25.06.2020

TECC 2020: Diese 3 Ideen entstanden aus dem Entrepreneurship-Programm

Beim Training On Entrepreneurship & Company Creation (TECC), entstanden drei neue Geschäftisdeen, die nun bei einem finalen Pitch-Event präsentiert wurden.
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(c) TECC/AVL/Katrin Wrulich
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  • Manuel Karner, Fabienne Burger, Sara Maria Oberleitner, Andreas Kollmann:
"Wir sind DigiBills, ein Startup, das darauf abzielt, Quittungen zu revolutionieren und zu digitalisieren. Wir wollen einen nachhaltigeren Alltag schaffen und die Verfügbarkeit und Kategorisierung von Quittungen verbessern."
  • Sandra Fröhwein, Anton Heidinger, Carolin Kobierski, Stefanie Lukas, Christina Niederl:
"Wir sind BAUERPUMPkin und unsere Mission ist es, gesundheitsbewussten Menschen lokal produzierte Proteinriegel anzubieten. Wir wollen einen Fitness-Snack schaffen, der nicht nur die lokalen Bauern unterstützt, sondern auch eine schmackhafte Alternative zu künstlichen Shakes bietet. " Ivana Civsa, Collasius Yannick, Rothschädl Markus, Schadinger Julia, Waltenstorfer Tobias: "Unser Projekt heißt afloAT und ist eine Plattform, die Unternehmen mit hoch qualifizierten Personen verbindet, die die Landessprache nicht sprechen. Für die Unternehmen filtern wir die besten Kandidaten für die ausgeschriebene Stelle heraus, und für die Kandidaten bieten wir Beratungsdienste im Hinblick auf die Durchsicht der Bewerbungsunterlagen, Lebensläufe usw. an.“

Die Corona-Krise hat uns gelehrt, dass sich die Umwelt um uns herum sehr schnell verändern kann. Wir müssen also flexibler sein, unsere Denkweise ständig an verschiedene Situationen anpassen und versuchen, neue Chancen zu ergreifen.

Eine wichtige Rolle spielen dabei Bildungseinrichtungen und ihre Partnerorganisationen. Sie arbeiten zusammen, um Studierende auszubilden und ihnen die Fähigkeiten und Kompetenzen zu vermitteln, die sie brauchen, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. TECC – das steht für: „Training On Entrepreneurship & Company Creation“ – ist ein Beispiel dafür, wie Universitäten und Organisationen mit neuen Ausbildungsformaten zusammenarbeiten können, die den Wissenstransfer und die Entwicklung von Hard- und Soft Skills fördern.

Studierende arbeiten bei TECC an eigenen Startup-Ideen

Anfang März 2020 startete das Institut für Internationales Management der FH JOANNEUM gemeinsam mit seinen Partnern AVL List, Raiffeisenlandesbank Steiermark und 360Lab das neue Ausbildungsprogramm TECC (Training On Entrepreneurship & Company Creation), das auf die Entwicklung von unternehmerischen Fähigkeiten und praktischem Wissen innerhalb der Hochschule ausgerichtet ist. 

„Mit dem Trainingsprogramm TECC möchten wir Studierenden gemeinsam mit unseren Partnern sowohl theoretische Grundlagen als auch das Mindset und unseren Unternehmerspirit mitgeben, damit sie das Rüstzeug entwickeln, um als Gründer oder als Entrepreneure im Unternehmen, flexibel auf zukünftige Herausforderungen zu reagieren und innovative Lösungen zu finden“, heißt es dazu unter seitens AVL. Seitens der Raiffeisen Landesbank Steiermark betont man wiederum das Anliegen, Kreativität und Innovation in der steirischen Wirtschaft zu fördern: „Eigenschaften, die sehr gefragt sind – in Krisenzeiten umso mehr. Junge Menschen, die ihre Energie ins Innovieren investieren, gestalten die Welt von morgen und tragen mit ihren Ideen und Umsetzungen zur Zukunft des Wirtschaftsstandorts Steiermark bei.“

Während dieser Monate arbeiteten die Teams hart an der Entwicklung ihrer Projekte und sahen sich dabei immer neuen Herausforderungen und Fragen im Zusammenhang mit ihren potenziellen Märkten gegenüber. Die Partner haben jedes Team durch Coaching- und Mentoring-Sitzungen unterstützt, in denen die Studierenden die Möglichkeit hatten, einige praktische Einblicke in die Welt der Startups und Unternehmen zu erhalten.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir mit den Firmenpartnern dieses Entrepreneurship-Training an der FH JOANNEUM umsetzen können“, sagt Doris Kiendl, FH JOANNEUM, über das Programm:  „Die Rahmenbedingungen sind natürlich derzeit schwierig, doch es hat sich gezeigt, dass auch im virtuellen Raum Gedanken sprühen und mit Spaß und Energie an den unternehmerischen Ideen gearbeitet werden kann. Dadurch erwerben unsere Studierenden sehr wichtige zusätzliche Fähigkeiten.“

