08.08.2019

Wie Auto- und Ölindustrie mit offenen Augen die Disruption verschlafen

Kommentar. Die OMV sucht im Weinviertel nach neuen Öl- und Gasvorkommen. Bosch sieht als Zulieferer trotz einbrechenden Marktes eine gute Zukunft für Dieselmotor-Bauteile. Die derzeit stattfindende Disruption könnte nicht offensichtlicher sein. Kodak und Nokia lassen grüßen.
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Kodak und Nokia lassen Bosch und OMV grüßen - Wie die Auto- und die Ölindustrie mit offenen Augen die Disruption verschlafen
(c) fotolia.com - wachiwit

Für Kodak kam sie ab Ende der Neunzigerjahre des 20. Jahrhunderts, für Nokia etwas mehr als zehn Jahre später, scheinbar ganz plötzlich: Die Disruption. Kodak musste nach langem, zähen Kampf 2012 Insolvenz anmelden, weil es am Analog-Film festgehalten hatte. Nokia verkaufte 2014 seine Handy-Sparte, nachdem man nicht mit dem Smartphone-Boom mitgegangenen war. Dabei hatten beide Unternehmen eigentlich sehr innovative Akzente gesetzt. Man glaubt es kaum: Es war Kodak, das Ende der Achtzigerjahre die erste digitale Spiegelreflexkamera auf den Markt brachte. Und auch dass Nokia mit dem Communicator den wohl bekanntesten Smartphone-Vorgänger lieferte, dürfte den meisten Lesern bekannt sein.

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Diversifizierung oder Disruption?

Es mangelte bei beiden Unternehmen also nicht an fähigen F&E-Abteilungen und visionären Köpfen im Konzern. Sowohl Know-how als auch Kapazitäten waren vorhanden. Das Problem war in beiden Fällen eine auf Ungläubigkeit und falschen Hochrechnungen basierende, fehlgeleitete Strategie. Oder anders ausgedrückt: Die Disruption wurde nicht als solche erkannt, sondern als gewöhnliche Produkt-Diversifizierung abgetan. Man hielt an Produkten fest, die wenig später niemand mehr wollte, weil es etwas besseres gab.

Kollektives Umdenken

Disruption passiert weder in F&E-Abteilungen großer Konzerne, noch in Garagen oder Campus-Zimmern im Silicon Valley. Sie passiert in den Köpfen der Konsumenten. Sie ist die Auswirkung eines kollektiven Umdenkens am Markt. Das wiederum geschieht nicht von heute auf morgen. Es baut sich schrittweise auf, wobei oft Jahre lang unklar bleibt, ob jemals eine kritische Masse an Konsumenten erreicht wird, sprich, ob es tatsächlich zur Disruption kommt. Es gibt aber für gewöhnlich einen Wendepunkt, der sich durchaus festmachen lässt. Und er lässt sich auch erkennen, wenn er da ist – man muss nur auf die Zeichen achten.

Eindeutige Zeichen

In zwei Bereichen könnten die Zeichen derzeit nicht eindeutiger sein: In der Mobilität und in der Energiebranche. Der Klimawandel ist das Top-Thema (nicht nur) im heimischen Wahlkampf. Das mediale und damit auch öffentliche Interesse an E-Mobility und Wasserstoff als Treibstoff ist enorm. Und auch der Markt liefert eindeutige Zahlen: Noch liegt die Nachfrage nach Elektroautos in den meisten Ländern Europas und der Welt zwar im einstelligen Prozentbereich. Sie wuchs in den vergangenen Jahren aber in einigen Volkswirtschaften, etwa in China und in den Niederlanden, exponentiell. Und andere werden folgen. Digitalkamera und Smartphone sind schließlich auch keine lokalen Phänomene geblieben.

Fataler Rechenfehler

Es ist freilich ein exponentielles Wachstum auf derzeit noch geringem Niveau. Genau deswegen passiert den Strategen in der Auto- und Ölindustrie gerade ein fataler Rechenfehler, dem schon Kodak und Nokia auferlagen. Sie prognostizieren scheinbar die Marktentwicklung nicht anhand des Wachstums des Konkurrenzprodukts, sondern anhand des derzeit noch sehr moderaten Rückgangs bzw. der Stagnation der eigenen Absatzzahlen.

