11.10.2017

Startups​ packen Herausforderungen​ des ​Pioneers​ Industry 4.0 an

Pioneers Discover begrüßt zwei weitere Partner für den kommenden internationalen Hackathon.
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des Linzer-Startups Apollo AI.

Pioneers Discover freut sich, Wienerberger und Fronius als Partner für den internationalen Industry 4.0 Hackathon begrüßen zu dürfen,der von unserem Beratungszweig vom 6. bis zum 8. November in Linz, Österreich, veranstaltet wird. Zusammen mit KEBA werden unsere Partner 20 Startups, EntwicklerInnen und Studierende, die derzeit von Pioneers Discover gesucht werden, reale Herausforderungen verschiedenster Branchen präsentieren.

Pioneers Discover lädt EntwicklerInnen und Studierende sowie Startups ein, die Herausforderungen unserer Partner innerhalb 48 Stunden zu lösen. Wir suchen bis zum 22. Oktober diejenigen, die mit Big Data, Fernwartung, vorausschauender Analytik, maschinelles Lernen, Big Data, VR / AR / MR, HoloLens, Wearables, Sensoren und Kommunikationstools vertraut sind, einschließlich dialogischer und natürlicher Interfaces. Startups, Studierende und EntwicklerInnen, die für den Industry 4.0 Hackathon ausgewählt werden, bekommen die einmalige Gelegenheit, sich mit dem Management führender internationaler Industrieunternehmen zu treffen und Tickets für Pioneers’18 vom 24. bis zum 25. Mai in Wien zu gewinnen. Wienerberger, der weltweit größte Hersteller von Ziegeln und Marktführer für Tondachziegel in Europa, bittet die ausgewählten InnovatorInnen um virtuelle Unterstützung und intelligente Supportlösungen für Maschinenwartung. Fronius, ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen der Schweißtechnik, Photovoltaik und Batterieladetechnik, stellt die Herausforderung, Prototypen für bedarfsgerechte virtuelle Assistenzsysteme für den Betrieb und die Wartung ihrer Systeme zu erstellen. Diese könnten mit bestehenden Backend-Systemen wie PLM, CRM und ERP arbeiten.

Und, wie bereits angekündigt, wird KEBA, ein internationales Unternehmen für Automatisierungslösungen, die TeilnehmerInnen auffordern, bei der Erstellung einer unterstützenden Online Community zu helfen. Sie suchen nach Lösungen, die u.a. eine intelligente Datenbank umfassen und Schnittstellen-Technologien und -Tools verwenden. Während einige TeilnehmerInnen für die Veranstaltung in der Tabakfabrik bereits
eingeladen wurden, sind Bewerbungen für den Industry 4.0 Hackathon noch bis zum 22. Oktober möglich. Die Bewerbung erfolgt über die Seite der Pioneers Discover Open Calls. Noch dringender ist die Bewerbungsfrist am 15. Oktober für die Booster Labs von Booking.com, die vom 1. bis 3. Dezember in Barcelona stattfinden. Dies sind Wochenendprogramme, bei denen junge Startups aus dem Bereich des
nachhaltigen Tourismus gefördert werden. Startups müssen sich bei Pioneers Discover bewerben, um für die Booster Labs selektiert zu werden und möglicherweise finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu 25.000 Euro zu gewinnen.

Die Zeit läuft ebenfalls für ein weiteres Projekt, das wir mit Wienerberger organisieren. Wienerberger sucht für den Wienerberger Innovationstag, der am 25. Januar nächsten Jahres in Wien stattfindet, Top-Startups, um die Zukunft des urbanen Lebens mitzugestalten. Bewerben können sich InteressentInnen bis zur Frist am 31. Oktober.

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FFG Entrepreneurship Day 2022: Inspirationen zum Gründen

Der FFG Entrepreneurship Day brachte am Mittwoch im Kursalon Hübner in Wien Startups, Spinoffs und Social Entrepreneurs zusammen. Unter anderem wurden den Teilnehmer:innen Informationen und Inspirationen zum Gründen geboten.
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In den letzten Jahren hat sich in Österreich eine lebendige Entrepreneurship-Landschaft entwickelt. Wie der Austrian Startup Monitor zeigt, wurden seit 2010 hierzulande mehr als 2800 Startups gegründet. Eine wichtige Stütze für das Startup-Ökosystem sind dabei öffentliche Förderungen. In Österreich haben über 50 Prozent aller Startups eine Finanzierung durch eine öffentliche Förderinstitution erhalten. Die FFG bildet dabei gemeinsam mit der Schwesteragentur aws eine zentrale Drehscheibe für das Ökosystem.

