20.11.2015

Ketchup-Scheiben: Innovativ oder unnötig?

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Wer hat sich noch nie mit Ketchup angepatzt? Für alle, die bereits für einen Lachkrampf rund um sich herum gesorgt haben, gibt es jetzt etwas ganz Besonderes: Ketchup in Scheibenform. Und natürlich ist es ein neuer viraler Trend – direkt aus den USA.

Ausgangspunkt ist ein Restaurant in Los Angeles, das Burger mit festem Ketchup in Scheibenform, die an Schmelzkäse erinnern, servieren. Und dort wird das als Lösung gegen durch Sauce aufgeweichte Burgerweckerl gefeiert. Die Herstellung gelingt kinderleicht:

  • Mischen Sie Tomatensauce mit Sojasauce
  • Mengen Sie Knoblauch und Kräuter bei
  • Tragen Sie die Masse auf ein Backblech auf
  • Ins Backrohr zum Trocknen

Ketchup direkt aus dem Backrohr

Treffen Ketchup-Scheibe und warmes Fleisch im Burger aufeinander, wird das Ketchup wieder weich und schmilzt wie Schmelzkäse. Die Gefahr sich anzukleckern wird geringer, der Geschmack soll besser als „normales Ketchup“ sein, weil sich die Weckerl nicht aufweichen. Der Fachbegriff für den Vorgang ist „Ketchup Leather“.

Internetgemeinde: Jubel und Skepsis gegenüber Ketchup-Scheibe

Die Ketchup-Scheibe gilt als heißer Favorit, Ketchup für immer zu verdrängen, so Foodbeast. Für Tech Insider ist es „die Lösung“ gegen aufgeweichte Burger. Gadget-Blog Gizmodo urteilt: „Großartigkeit im Quadrat“. Mashable ist eher skeptisch und meint ein Problem werde zu einem gemacht, das keines sei.

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, so urteilen Sie selbst: Innovativ oder unnötig?

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Tech Insider, Fodbeast, Gizmodo

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12.08.2022

Hidden-Champion steigt bei Recycling-Startup plasticpreneur ein

Die EREMA Group mit Sitz in Ansfelden beteiligt sich am österreichischen Startup plasticpreneur, das Recyclinglösungen auch für entlegene und ärmere Regionen der Erde ermöglichen möchte.
/plasticpreneur-erema-group/
(c) plasticpreneur

Mit einem Jahresumsatz von mehr als 200 Millionen Euro und rund 600 Mitarbeiter:innen zählt die EREMA Group zu einem klassischen Hidden Champion. Das 1983 gegründete Unternehmen mit Sitz in Ansfelden hat sich auf die Entwicklung und Produktion von Kunststoffrecycling-Anlagen spezialisiert, die mittlerweile weltweit vertrieben werden – angefangen von den USA über China bis nach Südafrika.

Wie nun bekannt wurde, beteiligt sich die EREMA Group am österreichischen Startup plasticpreneur, das sich ebenfalls auf Recyclinglösungen für Kunststoffabfälle spezialisiert hat. Bereits Ende Mai erwarb die Gruppe dafür 19,8 Prozent der Unternehmensanteile des Startups. Über die Höhe der Investment-Summe wurden allerdings keine Angaben gemacht.

plasticpreneur als Impact-Startup

Das Startup plasticpreneur wurde vor zwei Jahren gegründet und verfolgt mit seiner Technologie einen Impact-Ansatz. Am Standort in Klagenfurt entwickelt und produziert das Unternehmen mobile Recyclinglösungen, die ohne große Vorkenntnisse zu bedienen sind. Das Startup möchte damit Kunststoffrecycling ärmere Regionen der Erde ermöglichen, in den es noch keine hochtechnologischen Lösungen für industrielle Recyclingprozesse gibt.

„Für den Einsatz in infrastrukturell schlecht ausgestatteten Regionen müssen unsere Maschinen ohne Vorkenntnisse zu bedienen sein. Dass wir auch vor Ort benötigte Endproduktlösungen entwickeln, macht unser Angebot dort besonders attraktiv“, so Sören Lex, CEO und Co-Founder von plasticpreneur.

Das Portfolio umfasst Shredder, Spritzgießeinheit, Extrudereinheit zur Herstellung von Endprodukten, Luftfilter sowie bedarfsgerechte Formen für diese Produkte | (c) plasticpreneur

Der Impact-Gedanke von plasticpreneur

Zudem soll Recycling auch zur Einnahmequelle für die Anwender:innen werden, was sich auch im Unternehmensname „plasticpreneur“ widerspiegelt. Zu seinen Kund:innen zählt plasticpreneur in diesen Regionen beispielsweise Sozialunternehmen und Betreiber von Flüchtlingscamps, in denen aus Kunststoffabfällen Gebrauchsgüter des täglichen Bedarfs – von Wäscheklammern über Schul- und Spielsachen bis hin zu Zaunpfählen – hergestellt und verkauft werden.

Manfred Hackl, CEO der EREMA Group, über die jüngste Beteiligung: „Unsere Mission ‚Another life for plastic, because we care‘ verstehen wir so, dass wir auch diese Regionen mit Lösungen für Kunststoffrecycling unterstützen wollen und mit plasticpreneur haben wir dafür den idealen Partner gefunden.“

330 Maschinen in über 70 Ländern verkauft

In den zwei Jahren seit Firmengründung konnte plasticpreneur bereits 330 Maschinen an Kund:innen in über 70 Ländern auf allen Kontinenten verkaufen. Dazu kommen laut dem Startup über 750 „bedarfsgerechte Formen“, viele davon Spezialfertigungen auf individuellen Kundenwunsch.

Immer stärker nachgefragt werden plasticpreneur Maschinen laut dem Startup aber auch in Industrieländern. Einerseits von Bildungseinrichtungen und Organisationen, die damit in Workshops Bewusstseinsbildung für die Notwendigkeit von Kreislaufwirtschaft betreiben und für Kinder und Erwachsene den Kunststoffrecyclingprozess direkt erlebbar machen.


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