17.05.2022

Zirp Designe-Gründer erschuf 17.000 Produkte per Hand

Der gelernte Koch-Kellner musste wegen der Covid-Pandemie neue Wege einschlagen.
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Zirp Designe, Zirbenholz, Duftöl, Duft fürs Auto,
(c) Zirp Designe - Hans-Peter Gallbrunner setzt bei seiner Idee von Werbeartikeln auf Düfte und individuelles Branding.

Hans-Peter Gallenbrunner hat sich durch Corona neu orientieren müssen. Von gelernter Kellnerschaft sah er sich um und entdeckte die Startup-Szene für sich. Jedoch nicht die hochtechnologische Seite, sondern eine, die Fingerfertigkeit bedarf. Und die scheint der Zirp Designe-Gründer zu besitzen.

Zirp Designe als Werbeträger-Macher

Er stellt Würfel aus Zirbenholz sowie spezielle Clips für Autos her, die mittels biologischen Aroma-Duftölen für wohlige Gerüche sorgen sollen. Eigentlich liegt Gallenbrunners Handwerkskunst der Gedanke von Werbeträgerei inne. Er proklamiert bei seinen Produkten Branding-Chancen für Unternehmen, die durch Individualisierung und Personalisierung zustande kommen.

Gallenbrunner hat über 17.000 Stück seiner Erfindungen von Hand produziert. Teilweise mithilfe seiner Familie. Einerseits den Zirp Lederer, ein Holzwürfel mit Lederkappe, in dessen Inneren man Aroma-Duftöle platzieren und außen je nach Belieben per Laser gestalten und individuell branden kann.

Auch Duft fürs Auto

Andererseits produziert er einen personalisierten Holzstick, der auch Duftöle aufnehmen kann und als „Alternative“ für den Wunderbaum gedacht ist. Beides Erzeugnisse, von denen Gallenbrunner denkt, dass sie nicht einfach in Schubladen verschwinden oder entsorgt werden, sondern im Büro oder am Nachtkästchen von Kunden stehen und neben Düften dort auch ihre Werbewirkung entfalten.


Mehr zu Zirp Designe bei der nächsten Sendung „2 Minuten 2 Millionen„. Weiters dabei: B.Up-Focus, Coffee Checker, froots und Gidrolock.

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Isar Aerospace: Wie ein Österreicher Europa im All unabhängiger macht

Am Samstag flog die "Spectrum"-Rakete von Isar Aerospace Satelliten erfolgreich ins Weltall. Der Österreicher Daniel Metzler ist CEO und Mitgründer der Firma. Laut der Europäischen Kommission ist Europa durch diesen Start unabhängiger geworden.
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Am Wochenende wurde Europas Weltraumgeschichte um ein Stück reicher. Mit Isar Aerospace, das u. a. den Transport von kleinen und mittelgroßen Satelliten anbietet, beförderte erstmals ein europäisches Raumfahrtunternehmen erfolgreich Satelliten vom europäischen Festland aus in den Orbit. Es war der zweite Flug der Trägerrakete „Spectrum“, die am Samstag Kundennutzlasten, darunter fünf CubeSats und eine experimentelle Mission, ins All beförderte. Eine entscheidende Rolle in der gesamten Mission spielt der gebürtige Österreicher Daniel Metzler, CEO und Mitgründer von Isar Aerospace.

„Wir haben innerhalb weniger Jahre erreicht, wofür die europäische Raumfahrtindustrie Jahrzehnte gebraucht hatte. Europa hat nun souveränen Zugang zum Weltraum. Wir haben ein neues Kapitel für die europäische Raumfahrt aufgeschlagen“, sagte Metzler, der am Samstag weiter ergänzte: „Der Start ist nach wie vor der größte Engpass für die globale Raumfahrtindustrie, und ab heute gibt es eine echte Alternative für kommerzielle und institutionelle Kunden.“ Diese Kunden verfügen laut Isar Aerospace nun über eine unabhängige Startoption.

Die Auswirkungen für Europa

Für Europa bedeutet der erfolgreiche Start vor allem eines: mehr Unabhängigkeit. „Die Mission markiert einen wichtigen Schritt für Europas autonomen Zugang zum Weltraum“, heißt es von der Generaldirektion für Verteidigungsindustrie und Weltraum, einer Fachabteilung der Europäischen Kommission, die weiter ergänzt: “ Ein autonomer, resilienter und wettbewerbsfähiger Zugang zum Weltraum ist ein strategischer Faktor für Europas Wirtschaft und Sicherheit und bildet die Grundlage für Anwendungen wie Navigation, Telekommunikation und Erdbeobachtung, auf die Bürger und Unternehmen täglich angewiesen sind.“ Bei Isar Aerospace ist man der Meinung, dass der Start “ Europas strategische, wirtschaftliche und technologische Zukunft prägen wird“.

Der erste Flug: 30 Sekunden

Im März 2025 flog die „Spectrum“-Trägerrakete ihren ersten Testflug, nach 30 Sekunden war dieser aber auch schon wieder vorbei. „Unser erster Testflug hat alle unsere Erwartungen erfüllt und war ein voller Erfolg. Wir hatten einen reibungslosen Start, 30 Sekunden Flugzeit und konnten sogar unser Flugabbruchsystem validieren“, erklärte Metzler damals kurz nach dem Test. Finanzielle Unterstützung erhielt Isar Aerospace u. a. von der Europäischen Weltraumorganisation ESA durch das Boost!-Programm.

Die CubeSat Mission der TU Wien

Am Samstag schaffte es mit der Sepctrum-Rakete auch ein Mini-Satellit der TU Wien, ein sogenannter CubeSat, ins All. Das Space Team der Hochschule arbeitete seit 2020 an der CubeSat Mission. Ziel war es, einen Satelliten für Ausbildungszwecke zu entwickeln und nun im Orbit zu betreiben. Dadurch sollen Schüler:innen aus AHS und BHS die Möglichkeit haben, selbst entwickelte Software auf dem Satelliten auszuführen.

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