30.04.2026
BRAUKUNST

„Zu versuchen, mit den Brasilianern im schnellen Geld zu konkurrieren, ist schwierig. Da sind die besser“

Ein Österreicher in Brasilien – Herwig Gangl ging nach Brasilien und blieb. Heute braut er dort österreichisches Bier.
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Herwig Gangl in seiner Brauerei in Brasilien - (c) FOTO KRUG
Herwig Gangl in seiner Brauerei in Brasilien - (c) FOTO KRUG

Dieser Text ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von März 2026 “Kraftakt” erschienen. Eine Download-Möglichkeit des gesamten Magazins findet sich am Ende dieses Artikels.


Es ist ein klassischer Sommertag in der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaats Minas Gerais. Über Belo Horizonte liegen Hitze und das flirrende Licht der Blechdächer, in der Ferne ist der rötliche Horizont mit den sattgrünen Hügeln der Stadtgrenze zu sehen. In einer Rooftop-Bar wird eine braune Bierflasche geöffnet. Mit dem ersten Schluck mischt sich der Geschmack europäischer Brautradition in die tropische Luft. Auf dem gelben Etikett steht „Austria“ – das Ergebnis einer Unternehmergeschichte, die Österreich mit Brasilien verbindet und zeigt, warum wirtschaftlicher Erfolg in diesem Land vor allem eines braucht: langen Atem.

Die Suche nach der neuen Heimat

Hinter dem österreichischen Bier in Brasilien steht Herwig Gangl, ein Oberösterreicher, dessen Lebenslauf sich weniger wie eine klassische Auswanderergeschichte als wie eine Abfolge unternehmerischer Suchbewegungen liest. Gangl ist in einer Brauerei aufgewachsen, im wahrsten Sinne des Wortes – sein Vater war Geschäftsführer der Grieskirchner Brauerei, die Familie lebte direkt im Brauereigebäude. Sudkessel, Lagerkeller und Ferienarbeit gehörten früh zum Alltag.

Dennoch führte sein Weg zunächst bewusst weg von dieser Welt. Nach dem Studium in Salzburg arbeitete Gangl für ein österreichisches Wasseraufbereitungsunternehmen, zunächst in Europa, später mehrere Jahre im Irak. In Bagdad sammelte er Führungserfahrung unter Bedingungen, die mit mitteleuropäischen Standards wenig gemein hatten. Dort lernte er auch seine spätere Frau Isabel kennen, eine Brasilianerin aus Belo Horizonte.

Vor seiner Zeit in Brasilien folgten weitere Stationen, unter anderem in Deutschland, wo Gangl die Brauereischule absolvierte, sowie ein MBA in den USA. Anschließend arbeitete er in der pharmazeutischen Industrie, mehrere Jahre in Nordamerika. Rückblickend wirkt dieser Lebensabschnitt wie eine Vorbereitung auf das, was später folgen sollte: internationale Märkte, volatile Rahmenbedingungen, komplexe Lieferketten. Als die Entscheidung fiel, gemeinsam mit seiner Frau etwas Eigenes aufzubauen, lag Brasilien für beide auf der Hand.

Krug Brauerei – (c) FOTO KRUG

Österreichische Biografien in Brasilien sind selten. Die Verbindung zwischen den beiden Ländern reicht zwar bis in die Zeit der Habsburger zurück, als Erzherzogin Maria Leopoldine durch ihre Heirat mit Dom Pedro I. zu einer Schlüsselfigur der brasilianischen Unabhängigkeit wurde. Doch diese frühe politische Nähe führte nie zu einer breiten Auswanderungsbewegung. Anders als Mitglieder der Tiroler Siedlung Treze Tílias im Süden, die seit den 1930ern ein geschlossenes kulturelles Erbe pflegt, gehört Gangl zu jener kleinen Gruppe von Unternehmern, die ohne historisches Netzwerk in den brasilianischen Markt eingestiegen sind.

