Ndeyefoods: Deutsche Gründerin erleichtert es, afrikanisch zu kochen

Das Startup Ndeyefoods bietet Würzsaucen an, die den Geschmack Westafrikas in die Küchen Deutschlands bringen.
/ndeyefoods/

Zusammenfassung aus

Zusammenfassung ein

N’deye Fall-Kuete hat Ndeyefoods gegründet © Ndeyefoods
N’deye Fall-Kuete hat Ndeyefoods gegründet © Ndeyefoods
Der Summary Modus bietet einen raschen
Überblick und regt zum Lesen mehrerer
Artikel an. Der Artikeltext wird AI-basiert
zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

N’deye Fall-Kuete ist in Togo und an der Elfenbeinküste aufgewachsen und hat bei ihrer Oma das Kochen gelernt. Sie war Anfang 20, als sie nach Deutschland gezogen ist und hat weiterhin Gerichte aus ihrer Heimat gekocht. Schon 2005 war es kaum ein Problem die Zutaten dafür zu bekommen, aber: afrikanisch kochen kann sehr aufwändig sein. Also hat N’deye Fall-Kuete eine Möglichkeit gefunden, den Geschmack ihrer Heimat auch für die schnelle Küche zu erschließen und 2018 ein Unternehmen gegründet: Ndeyefoods.

Würzsaucen für die „afrikanische Note“

„Auch bei mir gibt es Tage, an denen ich keine Zeit in der Küche verbringen möchte. Deshalb entwickelte ich Ndeyefoods. Gourmetsaucen mit einer westafrikanischen Note”, sagt die 38-Jährige. Für ihr Startup hat die Jungunternehmerin Würzsaucen entwickelt, die an die westafrikanische Küche angelehnt sind. Damit können auch europäischen Gerichten einfach eine afrikanische Note verliehen werden. Wer lieber gleich afrikanische Gerichte ausprobieren will, findet entsprechende Rezepte auf der Website des Startups.

Ndeyefoods sucht Investment

Ndeyefoods bietet derzeit insgesamt acht Würzsaucen an. Zu den Geschmacksrichtungen zählen Erdnuss-Senf, Ingwer-Curry, eine Ingwer-Mango, Mango-Chili, Möhren-Chili und eine Chili-Garnelsen-Sauce. Die Basis der Saucen besteht aus regionalem Gemüse und Obst, abgestimmt mit afrikanischen Gewürzen – ohne Konservierungsstoffe, künstliche Aromen oder Zuckerzusatz. Ein Dreierpaket der Ndey-Saucen kostet im Online-Shop 21 Euro. Vergangenes Jahr versuchte die Jungunternehmerin über eine Crowdfunding-Kampagne Geld für die Anschaffung von Produktionsmaschinen und für Marketing einzusammeln. 2021 tritt sie in der deutschen TV-Show „Die Höhle der Löwen“ auf, um Investoren von ihrem Projekt zu überzeugen.

Nikolaus Jilch

Amerika verliebt sich in Bitcoin

Hunderte kleine US-Banken wollen Bitcoin anbieten. Der Druck auf die Giganten an der Wall Street steigt. Und Texas positioniert sich als „Bitcoin-Mekka“.
/amerika-verliebt-sich-in-bitcoin/
brutkasten-Kolumnist Niko Jilch
brutkasten-Kolumnist Niko Jilch | Hintergrund (c) Adobe Stock

Der Lockdown endet, der Frühling plagt sich aus den Startlöchern – und Ethereum stiehlt Bitcoin die Show. Zumindest ein bisschen. Ein paar Tage lang. Die Medien wollen die Story, sie sollen eine bekommen. Aber währenddessen geschehen bei Bitcoin Dinge, die man vor wenigen Monaten noch für unmöglich gehalten hätte.

So berichten CNBC und Bloomberg, dass „hunderte“ Banken in den USA planen, ihren Kunden den Zugang zu Bitcoin über ihre bestehenden Konten zu ermöglichen. Und zwar noch in diesem Jahr. Es wäre einer der signifikantesten Schritte, die Bitcoin heuer gesehen hat.

Banken sehen, wie die Kunden flüchten

Es ist heute schon leicht, Bitcoin zu kaufen. Coinbase ist inzwischen an der traditionellen Börse, PayPal und Square bieten Bitcoin an, in Österreich und Europa hat sich Bitpanda als Platzhirsch etabliert. Aber die „normalen“ Banken spüren die Nachfrage. Sowohl die kleinen als auch die Riesen an der Wall Street. Sie sehen die Überweisungen, die an Bitcoin-Apps und Krypto-Börsen gehen. Sie sehen, wie viel Geld diese Bitcoin-Anbieter dank der Nachfrage machen.

