16.06.2023

Zur freihändigen PC-Nutzung: Zungen-Startup entwickelt „Maus für den Mund“

Das MouthPad von Augmental wandelt die Position und den Druck der Zunge von User:innen in Cursor-Aktionen um, indem es Signale mit Hilfe eines Lernalgorithmus in seinem Prozessor verarbeitet.
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(c) Augmental - Das MouthPad soll die Möglichkeiten der freihändigen Technologie-Nutzung erweitern.

Sie dient zum Sprechen, Schmecken und (meist) in kindlichen Bahnen dazu, den eigenen Unmut über etwas Ärgerliches kund zu tun. Die menschliche Zunge ist ein beweglicher Muskel, der mit vielen Nerven versorgt ist und in der Startup-Welt im Gegensatz zu dem Auge oder Ohr noch wenig Beachtung erhalten hat. Dies könnte sich nun mit Augmental und ihrem MouthPad ändern.

MouthPad soll Interaktion mit digitalen Geräten verbessern

Das aus dem MIT Media Lab hervorgegangene Hardware-Startup, das sich auf die Entwicklung von „human first experience“ konzentriert – die die alltägliche Interaktion mit digitalen Geräten und Schnittstellen verbessern – erfand das MouthPad als eine Art „Zungen-Maus“.

Menschen sollen hierbei Geräte allein durch die Bewegung ihrer Zunge steuern können. Augmental zielt damit darauf ab, die Grenzen des freihändigen Computings zu erweitern.

Eine intelligente intra-orale Schnittstelle wird dabei an den Mund des Benutzers angepasst und kann mit verschiedenen persönlichen Geräten verbunden werden.

Gleicher Zugang für alle Menschen

Die Eye-Tracking-Technologie, die „reine“ Sprachunterstützung und sogar lippengesteuerte Joysticks bieten zwar allen einen gewissen Freihandzugang zur digitalen Welt, aber die Nutzer seien oft frustriert, ermüdet oder hätten Schäden an ihren Zähnen. Es bestehe ein eindeutiger Bedarf an mehr technologischer Innovation im Hinblick darauf, wie User:innen aktuelle und künftige digitale Geräte ohne Hände steuern können – so die Einstellung des Entwicklerteams.

„Da unser Leben immer stärker mit der Technologie verwoben ist und sich die Welt von der physischen zur digitalen Welt ausweitet, ist es wichtiger denn je, sicherzustellen, dass alle Menschen den gleichen Zugang zu Steuereingaben und neuen Schnittstellen haben“, erzählte Tomás Vega, Mitbegründer und Ingenieur bei Augmental bereits im April der Tech-Plattform MBF. „Die Interaktion mit diesen Systemen muss so gestaltet sein, dass sie der Art und Weise entspricht, wie Menschen wahrnehmen, verarbeiten und handeln.“

Bei ihrer Arbeit und geleitet von den Prinzipien eines universellen Designs und der Inklusivität hat Augmental ein Forschungs- und Entwicklungsprogramm gestartet, das sich auf die Bedürfnisse von Menschen mit eingeschränkter Handsteuerung konzentriert.

MouthPad auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität

Durch die Zusammenarbeit mit einer Gemeinschaft für Menschen mit körperlichen Behinderungen gewann Augmental viele Erkenntnisse, die in die Entwicklung des Geräts einflossen. Ziel ist es, das MouthPad so zu erweitern, dass es von einem möglichst breiten Publikum genutzt werden kann, und sodass Menschen alltägliche Aufgaben freihändig erledigen und die digitale Steuerung mit größerer Leichtigkeit und Unabhängigkeit genießen können.

„Universelles Design hat das Potenzial, den digitalen Zugang für alle zu erweitern, nicht nur für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Bei der Erforschung von Szenarien, in denen die Hände gebunden sind, und von Kontexten, in denen die Benutzer nur eine eingeschränkte Kontrolle über die Hände haben, haben wir eine In-Mouth-Plattform entwickelt, die eine bequeme Interaktion mit den Geräten von heute ermöglicht und gleichzeitig die Voraussetzungen für eine Zukunft mit menschlicheren und weniger ablenkenden Heads-up-Displays schafft“, erklärt Co-Founder Corten Singer seine Vision. „Unsere Technologie sollte uns dort treffen, wo wir sind – nicht umgekehrt.“

„Der elfte Finger“

So geht’s: Das MouthPad ist derart konzipiert, sodass die Benutzer frei sprechen und gleichzeitig andere Aktionen ausführen können. Es ergänze alternative Technologien wie die Sprachsteuerung und ermögliche es Menschen, nahtlos zwischen zungengesteuerter Bildschirmnavigation und Sprache zu wechseln, ohne dass ein chirurgischer Eingriff erforderlich sei.

