07.12.2015

Ersetzt Google Gmail durch neuen Dienst?

Google beginnt, die ersten Nutzer von Gmail zu dem neuen Dienst Inbox zu migrieren.
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Gehört Gmail bald der Vergangenheit an? Zumindest als Marke könnte der erfolgreiche E-Mail-Dienst von Google bald ausgedient haben. Wie Forbes berichtet, beginnt Google gerade erste Nutzer von Gmail zu dem neuen Dienst Inbox zu migrieren. Gmail hat derzeit rund 900 Millionen Nutzer.

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Umgeleitet auf inbox.google.com

Betroffen sind derweil nur Nutzer, die „Inbox by Gmail“ testweise verwendet haben. Nach einem kurzen Hinweis wird bei einigen dieser Tester nun beim Aufruf von gmail.com auf inbox.google.com umgeleitet. Derweil lässt sich dieser Redirect allerdings auch rückgängig machen. Ob Google tatsächlich plant, Gmail komplett durch Inbox zu ersetzen, ist offen – der Konzern hat sich dazu noch nicht offiziell geäußert. Denkbar ist, dass die beiden Dienste in Zukunft zu einem verschmelzen.

Inbox wurde vor rund einem Jahr von Google vorgestellt und war bis vor wenigen Monaten nur einem geschlossenen Testnutzer-Kreis zugänglich. Der Dienst bietet eine automatische Analyse von E-Mails, um beispielsweise Termine, Reservierungen oder Aufgaben besser verwalten zu können.

 

Forbes

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vor 2 Stunden

Storebox expandiert in mittlerweile fünftes Land & baut Filialnetz aus

Das Wiener Logistik-Scaleup Storebox setzt seine internationale Expansion fort. Mit dem jüngsten Markteintritt in Belgien ist das Unternehmen aktuell in fünf Ländern aktiv.
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Storebox
(c) Storebox

Nach Österreich, Deutschland, Luxemburg und der Schweiz erschließt das Wiener Logistik-Scaleup Storebox mit Belgien nun seinen mittlerweile fünften Markt. Insgesamt verfügt das Unternehmen aktuell über 160 Filialen und ist mit seinem digitalen Selfstorage-System in über 70 Städten vertreten. Das Scaleup aus Wien setzt beim Wachstumskurs auf sein bekanntes Franchisesystem. Erst kürzlich wurde dafür die 200. Franchise-Lizenz vergeben.

Bis 2025 sollen 2500 Filialen entstehen

Bereits im Zuge der letzten Finanzierungsrunde in Höhe von 52 Millionen Euro kündigte Storebox im Juli 2021 an, sein Filialnetzwerk erweitern zu wollen. Bis 2025 soll das Netzwerk auf 2500 Filialen anwachsen. In einem ersten Schritt möchte Storebox die Anzahl der aktuell rund 160 Filialen in den „kommenden Monaten“ verdoppeln, wie es in einer Aussendung heißt. Zudem verfügt das Unternehmen neben einem Büro in Wien mittlerweile auch über ein Büro in Berlin, um das Wachstum am europäischen Markt zu forcieren.

Storebox möchte Urbane-Logistikzentren schaffen

Neben der Selfstorage-Möglichkeit und dem Franchise-System fokussiert sich Storebox zudem auf Geschäftskund:innen. Das Scaleup möchte dabei vom raschen Wachstum im E-Commerce Bereich und dem Boom bei Click und Collect Lösungen profitieren. Für letztere hat Storebox seit Sommer 2021 eine Kooperation mit Ikea laufen: Ikea-Kund:innen können Produkte online bestellen und in eine nahe gelegene Storebox zustellen lassen. Erst Anfang August kündigte Storebox an, das Click & Collect Service an insgesamt 13 neuen Standorten in Wien, Niederösterreich und der Steiermark zu erweitern.

„Mit unseren Flächen unterstützen wir Unternehmen dabei, die letzte Meile zu optimieren, um die mit der Lieferung einhergehenden Kosten, Emissionen und das Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Wir sehen das Potenzial in dezentralen, urbanen Logistiksystemen, die wir nach und nach in ganz Europa etablieren“, so Valerie Pretscher, Head of Operations beim Wiener Scaleup.


Videotipp: Storebox-Co-Founder Braith über das 52-Mio-Euro-Investment und Q Commerce

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