Am Anfang war der Stein

Das erste große Projekt hatte mit Bier noch nichts zu tun. In den frühen 1990er-Jahren begann Gangl mit dem Export brasilianischen Granits nach Europa. Die Rohblöcke gingen vor allem an Grabsteinbetriebe, später auch an größere Bauprojekte. Zeitweise belieferte das Unternehmen auch prominente Objekte in Österreich. Schließlich wurde in Brasilien sogar ein eigener Steinbruch erworben.

Diese Phase fiel in eine Zeit massiver wirtschaftlicher Umbrüche. Brasilien kämpfte sich aus der Hyperinflation heraus, der sogenannte Realplan (Plano Real) veränderte binnen kurzer Zeit die Spielregeln. Was für Exporteure zuvor einfach gewesen war, wurde plötzlich komplex: Wechselkurse, Kostenstrukturen und Finanzierungsmöglichkeiten verschoben sich. Gangl beschreibt diese Jahre als erste intensive Lektion darüber, wie stark unternehmerischer Erfolg in Brasilien von äußeren Faktoren abhängt.

Die Idee zur Brauerei entstand nicht aus einem Businessplan, sondern aus einer Beobachtung. Bei einem Aufenthalt seines Vaters in Belo Horizonte besuchten beide die Eröffnung eines Bierlokals. Das Bier wurde sorgfältig gepflegt, sauber ausgeschenkt, mit einem Anspruch, der damals in der Region ungewöhnlich war. Die Frage, warum man diese Qualität nicht selbst produzieren sollte, stand plötzlich im Raum: Gastronomie auf der einen Seite, Braukompetenz auf der anderen. Innerhalb eines Jahres wurde die erste Gasthausbrauerei im Stadtteil Belvedere realisiert.

1997 nahm die Brauerei den offiziellen Betrieb auf, sogar der damalige österreichische Wirtschaftsminister Johann Farnleitner kam zur Eröffnung. Gangl war 36 Jahre alt. Die Brauerei traf auf einen Markt, der im Wandel war, auf eine Stadt, die wuchs, und auf ein Land, das wirtschaftlich nie stillstand. Während das Biergeschäft anlief, erlebte auch der Granitmarkt neue Ausschläge. Phasen starken Wachstums wechselten mit abrupten Einbrüchen. Für Gangl wurde diese Gleichzeitigkeit zum Normalzustand.

Das Austria Bier – (c) FOTO KRUG

Der falsche Ort für schnelles Geld

Mit zunehmender Größe der Brauerei wurde für Gangl eine Frage zentral, die für viele ausländische Gründerinnen und Gründer in Brasilien erst spät kommt: jene der Finanzierung. Seine Antwort darauf ist eindeutig: „Auf jeden Fall nicht mit Banken arbeiten“, sagt er und lacht. „Die Zinsen sind so extrem hoch und auch sehr schwierig zu verhandeln“, erklärt Gangl. Brasilianische Banken müssten nicht aktiv um Unternehmen werben – „sie haben den Staat als Kreditnehmer“. Kredite würden zwar überall angeboten, aber stark besichert. Sobald es zu Problemen komme, reagiere das System hart. Gangl: „Sobald ein kleines Cashflow-Problem da ist, hat man plötzlich ein Riesenproblem.“

Gangl rät deshalb zu einem Ansatz, der dem lokalen Geschäftsgebaren widerspricht: „Mit weniger Risiko und langfristig denken; das funktioniert hier.“ Viele Brasilianerinnen und Brasilianer seien auf schnellen Gewinn aus: „Jeder will schnell reich werden.“ Genau darin liege für Ausländer eine Gefahr. „Zu versuchen, mit den Brasilianern im schnellen Geld zu konkurrieren, ist schwierig. Da sind die besser.“

Sein Gegenmodell ist bewusst konservativ – Eigenkapital, langsames Wachstum, sorgfältige Prüfung jeder Investition. Es dauere länger, sagt Gangl, sei aber sicherer. Diese Haltung habe es ermöglicht, auch wirtschaftlich schwierige Phasen zu überstehen. Eine davon traf das Unternehmen mit voller Wucht im Frühjahr 2020: Mit Beginn der Coronapandemie brach das Geschäft abrupt ein. „Von einem Tag auf den anderen haben wir 80 Prozent unseres Umsatzes verloren“, erinnert sich Gangl. Die Gastronomie, der wichtigste Absatzkanal, war geschlossen.

