21.10.2020

circle17 Impacthon: „Jede Regierung und jedes Unternehmen spielt eine Rolle“

Der circle17 Impacthon zur Förderung von Innovationen im Sinne der UN-Nachhaltigkeitsziele wird von AustrianStartups in Zusammenarbeit mit respACT und der Austrian Development Agency organisiert.
/circle17-impacthon/
circle 17 Impacthon, SDGs, AustrianStartups, respACT, Klimawandel
(c) Jolly Schwarz - Der circle 17 Impacthon findet heuer vom 19. bis 22. November statt.
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zusammengefasst mit der Unterstützung
des Linzer-Startups Apollo AI.

  • Nach der Organisation des "Hack the Crisis Hackathons" und des "EUvsVirus-Hackathons" mit insgesamt mehr als 25.000 Teilnehmern ruft AustrianStartups nun auf, sich wieder zu vereinen und beim circle17 Impacthon mitzumachen.
  • Der Circle 17 Impacthon bietet Unternehmen und Non-Profit Organisationen die Möglichkeit, im Zuge von drei Tagen gemeinsam mit Startups, Programmierern, Designern, Kreativen und Studenten zukunftsfähige Lösungen zu drängenden Herausforderungen gemeinsam zu erarbeiten, um sich sich langfristig zu nachhaltig transformieren.
  • "Wir wollen bewusst Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammenbringen, damit Projekte entstehen können, die vorher nicht möglich waren", betont Fanny Hofbauer, Co-Lead circle17 von respACT.

Während Covid-19 aufgezeigt hat, wie eng die Gesundheit der Gesellschaft und die Wirtschaft miteinander verflochten sind, so ist sie nur ein „Auftakt zu den Auswirkungen der Klimakrise“, so die Initiatoren des circle17 Impacthon: „Die nächsten Jahre sind unsere letzte Chance, eine katastrophale globale Erwärmung zu vermeiden.“

Nach Hack the Crisis- und EUvsVirus-Hackathons nun circle17 Impacthon

Nach der Organisation des „Hack the Crisis Hackathons“ und des „EUvsVirus-Hackathons“ mit insgesamt mehr als 25.000 Teilnehmern ruft AustrianStartups nun auf, sich wieder zu vereinen.

Kein Kompromiss zwischen nachhaltiger Erholung und wirtschaftlichen Fortschritt

“Wir müssen sicherstellen, dass wir besser auf zukünftige Pandemien vorbereitet sind, aber auch auf die andere große Bedrohung für die Menschheit – den Klimawandel. Es gibt keinen Kompromiss zwischen der Wahl einer nachhaltigen Erholung und dem wirtschaftlichen Fortschritt. Jeder Einzelne, jede Institution, jede Regierung und jedes Unternehmen spielt bei einem Übergang zu einem nachhaltigen Wirtschaftsmodell eine wesentliche Rolle. Gemeinsame Anstrengungen auf allen Ebenen sind erforderlich, um den Klimawandel zu bekämpfen und zukunftsträchtige Gesellschafts- und Wirtschaftsmodelle aufzubauen“, so Josine Bakkes, Co-Lead Circle17.

Der Circle17 Impacthon, der vom 19. bis 22. November stattfindet, bietet Unternehmen und Non-Profit Organisationen die Möglichkeit, im Zuge von drei Tagen gemeinsam mit Startups, Programmierern, Designern, Kreativen und Studenten zukunftsfähige Lösungen zu drängenden Herausforderungen gemeinsam zu erarbeiten, um sich langfristig und nachhaltig zu transformieren. So sollen innovative Partnerschaften im Sinne der 17 Sustainable Development Goals entstehen, die Lösungen von morgen hervorbringen.

circle17 Impacthon explained

„Wir wollen bewusst Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammenbringen, damit Projekte entstehen können, die vorher nicht möglich waren“, betont Fanny Hofbauer, Co-Lead circle17 von respACT.

Anmeldungen offen

Interessierte können sich als Social Innovator (für Studenten und Startups), als Challenge Lead (für Unternehmen und gemeinnützige Organisationen) oder als Mentor registrieren.

