12.02.2021

Schwimmende Solar-Paneele im See

Das Wiener Startup Swimsol hat seine schwimmenden Solar-Paneele eigentlich für kleine Inseln entwickelt. Im Rahmen des Verbund X Accelerator lotet man auch die Nutzungsmöglichkeiten in Österreich aus.
/swimsol-verbund-x/
Swimsol: Bislang sind die schwimmenden Solar-Anlagen in den Tropen im Einsatz (hier auf den Malediven). Im Verbund X Accelerator wird nun auch ein Einsatz in Österreich ausgelotet.
(c) Swimsol: Bislang sind die schwimmenden Solar-Anlagen in den Tropen im Einsatz (hier auf den Malediven). Im Verbund X Accelerator wird nun auch ein Einsatz in Österreich ausgelotet.
sponsored
Der Summary Modus bietet einen raschen
Überblick und regt zum Lesen mehrerer
Artikel an. Der Artikeltext wird AI-basiert
zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

Die Nutzung von Photovoltaik zur Produktion von Grünstrom ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende – daran besteht kein Zweifel. Doch Solar-Paneele in ausreichender Zahl brauchen jede Menge Platz. Und freie Flächen sind heute vielerorts Mangelware. Das Wiener Startup Swimsol hat dafür einen eigenen Ansatz entwickelt: „Wir haben das erste schwimmende Solar-System fürs Meer entwickelt. Wir haben uns dabei prinzipiell auf tropische Inseln spezialisiert, weil es dort meist wenig Platz an Land gibt“, erklärt Daniel Reinhardt von Swimsol.

Nun lotet das Unternehmen aber auch einen Einsatz am Heimatmarkt, dem Binnenland Österreich aus. Hintergrund dafür ist ein gemeinsames Proof of Concept-Projekt mit VERBUND Green Power im Rahmen des Accelerator-Programms Verbund X. „Im gemeinsamen Projekt wollen wir eine sogenannte ‚Floating PV-Anlage‘ auf einer Gewässerfläche testen“, erklärt Christine Promok von VERBUND Green Power.

Swimsol & VERBUND: „Sind optimistisch“

Die Zusammenarbeit laufe bislang sehr gut. „Swimsol ist sehr engagiert und wir haben regelmäßige Abstimmungstermine“, so Promok. Für Reinhardt ist klar: „Ein großes Unternehmen wie VERBUND hat komplexe interne Entscheidungsprozesse. Aber wir sind optimistisch, dass wir eine gute Kooperation auf die Beine stellen und längerfristig miteinander arbeiten können“.

Noch gelte es vor allem im Bereich Genehmigungsprozesse alle Anforderungen zu eruieren, die das Projekt mit sich bringt, erklärt Christine Promok: „Wenn es gelingt, ein marktreifes Produkt zu entwickeln, wäre das erste Ziel, eine Ein-Megawatt-Anlage zu bauen“. Und Reinhardt ergänzt: „Dafür haben wir bereits einen geeigneten Standort identifiziert“. Um was für einen Standort es sich handelt ist freilich noch geheim. Langfristig hätte VERBUND jedenfalls – unter anderem in mehreren Stauseen – große Gewässerflächen zu Verfügung.

Ursprünglich hatten sich mehr als 300 Startups aus 43 Ländern für die Teilnahme im VERBUND X Accelerator – the Energy & Infrastructure Innovation Platform beworben. In einem mehrstufigen Auswahlprozess wurden schließlich die sechs Teams bestimmt. Drei Teams werden dabei von VERBUND selbst gestellt, jeweils eines von den Partnern OMV, Post und BIG.

Deine ungelesenen Artikel:
vor 2 Stunden

2022 wollen viele Onlineshops in Österreich Kryptowährungen akzeptieren

Der österreichische Onlinehandel passt sich der Nachfrage nach neuen Zahlungsformen an. Eine vom Zahlungsdienstleister Paysafe beauftragte Studie kommt zum Ergebnis, dass Kryptowährungen für viele Online-Händler:innen bereits in diesem Jahr eine immer zentralere Rolle spielen werden.
/2022-wollen-viele-onlineshops-in-oesterreich-kryptowaehrungen-akzeptieren/

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben in den letzten zwei Jahren die Nutzung von Onlineshops stark beeinflusst. Diese vermehrte Nutzung führt dementsprechend auch zu einer ständigen Weiterentwicklung der Bezahlsysteme. Das untersucht auch eine aktuelle Studie des britischen Forschungsinstituts Sapio Research, die im Auftrag von Paysafe durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der internationalen Studie mit dem Titel “Lost in Transaction” weisen darauf hin, dass sich Kryptowährungen nun auch im österreichischen Onlinehandel sukzessive im Mainstream etablieren könnten. Denn immer mehr Händler:innen wollen noch heuer Bitcoin und Co. in ihren Onlineshops akzeptieren.

