06.07.2020

Skilltree hilft bei der Beantwortung der Frage, wer was wie gut kann

Skill Management Software ist wichtig für die Weiterentwicklung der Mitarbeiter, allerdings ist sie oft unflexibel und veraltet. Die Gründer von Skilltree wollen diese Lücke schließen.
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Markus Skergeth, Sebastian Wanke, Viktor Ielnykov und Simon Löwy von Skilltree.
Markus Skergeth, Sebastian Wanke, Viktor Ielnykov und Simon Löwy von Skilltree. (c) Skilltree

Talentierte Mitarbeiter zu finden ist die eine Aufgabe einer HR-Abteilung – eine andere ist, die Fachkräfte zu halten und auch weiter zu entwickeln. Hierbei hilft sogenannte „Skill Management Software“, mit welcher die Interessen und Potenziale der einzelnen Mitarbeiter dokumentiert werden, um sie gezielt weiter zu entwickeln. Und das heimische Startup Skilltree hat nun ein entsprechende Lösung auf den Markt gebracht, die unter anderem in punkto Usability gegenüber der Konkurrenz punkten soll.

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„Skilltree ist eine Human Ressource Software für erfolgreiches Kompetenzmanagement“, heißt es in der Eigendefinition aus dem Gründerteam: „Die Software verschafft einen Überblick über alle Skills in der Organisation, erlaubt eine schnelle Suche nach komplexen Skill-Profilen, und zeigt Informationen zum Interesse der Mitarbeiter, sich in bestimmten Bereichen weiterzubilden.“

Teams auf Basis der Kompetenzen zusammensetzen

Dabei können Kompetenzen erfasst und entwickelt sowie Talente gezielt gefördert werden. Im Rahmen des „Performance Management“ behalten Führungskräfte außerdem den Überblick über die Entwicklung ihrer Mitarbeiter.

Dadurch können individuelle Karrieren basierend auf den vorhandenen Fähigkeiten und Anforderungsprofilen geplant, aber auch zum Beispiel Projektteams passend zusammengesetzt werden – basierend auf den Anforderungen für das jeweilige Projekt und den vorhandenen Fähigkeiten.

Skilltree setzt auf Gamification und AI

Im Gegensatz zu klassischer Skill Management Software setzt Skilltree dabei nicht die zentrale Verwaltung, sondern den Mitarbeiter per se ins Zentrum. Dabei kommen unter anderem auch Gamification-Elemente zum Einsatz. In Skilltree hat jeder Mitarbeiter einen eigenen Account um seine Fähigkeiten zu verwalten und seine Karriere zu planen – das soll die HR entlasten und zugleich für aktuelle Daten sorgen.

Und bei dem eingangs erwähnten Feature der Projektteam-Zusammenstellung kommt schließlich noch AI zum Einsatz. „Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz können nicht nur passende Teams agil zusammengestellt, sondern auch ganze Karrieren in der Organisation dynamisch geplant werden“, heißt es dazu von den Gründern: Denn gutes Machine Learning erlaube auch den Zugriff auf unstrukturierte Daten, wie Lebensläufe, und automatisiert manuelle Aufgaben.

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Und wohin will sich das noch junge Unternehmen, das der zeit im Science Park Graz angesiedelt ist, nun entwickeln? „Wir streben danach, mit Skilltree die benutzerfreundlichste und intelligenteste Skill-Management Lösung für Unternehmen in wissensintensiven Branchen anzubieten“, heißt es dazu abschließend. Der Grundstein dafür dürfte schon mal gelegt sein: Laut Eigenangabe ist Skilltree unter anderem die einzige Skill Management Software, die sich vollständig grafisch per Drag & Drop bedienen lässt.

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Impression von der Preisverleihung im Vorjahr | (c) BMWET/Noisternig
Impression von der Preisverleihung im Vorjahr | (c) BMWET/Noisternig

Auch dieses Jahr wird der Brigitte-Bierlein-Frauenpreis des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) vergeben. Erstmalig erfolgt die Ausschreibung in Kooperation mit der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Mit dem Preis soll die Sichtbarkeit von Frauen erhöht werden, die in den Bereichen Innovation, Unternehmertum und gesellschaftliches Engagement in Österreich tätig sind. Die Auszeichnung erinnert an die Namensgeberin Brigitte Bierlein, die erste Bundeskanzlerin in der Geschichte Österreichs, und würdigt zugleich das Lebenswerk der Schirmherrin des Preises, der ehemaligen Bundesministerin Maria Rauch-Kallat.

Ziel der Initiative ist es, Frauen im unternehmerischen und wirtschaftlichen Umfeld sichtbar zu machen und deren Leistungen durch öffentliche Aufmerksamkeit sowie politische Anerkennung zu unterstützen. Die Veranstalter:innen wollen damit erfolgreiche Frauen als Vorbilder für nachfolgende Generationen positionieren, um junge Talente zur Verfolgung von Laufbahnen in Wirtschaft, Forschung und Innovation zu motivieren. Das soll auch langfristig zum Abbau von Geschlechterungleichheiten in Führungspositionen beitragen.

