05.05.2020

Kauftregional.at-Founder Roland Bamberger gründet Online-Hanfplatz

Das neue Portal von kauftregional.at-Gründer Roland Bamberger namens hanfplatz.at startet mit mehr als 600 Artikeln von 20 Anbietern.
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(c) Michael Hartl - Roland Bamberger, Gründer von kauftregional.at, eröffnet neues Hanf-Portal.
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Die Hanfpflanze erlebt seit einigen Jahren einen Imagewandel und werde von vielen aufgrund der gesunden Inhalte wie Mineralstoffe oder Omega-3-Fettsäuren als Superfood bezeichnet. „Hanf liegt im Trend und dient immer mehr Menschen als Heilmittel. Sie nutzen Hanfprodukte zur Entspannung und Verbesserung der Schlafqualität sowie zum Abbau von Stress und Nervosität“, sagt hanfplatz.at-Gründer Roland Bamberger. „Selbstverständlich befinden sich auf unserem Portal ausschließlich legale Hanferzeugnisse, also Hanfprodukte, die keine berauschende Wirkung haben.“

Über 600 Produkte auf hanfplatz.at

Das Portal zählt als Österreichs erster Marktplatz für Produkte mit Hanf. Aktuell befinden sich 20 Anbieter mit rund 650 Artikeln auf der neuen Internetplattform und es kommen, laut Gründer, fast täglich neue Produkte hinzu. Bamberger, der mit Beginn der Corona-Pandemie vor einem Jahr das Suchverzeichnis kauftregional.at gegründet hat, freut sich natürlich auf den Zuspruch, den sein Online-Hanfplatz erhält. Auch vonseiten der Händler sei das Interesse groß, fast täglich werde der Marktplatz mit neuen Anbietern von Hanfprodukten erweitert, so der Gründer.

Neue Möglichkeiten

Auch die ökologischen Vorteile der Hanfpflanze spielten beim Entschluss von Bamberger, diesen speziellen Marktplatz zu erstellen, eine Rolle. So zeichne sich Hanf durch schnelles Wachstum, wenig Wasserbedarf oder natürliche Resistenz gegen Schädlinge aus. Das Potenzial für den Hanfanbau in Österreich ist groß, weiß der Founder, der mit seiner Initiative auch den Ruf der Hanfpflanze verbessern möchte. Er sagt: „Bei Vielen gilt der Hanf als zukünftiges Superfood und schon lange nicht mehr als nur berauschendes Mittel. Mit der neuen Akzeptanz stehen der Landwirtschaft und verarbeitenden Produzenten viele neue Möglichkeiten offen.“

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01.02.2023

StartUp Burgenland: Rundum-Paket vom individuellsten Accelerator Österreichs

Der StartUp Burgenland Accelerator nimmt nur sechs Startups auf. Aber die bekommen alles, was sie brauchen. Und zwar maßgeschneidert.
/startup-burgenland-accelerator-2023/
Impression vom StartUp Burgenland Accelerator-Durchgang 2022 | (c) Wirtschaftsagentur Burgenland
Impression vom StartUp Burgenland Accelerator-Durchgang 2022 | (c) Wirtschaftsagentur Burgenland
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Wenn es um die Startup-Hotspots Österreichs geht, denkt man vielleicht nicht gleich an das Burgenland. Es verfügt schließlich auch nicht über einen Ballungsraum wie Graz, Linz oder gar Wien. Doch was andere als Hindernis sehen könnten, wird im östlichsten Bundesland als Chance begriffen. Wer hier gründet oder den Firmensitz seines Startups hierher verlegt, geht nicht in der Masse unter – und hat die Chance, einen Platz im individuellsten Accelerator Österreichs zu bekommen: StartUp Burgenland.

Klasse statt Masse in Güssing

Mit Sitz in der nicht ganz 4000-Einwohner:innen-Stadt Güssing im Südburgenland hat das Programm, das bis vor Kurzem SÜDHUB hieß, ganz klar den Anspruch „Klasse statt Masse“. Gerade einmal sechs Startups werden pro Durchgang in den Accelerator aufgenommen – die aktuelle Bewerbungsphase läuft noch bis Ende Februar. Diese Unternehmen bekommen über einen Zeitraum von acht Monaten eine individuell maßgeschneiderte Rundum-Betreuung bis hin zu einer professionellen Pressekonferenz und Kunden-Leads aus dem Netzwerk von StartUp Burgenland.

„StartUp Burgenland hat uns geholfen, trotz der vielen Ideen und Visionen den Fokus nicht zu verlieren“

Wie umfassend die Betreuung für die Unternehmen ist, soll mit der neuen Brand noch klarer zum Ausdruck kommen. „StartUp Burgenland hat uns geholfen, trotz der vielen Ideen und Visionen den Fokus nicht zu verlieren und durch zahlreiche Gespräche, Workshops und 1:1-Meetings ein sauberes, innovatives und marktreifes Produkt zu bauen“, erzählt Christian Preiml, CEO des „Drones-as-a-Service“-Startups AIRXBIG und Teilnehmer 2022, dem brutkasten. Und er fügt an: „Das persönliche Involvement und die Expertise, sowie das Netzwerken gehen auch über das Programm hinaus“.

StartUp Burgenland Accelerator-Teilnehmer Christian Preiml von AIRXBIG
Christian Preiml (l.) nahm mit AIRXBIG 2022 im StartUp Burgenland Accelerator teil | (c) Wirtschaftsagentur Burgenland

10.000 Euro Zuschuss sind nur der Anfang

Unterstützt werden die Startups aber nicht nur mit Know-how und Netzwerk, sondern auch mit jener Zutat, ohne die letztlich gar nichts geht: Kapital. Jedes teilnehmende Unternehmen bekommt einen Zuschuss von 10.000 Euro. Darüber hinaus hilft der Accelerator als Teil des AplusB Netzwerks beim Einwerben von Förderungen durch AWS und FFG. Die Wirtschaftsagentur Burgenland, die hinter StartUp Burgenland steht, kann sich selbst mit bis zu 400.000 Euro an jungen Unternehmen beteiligen. Und der VC-Fonds des Bundeslandes, BRM Athena, steht für weitere Wachstumsfinanzierungen bereit.

Wirtschaftsagentur Burgenland-Geschäftsführer Michael Gerbavsits gibt einen Einblick in die Zahlen: „In den letzten zwei Jahren hat jedes Startup einen Zuschuss von 10.000 Euro erhalten. 80 Prozent der Startups bekamen eine Förderung, was eine durchschnittliche Förderung pro Startup von 166.671 Euro ergibt. Und die Wirtschaftsagentur Burgenland hat sich an vier Startups beteiligt“.

Jetzt bewerben!

Der nächste Durchgang des Accelerators startet im März. Bewerben kann man sich noch bis 28. Februar. „Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme bei uns ist ein erster Finanz- sowie Businessplan und ein Prototyp. Um Zugang zu Förderungen zu haben, muss der Unternehmenssitz im Burgenland sein oder hierher verlegt werden“, erklärt Martin Trink, Leiter StartUp Burgenland.

Und AIRXBIG CEO Preiml hat ein paar Tipps für potenzielle Bewerber:innen: „Komm vorbereitet, mit einer guten Idee oder Innovation. Sei offen für konstruktives Feedback und dafür, ehrlich gemeinsam den ‚Market-Fit‘ durchzusprechen, auch wenn es manchmal am Ego kratzt“.

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