09.03.2016

Xamoom bietet kostenlosen Location-Based-Service an

Das Kärtner Startup Xamoom hat eine kostenlose Version ihrer Location-Based-Services eingeführt. Unternehmen können somit bis zu zehn Orte mit digitalen Informationen austatten ohne dafür bezahlen zu müssen.
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Das Kärntner Startup Xamoom bietet ab sofort eine gratis Version von ihrer Location-Based-Services an. v.li.Bruno Hautzenberger, Pavel Dano, Raphael Seher. (c) Martin Steinthaler
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Das Klagenfurter Startup Xamoom erleichtert den Zugang zu ortsgebunden Informationen. Die „Location-Cloud“ ist von nun an kostenlos zugänglich. Mit dem Basis-Produkt können kleinere Unternehmen oder Gemeinden in die Welt der ortsbezogenen Handydienste einsteigen.

NFC-Chips und QR-Codes

Der Service beinhaltet Tags mit NFC-Chips, QR-Codes und einer Content-Management-Software. Ortsgebundene Informationen werden damit zur Verfügung gestellt – zum Beispiel Daten über die Werke in einem Austellungsraum in einem Museum. User scannen den Code oder nutzen die NFC-Funktion des Smartphones, um die vom Anbieter hinterlegten Inhalte zu sehen. Die monatliche Nutzung ist auf 2000 Klicks von Mobilgeräten limitiert.

+++Mehr zum Thema: Die Apple Watch weiß wo man einkauft+++

„Konkurrieren uns nicht selbst“

„Wir konkurrieren uns dabei keinesfalls selbst, denn ganz kleine Museen oder Gemeinden haben ohnehin nur ein winziges Budget und würden so ohnehin nicht Kunden werden“, sagt Xamoom Mitgründer Bruno Hautzenberger.

10 kostenlose Tags

Mit „Xamoom free“ ist es möglich bis zu zehn Orte, in einem Umfang von 20 Seiten auf 100 MB Speicherplatz mit digitalen Informationen auszustatten. Finanziert wird das zusätzliche Angebot über Werbung. Auf Seiten des Unternehmens hofft man, dass Unternehmen noch mehr Gefallen an ortsbezogenen Handydiensten finden und somit das Angebot aufstocken. Im Unterschied zur Bezahlversion, können keine Websites integriert werden oder eigene Apps entwickelt werden.

Bezahlversion ab 49 Euro

Das Preismodell von xamoom. Screenshot xamoom.com
Das Preismodell von xamoom. Screenshot xamoom.com

Ein Upgrade von „xamoom free“ zu „xamoom 50“ ist unkompliziert. Hier werden 50 Locations statt nur 10 unterstützt und das Angebot ist werbefrei. Benötigt ein Unternehmen mehr als 50 Tags kann auf die Standard (349 Euro)- bzw die Enterprise (799) Version upgegradet werde.

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vor 5 Stunden

Österreichische Nationalbank verkündet NFT-Forschungsprojekt „Citadel“

Mit "Citadel" hat die Österreichische Nationalbank ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, dass sich NFTs, das Metaverse und die dahinter stehenden Technologien genauer anschaut.
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Die Österreichische Nationalbank verkündet ein neues Forschungsprojekt mit Fokus auf NFTs ©Spitzi-Foto; fotomek / AdobeStock
Die Österreichische Nationalbank verkündet ein neues Forschungsprojekt mit Fokus auf NFTs ©Spitzi-Foto; fotomek / AdobeStock

Die Österreichische Nationalbank (OeNB) reiht sich in die Liste jener österreichischen Banken ein, die sich intensiver mit dem Thema Blockchain beschäftigen. Speziell der Hype um Non-Fungible Token (NFTs) und das Metaverse, habe die OeNB dazu angehalten, ein Forschungsprojekt namens “Citadel” auf die Beine zu stellen. Im Rahmen des Innovationlabs der OeNB sollen mit „Citadel“ Anwendungsbereiche analysiert und simuliert werden. 

Blockchain: Wissensaufbau und Wissenstransfer vorantreiben

„Projektziel war es einerseits neue fachliche Ideen mit neuen Technologien zu erproben und andererseits den Wissensaufbau und den Wissenstransfer in der OeNB aktiv voranzutreiben“, erklärt Harald Fuchs, Koordinator des Projekts. Hierfür seien Expert:innen aus den Bereichen Kunst, Recht, Treasury und Technik im Citadel-Team zusammen gekommen und haben mit ihren jeweiligen fachlichen Hintergründen ihr Wissen über NFTs und das Metaverse erweitert. Sowohl technische als auch rechtliche und kunsthistorische Aspekte wurden hierbei mit einbezogen.

Spannungsfeld zwischen künstlerischem Ausdruck und Anlage

„Wir haben die Smart Contracts auf dem Testnetz selbst erstellt und somit auch die NFTs im eigenen Innovation Lab erstellt. Im Zuge dessen haben wir uns auch dezentrale Speichermedien und deren Vor- und Nachteile genauer angeschaut“, meint Johannes Duong (Treasury Back Office). Als mögliches Einsatzgebiet der NFTs habe man dementsprechend das Metaverse genauer analysiert – genauer gesagt, wurden NFTs versuchsweise in eine Metaverse-Plattform eingebunden.

Kunsthistorikerin und Teammitglied Chiara Galbusera erklärt zudem, dass sich ein Teil der Forschung mit dem Spannungsfeld zwischen künstlerischen Ausdruck und Anlage beschäftigt habe. Ihr Learning: Es gibt sehr viele weitere Möglichkeiten für NFTs als junges, künstlerisches Medium, die es noch auszuschöpfen gilt. Simon Weginger aus dem IT-Development ergänzt dazu, dass mit den entwickelten Prototypen wichtige Erfahrungen für die Bereiche Virtual Payment und E-Identity gesammelt werden konnten.

Die rechtlichen Fragen rund um NFTs

„Juristen haben den Ruf die Party-Crasher im Bereich der Digitalisierung zu sein. Im Fall des Citadel-Projekts sehen wir uns allerdings als die Organisatoren der Party“, meint Armin Ahari aus der Rechtsabteilung. Im Rahmen des Projekts habe er sich mit seinen Kolleg:innen mit den relevanten rechtlichen Fragestellungen auseinander gesetzt, wie bspw. jenen nach den Unterschieden bei diversen NFTs, wie NFTs rechtlich wirksam übertragen werden können, oder wie Geldwäsche mit NFTs verhindert werden kann. Die Umsetzung einer Übertragung von physischen Vermögenswerten durch nicht fungible Token, die als Sicherheiten bei Finanztransaktionen rechtlich verbindlich genutzt werden können, standen also laut OeNB ebenfalls im Fokus des Projekts.

Die Nationalbank betont, dass sie sich auch zukünftig vermehrt mit der Thematik auseinandersetzen wolle und behalte daher weitere Anwendungsmöglichkeiten im Blick.

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