14.09.2021

NOAC: MedTech Hellstern mit weiblicher Doppelspitze erhält 1,5 Millionen Euro Seed-Kapital

Das Medizintechnik-Startup Hellstern sicherte sich mit der aktuellen Finanzierungsrunde Seedkapital in der Höhe von 1,5 Millionen Euro.
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NOAC
(c) Hellstern - Claudia Sodha und Sabrina Hellstern haben NOAC entwickelt.
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Ist es ein Tisch? Nein. Ist es ein Hocker? Nein. Ist es ein Sessel? Nein und ja. NOAC steht für „Not only a Chair“ und ist ein patentiertes Körperunterstützungssystem für Chirurg:innen. Entwickelt vom Medizintechnik-Startup Hellstern, das sich mit der aktuellen Finanzierungsrunde Seedkapital in der Höhe von 1,5 Millionen Euro gesichert hat.

Wiener Investorennetzwerk an NOAC beteiligt

Geleitet wird das Team von den beiden Gründerinnen Sabrina Hellstern und Claudia Sodha. Ihr patentiertes System NOAC soll körperlichen Belastungen und Schmerzen beim Operieren vorbeugen, um Fehler und deren Kosten zu reduzieren. An der Runde habe sich das Wiener Investorennetzwerk primeCROWD und die Frankfurter „The One Group“ beteiligt. Leadinvestor ist Venture League.

Ergonomisches Assistenzsystem

Im Detail handelt es sich bei NOAC um ein innovatives, ergonomisches Assistenzsystem, das Muskelermüdung und Schmerzen während Operationen reduzieren soll. Dank intelligenter Bewegungserfassung halte das Körperunterstützungssystem die Chirurg:innen am OP-Tisch in jeder gewünschten Position. Dadurch soll es zu gesteigerter Leistungsfähigkeit kommen, die sich positiv auf die Qualität der Operation, das Wohl der Patient:innen und die Rentabilität der Klinik auswirke, heißt es. Dazu wurde in einer interdisziplinären, randomisierten Crossover-Studie mit ärztlichen Probanden die körperliche Entlastung für die Operateure nachgewiesen.

Erklärvideo zum Operations-Körperstützsystem NOAC

„Es ist in Europa prinzipiell nicht so einfach für Medtech Startups, bereits in frühen Phasen an genügend Kapital zu kommen“, weiß Markus Kainz, primeCROWD-Gründer. „Durch das äußerst professionelle Gründerteam, ganze vorne die ‚Female Founders‘ Claudia und Sabrina, glauben wir fest daran, dass sich ihr Unternehmen sehr positiv entwickeln wird.“

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Wiener Städtische integriert Lösung von Wiener Startup Xund

Die "vetrauenswürdige Alternative zu Dr. Google" von Xund kann nun über den ServiceBot auf der Seite der Wiener Städtischen genutzt werden.
/xund-wiener-staedtische/
Die Gründer von XUND.
Die Gründer von XUND. (c) XUND

Der digitale Gesundheitsassistent des Wiener Startups Xund soll dank Einsatz von KI seinen Nutzern dabei helfen, Symptome besser zu verstehen und ihnen eine fundierte Ersteinschätzung zu möglichen Ursachen dafür liefern, damit diese die richtigen nächsten Schritte setzen können. Nun gewann das Unternehmen mit der Wiener Städtischen eine der größten Versicherungsgesellschaften des Landes als Partner. Die – nach Eigendefinition – „vertrauenswürdige Alternative zu Dr. Google“, die bereits zahlreiche Investoren überzeugte, wird in den ServiceBot auf der Homepage des Versicherers integriert.

Wiener Städtische-Chefin: „Niedrigschwelliger Zugang zu Gesundheitsversorgung“ dank Xund

Der digitale Symptomcheck ersetze keinen Arztbesuch, räumt Wiener Städtische-Chefin Sonja Steßl ein, „aber er unterstützt unsere Kundinnen und Kunden und weitere Interessierte“. Ziel sei es, Gesundheitsversorgung niedrigschwellig zugänglich zu machen. Das neue Service stehe allen Interessierten ab 18 Jahren offen, unabhängig davon, ob sie über einen Versicherungsschutz der Wiener Städtischen verfügen. Seitens Xund wird betont, dass die Abfrage anonymisiert erfolge: „Modernste Verschlüsselungsmethoden beim Transfer und der Speicherung aller Gesundheitsinformationen garantieren die Sicherheit sensibler Daten“, heißt es vom Startup. Für die Nutzung der digitalen Gesundheitslösung sind Alter, Geschlecht und die entsprechenden Symptome anzugeben, ein Rückschluss auf die Identität der Nutzer sei ausgeschlossen. 

„Mit unserer Technologie wollen wir das Betriebssystem für die Gesundheitsversorgung von morgen schaffen und dabei mitwirken, die Patient Journey ganzheitlich zu digitalisieren“, sagt Xund Co-Founder und CEO Tamás Petrovics. Technologisches Herzstück sei die KI-basierte Medical Engine, die als API-Lösung von Kunden wie der Wiener Städtischen integriert werden kann. „Die dahinter liegenden Entscheidungsalgorithmen sind das Ergebnis aus über zwei Jahren Forschung und Entwicklung und beruhen auf mehreren Millionen medizinischen Fachpublikationen und Fallstudien. Ein Team an Ärzten überprüft diese Informationen dann nochmals qualitativ und reichert sie anhand von Referenzliteratur und mit Erfahrungen aus der langjährigen Praxis an“, heißt es vom Unternehmen.

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