17.12.2015

Putz-Startup „Helpling“ verlässt Österreich

Nach einem eineinhalb-jährigen Intermezzo am österreichischen Markt legt das Berliner Putz-Startup "Helpling" eine Pause ein. Wie lange ist unklar.
/helpling-putz-startup-oesterreich-verlassen/
Das Berliner Putz-Startup "Helpling" legt eine Pause am österreichischen Markt ein. (c) screenshot helpling.at
Der Summary Modus bietet einen raschen
Überblick und regt zum Lesen mehrerer
Artikel an. Der Artikeltext wird AI-basiert
zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

Das Berliner Putz-Startup „Helpling“ zieht sich nach nur einenhalb Jahren vom österreichischen Markt zurück. Laut der offiziellen Version pausiert das Unternehmen und will sich auf seine Kernmärkte fokussieren. Genau Angaben wie lange die Pause sein wird gibt es von Unternehmensseite keine. Der Putzkräftevermittler arbeitet zur Zeit an einer technischen Weiterentwicklung seines Dienstes.

“Es war eine sehr spannende Erfahrung für uns, in Österreich rund anderthalb Jahre aktiv zu sein. Doch in Anbetracht der relativen Entwicklung und Größe des Marktes haben wir uns dazu entschieden, uns vorerst auf unsere Kernmärkte zu fokussieren. Es gibt weiter viele ungelöste Herausforderungen auf dem Markt für haushaltsnahe Dienstleistungen: Schwarzmarkt, mangelnder Zugang zu Dienstleistern, Intransparenz”, erklärt Pressesprecher Philipp Hinz die Beweggründe die Geschäfte vorerst einzustellen.

+++Mehr zum Thema: Rocket Internet stagniert trotz steilem Wachstum+++

Deine ungelesenen Artikel:
vor 2 Stunden

Krypto-Winter: Insolvenz von Berliner Kryptobank, Milliardenverlust für Coinbase

Die Insolvenz von Nuri kommt nach massiven Problemen in den vergangenen Monaten nicht überraschend. Auch Coinbase macht derzeit keine gute Figur.
/krypto-winter-nuri-coinbase/
Der Krypto-Winter schlägt bei Nuri und Coinbase zu
Der Krypto-Winter schlägt zu | (c) Rythik via Unsplash

Mit etwa einer halben Million Kund:innen zählt die Berliner Kryptobank Nuri (ehem. Bitwala) zwar nicht zu den größten, aber doch zu den relevanten Playern in der Branche. Bereits seit Monaten versuchte man, sich mit einer Finanzierungsrunde aus einer schlechten finanziellen Lage aufgrund des Krypto-Winters herauszumanövrieren. Das gelang nicht. Nun musste Insolvenz angemeldet werden. Eine Sanierung und damit eine Fortführung des Unternehmens wird angestrebt.

Celsius-Crash als Schicksalsschlag für Nuri

Zum Schicksalsschlag war für Nuri neben der generell schlechten Lage im Krypto-Winter auch der Zusammenbruch von Celsius geworden. Das ebenfalls insolvente US-Krypto-Service war der zentrale Partner des sogenannten „Bitcoin Ertragskonto“ der Berliner Kryptobank. Schon im Juni entließ Nuri 45 von damals rund 200 Angestellten. Auch jetzt in der Insolvenz wird jedoch versichert: Die Krypto-Einlagen der Kund:innen seien gesichert. Die App ist nach wie vor online.

1,1 Milliarden US-Dollar Verlust im zweiten Quartal

Währenddessen läuft es auch bei einem der weltweit bekanntesten Player in der Kryptowelt alles andere als rund. Die US-Kryptobörse Coinbase vermeldete nun für das zweite Quartal 1,1 Milliarden US-Dollar Verlust nach 1,6 Milliarden Gewinn im Vergleichsquartal im Vorjahr. Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahresquartal um 60 Prozent eingebrochen.

Coinbase nennt Krypto-Winter als Grund

Die Zahlen liegen unter den ohnehin sehr gedämpften Erwartungen der Analysten im Vorfeld. Entsprechend büßte auch die Coinbase-Aktie nach Veröffentlichung des Quartalsberichts einige Prozent an Wert ein. Zurückgeführt wird die zuletzt schlechte Performance auf die stark gesunkenen Krypto-Kurse im Krypto-Winter. „Der aktuelle Abschwung kam schnell und heftig, und wir sehen, dass das Kundenverhalten das der vergangenen Abschwünge widerspiegelt“, heißt es im Brief an die Aktionär:innen. Insgesamt sei das Unternehmen finanziell aber stabil aufgestellt.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

Das Berliner Putz-Startup "Helpling" legt eine Pause am österreichischen Markt ein. (c) screenshot helpling.at

Putz-Startup „Helpling“ verlässt Österreich

Nach einem eineinhalb-jährigen Intermezzo am österreichischen Markt legt das Berliner Putz-Startup "Helpling" eine Pause ein. Wie lange ist unklar.

Summary Modus

Putz-Startup „Helpling“ verlässt Österreich

Es gibt neue Nachrichten

Auch interessant