19.08.2021

Das sind die beiden Siegerprojekte der OeNPAY Idea Competition

36 MBA-Studierende der WU Wien entwickelten am 12. und 13. August bei der OeNPAY Idea Competition Projekte für die Bereiche Echtzeitzahlungen und elektronische ID - und stellten sich einer hochkarätigen Jury.
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OeNPAY Idea Competition
Das Team der OeNPAY mit den Siegern der OeNPAY Idea Competition und Vertretern der WU Executive Academy sowie des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der WU Wien. | Foto: © OeNPAY Financial Innovation HUB GmbH
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Konkrete Use Cases in den Bereichen Echtzeitzahlungen und elektronische ID entwickeln – das war das Ziel der ersten OeNPAY Idea Competition. Veranstaltet wurde sie am 12. und 13. August von der OeNPAY Financial Innovation HUB GmbH gemeinsam mit der WU Executive Academy und dem Institut für Entrepreneurship & Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Neun Projekte wurden dabei von MBA-Student:innen der WU entwickelt – und zwei davon gingen am Ende als Sieger hervor.

Ausgezeichnet als beste Use Cases wurden HENRY, ein persönlicher Finanzassistent, und Simplicity, eine Payment-Lösung für ältere Menschen. HENRY unterstützt Nutzer:innen anhand einer einzigen elektronischen Finanz-ID bei der Bezahlung von Rechnungen aller Art. Simplicity wiederum hilft Menschen ab 65 Jahren bei Transaktionen via e-Payments und kann ebenso als elektronische Identifizierung bei Banken-, Behörden- oder Gesundheitsbelangen eingesetzt werden.

OeNPAY-Geschäftsführer: „Zahlreiche exzellente Konzepte“

Doch auch darüber hinaus entstanden viele interessante Projekte: „Es hat zahlreiche exzellente Anwendungskonzepte gegeben – angefangen bei Cash-Flow-Lösungen, die sich Kryptowährungen zu Nutze machen, bis hin zu KI-getriebenen Identifikationsprozessen für Banken. Wir freuen uns sehr darüber, was bei der OeNPAY Idea Competition entstanden ist“, sagte Bernhard Krick, einer der beiden Geschäftsführer der OeNPAY Financial Innovation HUB GmbH.

„Ich kann allen Teilnehmenden nur ans Herz legen, weiter an ihren Use Cases zu arbeiten. Wir verfolgen Ideen wie diese mit großem Interesse“, ergänzte OeNPAY-Geschäftsführer Franz Deim. Viele Ideen hätten „echtes Markt- und Anwendungspotenzial.“

9 Projekte von 36 Studierenden aus 16 Ländern

Die OeNPAY hat es sich zum Ziel gesetzt, Innovationen im Zahlungsverkehr zu fördern. Dabei sollen Nachhaltigkeit und Financial Inclusion im Mittelpunkt stehen. „Der Zahlungsverkehr entwickelt sich global rasant weiter. Da darf Österreich den Anschluss nicht verlieren. Die OeNPAY Idea Competition hat gezeigt: Zusammenarbeit generiert Innovation“, sagte Krick. „Mit der OeNPAY Idea Competition haben wir den Startschuss gesetzt, das Zusammenspiel verschiedener Player im Payment-Bereich zu fördern“, sagte Deim.

Die neun Projekte wurden von insgesamt 36 MBA-Student:innen der WU-Studiengänge Entrepreneurship & Innovation sowie Marketing & Sales entwickelt. In 4er-Teams haben die aus 16 verschiedenen Ländern stammenden Studierenden Lösungen und Use Cases in den Bereichen Instant Payment und e-ID entwickelt. Unterstützt wurden sie von den Facilitators Anna-Lena Schindl und Thorsten Lambertus, die vor einigen Jahren für Fraunhofer Venture das höchst erfolgreiche Technologietransferprogramm AHEAD maßgeblich mitentwickelt haben.

Keynote von N26-CEO Valentin Stalf

Am zweiten Tag des Events bewertete eine hochkarätige Jury die entwickelten Use Cases. Zu den Jury-Mitgliedern zählten Thomas Labenbacher (Founder/CEO Assetera AG & Ventures), Irene Fialka (INiTS), Michael Müller (eQventure), Thomas Hillebrand (i5invest) und Hannah Wundsam (Austrian Startups). Eröffnet wurde das Event mit einer Keynote von Valentin Stalf, Co-Gründer und CEO von N26.

Die OeNPAY Financial Innovation HUB GmbH (OeNPAY) wurde 2020 gegründet und ist das Kompetenzzentrum Österreichs für Innovation im Zahlungsverkehr. Durch die Vernetzung der Stakeholder im Zahlungsverkehr treibt OeNPAY drei Kernthemen voran: technische Innovation, Inklusion aller Teilnehmer:innen und Nachhaltigkeit im Zahlungsverkehr. Als 100-prozentige Tochterfirma der Oesterreichischen Nationalbank ist die OeNPAY eine neutrale Plattform und somit allen Playern in der Payment-Branche offen.

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V.l.: Brightmind.AI Co-Founder Florian Lerchbammer-Kreith, Ingrid Kelly von IST Cube und Brightmind.AI Co-Gründerin Tamara Gerbert © Brightmind.AI
V.l.: Brightmind.AI Co-Founder Florian Lerchbammer-Kreith, Ingrid Kelly von IST Cube und Brightmind.AI Co-Gründerin Tamara Gerbert © Brightmind.AI

Das Wiener NeuroTech-Startup Brightmind.AI sichert sich ein Pre-Seed-Investment vom Klosterneuburger Venture Fund IST Cube. Das junge Startup hinter dem Founder-Duo Tamara Gerbert und Florian Lerchbammer-Kreith möchte damit seine KI getriebene Arbeit der nicht-invasiven Gehirnstimulierung (NIBS) fortführen und neurologische Probleme, wie Migräne oder Demenz, bekämpfen.

Zusätzlich zum Investment von IST Cube kommt für Brightmind.AI ein aws-Investment in Höhe von 800.000 Euro hinzu. Das Unternehmen möchte mit seinen personalisierten NeuroTech-Lösungen verschiedene gesundheitliche Probleme angehen. Im ersten Schritt soll sich dabei auf Migräne-Patient:innen konzentriert werden. Das Ziel: Migräneanfälle sollen um 50 Prozent reduziert werden.

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Ebenso begeistert äußert sich Ingrid Kelly, Partner bei IST Cube, die die bisher schwierige Zugänglichkeit von NIBS-Protokollen betont. Obwohl diese als hochwirksame Behandlungen für neurologische und psychische Erkrankungen gelten, würden sie derzeit nur einer geringen Zahl an wohlhabenden Patient:innen in ausgewählten Krankenhäusern zur Verfügung stehen. „Wir unterstützen die Vision von Brightmind.AI, diese Therapien erschwinglich und für all jene Menschen zugänglich zu machen, die davon profitieren könnten“, erklärt Kelly. Das Wiener Startup sei daher eine wichtige Ergänzung ihres wachsenden Portfolios an auf Neurowissenschaften bzw. Neurotechnologie fokussierten Startups.

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