10.05.2022

byrd-Mitgründerin Petra Dobrocka über das 50 Mio. Euro-Investment

byrd-Mitgründerin Petra Dobrocka erzählt bei Editor's Choice über das 50 Mio. Euro-Investment, die jüngste Entwicklung und aktuelle Pläne.
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byrd-Gründerin Petra Dobrocka im brutkasten-Podcast Editor's Choice
byrd-Gründerin Petra Dobrocka im brutkasten-Podcast Editor's Choice | Foto (c) byrd

Erst im Juli 2021 holte sich das Wiener Startup byrd in seiner Serie B-Finanzierungsrunde 16 Millionen Euro. Nun kamen in der nächsten Kapitalrunde 50 Millionen Euro dazu. In den dazwischenliegenden Monaten konnte das auf E-Commerce-Fulfillment spezialisierte Unternehmen seinen Kundenstamm und seinen durchschnittlichen Umsatz pro Kunde verdoppeln. Über dieses Wachstum und wie das Investment sprachen wir bei Editor’s Choice mit byrd-Mitgründerin Petra Dobrocka.

Petra Dobrocka: „Cambridge Capital ist auf uns zugekommen“

Unter anderem erzählt Petra Dobrocka, wie das Scaleup arbeitet, wie der Kontakt zu Lead-Investor Cambridge Capital zustande kam und wie das Unternehmen sein enormes Wachstum in den vergangenen Monaten gemeistert hat. Außerdem gibt sie eine Einschätzung, wie die Chancen von byrd stehen, ein Unicorn zu werden.

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vl. Shalev Hulio (Co-Founder und CEO) und Sebastian Kurz, (Co-Founder and President) | (c) DREAM/eclipse media
vl. Shalev Hulio (Co-Founder und CEO) und Sebastian Kurz, (Co-Founder und President) | © DREAM/eclipse media

Etwa eineinhalb Monate nach seiner Series-C-Finanzierungsrunde über 260 Millionen US-Dollar (brutkasten berichtete) verkündete das Cybersecurity-Scaleup Dream nun den Start eines neuen Standorts in Zürich. Das berichtet das Schweizer Magazin Bilanz. Seinen Sitz hat das zuletzt mit drei Milliarden US-Dollar bewertete Unternehmen in Tel Aviv. Bereits vor mehr als einem Jahr kam Wien als erster Europa-Standort hinzu.

100 Mio. US-Dollar Jahresumsatz

Das Unternehmen rund um den österreichischen Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz (President) und den als früheren NSO-Chef bekannten israelischen Unternehmer Shalev Hulio (CEO) hat nach eigenen Angaben aktuell rund 450 Mitarbeiter:innen und erzielt einen Jahresumsatz von etwa 100 Millionen US-Dollar. Kunden sind vor allem Staaten und Betreiber kritischer Infrastruktur.

„Ich bin ein grosser Schweiz-Fan“

„Wir haben begonnen, dort ein Team aufzubauen“, sagt Kurz nun über die Pläne in Zürich. Aktuell ist jedoch noch nicht klar, wie groß der Standort letztlich wird. Allerdings soviel: Die Schweiz sei „ein wichtiger Markt“, so Kurz. „Ich bin ein grosser Schweiz-Fan. Daher ist es natürlich schön, auch in der Schweiz tätig zu sein.“ Im Zuge dessen äußerte sich Kurz auch kurz zur Unternehmensentwicklung. Der Hauptfokus liege aktuell auf weiterem Wachstum, man arbeite aber bereits profitabel. Und: „Ein Börsengang ist absolut ein Thema.“

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