Er versammelte die Belegschaft und traf eine Entscheidung, die im Rückblick zum Wendepunkt wurde. „Ab heute wird jeder nur einen Mindestlohn bekommen“, sagte er damals. Ziel sei es gewesen, Zeit zu gewinnen. „Und wir werden schauen, wie lang das dauert und wie wir über die Runden kommen.“ Die etwa 120 Mitarbeitenden hätten das akzeptiert und standen hinter der gemeinsamen Entscheidung.

Unterstützung kam in Form eines staatlichen Kurzarbeitsmodells. Damit habe man sich über Wasser halten können. Große Förderprogramme wie in Europa habe es nicht gegeben. „Als Unternehmer hat man hier nur das Notwendigste bekommen“, sagt Gangl. Rückblickend bewertet er diese Phase nüchtern: Es habe Gewinner und Verlierer gegeben, viele Unternehmen hätten es irgendwie geschafft. „Ich denke eigentlich, dass das Programm der damaligen Regierung sehr gut war.“ Die politische Bewertung überlässt er anderen; entscheidend sei gewesen, dass Betriebe handlungsfähig blieben.

Anders als die anderen

Auch der Markt selbst folgt in Brasilien eigenen Regeln. Entgegen gängigen Erwartungen ist der Karneval für die Krug-Brauerei kein Höhepunkt, obwohl für viele andere Getränkeproduzenten gerade diese Zeit entscheidend ist. „Der Karneval war traditionell immer der schlechteste Monat im Jahr“, sagt Gangl. Straßenverkauf, Dosenbier und mobile Händler dominierten diese Zeit. Die klassische Gastronomie verliere an Gästen.

Stärker sei der Zeitraum davor: „Der stärkste ist der Präkarneval.“ Dann spiele Eventgeschäft eine größere Rolle, ein Bereich, in dem die Brauerei in den vergangenen Jahren gezielt gewachsen ist. Insgesamt sei das zweite Halbjahr wirtschaftlich relevanter. „Unser Hauptgeschäft ist im Dezember, vor Weihnachten.“ Danach folgten Juni und Juli. Das erste Halbjahr sei meist schwächer.

Gangls Bier brauchte, bis es endgültig in Brasilien ankam. Zunächst verkauften sich manche Sorten besser als jene, die er bevorzugt hätte, aber unternehmerisch war ihm klar: „Ich braue das Bier, das ich verkaufe.“ Mit dem Craft-Trend, IPAs und bitteren Profilen veränderte sich auch der brasilianische Gaumen. Und plötzlich wurde das „German Pils“ akzeptiert. Gangl sagt: „Es hat 25 Jahre gedauert, bis ich das Bier brauen konnte, das ich eigentlich von Anfang an wollte.“ Heute sei es sein Hauptprodukt im Flaschen- und Dosenbier.

Herwig Gangl mit seinem Austria Bier – (c) FOTO KRUG

Auch geografisch setzt Gangl klare Grenzen: Die Brauerei beliefert vor allem Minas Gerais, punktuell São Paulo und andere Regionen. Nationale Expansion hält er für unrealistisch: „Die Transportkosten sind sehr hoch“, erklärt er. Viele kleine Brauereien hätten versucht, landesweit zu liefern, und seien gescheitert. Sein Prinzip fasst er einfach zusammen: „Der interessante Markt ist um den Schornstein herum.“ Nähe, Logistik und lokale Verankerung seien entscheidender als Reichweite.

All diese Erfahrungen verdichten sich für Gangl zu einer grundlegenden Erkenntnis über das Wirtschaften in Brasilien: „Es geht immer auf und ab“, sagt er. Politik, Währung, Steuern, Rechtsprechung – all das könne sich schnell ändern. Wer hier unternehmerisch tätig sei, müsse aufmerksam bleiben. „Man muss immer auf den Zehenspitzen sein“, sagt Gangl, „damit man nicht irgendwo plötzlich vor einem Abgrund steht.“

Dennoch ist Brasilien Österreichs wichtigster Wirtschaftspartner in Lateinamerika – laut Außenwirtschaft Austria exportieren rund 800 österreichische Unternehmen nach Brasilien, etwa 100 sind mit eigenen Stützpunkten vor Ort, rund 35 betreiben Produktionsstätten.

