17.05.2019

Toni Innauer: „Beim Wirtschaften geht’s genau wie beim Sport um Fairness“

Anfang der Woche lud die NeuroPerformanceGroup gemeinsam mit dem Senat der Wirtschaft und dem brutkasten zum zweiten Leader's Talk in Salzburg ein. Die Veranstaltung stand diesmal unter dem Motto "Sustainable Leadership" und "Gemeinwohl-Ökonomie". Als Speaker war auch Skisprung-Legende und Investor Toni Innauer anwesend.
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Was bedeutet eigentlich Sustainable Leadership und Gemeinwohl-Ökonomie? Diese Frage stand im Zentrum des zweiten Leader’s Talk der NeuroPerformanceGroup. Das Salzburger Beratungsunternehmen hat sich mit der Eventreihe zum Ziel gesetzt, in Salzburg einen Erfahrungsaustausch zwischen Startups und etablierten Unternehmen anzuregen. Zu Gast waren diesmal Skisprung-Legende und Investor Toni Innauer, der Biogetränkehersteller Josef Prantler sowie Julia Ganglbauer, Geschäftsführerin von Biogena, ein Familienunternehmen das sich auf die Herstellung von Naturprodukte und Nahrungsergänzungen spezialisierte.

+++ Leader’s Talk: Jungunternehmer treffen auf Corporates +++

Toni Innauer fordert Fairness in der Wirtschaft und im Sport

„Beim Wirtschaften geht’s genau wie beim Sport um Fairness“, mit diesem Statement startete Innauer in die Diskussion des zweiten Leader’s Talk. Er investierte unlängst in die Salzburger Bodengraf GmbH, die mit IXSO eine Bio-Limonaden-Alternative zu Cola & Co produziert. Durch ein spezielles Fermentationsverfahren kommt IXSO ohne raffinierten Zucker aus und hat dennoch einen süßlichen Geschmack. Das Getränk ist derzeit bei Interspar, Eurospar, Merkur, Sutterlüty sowie OMV-Tankstellen erhältlich.

Innauer tritt nicht nur Gesellschafter für die Bio-Limonade auf, sondern ist zugleich als Testimonial  Teil der Werbekampagne. „Ein Gemeinwohlunternehmen unterzieht sich einer anderen Bilanz als ein konventionelles Unternehmen, da es am Ende des Jahres nicht nur eine ökonomische Bilanz, sondern auch eine Gemeinwohlbilanz vorlegen muss. Diese umfasst unter anderem eine faire Beziehung zu den eigenen Mitarbeitern und Geschäftspartnern“, so Innauer.

Biolandwirtschaft gegen Insektensterben

Als Geschäftsführer und Gründer der Bodengraf GmbH erläuterte Prantler, dass sein Unternehmen nicht nur eine gesunde Limonade auf den Markt gebracht hätte, sondern auch die heimische Biolandwirtschaft fördere. Derzeit sei erst ein Viertel der österreichischen Landwirtschaft auf Bio umgestellt, wobei dies laut Prantler eindeutig zu wenig sei. Ziel sollte sein, dass rund dreiviertel der konventionellen landwirtschaftlichen Betriebe biologisch produzieren, auch um Probleme wie das Insektensterben zu lösen. Damit dies erreicht werden könne, bräuchte es allerdings attraktive Produkte, die schlussendlich auch gekauft werden.

Neue Arbeitswelten als Teil von „Sustainable Leadership“

Mit am Podium war auch Julia Ganglbauer, Geschäftsführerin des österreichischen Familienunternehmens Biogena. Das zu 100 Prozent familiengeführte Unternehmen produziert Natur- und Nahrungsergänzungsprodukte. „Sustainable Leadership“ würde für sie bereits beim Bezug von sauberen und fair produzierten Rohstoffen beginnen. Zudem seien auch moderne Arbeitswelten Teil dessen.


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OÖ-Startup Symptoma holt mit 150.000 Euro dotierten Forschungspreis

Das HealthTech-Startup holt den ersten Platz beim Houskapreis in der Kategorie "F&E in KMU". Noch mehrere weitere Projekte wurden ausgezeichnet.
/symptoma-houskapreis/
Symptoma: Co-Founder Jama Nateqi
(c) Symptoma: Co-Founder Jama Nateqi

Mit seinem digitalen Symptomchecker auf Basis künstlicher Intelligenz konnte das oberösterreichische HealthTech-Startup Symptoma schon viele Erfolge erzielen – der brutkasten berichtete bereits mehrmals. Inzwischen ist es mit rund zehn Millionen Usern die weltweit meistverwendete Anwendung ihrer Art. Das Service ist in 36 Sprachen verfügbar und basiert auf der mittlerweile größten Krankheitsdatenbank der Welt.

Symptoma-Gründer Nateqi: „Besonders stolz auf hohe Treffgenauigkeit“

„Unsere Vision ist, dass jede Patientin und jeder Patient die richtige Diagnose und Behandlung erhalten. Symptoma soll dabei helfen, mögliche Ursachen für Beschwerden zu finden. Das ist uns gelungen, denn die Treffgenauigkeit ist sehr hoch und darauf sind wir besonders stolz“, meint Gründer Jama Nateqi. Nun holte sich Symptoma den ersten Platz in der Kategorie „Forschung & Entwicklung in KMU“ des mitunter als „österreichischer Forschungs-Oskar“ bezeichneten Houska-Preises der B&C Privatstiftung. Das Preisgeld betrug dabei 150.000 Euro.

Der erste Platz in der Kategorie Hochschulforschung, der ebenfalls mit 150.000 Euro dotiert ist, ging an die TU Wien mit dem Projekt „Hochzuverlässige Leistungselektronik“. Professorin Golta Khatibi entwickelte mit ihrem Team ein patentiertes Prüfverfahren, mit dem die Belastbarkeit von mikroelektronischen Bauteilen materialwissenschaftlich analysiert werden kann. Mithilfe des Testverfahrens können Mikrochips und Halbleiter mit höherer Lebensdauer in kürzerer Zeit entwickelt werden.

Weitere Houska-KMU-Preise für Virtual Vehicle Research und EET

Die mit 60.000 Euro dotierten zweiten Preise in den beiden Kategorien gingen an die TU Graz und das steirische Unternehmen Virtual Vehicle Research. Im TU Graz-Projekt Projekt „Simulation von (Bio-)Reaktoren“ wurde eine Simulationstechnologie für Biopharmazeutika entwickelt. Virtual Vehicle Research konte die Jury mit dem mobilen Testroboter „Spider“ für Fahrzeugentwicklung überzeugen. Die 20.000 Euro-Publikumspreise gingen an ein Team der BOKU Wien, das an der Entwicklung eines zuverlässigen SARS-CoV-2-Antikörpertests beteiligt war und an das Grazer Unternehmen EET-Efficient Energy Technology für sein „SolMate“-Photovoltaik-System.

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