06.07.2015

Tipps gegen den Montagsblues: So startet man produktiv in die neue Woche

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Der Start in die neue Woche fällt vielen Menschen unerträglich schwer.
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zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

‚Aller Anfang ist schwer‘ – für viele auch der Start in die neue Woche. Nach einem entspannten Wochenende wieder in den Arbeitsalltag einzusteigen, fällt nicht jedem gleich leicht.

Man sollte gerade am Montag ein paar Minuten früher aufstehen – auch wenn es schwer fallen mag – und sich auf die neue Woche einstellen. Ein stressfreier Start am Morgen überträgt sich oft auf den ganzen Tag. Ein ausgewogenes Frühstück und ein wenig Bewegung gehört dazu. Wie wäre es denn eine Station zu Fuß zu gehen und auf Autobus, Bahn und Auto zu verzichten?

Wer es nicht schon am Freitag erledigt hat, sollte es unbedingt jetzt tun: Die Todo-Liste für den Montag aufsetzen. Prioritäten setzen: Vor allem über das Wochenende mögen viele neue Todos dazu gekommen sein und alte in Vergessenheit geraten sein – damit man keines vergisst, erleichtert eine Liste unangenehme Überraschungen.

Wer seinen Tag plant, ist überhaupt produktiver. Denn laut einer Studie der London School of Economics wird montags weit weniger geleistet als an anderen Wochentagen (Freitag ausgenommen). Todos, die leicht von der Hand gehen und die man nicht die ganze Woche mitschleppen sollte, sind perfekt für den Montag.

Um den Montagsmuffel zu vertreiben möchte man vielleicht hin und wieder „in die Ferien“ gehen und für ein paar Minuten abschalten. Sich Strand, Sonne und Meer vorzustellen und in das „Urlaubsfeeling“ einzutauchen, kann Wunder bewirken.

Das Phänomen, dass der Start am Montag besonders schwer fällt, nennt man übrigens „Montagsblues“. Wissenschaftler der schwedischen Universität von Göteborg untersuchten die Thematik in einer Studie und fanden dabei heraus, dass unsere Stimmung nach einem Wochenende nicht am Montag den Tiefpunkt erlangt, sondern am Sonntag! Somit geht es am Montag bereits steil bergauf. Vielleicht fällt mit diesem Wissen der Start in die neue Woche etwas leichter.

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vor 3 Stunden

Inflation: Unser Denken ist so kurzfristig und oberflächlich, dass es weh tut

Die Politiker und Experten sind völlig überfordert. Es wird gepfuscht und geschraubt und am Ende versuchen wir, eine Inflationskrise mit noch mehr Geld zu bekämpfen.
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Inflation: brutkasten-Kolumnist Niko-Jilch über die Inflationskrise
brutkasten-Kolumnist Niko-Jilch über die Inflationskrise | (c) brutkasten / Adobe Stock | Destina

Mit der Geldentwertung durch Inflation ist es so: Sie ist immer da, nur wenige bemerken sie – aber wenn man sie einmal erlebt hat, vergisst man es nie wieder. Mir ist sie in Argentinien aufgefallen, dem Musterland für den falschen Umgang mit Inflation. Das war 2008. Dort haben wir alle paar Wochen mit der Pizzabestellung neue Speisekarten bekommen. Mit neuen, höheren Preisen.

Heute kann ich den Preisen auch in Österreich und Europa dabei zusehen, wie sie steigen. Wer dieser Tage Bestellungen im Amazon-Warenkorb liegen lässt, kann täglich sehen, wie sie klettern. Es ist fast gespenstisch.

Inflation war auch meine große Sorge während der Eurokrise der Jahre 2010 bis 2012. Diese Sorge war aber eher unbegründet. Jahrelang war die Inflation den „Währungshütern“ (was für ein lächerliches Wort) noch viel zu niedrig. Aber wer versteht, dass Inflation „immer und überall ein monetäres Phänomen“ ist (Milton F.), wußte: es ist nur eine Frage der Zeit.

