10.12.2021

Austrian Blockchain Award 2021: Das sind die Gewinner

Das Austrian Blockchain Center (ABC) und die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) haben das zweite Mal heimische Blockchain-Pioniere prämiert. Auszeichnungen gab es in drei Kategorien, zusätzlich wurde ein Sonderpreis für Philantrophie vergeben.
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Austrian Blockchain Award
Moderator Werner Sejka war vor Ort, die Gewinner – hier David Schnitzer von NodeVenture – virtuell dabei. | Foto: © WKÖ / Florian Wieser

Die heimische Blockchain-Landschaft hat auch abseits von Kryptowährungen einiges zu bieten: Mehr als 20 Einreichungen gab es für die diesjährige Ausgabe des Austrian Blockchain Awards. Neun Projekte wurden schließlich nominiert, vier davon von der Experten-Jury prämiert. Neben den Kategorieren „Forschung“, „Non Profit“ und „Wirtschaft“ wurde dieses Jahr auch erstmals der Sonderpreis „Smart Philantrophy“ vergeben, der sich an Projekte richtet, welche die Blockchain-Technologie zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen etwa im Bereich Nachhaltigkeit oder Bildung nutzen.

Alfred Taudes, der Leiter des Austrian Blockchain Center, zog ein positives Resümee: „Auch im zweiten Jahr des Blockchain Awards sind die eingereichten Projekte durchwegs qualitativ hochwertig und kreativ. Das bestätigt uns, dass die österreichische Blockchain-Szene imstande ist, aktuelle Trends rasch aufzugreifen und voranzutreiben und immer wieder gänzlich neue Geschäftsmodelle und Anwendungen hervorzubringen“.

Ziel des Awards ist es, Blockchain-Projekte vor den Vorhang zu holen: „Mit dem Austrian Blockchain Award wollen wir bereits bestehende herausragende Lösungen vor den Vorhang bringen und so zeigen, was es in Österreich und im deutschsprachigen Raum bereits für Ansätze gibt“, sagte WKÖ-Vizepräsidentin Amelie Groß. Die Gewinner wurden diese Woche im Rahmen eines Online-Events bekanntgegeben.

Forschungspreis an NodeVenture

Der Preis in der Kategorie „Forschung“ ging an NodeVenture. Bei diesem Projekt der TMIA GmbH handelt es sich um eine Komplettlösung zur Verwahrung von Krypto-Assets, die die Verfügbarkeit von Online-Wallets mit der Sicherheit von Offline-Wallets verbindet. Sie ermöglicht unter anderem die Wiederherstellung von verlorengegangenen Schlüsseln und die Übertragung von Krypto-Assets Verstorbener an Nachkommen. Die Jury würdigte NodeVenture als „Sicherheitsprodukt, das Herausforderungen wie Security, Geldwäsche und die regulative Umgebung auf herausragende Weise berücksichtigt. NodeVenture gibt es sowohl als B2B- als auch als B2B2C-Lösung. Banken können eine White-Label-Lösung nutzen oder
das Service über eine API integrieren.

Minerva Wallet gewinnt Kategorie Wirtschaft

In der Kategorie „Wirtschaft“ wurde ein Projekt des Lab10 Collective ausgezeichnet – die Minerva Wallet. Dabei handelt es sich um eine Identitäts- und Kryptowallet, zu deren Funktionalitäten unter anderem die Verwaltung von dezentralen Identitäten gehört – und damit Anwendungen wie Implementierung von fälschungssicheren, digitalen Clubkarten oder Ticket-Systemen ermöglicht. Zusammen mit dem ÖAMTC wurde etwa ein Proof-of-Concept für eine solche Clubkarte umgesetzt. „Die Kombination von multinetzwerkfähigem Wallet für die Verwahrung von Kryptowährungen und einer Anwendung für die Speicherung und Verwaltung digitaler Schlüssel und Identitäten ist ein internationales Vorzeigeprojekt mit dem Ziel, den Menschen die Kontrolle über ihre sensiblen persönlichen Daten zu erleichtern“, begründete die Jury ihre Auszeichnung.