Gekommen, um zu bleiben

Wer heute die Brauerei besucht, landet in einem einladenden Gastgarten mit laufendem Betrieb, der rund 70.000 Hektoliter pro Jahr produziert. Auch wenn Fremdsprachen in Brasilien eher unterrepräsentiert sind, gibt es hier dank der Unternehmensgeschichte Führungen auf Portugiesisch, Englisch und Deutsch.

Herwig Gangl ist regelmäßig vor Ort. Er begleitet Produktionsentscheidungen, spricht mit Mitarbeitenden, beobachtet Absatz und Rohstoffpreise. Ideen gibt es viele; Investitionsvorschläge ebenso. Gangl begegnet ihnen mit Zurückhaltung: Jede Erweiterung werde geprüft, jedes Risiko abgewogen. Wachstum dürfe die Stabilität nicht gefährden; Ziel sei Kontinuität: „Wir wachsen langsam, aber kontinuierlich.“

Die Rohstoffe stammen aus unterschiedlichen Regionen, zunehmend auch aus Brasilien selbst. Gangl verfolgt die Entwicklung des lokalen Hopfenanbaus aufmerksam. Neue Technologien haben Anbauformen ermöglicht, die lang als unmöglich galten. Perspektiven tun sich auf, ohne dass daraus sofort Expansionsdruck entsteht.

Wie es weitergeht, lässt sich in Brasilien nie endgültig planen. Gangl weiß das. Rahmenbedingungen ändern sich, Sicherheit bleibt relativ. Unternehmertum in diesem Land verlangt Geduld, Eigenkapital und Aufmerksamkeit.

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„Nächstes Jahr haben wir die 100 voll“, sagt Elisabeth Mayerhofer. Sie moderierte auch dieses Jahr die Vergabe des S&B Awards des Rudolf Sallinger Fonds – gemeinsam mit Philipp Horvath. Mit 100 meint Mayerhofer Finalisten-Spinoffs, die beim Award gegeneinander antreten. Stand 2026 gab es bislang nämlich 99 davon – der Award wurde nun zum zehnten Mal vergeben.

Prominente Alumni

Welchen Impact der S&B Award hat, erläuterte nicht nur die frühere Casinos-Generaldirektorin Bettina Glatz-Kremsner, die als langjährige Vorsitzende des Kuratoriums des Rudolf Sallinger Fonds im vorigen Jahrzehnt den entscheidenden Anstoß zu dessen Schaffung gegeben hatte. Auch prominente Alumni kamen bei der Award Ceremony zu Wort.

Bettina Glatz-Kremsner (m.) erzählte Moderatorin Elisabeth Mayerhofer (r.), wie alles begann | (c) Hannes Winkler

„Das Preisgeld hat uns damals die Finanzierung eines entscheidenden Patents ermöglicht und die Aufmerksamkeit, die wir bekommen haben, war gerade in der Anfangsphase enorm wichtig“, erzählt Cubicure-Gründer Robert Gmeiner, der mit seinem Spinoff im 3D-Druck-Bereich die erste Ausgabe des Awards gewonnen hat und mittlerweile auf einen 79 Millionen Euro schweren Exit zurückblickt.

Das auf Lieferketten-Monitoring spezialisierte KI-Unternehmen Prewave, das mittlerweile zu den größten Scaleups des Landes zählt, holte sich beim Antritt 2018 zwar nicht den Sieg. Profitiert habe man aber dennoch sehr – sowohl von der Sichtbarkeit als auch von der Nachschärfung des eigenen Modells und Pitchs im Rahmen der Bewerbung, erzählt Co-Founder und CEO Harald Nitschinger. Sein Tipp an die aktuellen Finalist:innen: „Think big!“

Die Alumni Harald Nitschinger (l.) und Robert Gmeiner (m.) gaben den Finalist:innen Tipps aus ihrer Erfahrung | (c) Hannes Winkler

Es ist ein Ratschlag, den sich die Forscher:innen hinter den zehn diesjährigen Finalisten-Projekten – brutkasten berichtete im Vorfeld – gewiss zu Herzen nehmen. Denn zwar sind sie mit ihren Spinoffs mitunter noch in einer sehr frühen Phase, doch die forschungsbasierten Produkte haben denkbar großes Potenzial.