Die Inflation ist eine Umverteilungsmaschine – nach oben

Außerdem hat auch „niedrige“ Inflation gewaltige Auswirkungen auf den eigenen Wohlstand und den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Inflation ist der mächtigste Umverteilungsmechanismus von unten nach oben, den es gibt. Wir sehen das jetzt in seiner Extremform. Wir sehen, dass Inflation (und ihre Folge, die Teuerung) ärmere Menschen und Haushalte stärker trifft als reichere.

Langfristig steigen die Besitztümer der wohlhabenden Schichten mit der Inflation im Preis (nicht unbedingt im Wert), während die unteren Einkommensschichten jeden Euro ausgeben müssen und sich dank der Geldentwertung immer weniger leisten können.

Es ist also nicht nur so, dass die Inflation die unteren Schichten härter trifft – sie führt auch dazu, dass die Vermögensschere immer weiter auseinander geht. Und das ist auch bei „niedriger“ Inflation so, es fällt nur weniger auf.

Krieg und Pandemie sind nicht hauptschuld an der Inflation

Es ist deswegen fast unerträglich, dabei zuzusehen, wie diese Zusammenhänge ignoriert werden. Ja, viele haben zu früh vor Inflation gewarnt. Sie hatten recht, aber das Timing war falsch. Dennoch sollte man sich denken, dass diese Warner jetzt mehr Aufmerksamkeit bekommen.

Pustekuchen!

Das Denken ist (auch dank der Inflation) inzwischen so kurzfristig und oberflächlich, dass es weh tut. Es findet keine Debatte dazu statt, wie es soweit kommen konnte. Stattdessen tun wir so, als wäre der Ukrainekrieg und die Pandemie an allem Schuld. Dabei sollte offensichtlich sein: Diese Events haben nur die Schwächen unseres Systems offengelegt und dessen Verfall beschleunigt.

Aber was interessiert das Politiker und Ökonomen? Jetzt ist ihre Zeit gekommen! Also wird munter herumgepfuscht und geschraubt. Mit Preisdeckeln, Einmalzahlungen, Debatten zu „Übergewinnsteuern“, Debatten zur „Verteilungsgerechtigkeit“ und so weiter.

Das ganze mündet dann in der völlig verzweifelten Feststellung, dass diese Krise, die von zu viel Geld ausgelöst wurde, nur durch noch mehr Geld bekämpft werden kann.

Es gibt keine einfache Lösung für diese Krise

Die strukturellen Weichen für diese Krise wurden vor langer Zeit gestellt. Während der Finanzkrise, als die Banken mit frischem Geld gerettet wurden, obwohl sie es nicht verdient hätten. Während der Schuldenkrise, als die Staaten und der Euro mit frischem Geld gerettet wurden, statt die offensichtlichen Probleme der europäischen Konstruktion anzugehen. Während der Pandemie, als wir uns alle der kollektiven Lüge hingegeben haben, man könne die Weltwirtschaft zusperren und durch frisch gedrucktes Geld ersetzen.

Nein, es gibt keine einfache Lösung für diese Krise. Es gibt nur Pflaster, die kaum halten werden. Die völlig überforderten Politiker und Experten werden irgendwie versuchen, das zu durchtauchen. In der Hoffnung, dass wir es bis zur Winter-WM in Qatar wieder vergessen haben.

Dann wird die Wirtschaft noch schlechter dastehen als davor, der Staat wird noch größer sein, die Steuern noch höher, die Bürokratie noch lächerlicher und das Leben noch schwerer. Aber niemand wird die Zusammenhänge mit den Fehlentscheidungen der Vergangenheit sehen. 

Und in der nächsten Krise – sei sie inflationär, deflationär (Sprich: echter Zusammenbruch) oder was ganz anderes – tun wir wieder so, als wäre das alles total überraschend.

Es ist zum Verzweifeln.


Niko Jilch ist Finanzjournalist, Podcaster und Speaker. Website: www.nikolausjilch.com Twitter: @nikojilch

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