Dabei macht sich das MouthPad die angeborene Geschicklichkeit der Zunge zunutze, die von Augmental als „der elfte Finger“ bezeichnet wird. Das Gerät wandelt die Position und den Druck der Zunge der Benutzer:innen in Cursor-Aktionen um, indem es Signale durch einen maschinellen Lernalgorithmus in seinem Prozessor verarbeitet.

Die Befehle werden dann über Bluetooth an das angeschlossene Gerät gesendet und in Cursorbewegungen und Klicks übersetzt, sodass der Benutzer alles tun kann, vom einfachen Senden einer E-Mail oder Einschalten des Lichts bis hin zum Bearbeiten eines Fotos oder Spielen eines Videospiels.

MouthPad-Founder: „Alle Beschränkungen überwinden“

Jedes Gerät wird durch ein intraorales Scannen, das ein 3D-Modell des Mundes erstellt, vollständig an den Benutzer angepasst. Anhand dieses Modells wird ein individuelles Gerät entworfen und mit Zahnkunststoff gedruckt. Dieses passt sich an den Mund des Benutzers an und enthält eine flexible Leiterplatte mit Sensoren, einer Verarbeitungseinheit und einem Bluetooth-Funkgerät – alles in einem wasserdichten Gehäuse, das mit einer bestimmten Technik vor Speichel geschützt ist.

„Ich bin motiviert“, wird Vega abschließend bei MBF zitiert, „die menschlichen Fähigkeiten zu verbessern, und daran interessiert, die Technologie zu nutzen, um all die Beschränkungen zu überwinden, die durch die Art und Weise, wie wir geboren werden, entstehen.“

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Das Zyglox-Team in Graz, in der Mitte die Gründer Jakob Moder (links) und Erik Gerstl (rechts). © Zyglox

Rund die Hälfte der Lifecycle-Kosten eines Zuges entfällt auf die Wartung, und davon wiederum mehr als die Hälfte auf Räder, Achsen und Fahrwerk, sagt Jakob Moder. Wie stark diese Bauteile im Betrieb tatsächlich belastet werden, wird bisher aber kaum gemessen. Der Grund ist simpel: Es fehlt an präziser Messtechnik, die im Dauerbetrieb einsetzbar ist. Das Grazer Startup Zyglox will das ändern.

„Die Eisenbahn ist nicht ins 21. Jahrhundert gekommen“

Der Name ist ein Wortspiel: Zyglox, gesprochen „Zügloks“, steht für Messtechnik für Züge und Loks. Dahinter stehen Jakob Moder und Erik Gerstl, die zuvor gemeinsam in der Messtechnik gearbeitet haben. Moder wechselte später in den Eisenbahnbereich und erlebte die Lücke dort aus der Praxis. Was es brauche, sei eine Lösung, „die das einerseits zuverlässig erkennt und gleichzeitig gut applizierbar ist“. Sein Urteil: „Bei der Usability ist die Eisenbahn nicht ins 21. Jahrhundert gekommen.“ Ende 2023 gründeten die beiden Techniker Zyglox in Graz.

Die bisherige Methode mit Dehnmessstreifen sei „einfach zu teuer“, erklärt Moder. Der Zug müsse dafür ein bis zwei Wochen zerlegt und instrumentiert werden, deshalb passiere das nur bei der Zulassung. „Das dauert ein Jahr, diese Technik reinzubringen, die Zulassung durchzuführen, und dann wird es wieder rausgenommen.“ Im laufenden Betrieb bleiben nur Beschleunigungssensoren, wie sie auch in jedem Smartphone stecken. „Das ist von der Datenqualität her ganz was anderes. Unser Sensor ist wie 4K, der Beschleunigungssensor liefert ein verpixeltes Foto von den Zuständen.“

Ein Sensor für Zulassung und Dauerbetrieb

Die Lösung von Zyglox lässt sich ohne größere Änderungen am Bauteil anbringen. „Wir haben eine Plug-and-Play-Lösung, die kann man einfach aufstecken“, sagt Moder. Ein Techniker braucht dafür laut Zyglox 30 Minuten. Der Sensor messe Dehnungen an Achsen, Wellen oder Schienen und liefere „gleiche oder bessere Daten als die Lösungen bisher“. Das Ziel ist ein Universalwerkzeug: genau genug für die Zulassung, aber so ausgelegt, dass es danach auf dem Fahrzeug bleibt und die Kräfte im Rad-Schiene-Kontakt dauerhaft erfasst. „Da gibt es ein großes Anwendungsfeld, denn damit wird auch die Infrastruktur überwacht“, so Moder.