„Furchtbare“ Auswahl aufgrund durchwegs hoher Qualität

Entsprechend schwer war die Auswahl für die Jury, bei der Ceremony vertreten durch Rudolf Dömötör (WU Wien), Gertraud Leimüller (winnovation) und Josef Glössl (BOKU). Juryvorsitzender Dömötör verriet mit einem Augenzwinkern: „Es war furchtbar! Also nicht die Projekte, sondern bei dieser enormen Qualität einen Sieger zu ermitteln,“ und doch habe es, wie immer, nur einen geben können.

Rudolf Dömötör fungierte als Juryvorsitzender | (c) Hannes Winkler

Hauptpreis für Diamens

Den Hauptsieg und damit ein Preisgeld von 20.000 Euro holte sich schließlich das JKU-Linz-Spinoff Diamens (brutkasten berichtete bereits mehrmals). Das HealthTech-Startup entwickelt eine neue, nicht-invasive Diagnose-Methode für Endometriose, an der weltweit rund 190 Millionen Frauen leiden. Der Weg zum Award-Sieg sei ein spannender Prozess gewesen, sagt Co-Founderin und CEO Marlene Rezk-Füreder gegenüber brutkasten: „Die Jury war sehr kompetent und hat nicht die Fragen gestellt, die man sonst immer bekommt.“ Mit dem Preisgeld habe man bereits einen konkreten Plan: „Wir werden damit unser zweites Patent einreichen, um unsere Technologie weiter schützen zu können.“

Das Gründerinnen-Team von Diamens (v.l.n.r.): Clara Ganhör, Angelika Lackner, Marlene Rezk-Füreder und Eva Scharnagl | (c) Hannes Winkler

brutkasten-Sonderpreis für Duramea

Auch dieses Jahr vergab brutkasten einen Sonderpreis über 5.000 Euro Medienvolumen, dessen Sieger per Online-Voting ermittelt wurde. Diesen holte sich das TU-Graz-Spinoff Duramea, das eine Membran-Technologie für die effiziente Erzeugung von grünem Wasserstoff entwickelt. „Wir wollen damit grünen Wasserstoff günstiger machen, als Wasserstoff, der aus Erdöl produziert wird“, erklärt Gründer Sebastian Rohde. Vom S&B Award habe man sich vor allem Sichtbarkeit versprochen. Auch wie man die zusätzliche Sichtbarkeit über das brutkasten-Medienvolumen einsetzen wolle, verrät Rohde bereits: „Wir sind aktuell noch sehr gut durch Förderungen finanziert. Aber mit der weiteren Entwicklung werden wir früher oder später auch auf Investorensuche gehen.“

Duramea vertreten durch Jean Claude Koffi (2.v.l.) und Sebastian Rohde (2.v.r.) holte sich den brutkasten-Sonderpreis | (c) Hannes Winkler

Sonderpreis von Onsight Ventures für Cairos

Und noch ein weiterer Sonderpreis wurde dieses Jahr vergeben – von Onsight Ventures rund um Tech-Pionier und Investor Hermann Hauser. Das Siegerteam erhält ein Ticket für das Hermann Hauser Frontier Lab im Oktober in Graz. Den Preis holte sich das Montanuniversität-Leoben-Spinoff Cairos, das ein Verfahren zur Herstellung von erneuerbarem synthetischen Erdgas entwickelt. „Unser nächstes großes strategisches Ziel ist die erste kommerzielle Anlage und dafür werden wir Kapital brauchen. Da wird uns die Teilnahme am Hermann Hauser Frontier Lab definitiv weiterhelfen“, kommentiert Co-Founder Martin Peham gegenüber brutkasten.

Cairos von Andreas Krammer (2.v.l.) und Martin Peham (2.v.r.) sicherte sich den Sonderpreis von Onsight Ventures | (c) Hannes Winkler
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