21.12.2020

Tiefe Einblicke in die Welt der CTOs

In der Serie AWS Tech Talks bekommen wir seit November spannende Insights von den CTOs einiger der erfolgreichsten Startups uns Scaleups des Landes.
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Bei den AWS Tech Talks schauen wir CTOs, Product-Chefs und Co in die Karten
Bei den AWS Tech Talks schauen wir CTOs, Product-Chefs und Co in die Karten (c) Adobe Stock - REDPIXEL
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  • Seit November ist das brutkasten-Universum mit den AWS Tech Talks um eine Facette reicher.
  • In der Video-Serie mit begleitenden Artikeln zum Nachlesen, sorgen Daniel Zielinski von AWS und brutkasten-Herausgeber Dejan Jovicevic als kongeniales Duo für die spannendsten Insights der Tech-Genies des Landes.
  • Es sind die CTOs, Product-Chefs u.ä. einiger der erfolgreichsten Startups und Scaleups Österreichs, die alle eines gemeinsam haben: Sie setzen schon länger auf das Angebot von AWS.

Seit November ist das brutkasten-Universum mit den AWS Tech Talks um eine Facette reicher. In der Video-Serie mit begleitenden Artikeln zum Nachlesen, sorgen Daniel Zielinski von AWS (Amazon Web Services) und brutkasten-Herausgeber Dejan Jovicevic als kongeniales Duo für die spannendsten Insights der Tech-Genies des Landes. Als besonderes Zuckerl bringt Zielinski dabei manchmal sogar seine Oma oder seinen Neffen im Volksschulalter mit ins Studio, um die Pitch-Künste der Gäste besonders auf die Probe zu stellen. Es sind die CTOs, Product-Chefs u.ä. einiger der erfolgreichsten Startups und Scaleups Österreichs, die alle eines gemeinsam haben: Sie setzen schon länger auf das Angebot von AWS.

Bislang bei den AWS Tech Talks

Zum Jahresende zeigen wir euch hier noch einmal die bisher erschienenen Folgen der AWS Tech Talks. Und es ist noch einiges zu erwarten – stay tuned!

Konstantin Köck, CTO von PlanRadar

PlanRadar hat dieses Jahr eine der größten Finanzierungsrunden des Landes abgeschlossen. CTO Konstantin Köck erklärte im Tech Talk das technologische Fundament für den Erfolg.
=> Artikel zum Nachlesen

Alberto Azambuja von TourRadar

Als TravelTech traf TourRadar die Corona-Krise stark. Doch das Wiener Scaleup nutzte die Zeit auch für die Weiterentwicklung. Head of Product Alberto Azambuja gab uns Insights zum technologischen Fundament.
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Emanuel Steininger und Lukas Kühnert von Eversports

Auch für Eversports wurde die Krise zur Herausforderung. CTO Emanuel Steininger und Lukas Kühnert, Lead Software Architekt bei Eversports, erzählten im Tech Talk, wie sie den ersten Lockdown und die Folgemonate gemeistert haben.
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Daniel Pfeiffer von Firstbird

Bei Firstbird empfehlen Mitarbeiter den Arbeitgeber weiter. VP of Engineering Daniel Pfeiffer erklärt beim Tech Talk, worauf es dabei technologisch ankommt.
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Matthias Pichler von warrify

Das niederösterreichische Startup warrify musste sein anfängliches Konzept revidieren und vollzog den Pivot. CTO und Co-Founder Matthias Pichler erklärt im Rahmen des AWS Tech Talks, was auf der Tech-Seite zu tun war.
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Stephan Beisken von Ares Genetics

Das Wiener Diagnostik-Startup Ares Genetics bewies nicht nur zum Beginn der Corona-Krise Agilität. Stephan Beisken, Head of Bioinformatics & Analytics, erklärt im Tech Talk das technologische Fundament.
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07.09.2021

Neustart für den Mittelstand: Wie Unternehmerin Margit Köffler leichter Arbeitsplätze schaffen könnte

In der Initiative “Neustart für den Mittelstand – mit Ideen raus aus der Krise” sprechen Unternehmer:innen und NEOS-Abgeordnete über Wege aus der Krise und darüber, was sich Unternehmen von der Politik wünschen.
/neustart-mittelstand-tip-top-frozen-neos/
Margit Köffler hat Tip Top Table und Tip Top Frozen gegründet © Köffler
Margit Köffler hat Tip Top Table und Tip Top Frozen gegründet © Köffler
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Margit Köffler hat vor 25 Jahren in Wien das Cateringunternehmen Tip Top Table gegründet. In der Pandemie brach die Nachfrage und damit der Umsatz ein, also wurde die Unternehmerin kreativ. Tip Top Frozen ist nun ein junges Startup, das die Gerichte tiefgefroren online anbietet und liefert – bald auch über 24-Stunden-Automaten, die in einem Wiener Geschäftslokal stehen.