Jeden Tag werden auf der Schiene hunderttausende Kilometer zurückgelegt. Zyglox will jeden davon nutzbar machen, um zu lernen, zu verbessern und vorherzusagen. Mit herkömmlichen Methoden war das Erfassen dieser Daten bisher zu teuer, zu langsam und zu aufwendig. © Zyglox

Physik aus dem Trafo, Sensoren aus dem Weltraum

Technisch nutzt Zyglox hochsensitive Magnetfeldsensoren aus der Raumfahrt, das Startup ist Teil eines Downstream-Programms der ESA. Das Prinzip erklärt Moder am Transformator: Der brummt, weil das Magnetfeld des Wechselstroms den Stahl minimal dehnt. „Und wir machen das Umgekehrte: Wenn sich der Stahl dehnt, ändert sich sein Magnetfeld in der Umgebung.“ Ein aktives Messverfahren berücksichtigt dabei den linearen Zusammenhang zwischen Belastung und Sensorsignal. Die Technologie ist patentiert, entwickelt und montiert wird in Graz.

Betreiber als Kunden, Wartung als Hebel

Als primäre Kunden sieht Zyglox die Bahnbetreiber, bei denen die Wartungskosten anfallen. Dazu kommt die Sicherheit: „Es gibt viele Vorfälle, die vielleicht nicht zu einem Unfall führen, wo man aber trotzdem sicherer und zuverlässiger unterwegs wäre, wenn man gutes Condition Monitoring hat.“

Ein kleines Pilotprojekt ist bereits abgeschlossen. Für 2027 ist der Einbau des Systems in Fahrzeuge im regulären Streckenbetrieb geplant, zunächst als Prototyp für einige Wochen Messung. Danach folgt die Zulassung. Ende 2027 soll daraus ein fertiges Produkt werden, erst dann könne die Skalierung beginnen, sagt Moder. An Interesse mangelt es nicht: „Wir können gar nicht alle Pilotprojekte machen“, weil Sensorentwicklung samt Software personalintensiv sei. Ende September zeigt das Team den Prototyp auf der InnoTrans in Berlin, der größten Messe für Schienenfahrzeuge.

Mit aws Preseed und aws Seed vom Effekt zum Produkt

Finanziert hat sich Zyglox bisher aus eigenen Mitteln und über die Austria Wirtschaftsservice (aws). Mit aws Preseed, konkret im Programm „aws Preseed | Seedfinacing – Deep Tech“, hat das Startup die ersten eineinhalb Jahre an der Sensortechnologie getüftelt. „Es hat uns die Möglichkeit gegeben, eine Idee, die bereits validiert war, einfach zu erproben. Einfach Zeit zu haben, weil Hardware dauert ein bisschen, etwa Prototypen zu iterieren“, sagt Moder. Es sei vor allem darum gegangen, „sicherzustellen, dass das dann ein Produkt werden kann“. Seit Mitte 2025 ist Zyglox im Seed-Programm der aws, das voraussichtlich bis Anfang 2028 läuft. Das Team ist inzwischen auf rund sieben Personen gewachsen. Für die Skalierungsphase im kommenden Jahr will sich das Startup nach Investoren umsehen: „Wenn eine Bestellung eintritt oder größer wird, werden wir das mit den aktuellen Mitteln wahrscheinlich nicht mehr stemmen können.“

Standortvorteil Graz

Den Standort Graz sieht Moder als klaren Vorteil: Siemens fertigt hier Fahrwerke, dazu kommen Messdienstleister, Prüfstandbauer und Nextsense. Zyglox sitzt direkt am Campus der TU Graz, mit Zugang zu Prüfständen der Universität und Maschinen der voestalpine. „Die gesamte Infrastruktur ist einzigartig“, sagt Moder. „Im Silicon Valley könnten wir das Produkt wahrscheinlich nicht entwickeln, in Österreich geht es besser. Das ist eigentlich ein bisschen verrückt, aber wir haben hier die optimalen Bedingungen.“


Disclaimer: Dieser Artikel ist im Rahmen einer Medienkooperation mit der Austria Wirtschaftsservice (aws) entstanden.

