13.03.2018

„Online-Bullshit-Bingo“ zu 2 Minuten 2 Millionen

Die Idee hatten wohl schon einige. Die Wiener Digitalagentur Zensations bietet das 2 Minuten 2 Millionen Bullshit-Bingo nun als interaktives Online-Format an.
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Zensations
(c) Zensations

„Hans Peter Haselsteiner richtet sich die Brille“, „Das ist kein Investment Case für mich“ oder „Daniel Zech meldet sich überraschend zu Wort“. Es gibt Dinge, die passieren (fast) in jeder Folge von 2 Minuten 2 Millionen. Klarer Fall: Ein Trinkspiel oder ein Bullshit-Bingo müssen her. Zweiteres hat nun die Wiener Digitalagentur Zensations als interaktives Online-Format gebaut. Die Agentur ist am Startup Scubajet beteiligt, das Ende Februar in der Sendung gefeaturet wurde.

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Zensations: Idee innerhalb von 10 Minuten umgesetzt

„Ganz kurz vor Sendungsbeginn entstand dann die Idee noch schnell ein ‚2 Minuten 2 Millionen‘-Buzzword-Bingo ins Leben zu rufen. Um 20.05 Uhr kam der Vorschlag und um 20.15 Uhr hatten wir die erste Version in der statischen Variante zum Ausdrucken in Social Media gepostet. Doch als digitaler Dienstleister haben wir uns damit natürlich nicht zufrieden gegeben und das Konzept wurde in weiterer Folge um eine Online-Version erweitert“, erzählt Zensations Geschäftsführerin Sabrina Hanneman. Man wolle das Bullshit-Bingo künftig noch weiter ausbauen.

⇒ Hier geht’s zum Online-Bullshit-Bingo

 

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(v.l.n.r.) Bernhard Tomasi (Raiffeisen Salzburg), Elias Danninger, Daniel Sigl (beide Dauntles) und Bernhard Wimmer (Raiffeisen Salzburg) | © RVS

Mit einer niedrigen sechsstelligen Eigenkapitalbeteiligung übernimmt das Raiffeisen Salzburg Startup eGen 6,67 Prozent der Dauntles GmbH, zu der die Marke optimizzer gehört. Das Flachgauer Startup unterstützt Unternehmen dabei, positive Bewertungen zu gewinnen und ihre digitale Reputation professionell zu managen. Das frische Kapital werde in die Skalierung des Geschäftsmodells sowie die Weiterentwicklung der Plattform fließen, heißt es in der Presseaussendung.

Optimizzer möchte „Software weiterentwickeln und noch mehr Unternehmen erreichen“

„Unsere Software zeigt, was Kunden schätzen, wo Potenzial liegt und wie das Unternehmen im Vergleich zu seinen Mitbewerbern dasteht. Damit stärken Unternehmen ihre Reputation und erhöhen ihre Chancen, auch von KI-Systemen empfohlen zu werden. Das Investment von Raiffeisen Salzburg ermöglicht uns, unsere Software weiterzuentwickeln und noch mehr Unternehmen zu erreichen“, sagt Elias Danninger, Geschäftsführer der Dauntles GmbH. Das Unternehmen wurde 2021 gegründet.

NFC-Bewertungstools, QR-Codes und KI

Optimizzer, vormals Shoptimizer, ermöglicht mit NFC-Bewertungstools und QR-Codes die direkte Erfassung von Kundenfeedback. Die Software analysiere die Rückmeldungen, ermögliche Standortvergleiche und unterstütze Unternehmen mit datenbasierten Handlungsempfehlungen. Künstliche Intelligenz helfe bei der Beantwortung von Google-Bewertungen. Zu den Bewertungspartnern von optimizzer zählen neben der Raiffeisenbank Salzburg unter anderem das Café Landtmann und Remax Austria.

Optimizzer gehörte zu den ersten Unternehmen, die mit der Raiffeisen-Start-Up-Initiative zusammenarbeiteten. Die Beteiligung sei nun der nächste Schritt dieser Partnerschaft. „Optimizzer verbindet ein hochrelevantes Zukunftsthema mit einem klaren Kundennutzen und einem starken Gründerteam“, heißt es von Raiffeisen.

Investitionen seit 2023

Raiffeisen Salzburg engagiert sich seit 2023 im Startup-Bereich. „Unser USP ist, dass es keine fixen Pakete oder Bankprodukte gibt. Wir setzen vielmehr auf individuelle Lösungen, je nach Bedarf und Möglichkeiten. So kooperieren wir auf unterschiedlichsten Ebenen – mal in Form von klassischer Beteiligung, mal durch Aufnahme in unser Netzwerk oder durch die Zurverfügungstellung von Infrastruktur in unseren Räumlichkeiten im Techno-Z Urstein“, sagt Andreas Derndorfer, zuständig für Startups in der Geschäftsleitung des Raiffeisenverbands Salzburg.

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