19.04.2021

Neue Regeln für grenzüberschreitenden Online-Handel

Mitte des Jahres treten EU-weit neue Richtlinien für den Versandwarenhandel in Kraft.
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Ab 1. Juli 2021 gelten für den grenzüberschreitenden Online-Handel neue Umsatzsteuerregeln. Damit wird in der EU die größte Umsatzsteuerreform der vergangenen Jahre umgesetzt, die für Web-Shop-Betreiber und Versandhändler bei Lieferungen an Endverbraucher innerhalb der EU zu maßgeblichen Änderungen u.a. im Zusammenhang mit der Vereinheitlichung der Lieferschwelle, EU-One-Stop-Shop und Paketlieferungen aus Drittstaaten (Abschaffung der 22 Euro Freigrenze) führt.

Hintergrund der Reform ist neben der Vereinfachung des grenzüberschreitenden Online-Handels das Verhindern von Umsatzsteuerverlusten in Milliardenhöhe aufgrund nicht abgeführter Umsatzsteuer in den EU-Mitgliedsstaaten.

Um hier für mehr Klarheit zu sorgen und die Unternehmer bestmöglich auf die neuen Richtlinien vorzubereiten, hat der Handelsverband in Kooperation mit seinem Partner Gaedke & Angeringer Steuerberatung GmbH einen kostenfreien Leitfaden (siehe Linktipp) entwickelt.

die Redaktion

Neo-Bank bunq ermöglicht Wunsch-Vornamen auf Mastercard

Transgender-Personen sollen auf ihrer Bankkarte den Namen tragen, den sie wollen. Das Feature kann von allen Kunden genutzt werden.
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Auf deiner Mastercard kann jetzt dein Wunschname stehen © Mastercard
Auf deiner Mastercard kann jetzt dein Wunschname stehen © Mastercard

Der Name, der auf Kredit- und Bankomatkarten steht, muss mit dem Namen auf behördlichen Dokumenten übereinstimmen. Für Transgender-Personen und Menschen mit nicht-binärer Identität ist das oft ein Problem, wenn sie im Alltag einen Namen verwenden, der ihrem selbst gewählten Geschlecht entspricht. Deshalb ermöglicht es Mastercard, den Vornamen auf der Karte frei wählen zu dürfen. Das entsprechende Angebot heißt True Name und wird von der niederländischen Neo-Bank bunq nun auch in Österreich angeboten. Bunq ist damit die erste Bank, die das 2019 in den USA gestartete Mastercard-Feature auch in Europa anbietet.

Schimpfwörter verboten

Gedacht ist das Angebot in erster Linie für Transgender-Personen. Allerdings können dadurch natürlich alle Kundinnen und Kunden einen Wunsch-Vornahmen beantragen, der nicht dem behördlichen Namen entspricht. Um Missbrauch vorzubeugen gibt es eine Einschränkung: Schimpfwörter, Zahlen und Symbole schließt Mastercard aus. Jede Bank, die True Name anbietet, kann darüber hinaus weitere Richtlinien festlegen. Eine Karte mit selbst gewähltem Vornamen können bunq-Nutzer über die Banking-App bestellen. Erlaubt ist dort ein selbst gewählter Name in der Länge von höchstens 20 Zeichen, wobei sich die Bank vorbehält „inappropriate words“ zu blockieren.

„Unser Unternehmen steht für Inklusion. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass alle Menschen Zugang zu Finanzprodukten haben, die ihre wahre Identität widerspiegeln“, sagt Mark Barnett, President von Mastercard Europe. „Durch das True Name Feature können Transgender-Personen und nicht-binäre Menschen ihren selbst gewählten Namen auf ihre Karte setzen lassen, um diese sicher, einfach und mit Stolz zu nutzen. Wir freuen uns sehr, dass bunq die Karte ab sofort in Europa anbietet und hoffen, dass sich auch weitere Kartenherausgeber dafür begeistern werden.“

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