„Bis 2030 werden immer noch 75 Prozent aller Neuwagen weltweit einen Verbrennungsmotor haben.“ – Bosch-Chef Volkmar Denner, 2019

Keine maßgebliche Strategie-Änderung

Anders ist es nicht zu erklären, wenn Bosch-Chef Volkmar Denner nach Bekanntwerden sinkender Unternehmensgewinne wegen eines Einbruchs im Diesel-Bereich gegenüber der Süddeutschen Zeitung sagt, dass man zwar Stellen abbauen werde, die Strategie als Dieselmotor-Zulieferer aber nicht maßgeblich ändere. Zwar gibt es natürlich Innovationsprogramme, aber: „Wir gehen in unserer Planung davon aus, dass die Automobilproduktion in den kommenden Jahren stagnieren wird“, sagt Denner, und meint Autos mit Verbrennungsmotoren. Und: „Bis 2030 werden immer noch 75 Prozent aller Neuwagen weltweit einen Verbrennungsmotor haben. Jeder redet heute über Elektroautos, aber nicht jeder wird voll elektrisch fahren“.

Keine Sorge um die Zukunft fossiler Energieträger

Noch gar nichts von der Disruption, die sich bei Auto-Neuzulassungen bereits bemerkbar macht, spürt Österreichs umsatzstärkster Konzern OMV. Im Gegenteil: Die Umsätze konnten zuletzt leicht, die Gewinne stark gesteigert werden. Daran dürfte es wohl liegen, dass man scheinbar keine Sorge um die Zukunft fossiler Energieträger hat. Zwar beteiligte man sich vor zwei Jahren mit 40 Prozent am E-Mobility-Anbieter Smatrics und damit an einem großen Ladestationen-Netz. Sowohl im (grünen) Wasserstoff-Bereich als auch im Solarenergie-Bereich kündigte man kürzlich gemeinsame Großprojekte mit dem Verbund an.

Millionen für Ölbohrungen im Weinviertel

Etwas stutzig macht dann aber eine Meldung, die vor einigen Tagen praktisch keine mediale Aufmerksamkeit erregte (nur der ORF Niederösterreich und das Bezirksblatt Mistelbach berichteten): Die OMV investiert Millionen in Explorationsbohrungen nach neuen Erdöl- und Erdgasvorkommen – im Weinviertel. In Altlichtenwarth im Bezirk Mistelbach werde man 4000 Meter tief bohren, weil man Erdöl- oder Erdgasreserven „in einer Größenordnung von mehreren Millionen Barrel“ vermute. Auch im Marchfeld, wo man bereits im Vorjahr Untersuchungen durchführte, gebe es positive Signale sagt OMV-Vorstand Johann Pleininger.

„Ich sehe eine gute Zukunft für den Standort Österreich“, OMV-Vorstand Johann Pleininger, 2019

Kurz- und mittelfristige Zukunftsvisionen

Noch viel entlarvender ist, was der OMV-Vorstand gegenüber dem ORF zu rückläufigen Erträgen bei den bestehenden österreichischen Vorkommen sagt: „Wir arbeiten aber an einer neuen Technologie, die es möglich machen wird, die Endausbeute einer Lagerstätte um fünf bis zehn Prozent zu steigern“. Wenn hier ein Durchbruch gelinge, sehe er „eine gute Zukunft für den Standort Österreich, für die Arbeitsplätze und für die Firmen, die für uns arbeiten“.

Und bei Bosch-Chef Denner klingt die Zukunftsvision so: „Alle unsere traditionellen Kunden aus der Automobilindustrie werden kurz- bis mittelfristig den Großteil ihrer Fahrzeuge weiterhin mit Verbrennungsmotoren ausliefern. Darüber sind wir uns alle einig“.

Kodak und Nokia lassen grüßen

Die „gute Zukunft für den Standort“ liegt also in der weiteren Ausbeutung einer begrenzten Ressource, deren Endprodukte gerade weiter massiv an öffentlichem Ansehen verlieren, politisch unter Druck geraten und in einigen Ländern Europas schon mit stark sinkender Nachfrage zu kämpfen haben. Und die Strategie baut man, neben ein paar netten F&E-Projekten und CSR-Maßnahmen, wohl am besten auf kurz- bis mittelfristigen Prognosen auf. Kodak und Nokia lassen grüßen. Die Disruption wird hier mit offenen Augen verschlafen.

Warum die Aktionäre irritieren?

Zuletzt noch eine Randbemerkung: Natürlich würde sich eine umfassende Strategie-Änderung kurz- und mittelfristig negativ auf den Aktienkurs auswirken. Das wissen OMV-Vorstand Pleininger und Bosch-Chef Denner. Sie wissen aber vielleicht auch, dass es sich langfristig verheerend auf den Aktienkurs auswirken wird, die Strategie nicht zu ändern. Bloß, wenn die Disruption so richtig zuschlägt, haben sie ihre Sessel in den Unternehmensvorständen wohl ohnehin schon geräumt. Warum also jetzt die Aktionäre irritieren?

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Q.ANT-Gründer und CEO Michael Förtsch beim World Venture Forum in Kitzbühel | (c) Martin Pacher / brutkasten

Photonic Computing gilt als eine der großen Wetten auf die nächste Generation der Recheninfrastruktur: Statt mit Strom wird mit Licht gerechnet – was drastisch weniger Energie verbraucht und in Zeiten explodierender KI-Rechenlast zum entscheidenden Faktor werden könnte.

