20.12.2016

Millionen-Verluste für Uber

Auch im dritten Quartal 2016 ist das Minus des Fahrtendienstunternehmens Uber gestiegen. Dennoch erwirtschaftete es Erlöse in Milliardenhöhe.
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(c) Uber
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Für das kalifornische Fahrtendienstunternehmen Uber sieht es derzeit nicht gut aus. Dem Finanzinformationsdienstleister Bloomberg zufolge soll es auch im dritten Quartal 2016 tiefrote Zahlen geschrieben haben. Damit summiere sich das Minus insgesamt auf mehr als 800 Millionen Dollar. Die Information stamme aus Insiderkreisen, heißt es bei Bloomberg.

Minus durch Expansion

Schuld an dem schlechten Ergebnis könnte vor allem der rasante Expansionskurs des Unternehmens sein. Seit Uber vor sieben Jahren gegründet wurde, sollen mindestens vier Milliarden Dollar verbraucht worden sein. Erst kürzlich hatte das Unternehmen den Betrieb in China aufgrund großer Verluste eingestellt.

Redaktionstipps

Dennoch große Umsätze

Der Blick auf die Umsätze lässt dennoch hoffen: 1,7 Milliarden Dollar Umsatz soll Uber im dritten Quartal erwirtschaftet haben. Das Geschäftsjahr 2016 können somit mit einem Erlös von mehr als 5,5 Milliarden abgeschlossen werden. Laut Angabe von Nachrichtenagenturen sei Uber für eine Stellungnahme noch nicht erreichbar gewesen.

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vor 13 Stunden

eIDAS-Act: EU verpflichtet Mitgliedstaaten zur Einführung von digitaler Identität – Österreich Vorbild

Die EU schafft einen Rahmen für digitale Identitäten. In Zukunft sollen alle eAusweise EU-weit in Behörden akzeptiert werden.
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Österreich wurde bei den Verhandlungen von Florian Tursky vertreten. (c) Zahra Reismüller

Erst im Oktober dieses Jahres präsentierten Innenminister Gerhard Karner und Digitalisierungs-Staatssekretär Florian Tursky den digitalen Führerschein. Leider ist dieser bisher nur in Österreich gültig und wird nicht in anderen Ländern anerkannt. Genau dieses Problem möchte die EU nun mit der verpflichtenden Einführung von digitalen Identitäten in allen Mitgliedstaaten ändern. Ziel ist es, mit dem eIDAS-Act die Grundlage für eine einheitliche Europäische digitale Identität zu setzen. Somit sollen zukünftig digitale Ausweise in allen EU-Ländern akzeptiert und Behördengänge EU-weit zugänglich werden. 

eIDAS schafft europäischen Rahmen für digitale Identitäten

Beim gestrigen Telekommunikations-Rat in Brüssel einigten sich die EU-Mitgliedsländer auf eine allgemeine Ausrichtung der Gesetzesmaterie. Mit dem eIDAS werde ein europäischer Rahmen für die digitale Identität geschaffen. Österreich wurde bei den Verhandlungen von Florian Tursky vertreten. 

“Mit der ID Austria, unserer eAusweise-Wallet und dem digitalen Führerschein gehört Österreich zu den EU-weiten Vorreitern. Mit der neuen EU-Verordnung stellen wir künftig sicher, dass beispielsweise unser digitaler Führerschein EU-weit akzeptiert werden muss und man sich so beispielsweise mit der österreichischen ID Austria bei Universitäten in ganz Europa einschreiben oder ein Unternehmen gründen kann“, sagt Florian Tursky.

Bis 2024 werden fast alle Behördengänge und Ausweise digital

Als eines der wenigen EU-Länder habe Österreich das eAusweise-Wallet sowie den digitalen Führerschein auf Basis des EU-Rahmens entwickelt. “Mit der neuen EU-Verordnung werden wir den EU-Rechtsrahmen schaffen, dass die nationalen digitalen Identitäten für alle Behördengänge in den EU-Mitgliedstaaten verwenden kann und dass alle digitalen Ausweise künftig europaweit akzeptiert werden müssen. Mein bekanntes Ziel ist es, bis 2024 fast alle Behördengänge auch digital anzubieten und alle Ausweise von der Geldtasche aufs Handy zu bringen”, so Tursky.

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