energieversorgungsunternehmen stünden zunehmend vor einem Einkaufs- und Prognoseproblem. In der Regel verbraucht die Kundschaft ihren Strom nach einem Standardprofil, mit dem der jeweilige Versorger seine Stromeinkäufe prognostiziert. Sind die Abnehmer:innen aber Teil einer Energiegemeinschaft, verschiebt sich dieses Profil radikal: Ein großer Teil des Energiebedarfs wird jetzt von der Energiegemeinschaft gedeckt und nur noch die Restmengen werden durch den Energieversorger geliefert. „Der Energieversorger hat die Energiemenge aber schon im Vorhinein eingekauft“ – und müsse sie kurzfristig wieder verkaufen, erklärt Öfferlbauer. Ein teures Ausgleichsenergie-Problem, das mit wachsendem Energy-Sharing-Anteil immer größer wird.

Sonnnig als potenzieller Partner für Energieversorger

Genau hier setzt das neue Produkt an, für das sonnnig gerade die dritte Förderung der Austria Wirtschaftsservice (aws) erhalten hat: eine White-Label-Lösung zum Energy Sharing, die Energieversorger direkt in ihr eigenes Kund:innenportal einbinden können. Im Hintergrund liefert sonnnig die Restlastprognose auf 15-Minuten-Basis, damit Versorger gezielter am Großhandel einkaufen können.

Möglich macht das die Prognosefähigkeit, die sonnnig über Jahre mit echten Energiegemeinschaften aufgebaut hat. Ziel ist es, Versorgern einen besseren Einblick in ihre Stromverläufe zu geben und ihnen zu helfen, selbst ein Geschäftsmodell rund um Energy Sharing aufzubauen, auch als Beitrag zur Kund:innenbindung, erklärt Öfferlbauer. Am Markt kommt das gut an: „Energieversorgungsunternehmen spüren das Problem und sind zunehmend auf der Suche nach Lösungen und neuen Geschäftsmodellen im Energy-Sharing-Bereich, deshalb reden sie auf einmal mit uns“, sagt der Co-Founder. Davor sei die Beziehung eher einseitig gewesen. Zwei Pilotbetriebe hat sonnnig für das geförderte Projekt bereits akquiriert und zeigt sich offen für weitere Kooperationen.

Von First bis Seed: Der aws-Weg

Möglich wurde diese Entwicklung durch drei aufeinanderfolgende aws-Förderungen. Mit aws First Incubator, einem Programm für sehr junge Teams, teils noch vor der Firmengründung, kam das Startup zu ersten Beratungsleistungen und Mentoring. Mit aws Preseed – Innovative Solutions wurde zunächst die inhaltliche und wirtschaftliche Machbarkeit des Vorhabens überprüft und der Proof of Concept entwickelt. Darauf aufbauend unterstützt aws Seedfinancing – Innovative Solutions die Weiterentwicklung bis zum Markteintritt sowie die ersten Skalierungsschritte. In diesem Rahmen werden nun der Aufbau und der Launch des neuen B2B-Produkts finanziert.

Erwarteter Boom durch neues Elektrizitätswirtschaftsgesetz

Als besondere Meilensteine nennt Öfferlbauer Referenzprojekte mit bekannten Unternehmen wie Hartl Haus, der Nationalbank-Tochter IG Immobilien oder der Volkshilfe Wien sowie die wiederholte Verdopplung des Jahresumsatzes. Im ersten Halbjahr 2026 hat sich die geteilte Energiemenge, die über sonnnig abgewickelt wurde, laut eigenen Angaben gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Investor:innen hat das fünfköpfige Team bislang bewusst keine an Bord geholt, da laufende Umsätze und eine halbe Million Euro an lukrierten Entwicklungsförderungen das Team organisch tragen.

Rückenwind kommt bald auch auf politischer Ebene: Im Oktober tritt das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) in Kraft, das Energy Sharing über bilaterale Peer-to-Peer-Verträge statt über eine juristische dritte Instanz wie einen Verein oder eine GmbH erlaubt. Für sonnnig eine freudige Entwicklung: „Das baut natürlich extrem viele Hürden ab. Und deswegen erwarten wir auch einen ziemlichen Boom an neuen Mitgliedern und das nehmen auch Energieversorgungsunternehmen wahr.“


Disclaimer: Der Artikel entstand in Kooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws).

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