30.04.2026
EVENT

Zwischen Wachstum und Burnout: INSIDEOUT Summit 2026 setzt auf Menschlichkeit

Der INSIDEOUT Summit rückt am 21. Mai im Rahmen der ViennaUP ein oft verdrängtes Thema ins Zentrum: die mentale Belastung hinter Wachstum, Skalierung und technologischer Innovation.
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© Tamás Künsztler - INSIDEOUT Summit

Am 21. Mai 2026 findet im Rahmen der ViennaUP der INSIDEOUT Summit 2026, organisiert von tech2impact mit Mastercard als Co-Host, statt. In einer Startup-Welt, die von Wachstum, Skalierung und technologischer Beschleunigung geprägt ist, rückt das Event eine oft übersehene Dimension in den Fokus: die mentale Belastung von Gründer:innen und Entscheidungsträger:innen. Mehr als 300 Vertreter:innen aus Startups, Corporates, Investment und Institutionen kommen im weXelerate in Wien zusammen, um zu diskutieren, wie Innovation nicht nur technologisch, sondern auch menschlich gedacht werden kann. Damit schlägt der Summit eine Brücke zwischen der Fintech-Welt und einer werteorientierten Community.

Innovation ganzheitlich denken

Unter dem Leitmotiv „Humanizing Innovation“ verbindet der Summit Perspektiven aus Unternehmertum, Psychologie und Finanzierung. Im Zentrum steht das Verständnis, wie Stress entsteht, Entscheidungen beeinflusst und langfristige Leistungsfähigkeit prägt. Gleichzeitig werden konkrete Ansätze vermittelt, um Resilienz aufzubauen und auch in intensiven Wachstumsphasen stabil zu bleiben.

Das Event richtet sich insbesondere an Gründer, Investor, Corporate-Vertreter und alle, die sich mit innovationsgetriebenen Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen beschäftigen.

Vier thematische Schwerpunkte

Inhaltlich ist das Event entlang von vier zentralen Säulen aufgebaut:

  • „Human 2.0“ fokussiert sich auf persönliche Entwicklung, Resilienz und neurowissenschaftlich fundierte Ansätze.
  • Der Bereich „Purposeful Innovation“ widmet sich Technologien und Lösungen für globale Herausforderungen.
  • Mit „Authentic Connection“ sollen neue Formen des Netzwerkens ermöglicht werden.
  • Und „Growth Unlocked“ adressiert Wachstumsstrategien sowie den Zugang zu Kapital und Partnerschaften.

Zwischen Keynotes, Panels und Austausch

Die Teilnehmer:innen dürfen sich auf die Keynote von Performance-Experte Phil Dobson freuen, der auf Basis neurowissenschaftlicher Erkenntnisse aufzeigt, wie das Gehirn unter Druck arbeitet und wie sich Stress gezielt steuern lässt. Das Programm umfasst zudem Lightning Talks, Panels wie „Humanizing Impact Finance“, interaktive Formate sowie eine Showcase-Bühne mit FFG-geförderten Ventures und Sessions zu Wachstum, Finanzierung und unternehmerischer Praxis.

Neben klassischen Vorträgen setzt der Summit auf interaktive Formate und kuratiertes Networking. Ziel sei es laut tech2impact, gezielt Verbindungen zwischen relevanten Akteur im Innovationsökosystem zu schaffen. Tickets für das Event sind aktuell noch erhältlich.

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Die drei Partner von RM Equity Partners (v.l.) Nicola Szekely, Eugen Benedikt Russ und Chris Wittlinger | (c) RM Equity Partners
Die drei Partner von RM Equity Partners (v.l.) Nicola Szekely, Eugen Benedikt Russ und Chris Wittlinger | (c) RM Equity Partners

Rund 50 Digital-Unternehmen mit etwa 600 Mitarbeiter:innen und mehr als 400 Millionen weltweiten Nutzer:innen – das ist das Portfolio der Liechtensteiner Private-Equity-Gesellschaft RM Equity Partners. Insgesamt hält diese eine halbe Milliarde Euro Assets under Management (AuM). Bekannte Portfolio-Unternehmen sind etwa die Outdoor-Plattform Bergfex aus Graz oder die deutsche Motorrad-Tour-App Calimoto.

Neue Bedeutung für zwei Buchstaben

Bis vor kurzem war die Gesellschaft Teil der Vorarlberger Russmedia-Gruppe, wie auch die zwei Buchstaben im Namen verraten. Nun befindet sich das PE-Unternehmen komplett im Besitz der drei Partner Eugen Benedikt Russ, Chris Wittlinger und Nicola Szekely. Somit bleibt es freilich zu einem Teil in der Vorarlberger Unternehmerfamilie Russ, die hinter Russmedia steht. Das RM bleibt als etablierter Name erhalten. Mit dem Slogan „Results matter“ bekommt es eine neue Bedeutung.

„Was das Team im vergangenen Jahrzehnt aufgebaut hat, macht uns stolz – und das ist erst das Fundament. Als völlig unabhängiges Unternehmen liegt unser Fokus nun ganz auf der Zukunft: der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Unternehmern und dem Aufbau beständiger, digitaler Unternehmen“, kommentiert Russ in einer Aussendung.

Bis zu 250 Millionen Euro pro Beteiligung

Die drei Partner investieren über die Gesellschaft ausschließlich eigenes Kapital und fokussieren klar auf Mehrheitsübernahmen und langfristige Beteiligungen. Bei einem Einzeldeal können nach Unternehmensangaben bis zu 150 Millionen Euro fließen, für eine Beteiligung insgesamt bis zu 250 Millionen. Dabei definiert RM Equity Partners klare Anforderungen, die auch auf der Website abzulesen sind: Das übernommene Unternehmen muss Marktführer oder starker Zweiter in seinem Segment sein und ein EBITDA über fünf Millionen Euro bzw. einen Nettoumsatz über 20 Millionen Euro vorweisen.

Gleichzeitig geben die Partner ihrerseits drei Versprechen: Kommt ein Unternehmen für einen Deal in Frage, bekomme es einen ersten Call innerhalb von 48 Stunden, eine konkrete Antwort innerhalb von sieben Tagen und, wenn ein Deal zustande kommt, dessen Abschluss innerhalb von acht Wochen. „Wenn es uns gefällt, sagen wir ja. Wenn nicht, sagen wir schnell nein. Hinter uns steht kein Investmentkomitee, und zwischen uns stehen keine Berater“, so die Partner auf der Homepage.

Zuletzt Verkauf von Alpy.com

Nach der Übernahme restrukturiere man dann nicht, aber unterstütze in jenen Bereichen, in denen man Expertise habe. Wiewohl RM Equity Partners als PE-Gesellschaft im Gegensatz zu einer VC-Gesellschaft nicht Exit-getrieben ist, sind auch Verkäufe übrigens keineswegs ausgeschlossen. Brutkasten berichtete erst im August vom Verkauf der Beteiligung Alpy.com. Es war der zweite Exit für die Gesellschaft in diesem Jahr.

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