02.12.2019

Mehr als 360 Investoren: i2 Business Angels in aws Connect integriert

Das aws (Austria Wirtschaftsservice) baut seine Plattform aws Connect weiter aus und integriert mit i2 Business Angels nun auch das größte Business Angel-Netzwerk des Landes.
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i2 Business Angels wird bei aws Connect integriert
(c) Adobe Stock - Sergey Nivens
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Schon bislang war i2 Business Angels des aws eine recht einfache Möglichkeit für Startups, potenziell sehr viele Investoren zu erreichen. Über das Netzwerk, dem bereits mehr als 360 heimische Angels angehören, bekommen diese ausgewählte Pitchdecks von Startups. Den Start machten im Sommer der aws Equity Finder, über den Unternehmen nach Investoren und Eigenkapital suchen können, sowie Industry-Startup-Net, ein Vernetzungsservice zwischen Startups und etablierten Unternehmen. aws connect soll damit zur "ersten Anlaufstelle für Startups" werden, wie aws-Co-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister im August gegenüber dem brutkasten sagte. Über 100 Vernetzungen fanden im vergangenen Jahr zwischen Startups und Corporates statt und 85 Mal wurden Startups mit Business Angels zusammengebracht.

Schon bislang war i2 Business Angels des aws (Austria Wirtschaftsservice) eine recht einfache Möglichkeit für Startups, potenziell sehr viele Investoren zu erreichen. Über das Netzwerk, dem bereits mehr als 360 heimische Angels angehören, bekommen diese ausgewählte Pitchdecks von Startups. Dahinter steht ein aufwändiger Kuratierungs-Prozess, bei dem nach einer Potenzialanalyse nur ein Bruchteil der Jungunternehmen weitergeleitet wird. Die Einreichungen werden zudem anonymisiert – erst bei aktivem Interesse wird Kontakt hergestellt. Das Service wurde nun bei aws Connect integriert.

+++ Brutkasten-Talk mit Jasmin Moradzadeh & Dusan Todorovic von aws +++

i2 Business Angels-Registrierung  nun mit einfachen Online-Formularen

Damit wird die i2 Business Angels-Registrierung komplett digital und funktioniert nun sowohl für Startups als auch für Investoren über ein einfaches Online-Formular. Das Business Angel-Netzwerk reiht sich damit in eine Liste von Services ein, die vom aws bereits in die neue Plattform eingebracht wurden. Den Start machten im Sommer der aws Equity Finder, über den Unternehmen nach Investoren und Eigenkapital suchen können, sowie Industry-Startup-Net, ein Vernetzungsservice zwischen Startups und etablierten Unternehmen. Bereits angekündigt wurde auch die Integration von GIN (Global Incubator Network). aws connect soll damit zur „ersten Anlaufstelle für Startups“ werden, wie aws-Co-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister im August gegenüber dem brutkasten sagte.

aws Connect: Hunderte Kontakte in mehreren Netzwerken

Er nannte dazu auch entsprechende Zahlen: „Nicht nur die Kontaktvermittlungen, sondern auch die Anzahl der Mitglieder steigt laufend: Aktuell nehmen mehr als 360 Investorinnen und Investoren bei aws i2Business Angels teil. Im Industry-Startup.Net haben wir ebenfalls bereits über 300 Netzwerkteilnehmer. Die Mitglieder werden laufend mit passenden Kooperationsangeboten und einem qualitativ hochwertigen Dealflow serviciert. Über 100 Vernetzungen fanden im vergangenen Jahr zwischen Startups und Corporates statt und 85 Mal wurden Startups mit Business Angels zusammengebracht. Auf dieser Bilanz wollen wir weiter aufbauen. aws Connect ist dafür ein entscheidender Schritt“.

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V.l.: Brightmind.AI Co-Founder Florian Lerchbammer-Kreith, Ingrid Kelly von IST Cube und Brightmind.AI Co-Gründerin Tamara Gerbert © Brightmind.AI
V.l.: Brightmind.AI Co-Founder Florian Lerchbammer-Kreith, Ingrid Kelly von IST Cube und Brightmind.AI Co-Gründerin Tamara Gerbert © Brightmind.AI

Das Wiener NeuroTech-Startup Brightmind.AI sichert sich ein Pre-Seed-Investment vom Klosterneuburger Venture Fund IST Cube. Das junge Startup hinter dem Founder-Duo Tamara Gerbert und Florian Lerchbammer-Kreith möchte damit seine KI getriebene Arbeit der nicht-invasiven Gehirnstimulierung (NIBS) fortführen und neurologische Probleme, wie Migräne oder Demenz, bekämpfen.

Zusätzlich zum Investment von IST Cube kommt für Brightmind.AI ein aws-Investment in Höhe von 800.000 Euro hinzu. Das Unternehmen möchte mit seinen personalisierten NeuroTech-Lösungen verschiedene gesundheitliche Probleme angehen. Im ersten Schritt soll sich dabei auf Migräne-Patient:innen konzentriert werden. Das Ziel: Migräneanfälle sollen um 50 Prozent reduziert werden.

Alternative zu Arzneimitteln

„Ein Viertel der mehr als 80 Millionen Migränepatient:innen in den USA und in Europa benötigen aufgrund von Unwirksamkeit oder Unverträglichkeit dringend eine Alternative zu Arzneimitteln – und wir werden diese Lösung anbieten können. Da jedes Gehirn individuell ist, freuen wir uns besonders über den ‚closed-loop‘-Ansatz um die Wirksamkeit durch Personalisierung kontinuierlich zu verbessern“, erklärt CTO und Neurowissenschaftlerin Tamara Gerbert. Die Stimulation der Gehirnwellenschwingungen werden also individuell gemessen um ebendiese Wirksamkeit zu erhöhen.

NIBS-Protokolle bisher schwer zugänglich und teuer

Ebenso begeistert äußert sich Ingrid Kelly, Partner bei IST Cube, die die bisher schwierige Zugänglichkeit von NIBS-Protokollen betont. Obwohl diese als hochwirksame Behandlungen für neurologische und psychische Erkrankungen gelten, würden sie derzeit nur einer geringen Zahl an wohlhabenden Patient:innen in ausgewählten Krankenhäusern zur Verfügung stehen. „Wir unterstützen die Vision von Brightmind.AI, diese Therapien erschwinglich und für all jene Menschen zugänglich zu machen, die davon profitieren könnten“, erklärt Kelly. Das Wiener Startup sei daher eine wichtige Ergänzung ihres wachsenden Portfolios an auf Neurowissenschaften bzw. Neurotechnologie fokussierten Startups.

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