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01.02.2023

StartUp Burgenland: Rundum-Paket vom individuellsten Accelerator Österreichs

Der StartUp Burgenland Accelerator nimmt nur sechs Startups auf. Aber die bekommen alles, was sie brauchen. Und zwar maßgeschneidert.
/startup-burgenland-accelerator-2023/
Impression vom StartUp Burgenland Accelerator-Durchgang 2022 | (c) Wirtschaftsagentur Burgenland
Impression vom StartUp Burgenland Accelerator-Durchgang 2022 | (c) Wirtschaftsagentur Burgenland
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Wenn es um die Startup-Hotspots Österreichs geht, denkt man vielleicht nicht gleich an das Burgenland. Es verfügt schließlich auch nicht über einen Ballungsraum wie Graz, Linz oder gar Wien. Doch was andere als Hindernis sehen könnten, wird im östlichsten Bundesland als Chance begriffen. Wer hier gründet oder den Firmensitz seines Startups hierher verlegt, geht nicht in der Masse unter – und hat die Chance, einen Platz im individuellsten Accelerator Österreichs zu bekommen: StartUp Burgenland.

Klasse statt Masse in Güssing

Mit Sitz in der nicht ganz 4000-Einwohner:innen-Stadt Güssing im Südburgenland hat das Programm, das bis vor Kurzem SÜDHUB hieß, ganz klar den Anspruch „Klasse statt Masse“. Gerade einmal sechs Startups werden pro Durchgang in den Accelerator aufgenommen – die aktuelle Bewerbungsphase läuft noch bis Ende Februar. Diese Unternehmen bekommen über einen Zeitraum von acht Monaten eine individuell maßgeschneiderte Rundum-Betreuung bis hin zu einer professionellen Pressekonferenz und Kunden-Leads aus dem Netzwerk von StartUp Burgenland.

„StartUp Burgenland hat uns geholfen, trotz der vielen Ideen und Visionen den Fokus nicht zu verlieren“

Wie umfassend die Betreuung für die Unternehmen ist, soll mit der neuen Brand noch klarer zum Ausdruck kommen. „StartUp Burgenland hat uns geholfen, trotz der vielen Ideen und Visionen den Fokus nicht zu verlieren und durch zahlreiche Gespräche, Workshops und 1:1-Meetings ein sauberes, innovatives und marktreifes Produkt zu bauen“, erzählt Christian Preiml, CEO des „Drones-as-a-Service“-Startups AIRXBIG und Teilnehmer 2022, dem brutkasten. Und er fügt an: „Das persönliche Involvement und die Expertise, sowie das Netzwerken gehen auch über das Programm hinaus“.

StartUp Burgenland Accelerator-Teilnehmer Christian Preiml von AIRXBIG
Christian Preiml (l.) nahm mit AIRXBIG 2022 im StartUp Burgenland Accelerator teil | (c) Wirtschaftsagentur Burgenland

10.000 Euro Zuschuss sind nur der Anfang

Unterstützt werden die Startups aber nicht nur mit Know-how und Netzwerk, sondern auch mit jener Zutat, ohne die letztlich gar nichts geht: Kapital. Jedes teilnehmende Unternehmen bekommt einen Zuschuss von 10.000 Euro. Darüber hinaus hilft der Accelerator als Teil des AplusB Netzwerks beim Einwerben von Förderungen durch AWS und FFG. Die Wirtschaftsagentur Burgenland, die hinter StartUp Burgenland steht, kann sich selbst mit bis zu 400.000 Euro an jungen Unternehmen beteiligen. Und der VC-Fonds des Bundeslandes, BRM Athena, steht für weitere Wachstumsfinanzierungen bereit.

Wirtschaftsagentur Burgenland-Geschäftsführer Michael Gerbavsits gibt einen Einblick in die Zahlen: „In den letzten zwei Jahren hat jedes Startup einen Zuschuss von 10.000 Euro erhalten. 80 Prozent der Startups bekamen eine Förderung, was eine durchschnittliche Förderung pro Startup von 166.671 Euro ergibt. Und die Wirtschaftsagentur Burgenland hat sich an vier Startups beteiligt“.

Jetzt bewerben!

Der nächste Durchgang des Accelerators startet im März. Bewerben kann man sich noch bis 28. Februar. „Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme bei uns ist ein erster Finanz- sowie Businessplan und ein Prototyp. Um Zugang zu Förderungen zu haben, muss der Unternehmenssitz im Burgenland sein oder hierher verlegt werden“, erklärt Martin Trink, Leiter StartUp Burgenland.

Und AIRXBIG CEO Preiml hat ein paar Tipps für potenzielle Bewerber:innen: „Komm vorbereitet, mit einer guten Idee oder Innovation. Sei offen für konstruktives Feedback und dafür, ehrlich gemeinsam den ‚Market-Fit‘ durchzusprechen, auch wenn es manchmal am Ego kratzt“.

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