2021 hat die FFG über 78 Millionen an Förderungen für Startups, Scaleups und Spinoffs vergeben. Der größte Teil (fast 50 Millionen Euro) entfällt dabei auf das FFG Basisprogramm, das insbesondere Projekte mit einem großen F&E-Anteil unterstützt. Über das Spin-off Fellowship Programm werden hingegen Ausgründungen im akademischen Bereich gefördert. Zudem fungiert die FFG auch als nationaler Contact-Point für den European Innovation Council (EIC). Mit dem Programm Impact-Solutions werden wiederum Unternehmen, Vereine und gemeinnützige Organisationen in ihren Impact Entrepreneurship-Projekten unterstützt.

Information & Inspiration 

Um Informationen über die einzelnen Förderschienen zu bieten, hat die FFG am Mittwoch im Kursalon Hübner erstmals den FFG Entrepreneurship Day abgehalten. Zudem bot der Tag für angehende Gründer:innen Inspiration, indem Erfolgsgeschichten der österreichischen Startup-Szene vor den Vorhang geholt wurden. Dazu gab es Panels und Keynotes mit Founder:innen von Biome Diagnosties, refurbed sowie Anyline.

In der Krise gründen?

Die aktuelle Krise beschäftigt derzeit auch die österreichische Gründerszene. Dahingehend wurde im Rahmen des FFG Entrepreneurship Day auch darüber diskutiert, ob es Sinn macht, in der Krise zu gründen. refurbed Co-Founder Kilian Kaminski äußerte sich diesbezüglich sehr deutlich: „Die größten Unternehmen wurden in der Krise gegründet. Meist beschäftigt man sich in der Krise mit neuen Geschäftsmodellen, die auch zur neuen Zeitrechnung passen“, so Kaminski. Aktuell beschäftigt refurbed über 280 Mitarbeiter:innen und ist mit seiner Plattform für generalüberholte Elektronik-Produkte in über 13 europäischen Märkten vertreten. Erst im April diesen Jahres launchte das Scaleup “refurbed Fashion” und möchte sich mittelfristig zu einer Plattform für nachhaltigen Konsum entwickeln.

Die Förder- und VC-Landschaft in Österreich

Barbara Sladek von Biome Diagnostics gab zudem einen Einblick zur aktuellen Lage rund um Startup-Finanzierungen in Österreich. Ihr Startup wurde 2018 als MyBioma gegründet und ist bereits seit einigen Jahren mit dem gleichnamigen Produkt am Markt, das eine Darm-Mikrobiom Analyse für zu Hause ermöglicht. „In den letzten Jahren hat sich die Förderlandschaft in Österreich sehr positiv entwickelt und es gibt eine Reihe an innovativen Programmen“, so Sladek. Dennoch darf man nicht alles mit der rosaroten Brille betrachten, da die VC-Landschaft in Österreich noch immer schwach ausgeprägt sei. Dies trifft insbesondere beim Raisen von größeren Finanzierungsrunden zu. Positiv hätte sich hingegen die Situation für kleinere Finanzierungsrunde entwickelt. „100.000 bis 200.000 Euro in Österreich zu bekommen, läuft mittlerweile sehr gut“, so Sladek.

Team, Purpose & Worklife Balance 

Carina Margreiter, Head of Entrepreneurship bei der Austria Wirtschaftsservice, und Werner Müller, Head of Startup Services bei der FFG, gaben zudem einen Einblick, worauf ihre beiden Organisationen bei Förderungen achten. Einen hohen Stellenwert nimmt dabei das Team ein. “Als FFG schauen wir uns natürlich die Kompetenzen und die Teamzusammensetzung an”, so Müller. Zudem würden auch die Themen Purpose und Impact eine immer größere Rolle einnehmen. In diesem Zusammenhang verwies Müller auf die Bereiche ClimateTech und LifeSciences. Carina Margreiter hob hingegen das Thema Commitment und Work-Life-Balance hervor: “In einem Startup geht nicht darum, 24 Stunden am Tag zu arbeiten. Viel mehr zählt für uns am Ende des Tages das Commitment im Team”.

Tipp der Redaktion:

Einen exklusiven Einblick in die Gründergeschichte von Anyline gab zudem Co-Founder und CMO Jacob Hofer. Das Wiener Scaleup beschäftigt aktuell über 100 Mitarbeiter:innen aus 30 Nationen und führt mit seiner OCR-Technologie jährlich über 1,5 Milliarden Scans durch – unter anderem kam die Technologie auch bei den Corona Gurgel-Tests zum Einsatz. Mehr über die Skalierung der Geschäftsidee von Anyline könnt ihr im Stream der Veranstaltung ab Minute 44:00 erfahren.


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