01.07.2025
INVESTMENT

Zerothird: Zehn Millionen Dollar Investment für Wiener Quanten-Startup

Das Wiener Quanten-Startup Zerothird – vormals Quantum Industries – hat in einer Finanzierungsrunde zehn Millionen Dollar eingesammelt.
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Die zerothird-CEOs Felix Tiefenbacher & Rupert Ursin © zerothird
Die zerothird-CEOs Felix Tiefenbacher & Rupert Ursin © zerothird

Das Wiener Startup zerothird entwickelt Verschlüsselungstechnologien, die auf Quantenkryptografie basieren. Denn Quantencomputing stellt eine große Gefahr für die Kommunikation dar – so könnten heutige Verschlüsselungssysteme potenziell in Sekunden von Quantencomputern geknackt werden. Laut Cybersicherheitsexperten könnte dieser sogenannte Q-Day bereits in den nächsten drei bis fünf Jahren eintreten.

Cybersicherheit aus Wien

Die beiden CEOs von zerothird, Rupert Ursin und Felix Tiefenbacher, haben langjährige Erfahrung im Bereich der Quantencomputer. So war Ursin früher stellvertretender Direktor der ÖAW, während Tiefenbacher den akademischen Bereich bereits im Jahr 2008 verließ. Schließlich gründeten die beiden Physiker 2023 das Unternehmen Quantum Industries, um sich auf Quanten-Cybersicherheit zu spezialisieren.

Zerothird hat eine proprietäre Quantum Key Distribution (eQKD)-Technologie entwickelt, die auf dem Prinzip der Quantenverschränkung basiert. Laut dem Startup handelt es sich dabei um die weltweit fortschrittlichste Lösung für sichere Kommunikation, die sich insbesondere durch extrem hohe Schlüsselraten von der Konkurrenz abhebt.

Brutkasten hat bereits über das Startup berichtet, als es Hannes Ametsreiter als Investor für sich gewinnen konnte.

Investment über zehn Millionen Dollar

Wie Tech.eu berichtet, konnte Zerothird jetzt eine Seed-Finanzierung in Höhe von zehn Millionen US-Dollar abschließen. Die Finanzierungsrunde wurde angeführt von Sparring Capital Partners, Findus Ventures und KGAL. Das ehemalige Vorstandsmitglied der Daimler AG, CEO von Daimler Trucks und Aufsichtsratsmitglied der Andritz AG und AMAG, Wolfgang Bernhard, wird demnach für Sparring Capital dem Vorstand von Zerothird beitreten.

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Pröll, Länderbericht, Digital
© BKA/Regina Aigner - Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.

Der kürzlich veröffentlichte 4. Länderbericht zur Digitalen Dekade der Europäischen Union zeigt Österreichs Fortschritte bei der digitalen Transformation. Besonders stark schneidet die Republik bei digitalen Verwaltungsservices ab: Im eGovernment Benchmark 2026 erreicht Österreich mit 85,5 Punkten Platz sechs unter den EU-Mitgliedstaaten und liegt damit über dem EU-Schnitt von 76,6 Punkten.

Ziel Top 3

Weitere Stärken zeigt der Bericht bei der mobilen Benutzerfreundlichkeit digitaler Services, den digitalen Grundkompetenzen, der Nutzung von Künstlicher Intelligenz durch Unternehmen sowie bei der Quantentechnologie.

„Wir nähern uns unserem Ziel, unter die Top 3 in der EU zu kommen. Der EU-Länderbericht zeigt klar: Österreichs digitale Transformation nimmt stetig an Tempo zu. Platz 6 im eGovernment Benchmark und Platz 1 bei der mobilen Benutzerfreundlichkeit digitaler Verwaltungsservices bestätigen den eingeschlagenen Weg. Unsere Anstrengungen rund um die ID Austria, digitale Kompetenzen und Public AI zeigen Wirkung. Das Motto lautet: digitale Verwaltung muss für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen einfacher, schneller und alltagstauglicher werden“, sagt Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll.

Verbesserung digitaler Grundkompetenzen

Österreich erreicht im europäischen Vergleich Platz 1 bei der Benutzerfreundlichkeit digitaler Verwaltungsleistungen auf Mobilgeräten – gemeinsam mit Luxemburg und Malta. Grundlage dafür sei ein starkes eID-Ökosystem. Die Weiterentwicklung und breitere Nutzung der ID Austria trügen dazu bei, digitale Amtswege einfacher und mobil besser nutzbar zu machen, heißt es.

Auch bei den digitalen Grundkompetenzen verbessert sich Österreich weiter und steigt von Platz 8 auf Platz 7 im europäischen Vergleich. 69,8 Prozent der Bevölkerung verfügen demnach über zumindest grundlegende digitale Fähigkeiten. Damit liegt Österreich über dem EU-Durchschnitt von 60,4 Prozent. Frauen liegen in Österreich mit 70,75 Prozent vor Männern mit 68,79 Prozent und damit entgegen dem EU-Trend.

KI-Nutzung steigt

Eine positive Entwicklung zeigt sich auch bei der Nutzung von Künstlicher Intelligenz durch Unternehmen. Zwischen 2023 und 2025 ist der Anteil der österreichischen Unternehmen, die KI einsetzen, von 10,79 Prozent auf 29,95 Prozent gestiegen. Österreich liegt damit im DESI 2026 (Anm.: Index für digitale Wirtschaft der EU) auf Platz 7 von 27 Mitgliedstaaten – der EU-Schnitt beträgt 19,95 Prozent. Bei Großunternehmen nutzen bereits 68,26 Prozent KI. Auch bei der erstmals erhobenen KI-Nutzung durch Bürgerinnen und Bürger liegt Österreich mit 39,42 Prozent über dem EU-Durchschnitt von 32,66 Prozent.

Der Bericht hebt auch Österreichs starke Position in der Quantentechnologie hervor. Österreich gilt insbesondere rund um Wien und Innsbruck als europäischer Vorreiter in der Quantenforschung. Die Initiative Quantum Austria wird mit 107 Millionen Euro aus der Recovery and Resilience Facility finanziert und stärke damit gezielt Forschung, Technologieentwicklung und Standortkompetenz.

Auch Aufholbedarf

Neben den Verbesserungen zeigt der Bericht gleichzeitig weiteren Aufholbedarf, insbesondere beim Ausbau der Glasfaserinfrastruktur, der Nutzung von Cloud- und Datenanalyse-Lösungen durch Unternehmen sowie der Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen.

„Der Bericht ist Rückenwind und Arbeitsauftrag zugleich. Österreich ist in vielen Bereichen stark unterwegs, aber wir dürfen uns darauf nicht ausruhen. Gerade bei Glasfaser, Cloud, Datenmanagement und KMU-Digitalisierung müssen wir schneller werden“, betont Pröll abschließend.


Hintergrund: Digitale Dekade der EU

Mit der Digitalen Dekade hat sich die Europäische Union ambitionierte Ziele bis 2030 gesetzt. Dazu zählt unter anderem der Ausbau digitaler Kompetenzen, moderne digitale Infrastrukturen, leistungsfähige digitale Verwaltungsservices, digitale Identitäten sowie die Stärkung der digitalen Transformation von Unternehmen. Der Länderbericht bewertet jährlich die Fortschritte der Mitgliedstaaten anhand definierter Ziele und Indikatoren.

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