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Zur freihändigen PC-Nutzung: Zungen-Startup entwickelt „Maus für den Mund“

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Der Artikel beschreibt die Entwicklung einer neuartigen Technologie, die es Menschen mit eingeschränkter Handsteuerung ermöglicht, digitale Geräte mit größerer Leichtigkeit und Unabhängigkeit zu steuern. Das Startup Augmental hat sich dabei speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit körperlichen Behinderungen konzentriert und an einem „MouthPad“ gearbeitet, einer Art „Zungen-Maus“, die durch die Bewegung der Zunge gesteuert werden kann. Damit zielt Augmental darauf ab, die Grenzen des freihändigen Computings zu erweitern und den digitalen Zugang allen Menschen zu ermöglichen. Die Technologie hat somit das Potenzial, gesellschaftliche Barrieren zu reduzieren und die Inklusivität zu fördern.

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Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Im Artikel geht es um die erstmalige Entwicklung einer „Maus für den Mund“ namens MouthPad, die es ermöglicht, digitale Geräte allein durch die Bewegung der Zunge zu steuern. Das Startup Augmental hat sich auf die Entwicklung von Interaktionen mit digitalen Schnittstellen konzentriert und will mit dem Produkt die Grenzen des freihändigen Computings erweitern. Durch die Zusammenarbeit mit einer Gemeinschaft für Menschen mit körperlichen Behinderungen wurden Erkenntnisse in die Entwicklung des Geräts integriert und Ziel ist es, das MouthPad für ein breites Publikum zugänglich zu machen. Das Potenzial dieser Erfindung klingt erfolgversprechend für Menschen mit eingeschränkter Handsteuerung und könnte zu einem Durchbruch in der Technologie führen.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Als Innovationsmanager:in ist es wichtig, sich mit den neuesten Technologien und Trends auseinanderzusetzen, um Innovationen voranzutreiben. Der MouthPad von Augmental ist ein Beispiel für eine neuartige Technologie, die es Menschen ermöglicht, digitale Geräte allein durch die Bewegung ihrer Zunge zu steuern. Diese Art der freihändigen Computernutzung kann die Interaktion mit digitalen Geräten ermöglichen, ohne dass Hände erforderlich sind. Die Technologie ist insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Handsteuerung von großer Bedeutung und kann als Grundlage für weitere Innovationen und Entwicklungen in diesem Bereich dienen.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Als Investor:in sollten Sie sich für innovative Startups interessieren, die Lösungen für alltägliche Probleme anbieten. Augmental hat mit dem MouthPad eine intelligente intra-orale Schnittstelle entwickelt, die die Grenzen des freihändigen Computings erweitert und allen Menschen gleichen Zugang zu digitalen Geräten und Schnittstellen ermöglicht. Das Unternehmen setzt dabei auf ein universelles Design und ist bestrebt, Menschen mit eingeschränkter Handsteuerung einzubeziehen. Mit diesem Ansatz hat Augmental das Potenzial, ein breites Publikum anzusprechen und ein bedeutender Akteur in der tech-industry zu werden.

Zur freihändigen PC-Nutzung: Zungen-Startup entwickelt „Maus für den Mund“

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Die Entwicklung des MouthPads durch das Startup Augmental verdeutlicht die zunehmende Bedeutung von technologischer Innovation im Hinblick auf eine inklusive und barrierefrei zugängliche digitale Welt, in der Menschen mit verschiedenen Einschränkungen gleichberechtigt agieren können. Als Politiker:in ist es wichtig, sich für die Förderung von Innovationen einzusetzen, die die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in unserer digitalen Gesellschaft verbessern.

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Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Das Startup Augmental hat eine Zungen-Maus namens MouthPad entwickelt, die es Menschen ermöglicht, digitale Geräte freihändig zu bedienen. Durch die Zusammenarbeit mit einer Community für Menschen mit körperlichen Behinderungen hat Augmental das Gerät entwickelt, um eine größere Benutzergruppe zu erreichen und ihnen eine unabhängige, komfortable Nutzung zu ermöglichen. Das Startup konzentriert sich auch darauf, eine universelle Gestaltung und Inklusivität bei der Entwicklung digitaler Interfaces zu fördern. Letztendlich ermöglicht das MouthPad eine angenehme Interaktion mit digitalen Geräten, indem es die angeborene Geschicklichkeit der Zunge nutzt.

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Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

  • Tomás Vega
  • Corten Singer

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Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

  • Augmental
  • MIT Media Lab

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