Mit Q.ANT hat sich ein Stuttgarter Deep-Tech-Startup an die Spitze dieses Feldes gesetzt: Nach eigenen Angaben ist es weltweit das einzige Unternehmen, das photonische Prozessoren bereits in Rechenzentren ausliefert. Für Gründer und CEO Michael Förtsch ist die Technologie mehr als ein Effizienzversprechen. Sie ist für ihn eine der wenigen realistischen Chancen, mit denen Europa im nächsten KI-Zyklus doch noch eigene Champions hervorbringen kann. Getroffen haben wir Förtsch beim World Venture Forum in Kitzbühel.


brutkasten: Michael, für alle, die sich mit Photonic Computing noch nie beschäftigt haben – wo steht Q.ANT aktuell?

Michael Förtsch: Wir sind im Moment die einzige Firma weltweit, die Prozessoren basierend auf dieser Technologie liefern kann. Könnten wir heute die Stückzahlen eines Nvidia stemmen? Nein. Aber wir sind in kleineren Stückzahlen genau in den Rechenzentren verbaut, wo Nvidia in größeren Mengen installiert ist. Auf der Skala der Technology Readiness Levels würde ich uns zwischen sieben und acht eingruppieren – unsere Serversysteme kann man inzwischen per Cloud-Service buchen. Das funktioniert nicht nur im Labor unter zwangsbeatmeten Konditionen, sondern im regulären Rechenbetrieb als Co-Processing-Unit im Rechenzentrum. Was uns noch fehlt, um zu den ganz Großen aufzuschließen, ist die Produktionsfähigkeit. Das werden wir nicht alleine hinkriegen, sondern mit Partnern aus der Halbleiterindustrie.

Mit den ganz Großen meinst du Nvidia – oder auch Lightmatter aus den USA?

Lightmatter ist kein Competitor. Wenn man Photonik und Computing zusammenbringt, gibt es zwei Strömungen. Die erste ist das Interconnect-Thema: Da geht es nur darum, Licht zu nutzen, um Datenpakete schneller an den klassischen Prozessor heranzubringen – die sogenannten Co-Packaged Optics. Dort ist Lightmatter unterwegs, genauso Ayar Labs oder Intel. Der zweite Bereich ist der Prozessor-Markt: Da wird mit Licht statt Strom tatsächlich gerechnet. Wir waren 2024 weltweit die Ersten, denen es gelungen ist, einen Prozessor aufzubauen, der wirklich rechnen konnte – und diese Führungsposition haben wir bis heute gehalten. Wir führen das Feld im photonischen Computingbereich an, nicht im Datentransport.

Ihr challengt also Nvidia?

Nuanciert betrachtet: Ich sehe nicht, dass wir die Grafikkarte ergänzen. Stell dir den Computer als Fuhrpark vor. Die Host-CPU ist der VW Passat – das universellste Teil im Stack, kann alles, aber nichts besonders schnell. Die GPU ist der Viertelmeilen-Dragster: Sie kann genau eine Rechenoperation brutal gut, die Vektor-Matrix-Multiplikation, mehr nicht. Wir sind das Formel-1-Auto. Wir beherrschen deutlich mehr Befehle als die GPU – auch hochkomplexe mathematische Zusammenhänge in einem Takt. Mit uns solltest du nicht zum Bäcker fahren, aber am Nürburgring sind wir die Schnellsten. Und der Quantencomputer ist das Boot: Der fährt gar nicht auf der Straße.

Ihr steht bereits in Rechenzentren. Was heißt das konkret für die Effizienz?

Das schönste Beispiel ist das Hochleistungsrechenzentrum in München. Dort stehen unsere Server direkt neben denen von Nvidia. Vor deren Grafikkarten-Rechenschrank herrschen sechzig Grad Innentemperatur – so viel Hitze entsteht da drin. Bei uns stehst du davor und es ist kühl. Da laufen keine Wasserleitungen zum Kühlen rein, du siehst einfach nur Server, die rechnen. Man erlebt die Effizienz physisch. Und wir haben in den letzten drei Jahren gezeigt, dass wir von Prozessorgeneration zu Prozessorgeneration hundertmal schneller geworden sind – das entspricht zehn Jahren Digitalindustrie pro Jahr. Nächstes Jahr werden wir in bestimmten Anwendungen den State of the Art der Digitalindustrie überholt haben.

Welche Anwendungen sind das?