Hierbei wurden Ende 2021 insgesamt 918 Online-Unternehmen (in der Größenordnung von 1-50 Mitarbeiter:innen) in Österreich, Kanada, den USA, Italien, Brasilien, Bulgarien, Großbritannien und Deutschland befragt. Darin gaben mit 23 Prozent knapp ein Viertel der Befragten im österreichischen Onlinehandel an, dass sie bereits Kryptowährungen akzeptieren würden. Hinzu kommt, dass weitere 46 Prozent die Bezahloption durch Bitcoin und Co. für 2022 planen.

Kryptowährungen als einzige Bezahloption

Laut der Studie gaben sogar 35 Prozent der Befragten Online-Händler:innen an, sich vorstellen zu können, in absehbarer Zeit nur mehr Kryptowährungen anzunehmen. 50 Prozent der Befragten stimmen außerdem der Aussage zu, dass „Kryptowährungen die Zukunft des Bezahlens“ seien und unterstreichen damit das vorhergehende Statement. Zuletzt würden 58 Prozent in Kryptowährungen eine Möglichkeit sehen, um ihre Internationalisierung zu forcieren und leichter in neue Länder zu expandieren.

Dabei ist zu beachten, dass Transaktionen in Kryptowährungen (u.a. Bitcoin) in manchen Ländern wie China oder Bolivien verboten sind. Grundsätzliche Risiken wie Kursschwankungen und die Frage, ob sich Kryptowährungen als Zahlungsmittel in heimischen Onlineshops überhaupt durchsetzen werden, bleiben ebenso aktuell.

Vorteile um Neukund:innen zu gewinnen

Auf der anderen Seite hat eine Integration von Crypto Payments im Checkout eines Onlineshops auch den Vorteil, dass man ein jüngeres und technikaffines Publikum als potenzielle Neukund:innen anspricht. Besonders bei Payments in der Finanz- und Tech-Branche wäre ein solcher Schritt also naheliegend, da sich Kryptowährungen hier bereits besser etabliert haben und dementsprechend eine passende Zielgruppe erreichen würden.

Paysafe wollte mit der Studie unter anderem herausfinden, ob sich das eigene elektronische Debitkartensystem für bargeldlose Zahlung im Internet durchsetzen wird. Der CEO der eCash-Division von Paysafe, Udo Müller, stellt zu den Ergebnissen der Studie abschließend fest: “Internationalisierung und Digitalisierung gehen Hand in Hand – das haben wir bei paysafecard selbst erlebt. Egal ob es wie bei uns eCash oder eben Kryptowährungen sind: Die customer experience beim online Shoppen und Bezahlen wird sich in den kommenden Monaten dramatisch wandeln. Wir sehen eCash als komplementär zu Kryptowährungen, da die Ziel- und Verwendergruppen deutlich verschieden sind.”

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

Swimsol: Bislang sind die schwimmenden Solar-Anlagen in den Tropen im Einsatz (hier auf den Malediven). Im Verbund X Accelerator wird nun auch ein Einsatz in Österreich ausgelotet.
(c) Swimsol: Bislang sind die schwimmenden Solar-Anlagen in den Tropen im Einsatz (hier auf den Malediven). Im Verbund X Accelerator wird nun auch ein Einsatz in Österreich ausgelotet.

Schwimmende Solar-Paneele im See

Das Wiener Startup Swimsol hat seine schwimmenden Solar-Paneele eigentlich für kleine Inseln entwickelt. Im Rahmen des Verbund X Accelerator lotet man auch die Nutzungsmöglichkeiten in Österreich aus.

Summary Modus

Schwimmende Solar-Paneele im See

Swimsol: Bislang sind die schwimmenden Solar-Anlagen in den Tropen im Einsatz (hier auf den Malediven). Im Verbund X Accelerator wird nun auch ein Einsatz in Österreich ausgelotet.

Schwimmende Solar-Paneele im See

Es gibt neue Nachrichten

Auch interessant