16.04.2025
CHAMPIONS

zone14: Wiener Videoanalyse-Startup erhält int. Auszeichnung und „pitcht“ vor Andrés Iniesta

Zone14, das Wiener SportsTech-Startup im Bereich automatisierter Videoanalyse und datengestützter Spielintelligenz, wurde als eines der innovativsten Unternehmen im Fußball in die internationale "FedEx Champions of Business"-Liste aufgenommen. Und durfte vor Fußballweltmeister Andrés Iniesta "pitchen".
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zone14, Iniesta,
© Fedex - Ex-Barcelona-Spieler Andrés Iniesta (l.) und Simon Schmiderer von zone14.

Zone14 von Lukas Grömer und Simon Schmiderer ist ein Wiener Fußball-Startup, das mit seiner Plattform für moderne Video- und Spielanalyse, Fußballvereinen aller Größen ermöglichen will, datenbasierte Einblicke in Spielverläufe zu gewinnen und fundierte taktische Entscheidungen zu treffen.

Es engagiert sich für Frauenfußball und konnte im Vorjahr ein sechsstelliges Investment und eine FFG-Basisprogramm-Förderung holen. Zu den Bestandsinvestoren Tim Moser (TM Group), Philipp Omenitsch und Wolfgang Reisinger (Tractive) kamen damals die Runtastic-Gründer Alfred Luger und Christian Kaar, Business Angel Silke Greiner von der A&S Beteiligungsgesellschaft sowie BE-terna-Gründer Christian Kranebitter hinzu. Nun haben die Financial Times und FedEx zone14 als eines von 30 Startups als „Champions of Business“ ausgezeichnet.

zone14: Als eines von drei Startups im Launch-Video

Dies geschah im Rahmen einer Initiative, die jene zukunftsweisenden kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Startups auszeichnet, die den Fußball auf und abseits des Platzes neu denken.

Im Zuge der Launch-Kampagne konnte zone14 als eines von drei auserwählten Startups (mit Eyeball.club und The Waste Transformers) seine Vision einer hochkarätigen „Jury“ präsentieren. Diese bestand aus: Fußballlegende, Weltmeister und Champions League-Sieger Andrés Iniesta (FC Barcelona), FedEx Europa-SVP Dan Vines und Ex Nationalkapitänin sowie Unternehmerin Bex Smith.

Die „Pitches“ vor der Jury

„Fußball ist mehr als das, was auf dem Platz passiert“, sagte Iniesta. „Es sind genau diese Unternehmen im Hintergrund, die das Spiel voranbringen. Zone14 zeigt eindrucksvoll, wie Technologie den Fußball intelligenter und zugänglicher machen kann.“

Die FedEx-Champions of Business-Initiative zielt konkret darauf ab, den Einfluss von KMU und Startups im Fußball sichtbar zu machen – von neuen Formen der Fan-Experience über nachhaltige Stadionlösungen bis hin zu Hightech-Scouting-Tools.

„Smarte Lösungen aus Wien“

„Wir sind stolz, dass unsere Arbeit nicht nur in Österreich von Amateur- bis Profiklubs, sondern auch auf dieser internationalen Bühne Anerkennung findet“, sagt Schmiderer. „Diese Auszeichnung zeigt, dass smarte, datenbasierte Lösungen im Fußball angekommen sind – und dass sie aus Wien kommen können.“

Die vollständige Liste der ausgezeichneten Unternehmen sowie inspirierende Stories findet man hier und über die Kanäle von FedEx, UEFA und der Financial Times.

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Letzte Hardware-Dokumentation der integrierten Ausbringungseinheit im Reinraumlabor © Exolaunch

Wer im Orbit forschen oder produzieren will, sieht sich meist mit langwierigen Freigabeprozessen und Branchenbürokratie konfrontiert, heißt es in einer Aussendung des Wiener Space-Tech Startups. Tumbleweed will diese Prozesse nun beschleunigen und hat in unter neun Monaten die Hardware für die erste kommerzielle Mission „Oasis Alpha“ fertiggestellt. Die Übergabe an den Startdienstleister Exolaunch, der bereits über 790 Satelliten-Transporte abgewickelt hat, ist erfolgt.


Visualisierung von Oasis Alpha im Orbit © Tumbleweed

Standardisierte Transportboxen für Experimente

Tumbleweed nutzt für seine Missionen sogenannte „Pods“. Dabei handelt es sich um standardisierte Behälter, die wie Frachtcontainer für den Weltraum funktionieren. Kunden können ihre Experimente direkt in diese Boxen einsetzen, ohne tiefgehendes raumfahrttechnisches Fachwissen besitzen zu müssen. Die gesamte technische Integration sowie die behördlichen Zulassungsverfahren werden von Tumbleweed übernommen, wie es von Unternehmensseite heißt.


Detailansicht von Oasis Alpha auf dem Integrations-Führungsschienensystem vor
dem Einsetzen © Exolaunch

Laut dem Startup reduziert sich der Gesamtaufwand für Kunden dadurch um das Siebenfache im Vergleich zu einer selbst organisierten Weltraummission. Guillaume Brault, CTO des Startups, erklärt den strategischen Ansatz dahinter: „Unser Ziel ist es, den Weg in die Schwerelosigkeit so einfach zu machen wie den Paketversand auf der Erde“. Die Kundenpreise für den kleinsten „Pod Nano“ Behälter mit den Maßen 10 x 10 x 2.5 cm beginnen auf der Website des Unternehmens bei 15.000 Euro.

Unterschiedliche Anwendungsfälle

Die Anwendungsfälle für die Forschung in der Mikrogravitation sind vielfältig, da physikalische, biologische und chemische Prozesse dort ohne schwerkraftbedingte Einflüsse wie Auftrieb oder Sedimentation ablaufen. Unternehmen nutzen diese Bedingungen gezielt, um beispielsweise neue Medikamente zu entwickeln, hochwertigere Proteinkristalle zu züchten oder neuartige Materialien wie ultradünne ZBLAN-Glasfaserkabel und künstliche Netzhäute herzustellen.

Die erste Satellitenmission ist bereits komplett ausgebucht. Zu den vier internationalen Kunden aus der Pharma-, Biotech- und Materialforschung zählen die Technische Universität Delft (TU Delft), das European Space Resources Innovation Centre (ESRIC), das Spring Institute for Forests on the Moon sowie das Unternehmen MassBalance.

Von der Mars-Forschung zum Erdorbit

Das Unternehmen wurde im November 2024 gegründet und beschäftigt derzeit ein 15-köpfiges Expertenteam an den Standorten Wien und Delft in den Niederlanden. Bevor sich das Startup auf die kommerzielle Mikrogravitationsforschung im Erdorbit konzentrierte, wurde zum Beispiel an windbetriebenen Mars-Robotern im Rahmen des Projekts „Tumbleweed Mars“ gearbeitet.

Während Oasis Alpha für den Start vorbereitet wird, nimmt Tumbleweed bereits Buchungen für die Folgemission „Oasis Beta“ entgegen. Julian Rothenbuchner, CEO von Tumbleweed, betont die Notwendigkeit schnellerer Prozesse: „Wenn das Weltall eine Plattform für die Produktion werden soll, muss es sich auch im Tempo der Industrie bewegen“.


Mitglieder des Tumbleweed-Teams © Tumbleweed
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