Erstens Bilderkennung: Wie viele Bilder identifizierst du korrekt pro Sekunde – und wie viel Strom hat es gekostet? Ob Robotics oder Autonomous Driving, überall werden Bilddaten verarbeitet. Zweitens Next-Level-LLMs. Der weltweite Strombedarf von LLMs wird bald so groß sein wie der von Japan; skaliert man das weiter, wären wir 2035 beim weltweiten Energiebedarf. Das wird nicht funktionieren. Es braucht die Revolution in der Revolution – Ende des Jahres zeigen wir, wie wir uns das vorstellen. Und drittens Physical AI: Wenn du einen Roboter mit KI versorgen willst, willst du ihm keinen seitenlangen Text geben, sondern das Problem auf Signalebene beschreiben – so wie wir Menschen. Da werden wir als einer der heißesten Kandidaten für den effizienten Einstieg gehandelt.

Das Rennen um generative KI hat Europa gegen die USA verloren. Ist Physical AI das Feld, wo Europa noch mitspielen kann?

Alle haben Sorge, wir hätten im KI-Zeitalter alles verloren. Aber jede neue KI-Welle bietet Europa die Chance auf eigene Champions. Nur weil OpenAI und Anthropic heute gut sind, heißt das nicht, dass sie die nächste Welle automatisch gewonnen haben. Wir haben jüngst gemeinsam mit NXAI, dem österreichischen Startup von Sepp Hochreiter, ein erstes TiRex-Modell auf unserer photonischen Hardware gezeigt. Wir haben Hochreiter und Björn Ommer, die mit Time Series Prediction und Diffusion Models Weltstandards gesetzt haben. Wir haben Mistral, Aleph Alpha, Black Forest Labs, wir haben Q.ANT – Europa hat eigentlich alles in der Hand, um vom Prozessor bis zum KI-Modell alles zu machen. Man muss nur sagen: Wir investieren jetzt eher in der Kategorie zehn Milliarden in dieses Ökosystem, um wirklich einen großen Schuss zu landen. Während die Amerikaner Milliardenbeträge in ihre AI Factories gesteckt haben, hieß es bei uns: Fünfhundert Millionen sind schon ein Haufen Geld. Wenn deine Kapitalisierung um Faktoren unterschiedlich ist, hast du keine Chance in dem Rennen.

Fehlt das Kapital in Europa?

Das Kapital ist da – der Mut muss kommen. Venture Capital ist kein High-Risk-Gambling, sondern hochstrategisches Investment in die innovative Zukunft dieser Region. Was Europa nicht verstanden hat, ist die Geschwindigkeit. Bei einem großen US-VC liegen zwischen Erstgespräch und Datenraumzugang zwei Wochen. Wir haben in den USA ungelogen null Pitchdeck gebraucht: Fünfzeiler per E-Mail, dann sitzt dir jemand gegenüber, der brutaler Experte ist, selbst schon zwei Firmen im Halbleiterbereich groß gemacht hat und dich im Erstgespräch technologisch grillt. In drei, vier Wochen redet man über ein Termsheet. In Europa ist man dagegen oft sehr Governance-getragen: Der Erste hat keine Entscheidungsbefugnis, dann entscheidet ein Board, das gar nicht weiß, worum es geht.

Trotzdem habt ihr fast ausschließlich europäische Investoren – untypisch für Deep Tech.

Genau das ist ein Signal für ein Wiedererwachen Europas. Wir haben international gesucht und international Zuspruch bekommen. IMEC, Xpand, Cherry Ventures, UVC und Venionaire waren wirklich schnell und gut und so haben wir die Series A in Europa zusammenbekommen – mit der nötigen Geschwindigkeit und dem technologischen Zutrauen. Europa hat äquivalente Optionen geboten wie die USA, also blieb ich in Europa. Aber eben nicht im Selbstaufgabemodus, sondern nur, weil Europa die besten Konditionen geboten hat.

Wie sieht die weitere Roadmap aus – kauft euch irgendwann Nvidia?

Ich habe die Firma gegründet, um sie an die Börse zu führen und einen neuen Weltmarktführer in der Prozessortechnologie zu bauen. Einen Verkauf schließe ich nicht kategorisch aus – als Gründer muss man in Varianten denken. Aber das Ziel ist: ein, zwei Finanzierungsrunden, dann ein IPO zum richtigen Zeitpunkt. Mein Wunsch ist, dass diese Firma ihr Headquarter in Europa hat und in Europa gelistet ist. Aber immer mit wirtschaftlichem Rational: Warum soll ich Geld aus patriotischen Gründen liegen lassen? Aktuell ist die Valuation bei einem europäischen IPO gerade im Deep-Tech-Bereich nicht so gut wie in den USA. Gleichzeitig erlebe ich, dass Europa aufwacht – es fängt an, seine eigene Technologiegeschichte wieder schreiben zu wollen. Bis zum Ende der Dekade soll Photonic Computing jedenfalls ein ganz normaler, integraler Bestandteil des Compute Stacks sein – wie die Grafikkarte heute.

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