Und ihre Kunden wollen wissen, warum sie das neue Asset nicht über ihre klassische Banking-App kaufen, halten und handeln können. Viele greifen auf ein Derivat (wie einen Fonds) oder ein Proxy (wie Aktien von Firmen wie Microstrategy) zurück. Und hier zeigt sich eines der größten Probleme bei der Integration von Bitcoin in das bestehende Bankensystem. Großbanken wie Morgan Stanley und Goldman Sachs bieten ihren Kunden inzwischen verschiedene Bitcoin-Produkte an – aber nicht das „echte“ Bitcoin. Es handelt sich meistens um Fonds. JP Morgan will sogar einen Fonds anbieten, der von einem Manager aktiv betreut wird. Man tastet sich vor. Aber es bleibt holprig.

Wozu soll man einen Bitcoin-Fonds kaufen?

Denn da es sich bei Bitcoin um ein digitales Gut mit eingebautem Zahlungssystem handelt, muss man sagen: Eigentlich sollte es weder Fonds noch Zertifikate oder einen ETF für Bitcoin brauchen. Solche Produkte sind einfacher in die bestehende Struktur von Banken zu integrieren – und mit den Regularien abzugleichen. Aber sie sind ein Umweg.

Wenn hunderte kleine Banken jetzt das echte Bitcoin anbieten – ohne Umweg, direkt in der App, die die Kunden kennen – wird das auch den Druck auf die Giganten an der Wall Street erhöhen. Wenn Familien in Texas günstig Bitcoin kaufen können, direkt bei ihrer Bank, werden die betuchten Kunden in New York und San Francisco das auch verlangen.

Texas will Bitcoin-Miner anziehen

Apropos Texas. Der südliche US-Bundesstaat positioniert sich gerade als Bitcoin-Mekka Amerikas. Man versucht, Miner und Bitcoin-Firmen anzulocken. Mit günstiger Energie und niedrigen Steuern. Etwas, worauf auch Gouverneur Greg Abbott stolz ist. Goldman Sachs hat sich derweil in eine Krypto-Datenfirma eingekauft.

Altcoins wie Ethereum oder Dogecoin stehlen Bitcoin gerade kurz die Show. Aber ohne dabei groß aufzufallen, scheint Amerika sich gerade in die älteste und wichtigste Kryptowährung zu verlieben. Wohl ein weiterer Grund, warum ein Verbot des Assets, wie es noch vor kurzem debattiert wurde, eher unwahrscheinlich ist.

Zum Autor

Niko Jilch ist Wirtschaftsjournalist, Speaker und Moderator. Nach acht Jahren bei der „Presse“ ging er Ende 2019 zum Thinktank „Agenda Austria“, wo er als wissenschaftlicher Mitarbeiter die Bereiche „Geldanlage und digitale Währungen“ abdeckt, sowie digitale Formate aufbaut, etwa einen neuen Podcast. Twitter: @jilnik


Disclaimer: Dieser Text sowie die Hinweise und Informationen stellen keine Steuerberatung, Anlageberatung oder Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Sie dienen lediglichder persönlichen Information und geben ausschließlich die Meinung des Autors wieder. Es wird keine Empfehlung für eine bestimmte Anlagestrategie abgegeben. Die Inhalte von derbrutkasten.com richten sich ausschließlich an natürliche Personen.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.
Möchtest du in Zukunft mehr von diesen Artikeln lesen?

Dann melde dich für unseren Newsletter an!

Navigation

News

Video

Events

Jobsuche

Leselisten zum Schmökern

Neueste Nachrichten

Ndeyefoods: Deutsche Gründerin erleichtert es, afrikanisch zu kochen

03.05.2021

N’deye Fall-Kuete hat Ndeyefoods gegründet © Ndeyefoods
N’deye Fall-Kuete hat Ndeyefoods gegründet © Ndeyefoods

Das Startup Ndeyefoods bietet Würzsaucen an, die den Geschmack Westafrikas in die Küchen Deutschlands bringen.

Summary Modus

Ndeyefoods: Deutsche Gründerin erleichtert es, afrikanisch zu kochen

Es gibt neue Nachrichten

Auch interessant