24.06.2015

Hukendu? Eine Vergleichs-Plattform aus Wien ist die neue Auskunft

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Vielflieger kennen das Problem. Man steht am Wiener Flughafen und fragt sich, wie man denn nun am günstigsten in die innere Stadt kommt. Per CAT, Taxi oder vielleicht einem Bus? Viele wissen etwa gar nicht, dass auch die Schnellbahn direkt vom Vienna Airport in die inneren Bezirke führt. Hukendu, ein junges Vergleichsportal, das erst im April dieses Jahres gestartet hat, möchte die Antwort kennen. Und auch auf viele andere Fragen zu Serviceleistungen will das Startup eine Antwort haben. Anstatt die Nachbarin oder den besten Freund um Auskunft zu bitten, soll man das Internetunternehmen um Rat fragen. Ob es um den besten Frisör, die Autoreinigung oder den Radwechsel geht.

Die Idee entstand dank einer kaputten Therme. Markus Inzinger, Co-Gründer von Hukendu, war auf der Suche nach einem Thermenservice und wurde böse überrascht: Am Ende musste er viel mehr zahlen, als er erwartet hatte. So ist die Idee einer Vergleichsplattform für Dienstleistungen entstanden. Hukendu liefert eine Übersicht der Angebote und vergleicht Preise. Im besten Fall soll das Zeit und Nerven sparen. Der Name der Plattform kommt übrigens aus dem Englischen: Who can do?

„hukendu.at bietet Konsumenten erstmals die Möglichkeit, Angebote und Preise zu vergleichen und Bewertungen dazu abzugeben. Wir wollen das Suchen und vor allem das Finden von verlässlichen, lokalen Anbietern so einfach wie möglich gestalten. Anbieter wiederum können sich und ihre Leistungen auf hukendu.at transparent präsentieren“, so Inzinger, der hukendu gemeinsam mit Geschäftspartner Jan Königstätter entwickelt hat.

„In der Regel zahlt es sich aus, die Arbeit einem Profi zu überlassen. Reparieren statt Wegwerfen, gute Qualität statt schneller Abfertigung – das sind die Prinzipien, die wir an Dienstleistern schätzen. Darum finden sich auf hukendu.at lokale Anbieter, die Service groß schreiben“, so Königstätter. „Und wer mit einem Anbieter beziehungsweise Service zufrieden war, kann gleich eine Empfehlungen ab- und somit an andere User weitergeben“.

Hier noch einmal das Flughafen-Beispiel grafisch dargestellt:

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Salzburger Startup ermöglicht das tageweise Mieten von privaten Seegrundstücken

Das Startup "Platz am See" bietet eine Plattform, auf der private Seegrundstücke tageweise gemietet werden können. Mit seiner Idee möchte Gründer und FH-Student Julian Horngacher Nutzer:innen den Zugang zu leerstehenden privaten Badeplätzen ermöglichen.
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Julian Horngacher hat das Startup „Platz am See“ gegründet | (c) Platz am See

Rund 82 Prozent der Seegrundstücke an den österreichischen Seen ist in Privatbesitz. Oftmals stehen die Grundstücke über Wochen leer, da ihre Eigentümer:innen sie nur an bestimmten Tagen nützen können. Auf anderen Seite wiederum gibt es Personen, die sich den Kauf derartiger Grundstücke niemals leisten können, jedoch auch gerne einmal fernab von überfüllten Schwimmbädern in den Genuss eines privaten Seegrundstücks kommen möchten.

„Platz am See“ verfolgt Sharing Economy Ansatz

Das Salzburger Startup „Platz am See“ rund um den 23-Jährige Salzburger Gründer Julian Horngacher möchte diese beiden Gruppen nun über eine neue Online-Plattform zusammenbringen. Die Idee dazu kam dem Student der FH Salzburg während eines Österreich Urlaubs. „Wir wollten unbedingt ans Wasser und haben dabei festgestellt, dass die Strandbäder sehr überlaufen waren. Da kam uns die Idee, private Seegrundstücke tageweise zu mieten“, so der Jungunternehmer. Im Rahmen seines Studiums entwickelte er die Idee weiter und gründete schlussendlich mit Unterstützung des FHStartup Center und der Initiative Startup Salzburg sein eigenes Unternehmen.

(c) Screenshot „Platz am See“

Auf der Online-Plattform können private Seegrundstücke tageweise gemietet werden. Ziel ist es, die Leerzeit der Seegrundstücke zu nutzen. „Die Besitzer:innen sagen uns, wann das Grundstück gemietet werden kann und wann sie es selbst nutzen möchten. Um den Rest kümmern wir uns“, erklärt FH-Student Julian Horngacher, Gründer von Platz am See. Die Plattform ist nun seit sieben Wochen online, die ersten 50 Buchungen sind bereits erfolgt.

Seegrundstücke mieten: 50 und 160 Euro pro Tag

Die individuellen Badeplatzregeln sowie der „Badetag-Kodex“ geben klare Regeln in Bezug auf die Nutzung des Grundstücks vor. Probleme mit Müll oder dem sauberen Hinterlassen des Grundstücks sollen dadurch vermieden werden. Zudem wird angegeben, wie viele Personen am Grundstück erlaubt sind.

Aktuell werden auf der Plattform sechs unterschiedliche Grundstücke angeboten, die zwischen 50 und 160 Euro inklusive Servicegebühr pro Tag kosten. Darunter finden sich Grundstücke beispielsweise am Mondsee, Attersee oder Wallersee.

In Zukunft soll das Angebot noch erweitert werden – beispielsweise mit dem Verleih von Sportartikeln, dem Zubuchen von Lunch-Paketen, oder einem Gartenpflegeservice für die Grundstückseigentümer. „Dies wollen wir gemeinsam mit Anbietern aus der Region umsetzen, um so die regionale Wertschöpfung und die damit verbundene Relokalisierung zu fördern“, so Horngacher abschließend.


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