Die Voraussetzungen für den Brigitte-Bierlein-Frauenpreis 2026

Konkret richtet sich die Ausschreibung an Frauen unter 35 Jahren, die in Führungspositionen oder mit Verantwortung in Unternehmen, Forschungseinrichtungen oder Organisationen tätig sind. Schwerpunkte liegen dabei auf den Bereichen Entrepreneurship, Innovation und Technologie, angewandte wirtschaftlich-technische Forschung und Wissenschaft, Familienunternehmen sowie Startups.

Für eine Nominierung müssen die Leistungen der Bewerberinnen einen Bezug zu Österreich aufweisen. Das kann durch eine Wirkung auf den Wirtschafts- oder Innovationsstandort, eine entsprechende Tätigkeit im Land oder relevante Projekte mit Österreich-Fokus passieren. Die Staatsbürgerschaft und der aktuelle Wohnsitz der Kandidatinnen sind für die Vergabe hingegen kein Kriterium.

Die Vorjahres-Preisträgerinnen: v.l. Marlene Rezk-Füreder (3. Platz), Anja Moser-Tscharf (2. Platz), Katharina Baumgartner (1. Platz), Lara Vadlau (Ehrenpreis); Foto: BMWET/Veronika Noisternig

Die drei Preiskategorien

Die Vergabe des Preises erfolgt dieses Jahr in drei Kategorien, die mit jeweils 5.000 Euro dotiert sind:

  • Entrepreneurship, Führungskräfte & Nachfolge: Diese vom BMWET vergebene Kategorie richtet sich an Frauen, die als Gründerinnen, Unternehmensübernehmerinnen oder Managerinnen mit Ergebnisverantwortung zur Entwicklung eines Unternehmens beitragen. Berücksichtigt werden laut Ausschreibung Leistungen in Bereichen wie Betriebsübernahmen, Generationenwechseln, Internationalisierung, Wachstum aus bestehenden Strukturen, Social Entrepreneurship sowie bei der Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle.
  • Forschung, Innovation & Transfer: In dieser von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) gestifteten Kategorie werden Frauen ausgezeichnet, die wissenschaftliche Arbeit mit wirtschaftlicher oder gesellschaftlicher Wirkung verbinden. Der Fokus liegt auf der Überführung von Forschungsergebnissen in marktfähige Anwendungen – wie etwa Spinoffs, technologiegetriebene Startups oder Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft – sowie auf Lösungen mit wirtschaftlicher Relevanz oder Skalierbarkeit.
  • Ehrenpreis Maria Rauch-Kallat: Gesellschaftlicher Impact & Role Model: Diese vom BMWET vergebene Auszeichnung würdigt Frauen, die durch eine Vorbildfunktion und einen gesellschaftlichen Beitrag über Branchengrenzen hinweg wirken. Preisträgerinnen sollen beispielhaft für gesellschaftlichen Wandel und Empowerment stehen. Die Ausgezeichnete erhält neben dem Preisgeld einen Platz im WoMentoring-Programm des club alpha.


Zeitplan und Nominierungsverfahren

Die Einreichfrist für Nominierungen hat bereits begonnen und läuft bis zum 17. August 2026. Für Mitte September ist die Veröffentlichung der Liste „35 under 35“ mit den nominierten Frauen vorgesehen. Anfang November tritt eine achtköpfige Fachjury aus den Bereichen Unternehmertum, Wissenschaft und Startups zusammen, um die Preisträgerinnen auszuwählen. Die feierliche Preisverleihung findet am 7. Dezember 2026 statt.

Nominierungen können sowohl als Selbstnominierung der Bewerberinnen als auch als Fremdnominierung durch Dritte eingereicht werden.


Jetzt Nominieren oder Bewerben!

Die Einreichung von Nominierungen und Bewerbungen ist über die Online-Formulare des Bundesministeriums möglich.

Weitere Details und die vollständigen Vergaberichtlinien stehen auf der offiziellen Website zum Preis zur Verfügung.

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Skilltree hilft bei der Beantwortung der Frage, wer was wie gut kann

  • Talentierte Mitarbeiter zu finden ist die eine Aufgabe einer HR-Abteilung – eine andere ist, die Fachkräfte zu halten und auch weiter zu entwickeln.
  • Hierbei hilft sogenannte „Skill Management Software“, mit welcher die Interessen und Potenziale der einzelnen Mitarbeiter dokumentiert werden, um sie gezielt weiter zu entwickeln.
  • Und das heimische Startup Skilltree hat nun ein entsprechende Lösung auf den Markt gebracht, die unter anderem in punkto Usability gegenüber der Konkurrenz punkten soll.
  • Dabei können Kompetenzen erfasst und entwickelt sowie Talente gezielt gefördert werden.
  • Im Rahmen des „Performance Management“ behalten Führungskräfte außerdem den Überblick über die Entwicklung ihrer Mitarbeiter.
  • In Skilltree hat jeder Mitarbeiter einen eigenen Account um seine Fähigkeiten zu verwalten und seine Karriere zu planen – das soll die HR entlasten und zugleich für aktuelle Daten sorgen.

AI Kontextualisierung

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