03.05.2016

Fusion: Dell und EMC werden zu „Dell Technologies“

Es ist der größte Tech-Deal der Geschichte. Aus den beiden Tech-Firmen Dell und EMC entsteht ein neuer Riesenkonzern mit den Namen "Dell Technologies". Noch steht allerdings das OK der Aktionäre und chinesischen Behörden aus.
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Dell und EMC könnten im Herbst bereits fusioniert sein. (c) Screenshot youtube
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Unter Dach und Fach ist der 67 Milliarden Dollar schwere Deal noch nicht. Die Absegnung von Aktionären und chinesischen Regierungsbehörden steht noch aus. Sobald die „Formalitäten“ aber geklärt sind, könnte der Speicher- und Cloud-Anbieter EMC bereits im Herbst mit Dell fusioniert sein. US-amerikanische und EU-Berhörden erteilten bereites grünes Licht.

„Beginn von etwas Großartigerem“

 Mit den Worten „Es ist nicht das Ende von etwas Großartigem, sondern der Beginn von noch Großartigerem“,versuchte EMC-Langzeit-Chef Joe Tucci, am Montag in Las Vegas seine Kunden und Partner zur Zustimmung zum Deal zu überzeugen. In der Subdivision Dell EMC werden die Enterprise-Geschäfte der beiden Tech-Riesen weitergeführt

50 Milliarden US-Dollar Schulden?

Einen bestehenden Unsicherheitsfaktor gibt es allerdings noch. Sowohl von Dell als auch EMC könnten noch einige Konzernanteile verkauft werden, um den Deal überhaupt finanzieren zu können. Marktbeobachtern zufolge, werde Dell in etwa 50 Milliarden US-Dollar an Schulden aufnehmen müssen.

Details zum Dell-EMC-Deal gibt es HIER

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Österreichs erster Astronaut Franz Viehböck investiert in Startup Gate Space

Das SpaceTech-Startup Gate Space mit Sitz in Tulln in Niederösterreich entwickelt ein Antriebssystem für Satelliten. Mit Österreichs erstem und bislang einzigem Astronauten im Weltraum Franz Viehböck steigt nun ein prominenter Investor in das Unternehmen ein.
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(c) Viehböck private Homepage & Gate Space LinkedIn

Das noch recht junge SpaceTech-Startup Gate Space mit Sitz in Tulln in Niederösterreich hat sich auf eine sogenannte Injektor-Technologie spezialisiert, mit der Satelliten im Weltraum manövriert werden können. Bereits seit mehreren Jahren forschte das Entwicklerteam an der TU Wien in diesem Bereich und hat sich schlussendlich 2022 für die Kommerzialisierung seines Antriebssystems für Satelliten entschieden. „Unsere Technologie ermöglicht die nächste Generation von Weltraum-Mobilität mit skalierbaren und flexiblen chemischen Antriebslösungen“, so Moritz Novak – CEO von GATE Space. Bis Ende 2022 soll ein voll funktionsfähiger Prototyp namens Gate-Jetpack fertigstellt werden.

Gate Space schließt Pre-Seed-Investment ab

Für die weitere Entwicklung konnte das Startup nun eine Finanzierungsrunde in Höhe von 450.000 Euro abschließen. Die Pre-Seed Investment-Runde wird angeführt von Franz Viehböck – Österreichs bislang erstem und einzigem Astronaut im Weltall. “Die Technologie von GATE Space erfüllt die Anforderungen des Marktes, der in den nächsten Jahren noch größer werden wird. Die Nachfrage nach Antriebssystemen, wie jenem von GATE Space, wächst rasant“, so Viehböck über seinen Einstieg. Zudem beteiligt sich auch David Niedermaier, Co-Founder & CTO des oberösterreichischen Industrieunternehmens Agilox, das fahrerlose Transportsysteme entwickelt.

Viehböcks Aktivitäten für Luft- und Raumfahrt

Viehböck gilt als einer der führenden Förderer der österreichischen Raumfahrt-Branche. So hat er Anfang des Jahres beispielsweise den Beiratsvorsitz einer neuen Plattform übernommen, die künftig Luft- und Raumfahrt in Niederösterreich stärken soll. Die Plattform soll Unternehmen und Forschungseinrichtungen künftig bei der Vernetzung und dem Know-how-Transfer unterstützen. Zu den ersten Projekten zählen beispielsweise die Erforschung nachwachsender Rohstoffe für die Flugzeugkonstruktion oder Materialtransport durch Groß-Drohnen.


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Dell und EMC könnten im Herbst bereits fusioniert sein. (c) Screenshot youtube

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