„Gerade in herausfordernden Zeiten, braucht es innovative Ideen und passionierte Menschen um sie Realität werden zu lassen. Wir freuen uns sehr, die Studierenden im Rahmen von TECC, gemeinsam mit unseren Partnern zu unterstützen. Mit bewährten Tools, unserer Erfahrung und Expertise wollen wir die nächste Generation der Entrepreneure auf diese Reise vorbereiten.“ – so auch das Team des 360 Innovation Lab

Drei Geschäftsideen als Ergebnis von TECC

An dem Projekt sind Studierende aus verschiedenen Studiengängen beteiligt, die hier eigene Geschäftsideen entwickeln und die dafür notwendigen Fähigkeiten erwerben. Während des Programms haben die Studierenden an Online-Vorlesungen und Treffen mit Professoren und Experten in den Bereichen Geschäftsentwicklung, Geschäftsmodellierung und Geschäftsplanung teilgenommen. Das Ergebnis: Drei Geschäftsideen in verschiedenen Sektoren mit multidisziplinären Teams.

Die Teams stellen ihre Startup Ideen dabei selbst im Pitch folgendermaßen vor:

  • Manuel Karner, Fabienne Burger, Sara Maria Oberleitner, Andreas Kollmann:

„Wir sind DigiBills, ein Startup, das darauf abzielt, Quittungen zu revolutionieren und zu digitalisieren. Wir wollen einen nachhaltigeren Alltag schaffen und die Verfügbarkeit und Kategorisierung von Quittungen verbessern. Unsere App wird eine durchgängige Lösung für Kunden und Unternehmen gleichermaßen bieten. Unser Team schätzt besonders die Möglichkeit und Beratung während der Testphase und der Auswahl möglicher MVPs“.

  • Sandra Fröhwein, Anton Heidinger, Carolin Kobierski, Stefanie Lukas, Christina Niederl:

„Wir sind BAUERPUMPkin und unsere Mission ist es, gesundheitsbewussten Menschen lokal produzierte Proteinriegel anzubieten. Wir wollen einen Fitness-Snack schaffen, der nicht nur die lokalen Bauern unterstützt, sondern auch eine schmackhafte Alternative zu künstlichen Shakes bietet. Das TECC half uns zu erkennen, dass jede Idee zu großem Erfolg führen kann. Man muss nur an seine Träume glauben und flexibel sein – denn die erste Idee muss nicht die letzte sein! Ständiges Verändern und Anpassen ist der Schlüssel. Und was wir auch gelernt haben: es ist in Ordnung, zu scheitern – denn du wirst stärker zurückkommen 💪“.

  • Ivana Civsa, Collasius Yannick, Rothschädl Markus, Schadinger Julia, Waltenstorfer Tobias:

„Unser Projekt heißt afloAT und ist eine Plattform, die Unternehmen mit hoch qualifizierten Personen verbindet, die die Landessprache nicht sprechen. Was ist für sie dabei drin? Für die Unternehmen filtern wir die besten Kandidaten für die ausgeschriebene Stelle heraus, und für die Kandidaten bieten wir Beratungsdienste im Hinblick auf die Durchsicht der Bewerbungsunterlagen, Lebensläufe usw. an. Was TECC uns (neben so vielen anderen Dingen!) beigebracht hat, ist, dass selbst wenn am Anfang niemand an Ihre Idee glaubt, Sie daran arbeiten und allen beweisen können, dass sie sich irren, weil Sie sie den Bedürfnissen Ihrer potenziellen Kunden anpassen und zeigen, dass jede Idee realisierbar ist.“

Präsentation der Startup-Ideen bei einem Pitch-Event

Das erste Semester wurde mit dem Final Pitch Event abgeschlossen, das am 23. Juni 2020 an der FH JOANNEUM stattfand. Während der Abschlussveranstaltung hatte jedes Team etwa 5 Minuten Zeit, um seine Geschäftsidee vorzustellen und die Gäste davon zu überzeugen, dass daraus eine Geschäftsmöglichkeit werden könnte.

Die Studenten zeigten dem Publikum, wie sie ihre Geschäftsmodelle strukturiert haben und wie sie ihr erstes MVP (Minimum Viable Product) aufgebaut und validiert haben. Die Pitches wurden von einer Jury aus vier Experten bewertet. Am Ende erhielten die Studenten ein Feedback auf der Grundlage der Kriterien Nutzenversprechen, Marktpotenzial, Innovation, Geschäftsmodell, Gestaltung der Präsentation und Pitch.

Die Veranstaltung bot zudem Gelegenheit zum Austausch wertvoller Erfahrungen in Bezug auf die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Institutionen, um die Innovation zu fördern und die Unternehmenskultur zu verbreiten.

