18.06.2015

„Wir sind überglücklich zu verkünden, dass wir uns mit Twitter zusammentun“

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© Marisa Allegra Williams, Twitter HQ: Twitter kauft Machine Learning Startup Whetlab.
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Der Kurznachrichten-Dienst Twitter lässt zum wiederholten Mal aufhorchen. Nachdem Twitter-CEO Dick Costolo erst letzte Woche angekündigt hatte, den Chefsessel zu räumen (Der Brutkasten hat berichtet), macht es nun Schlagzeilen mit seinem jüngsten Zukauf. Wie das Startup „Whetlab“ auf seiner Website verkündet, wurde es von Twitter übernommen. Das Startup entwickelt Technologie im Bereich künstliche Intelligenz.

Das Startup mit Sitz im US-Bundesstaat Massachusetts gab die Übernahme auf Twitter selbst bekannt, allerdings ohne etwas über den Kaufpreis zu verraten. Auf seiner Website kündigte es überdies an, seine Dienste ab Anfang Juli einzustellen. Der Kurznachrichten-Dienst Twitter hat noch keine Stellungnahme abgegeben.

Whitlab: „In den letzten Jahren haben wir an einer Technologie gearbeitet, um maschinelle Intelligenz für Unternehmen automatisch besser und schneller zu machen.“ Das bedeutet: das System lernt von selbst und mit. Weiters sei man überzeugt, dass man Twitter stark beim maschinellen Lernen unterstützen und weiterbringen könnte. Immerhin: „Twitter ist DIE Plattform für offene Kommunikation im Internet“

Bildschirmfoto 2015-06-18 um 15.37.00

 

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Statt Massenkündigung: So will Facebook angeblich 12.000 Leute loswerden

Die Facebook-Mutter Meta arbeitet laut Berichten an Personal-Kürzungen. Die Vorgehensweise dabei ist zumindest ungewöhnlich.
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Horizon Worlds Facebook & Meta-Gründer Mark Zuckerberg
Facebook & Meta-Gründer Mark Zuckerberg | (c) Anthony Quintano via Wikimedia Commons

Zahlreiche Tech-Unternehmen sahen sich in den vergangenen Monaten zu dem Schritt gezwungen: Massenkündigungen prägten die Branche im Jahr 2022 so, wie es im Jahr 2021 gigantische Investments waren (und bei näherer Betrachtung gibt es da auch einen klaren Zusammenhang). Nachdem in den vergangenen Monaten auch nach außen hin immer wieder deutlich sichtbar wurde, dass es bei der Facebook-Mutter Meta derzeit ebenfalls nicht ganz rund geht, soll laut Medienberichten nun auch dort eine massive Personalkürzung bevorstehen.

15 Prozent der Meta-Mitarbeiter:innen sollen gehen – aber nicht durch Massenkündigungen

Von bis zu 15 Prozent der Belegschaft – das entspricht etwa 12.000 Mitarbeiter:innen – will man sich demnach trennen. Doch wie das US-Portal „Insider“ berichtet, plant Meta nicht, das mit klassischen Massenkündigungen umzusetzen. Stattdessen sollen bei der Facebook-Mutter sogenannte „stille Kündigungen“ zur Anwendung kommen.

„performance improvement plan“ als Job-Todesurteil

Das – positiv ausgedrückt – ungewöhnliche System sorgt auch für kritische Stimmen. Laut „Insider“ hat CEO Mark Zuckerberg das Management kürzlich angewiesen, je 15 Prozent ihrer Mitarbeiter:innen mit dem internen Label „braucht Unterstützung“ zu versehen. Das gab es bei Facebook schon bisher. Die betroffenen bekommen dann einen sogenannten „performance improvement plan“ – kurz PIP. Und so einen zu bekommen bedeute in der aktuellen Situation, man habe 30 Tage Zeit und sei dann draußen, sagen Stimmen aus dem Unternehmen gegenüber dem US-Portal.

Auch Führungskräfte bei Facebook, Instagram und Co betroffen

Das betreffe nicht nur einfache Meta-Mitarbeiter:innen, sondern auch zahlreiche Führungskräfte. Viele von ihnen suchen sich dann schnell einen neuen Job. „Es sieht vielleicht so aus, als würden sie weiterziehen, aber in Wirklichkeit werden sie hinausgedrängt“, wird eine Quelle von „Insider“ zitiert.

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