11.07.2018

Zwei auf einen Streich: Investment und Förderung für Linzer Startup Oktav

Das Linzer Startup Oktav erhält ein Investment von Franz Enzenhofer und zugleich eine Förderung von der FFG. Damit soll das "Spotify für Klaviernoten" weiter wachsen.
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Oktav

Das Linzer Startup Oktav kann sich über ordentlichen Rückenwind freuen. Es konnte sowohl ein Investment als auch eine Förderung an Land ziehen. Das Investment kommt von Franz Enzenhofer, Chef von Full Stack Optimization. Dieser hält durch ein Cash-Investment in nicht näher bezifferter Höhe und einen sweat equity deal mit Fokus auf Marketing einen Anteil von 3,5 Prozent an Oktav. Darüber hinaus hat er mit seiner Expertise, unter anderem im Bereich SEO, bereits so manchem Startup geholfen. David Kitzmüller, CEO und Co-Founder von Oktav sagt: „Franz Enzenhofer ist der unbestrittene Experte für Suchmaschinenoptimierung. Gemeinsam mit ihm wollen wir international wachsen. Oktav profitiert enorm von seinem Fachwissen und wir freuen uns, dass er sein erstes Investment bei uns tätigt.“

+++ Franz Enzenhofer über 5 Fehler, die Startups in Sachen SEO machen +++

Oktav: Förderung der FFG zusätzlich zum Investment

Auch die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG ist vom Konzept von Oktav überzeugt. Sie stellt deshalb dem Startup eine sechsstellige Summe, genauer gesagt 350.000 Euro, zur Verfügung. Oktav hat nämlich vor, für Klaviernoten das zu werden, was Spotify für Musik und Netflix für Film/Serien ist. Nutzer sollen hierbei personalisierte Empfehlungen auf Basis von Geschmack und Fähigkeitslevel am Klavier für Musiknoten erhalten. Das Interesse hieran scheint groß zu sein, wie jedenfalls mehrere hundert Voranmeldungen zeigen, obwohl der Launch erst noch bevorsteht. Um ein möglichst breites Spektrum von Klassikern bis hin zu moderner Filmmusik anbieten zu können, gebe es bereits zahlreiche Kooperationen mit internationalen Partnern, heißt es in einer Aussendung.

Launch noch im Juli

Franz Enzenhofer sieht in dieser Idee und dem Gründerteam großes Potential: „Die Marktchancen von Oktav sind enorm und haben mich genauso vom Investment überzeugt, wie das kompetente Gründerteam.“ Mit den Mitteln aus Investment und Förderung möchte man das Team ausbauen und eine Zusammenarbeit mit der Johannes Kepler Universität Linz finanzieren. Die Testphase von Oktav ist nahezu abgeschlossen. Noch im Juli soll die Nutzung für alle Interessierten um 9,90 Euro/Monat möglich sein.


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(v.l.n.r.) Thomas Blaguss, Daniel Packenius, Barbara Novak, Hans-Jürgen Salmhofer, Paul Blaguss | (c) Mila Eder / Superberg

Die Elektromobilität wird nicht nur im Privatbereich weiter ausgebaut. FlixBus und Blaguss setzen nun den nächsten Schritt in Richtung emissionsarmes Reisen. Zwischen Wien und Bratislava wird die erste grenzüberschreitende, überwiegend elektrisch betriebene Linie eröffnet. Den operativen Betrieb der Linie übernimmt das Wiener Unternehmen Blaguss über seine slowakische Gesellschaft Blaguss Slovakia.

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