Slideshow: Die Highlights des TECC-Abschlussevents

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01.02.2023

StartUp Burgenland: Rundum-Paket vom individuellsten Accelerator Österreichs

Der StartUp Burgenland Accelerator nimmt nur sechs Startups auf. Aber die bekommen alles, was sie brauchen. Und zwar maßgeschneidert.
/startup-burgenland-accelerator-2023/
Impression vom StartUp Burgenland Accelerator-Durchgang 2022 | (c) Wirtschaftsagentur Burgenland
Impression vom StartUp Burgenland Accelerator-Durchgang 2022 | (c) Wirtschaftsagentur Burgenland
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Wenn es um die Startup-Hotspots Österreichs geht, denkt man vielleicht nicht gleich an das Burgenland. Es verfügt schließlich auch nicht über einen Ballungsraum wie Graz, Linz oder gar Wien. Doch was andere als Hindernis sehen könnten, wird im östlichsten Bundesland als Chance begriffen. Wer hier gründet oder den Firmensitz seines Startups hierher verlegt, geht nicht in der Masse unter – und hat die Chance, einen Platz im individuellsten Accelerator Österreichs zu bekommen: StartUp Burgenland.

Klasse statt Masse in Güssing

Mit Sitz in der nicht ganz 4000-Einwohner:innen-Stadt Güssing im Südburgenland hat das Programm, das bis vor Kurzem SÜDHUB hieß, ganz klar den Anspruch „Klasse statt Masse“. Gerade einmal sechs Startups werden pro Durchgang in den Accelerator aufgenommen – die aktuelle Bewerbungsphase läuft noch bis Ende Februar. Diese Unternehmen bekommen über einen Zeitraum von acht Monaten eine individuell maßgeschneiderte Rundum-Betreuung bis hin zu einer professionellen Pressekonferenz und Kunden-Leads aus dem Netzwerk von StartUp Burgenland.

„StartUp Burgenland hat uns geholfen, trotz der vielen Ideen und Visionen den Fokus nicht zu verlieren“

Wie umfassend die Betreuung für die Unternehmen ist, soll mit der neuen Brand noch klarer zum Ausdruck kommen. „StartUp Burgenland hat uns geholfen, trotz der vielen Ideen und Visionen den Fokus nicht zu verlieren und durch zahlreiche Gespräche, Workshops und 1:1-Meetings ein sauberes, innovatives und marktreifes Produkt zu bauen“, erzählt Christian Preiml, CEO des „Drones-as-a-Service“-Startups AIRXBIG und Teilnehmer 2022, dem brutkasten. Und er fügt an: „Das persönliche Involvement und die Expertise, sowie das Netzwerken gehen auch über das Programm hinaus“.

StartUp Burgenland Accelerator-Teilnehmer Christian Preiml von AIRXBIG
Christian Preiml (l.) nahm mit AIRXBIG 2022 im StartUp Burgenland Accelerator teil | (c) Wirtschaftsagentur Burgenland

10.000 Euro Zuschuss sind nur der Anfang

Unterstützt werden die Startups aber nicht nur mit Know-how und Netzwerk, sondern auch mit jener Zutat, ohne die letztlich gar nichts geht: Kapital. Jedes teilnehmende Unternehmen bekommt einen Zuschuss von 10.000 Euro. Darüber hinaus hilft der Accelerator als Teil des AplusB Netzwerks beim Einwerben von Förderungen durch AWS und FFG. Die Wirtschaftsagentur Burgenland, die hinter StartUp Burgenland steht, kann sich selbst mit bis zu 400.000 Euro an jungen Unternehmen beteiligen. Und der VC-Fonds des Bundeslandes, BRM Athena, steht für weitere Wachstumsfinanzierungen bereit.

Wirtschaftsagentur Burgenland-Geschäftsführer Michael Gerbavsits gibt einen Einblick in die Zahlen: „In den letzten zwei Jahren hat jedes Startup einen Zuschuss von 10.000 Euro erhalten. 80 Prozent der Startups bekamen eine Förderung, was eine durchschnittliche Förderung pro Startup von 166.671 Euro ergibt. Und die Wirtschaftsagentur Burgenland hat sich an vier Startups beteiligt“.

Jetzt bewerben!

Der nächste Durchgang des Accelerators startet im März. Bewerben kann man sich noch bis 28. Februar. „Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme bei uns ist ein erster Finanz- sowie Businessplan und ein Prototyp. Um Zugang zu Förderungen zu haben, muss der Unternehmenssitz im Burgenland sein oder hierher verlegt werden“, erklärt Martin Trink, Leiter StartUp Burgenland.

Und AIRXBIG CEO Preiml hat ein paar Tipps für potenzielle Bewerber:innen: „Komm vorbereitet, mit einer guten Idee oder Innovation. Sei offen für konstruktives Feedback und dafür, ehrlich gemeinsam den ‚Market-Fit‘ durchzusprechen, auch wenn es manchmal am Ego kratzt“.

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  • Sandra Fröhwein, Anton Heidinger, Carolin Kobierski, Stefanie Lukas, Christina Niederl:
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