Non-Profit-Preis geht an Stereum

Mangelnde Userfreundlichkeit und zu hohe Komplexität ist einer der am häufigsten genannten Gründe, die Menschen darin hindern, Krypto-Anwendungen zu nutzen. Genau diesem Problem widmet sich das Open-Source-Projekt Stereum von Rocklogic. Das Installationsprogramm mit Step-by-Step-Guide, Webinstaller und Webinterface unterstützt Menschen ohne besonderes technisches Verständnis dabei, einen Ethereum-2.0-Node einzurichten und zu konfigurieren, sodass dieser zum Staking genutzt werden kann. Die Jury würdigte das Projekt als Beitrag zur „Demokratisierung von Ethereum“.

Sonderpreis für UNICEF-Projekt „Youth Agency Marketplace – yoma“

Der erstmals vergebenen Sonderpreis „Smart Philantrophy“ ging an „yoma – Youth Agency Marketplace“. Die digitale Plattform hat es sich zum Ziel gesetzt, die Chancen Jugendlicher durch anwendungsorientiertes Lernen und Micro-Aufgaben wie dem Pflanzen von Bäumen, zu verbessern. Diese Aufgaben können Organisationen oder die Jugendlichen selbst dann auf der Plattform posten. Das Projekt setzt auf erfahrungsorientiertes Lernen und ein integriertes Belohnungssystem. Die Jury beurteilte yoma als „ein ambitioniertes globales Projekt, das mit Hilfe von Blockchain-Technologie und bei einfacher Nutzbarkeit einen großen gesellschaftlichen Impact“ ermögliche.

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Bitpanda
Bitpanda Headquarter in Wien (c) Bitpanda GmbH

Mit Tirol wird ein weiteres Bundesland innerhalb der Raiffeisen Bankengruppe an die Bitpanda-Infrastruktur angeschlossen. Nach den Landesbanken Niederösterreich-Wien und Burgenland kooperiert nun auch jene in Tirol mit Bitpanda Enterprise, der Infrastruktur des Wiener Krypto-Unicorns Bitpanda für institutionelle Kunden.

„Digitale Assets als fester Bestandteil von Portfolios“

Das Angebot richtet sich laut Bitpanda zunächst an Nutzer:innen, die in die zehn größten Krypto-Assets investieren möchten. In einer nächsten Phase wird es auf alle von Bitpanda unterstützten digitalen Assets ausgeweitet. Die Einführung von Sparplänen ist ebenfalls geplant.

Digitale Assets würden sich laut Lukas Enzersdorfer-Konrad, CEO von Bitpanda, zunehmend zu einem festen Bestandteil moderner, breit diversifizierter Portfolios entwickeln. „Unsere Zusammenarbeit mit der Raiffeisen Bankengruppe zeigt, wie Banken ihren Kundinnen und Kunden genau diesen Zugang sicher und unkompliziert ermöglichen können. Wir sind stolz, die Raiffeisen Bankengruppe auf diesem Weg als verlässlicher Partner zu begleiten und freuen uns, das Angebot nun auch in Tirol weiter auszubauen“, ergänzt Enzersdorfer-Konrad.

Zwischen Banking und Krypto-Investment

„Mit dieser erweiterten Partnerschaft festigt Raiffeisen seine Pionierrolle und stärkt die Bedeutung Österreichs als innovativer Hub für digitale Assets“, heißt es in einer Aussendung dazu. Die Bankengruppe untermauere damit ihren Status als EU-weiter Vorreiter, der die Brücke zwischen traditionellem Banking und modernen Krypto-Investments erfolgreich schlage.

Thomas Wass, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen-Landesbank Tirol, kommentiert: „Investieren in Krypto-Assets ist ein Thema mit viel Zukunftspotenzial, wobei allerdings auch auf die damit einhergehenden Risiken zu achten ist. Ich freue mich, dass wir unseren Kunden durch diese Kooperation den Zugang zum Krypto-Angebot von Bitpanda ermöglichen können.“

Kooperation mit Banken Teil von B2B-Schiene Bitpanda Enterprise

Mit Bitpanda Enterprise will Bitpanda einen weiteren Ausbau des B2B-Bereichs vorantreiben, wie brutkasten bereits berichtete. Bereits 2023 wurde die Zusammenarbeit mit Raiffeisen ertmals angekündigt. Die Plattform bietet eine einheitliche Technologie, die es Banken, Fintechs, Brokern, Handelsfirmen, Family Offices und Unternehmenskunden ermöglicht, in großem Umfang auf digitale Assets zuzugreifen.

Zu den Partnern zählen neben den Raiffeisenbanken unter anderem N26, Société Générale, Deutsche Börse Group, RAKBANK und Onda Finance.

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