19.09.2022

Guru: Ayurveda-Toppings gegen Heißhunger

Guru Granola zeichne sich, laut Founderin, dadurch aus, dass es ein ganzheitliches Lebensmittel sei: von süß, sauer, salzig, bitter, scharf bis umami.
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(c) Guru - Guru-Gründerin Lara Schäfer.

Lara Schäffer reist gern kostend durch die Welt. Von Argentinien über Puerto Rico bis Neuseeland ist sie auf der Suche nach kulinarischen Erlebnissen. Doch wer mal etwas Salziges kostet und dann zu was Süßem greift, kann hier und da Magenprobleme bekommen, so ihre Erfahrung. Deshalb hat sie sich lange mit der ayurvedischen Heilkunde und natürlichen Lebensmitteln beschäftigt und Guru erschaffen.

Guru: „Alle Geschmackrezeptoren werden befriedigt“

„Es ist das erste Granola aus über 20 natürlich bestehenden Knusper-Toppings. Es ist grobkörnig und man kann es sowohl für Süßspeisen, wie z.B. Joghurt, verwenden, als auch pur genießen. Damit habe ich eine ganzheitliche Mahlzeit, die mich lange satt hält, da alle Geschmacksrezeptoren befriedigt werden und ich so keine Heißhungerattacken mehr habe“, erklärt sie.

Roggenflocken, Buchweizen und Quinoa als Basis

So geht’s: Wird das ayurvedische Granola mit heißem Wasser aufgegossen, wird die enthaltene Hirse weich und innerhalb einer Minute ist eine warme Mahlzeit fertig. Auch als Topping für herzhafte Pasta- oder Salatgerichte eigne sich Guru. Roggenflocken, Buchweizen, Sonnenblumenkerne sowie gepuffter Amaranth und Quinoa bilden dabei die Basis der Kreationen. Die Produkte gibt es in verschiedenen Geschmackssorten, die aus Bio-Zutaten aus nachhaltig betriebenen Bio-Mühlen in Deutschland bestehen.


Mehr dazu heute Abend in der Höhle der Löwen. Weiters dabei: EasyMirror, Flasher, Hyrise Academy und Nagos.

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Gruppenfoto bei den Circular Innovation Awards | (c) Rafael Haider_Circular Economy Forum Austria

Am 28. Oktober wurde im Wiener Haus der Industrie erstmals der Circular Innovation Award Austria verliehen. Aus 57 Einreichungen wählte eine internationale Jury fünf Kategoriesieger und zwei Sonderpreisträger aus. Der Innovationspreis steht unter der Patronanz des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft und soll Unternehmen sichtbar machen, die mit neuen Technologien und Geschäftsmodellen die Kreislaufwirtschaft vorantreiben.

refurbed und Vetropack unter den Gewinnern

In der Kategorie „Circular Business Model Innovation“ wurde das Wiener Scaleup refurbed ausgezeichnet. Der Marktplatz für generalerneuerte Elektronik ist mittlerweile in 24 Ländern aktiv und nach eigenen Angaben seit 2024 profitabel. Insgesamt sollen durch das Geschäftsmodell bereits rund 474.000 Tonnen CO₂ eingespart worden sein. Zuletzt erweiterte das Unternehmen sein Trade-In-Programm, über das nun auch gebrauchte Gaming-Konsolen und Tablets zurückgekauft werden.

Den Preis für „Circular Industry Innovation“ erhielt Vetropack Austria. Das Unternehmen entwickelte mit „Rezon“ nach eigenen Angaben die weltweit erste Mehrweg-Glasflasche in gehärteter Leichtbauweise. Sie benötigt weniger Material und soll gleichzeitig mehr Umläufe ermöglichen. Damit will Vetropack den Ressourcenverbrauch reduzieren und Mehrwegsysteme attraktiver machen.

Fünf weitere Auszeichnungen vergeben

Das Grazer Startup byeagain erhielt den Titel „Circular Startup of the Year“ für seine KI-gestützte Aufbereitung von Retourwaren. Brantner Green Solutions wurde für seine GLASY-Technologie mit dem „Technological Circularity Breakthrough Award“ ausgezeichnet. Damit kann Glas aus der Restmüllverwertung zurückgewonnen und erneut für Verpackungen verwendet werden.

Der „Circular Collaboration Award“ ging an GzG Gipsrecycling, ein Gemeinschaftsunternehmen von PORR, Saint-Gobain Austria und Saubermacher. Dessen Anlage verarbeitet alte Gipskartonplatten zu wiederverwendbarem Gips und kann damit bis zu 40 Prozent Naturgips ersetzen.

Zwei Sonderpreise gingen an BauKarussell für die Verbindung von zirkulärem Gebäuderückbau mit sozialer Beschäftigung sowie an den Textildienstleister Salesianer für sein auf Langlebigkeit, Reparatur und Recycling ausgerichtetes Mietmodell.

Fortsetzung für 2027 geplant

Hinter dem Award stehen das Circular Economy Forum Austria, Schiefer Rechtsanwälte und die Raiffeisen-Landesbank Steiermark. „Wir holen Unternehmen vor den Vorhang, die mit konkreten Lösungen zeigen, dass Kreislaufwirtschaft wirtschaftlich tragfähig und wettbewerbsrelevant ist“, sagt Karin Huber-Heim, Präsidentin Circular Economy Forum Austria.

Der Circular Innovation Award soll auch 2027 wieder vergeben werden. Unternehmen können ihre Projekte ab April kommenden Jahres einreichen.

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