Bürokratischer Dschungel

Margit Köffler stand 25 Jahre, nachdem sie ihr erstes Unternehmen gegründet hatte, allerdings vor größeren Hürden als sie dachte. “Tip Top Frozen ist für mich zu einem bürokratischen Dschungel geworden”, sagt die Gründerin. Derzeit könne sie sich gar nicht auf den Aufbau des neuen Geschäftszweiges konzentrieren, da sie mit zahlreichen unterschiedlichen Behörden zu tun habe. Schutzzone, Pläne, Baubewilligung, Marktamt. “Es sind so viele Kleinigkeiten auf einmal, das ich nur noch damit beschäftigt war und mich nicht darauf konzentrieren kann, ein neues Geschäftslokal aufzumachen und einen neuen Geschäftszweig zu gründen, zu wachsen und Arbeitsplätze zu schaffen”, sagt die 57-Jährige. 

Was ihr helfen würde, wären Mitarbeiter:innen, aber das ist nicht so einfach. “Es geht sich einfach nicht aus”, so Köffler. “In den ersten zwei, drei Jahren ist es in allen Branchen so: Am Anfang ist es einfach nicht möglich, Arbeit abzugeben. Wie soll man denn die Mitarbeiter:innen finanzieren. Ich glaube, wenn es da mehr Unterstützung gäbe, würden sich auch mehr junge Menschen ins Unternehmertum trauen”.

Lohnnebenkosten-Berg zu hoch

Das ist ein Problem, das auch NEOS-Abgeordnetem Gerald Loacker bewusst ist: “Der Lohnnebenkosten-Berg ist einfach zu hoch”. Er schlägt vor, dass nach Alter gestaffelt im ersten Dienstjahr bis zu zwei Drittel der Lohnkosten gefördert werden sollen. „Das würde sich nicht zuletzt auch positiv auf den Jobmarkt auswirken. Wir haben das von dem Wirtschaftsforschungsinstitut Economica ausrechnen lassen. Die sagen, mit unserem Modell könnte man 50.000 Arbeitslose in den Arbeitsmarkt bringen”. Maßnahmen, die auch neue Fachkräfte – besonders im Bereich IT und in der Elementarbildung – hervorbringen, hofft der Politiker.

Bei den Lohnnebenkosten gibt es aus seiner Sicht viele Hebel, mit denen man Schritt für Schritt dafür sorgen könne, dass auch am Lohnzettel wieder mehr übrig bleibt. “Wenn heute der Lohn bezahlt wird, dann geht auf der Arbeitgeber:innenseite Geld in die Wirtschaftskammer – man wird nicht gefragt, ob man Mitglied sein will. Dann geht Geld in Wohnbauförderungsbeiträge jedes Landes. Viele Länder brauchen die Wohnbauförderung aber gar nicht auf, weil die Menschen heute selbst zu guten Konditionen einen Kredit bekommen. Da könnte man die Beiträge senken. In der Unfallversicherung bleibt Geld übrig, weil die Arbeitsplätze heute viel sicherer sind als vor 30 oder 40 Jahren”. Loacker bringt es auf den Punkt: “Mitarbeiter:innen kosten zu viel und verdienen zu wenig”. 

Über die Initiative

Viele Unternehmen hat die Pandemie hart getroffen. Viele von ihnen haben es aber auch aus eigener Kraft und mit innovativen Ideen aus der Krise geschafft. In der Initiative “Neustart für den Mittelstand – mit Ideen raus aus der Krise” sprechen Unternehmer:innen und NEOS-Abgeordnete über Wege aus der Krise und darüber, was sich Unternehmen von der Politik wünschen.

Event-Tipp: Sei‘ heute live dabei, wenn es heißt „Neustart-Debatte: Welche Reformen braucht der Mittelstand jetzt?“. Die NEOS laden am 7. September ab 17:30 zu einer Debatte mit NEOS-Wirtschaftssprecher Gerald Loacker, dem Linzer Software-Unternehmer Michael Kräftner, CEO von Celum sowie Monika Köppl-Turyna, Direktorin des EcoAustria Instituts für Wirtschaftsforschung.

Margit Köffler und Gerald Loacker im Talk

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