05.10.2020

10 Jahre Impact Hub Vienna: Das ist die bisherige Bilanz der Plattform

Der Impact Hub Vienna wurde im Jahr 2010 mit dem Ziel gegründet, soziale und nachhaltige Startups in der Gründungs- und Wachstumsphase zu unterstützen. Im Zuge des zehnjährigen Jubiläums gab uns Barbara Inmann, Managing Director des Impact Hub Vienna, ein ausführliches Interview zur bisherigen Bilanz.
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Impact Hub
(c) Impact Hub

Barbara Inmann, Managing Director des Impact Hub Vienna, spricht im Interview mit dem brutkasten über die bisherige !!Bilanz der Unterstützungsplattform, die zum führenden Player im Bereich Social Entrepreneurship wurde. Zudem geht sie auf aktuelle Projekte und Zukunftsvisionen des Impact Hubs ein.


Der Impact Hub besteht in Österreich seit 2010 und feiert dieses Jahr somit sein zehnjähriges Jubiläum.  Auf welche Bilanz kann der Impact Hub in Österreich seit der Gründung zurückblicken?

Impact Hub wurde 2010 gegründet mit dem Ziel soziale und nachhaltige Unternehmer und Startups durch Infrastruktur, Netzwerke und Programme in der Gründungs- und Wachstumsphase zu unterstützen und Social Entrepreneurship in Österreich zu etablieren. Es ging uns darum Personen, die was verändern wollen – anstatt wie für Wien typisch zu raunzen – die Möglichkeit zu geben, das zu tun.

Über die letzten zehn Jahre entwickelte sich Impact Hub Vienna zu einer der wichtigsten Unterstützungs-Plattformen für Social Entrepreneurs in Österreich und Umgebung. Allein in Wien umfasst die aktive Community über 1.000 Innovatoren, Experten und Partner aus den unterschiedlichsten Branchen und Sektoren. Gemeinsam schaffen sie auf knapp 2000 Quadratmeter offener und innovativer Arbeitsfläche täglich neue Lösungen, die zu einer gerechteren und nachhaltigeren Zukunft beitragen. Über die vergangenen zehn Jahre wurden in dieser Community mehr als 500 neue Unternehmen gegründet, über 1500 neue Jobs in Österreich geschaffen und in zirka 250 Partnerschaften gemeinsam positive Wirkung erreicht.

Hinter all diesen Zahlen stehen natürlich viele Geschichten von Personen, die ihre Co-Gründer, Partner, Dienstleister, Investoren, Mentoren sowie neue Business-Ideen, Jobs und Möglichkeiten im Impact Hub gefunden haben. Sowie viele inspirierende Kooperationen wie mit Mohamed Yunus, Friedensnobelpreisträger und einer der bekanntesten Social Business Gründer, Unternehmen wie Deloitte, Erste Bank, Mercer und öffentlichen Organisationen wie Austria Wirtschaftsservice (aws), Bundesministerium für Klima, Klima- und Energiefonds, Stadt Wien, Wirtschaftsagentur und vielen mehr.

Was waren die wichtigsten Milestones und Projekte des Impact Hub seit seiner Gründung in Österreich?

Der erste große Meilenstein war 2010 die Eröffnung der ersten 400 Quadratmeter durch eine Gruppe von jungen Innovatoren mit dem Ziel Unternehmertum und wirtschaftliche Ansätze zur Entwicklung von Lösungen für eine gerechtere und nachhaltigere Welt einzusetzen. Und natürlich jede Erweiterung der Räumlichkeiten und das Wachstum der Community auf die heutige Größe.

Durch über 30 Akzelerations-Programme, die wir über die Zeit mit Partnern entwickelten, konnten wir nachhaltige Unternehmen in ihrer Gründung und Wachstum unterstützen. Die Bandbreite der Themen reicht hier von der Entwicklung von Lösungen für eine nachhaltige und lebenswerte Stadt (mit ÖkoBusiness Wien), über die Unterstützung und Integration von Geflüchteten auf dem Arbeitsmarkt (mit Deloitte Future Fund) bis zu “Sustainable Fashion” (mit Impact Hub Amsterdam, Karin Granner und der Austrian Fashion Association).

Dazu zählen auch Programme, wie der Social Impact Award, der von Peter Vandor (Wirtschaftsuniversität Wien) ins Leben gerufen und mit Hilfe des Impact Hub skaliert wurde. Der Social Impact Award unterstützt vor allem junge Menschen auf ihrem Weg zum Sozialunternehmertum und ist mittlerweile als ein eigenständiges Unternehmen in über 15 Ländern mit mehr als 3000 Teilnehmern tätig.

Und ein jährlicher Meilenstein sind sicher unsere Impact Days, eine Konferenz, die den europäischen Impact Sektor zusammenbringt – für nächstes Jahr kann der 24. und 25. Juni schon vorgemerkt werden.

Wie hat sich die Zusammensetzung der Startups seit der Gründung verändert und welche Erfolgsbeispiele kann der Impact Hub in der Betreuung von Startups vorweisen?

Die Zusammensetzung der Startups in der Community hat sich vor allem was die Reife und das Alter der Startups betrifft geändert, was auch die Entwicklung des Sektors allgemein zeigt. Mittlerweile sind über 30 Prozent der Startups über fünf Jahre alt, knappe zehn Prozent zehn Jahre und mehr.

Einige Beispiele von Unternehmen, die über die letzten zehn Jahren mit uns gewachsen sind, sind aWATTar, ein Energieanbieter mit dem Ziel Österreich und mittlerweile auch Deutschland ausschließlich mit erneuerbarer Energie zu versorgen. whatchado, eine Karriereplattform für Berufseinsteiger, die 2011 den Social Impact Award gewonnen haben oder die Vollpension, Generationenkaffeehaus und gemütlicher Verweilort mit zwei Standorten in Wien.

Auch die Anzahl der angestellten Mitarbeiter hat sich von null auf eins in unseren frühen Jahren auf im Durchschnitt vier Vollzeitäquivalente erhöht, was zeigt, dass der Sektor auch einen immer größeren Beitrag zur Schaffung von innovativen und interessanten Berufsmöglichkeiten bietet, sowie in vielen Fällen auch an der Arbeitsmarktintegration von unterschiedlichsten Gruppen beteiligt ist.

So führt MTOP Unternehmen und geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt zusammen, die Austrian Coding School bietet neunmonatige Trainings für Softwareentwicklung und Coding für Arbeitssuchende an, WisR ist eine Karriereplattform für “Senior Talents” über 55 und Shades Tours gibt Obdachlosen, Geflüchteten und Personen mit Drogenvergangenheit eine neue Chance am Arbeitsmarkt und bildet durch spannende Touren gleichzeitig die Öffentlichkeit.

Bzgl. der Fokusthemen erkennen wir einen Trend zu mehr Gründungen, die im Klima-Umfeld angesiedelt sind, während der Bereich Bildung und Soziale Gerechtigkeit weiterhin hohe Relevanz zeigt. Im Bereich Klima finden sich viele Gründungen im Bereich Food: Rebel Meat (Reduktion von Fleisch), Legendary Vish (3D gedruckter Fish), Alpengummi (Kaugummi aus natürlichen Rohstoffen statt Rohöl);  Mobilität: wie triply und hex.drive (Softwärelösungen für nachhaltige Mobilität); lokale Produktion: markta (online Markt für lokale Bio-Produkte), Unverschwendet (Verarbeitung von überschüssigen Obst und Gemüse) und Hut und Stiel (Züchtung von Schwammerln aus Kaffeesud in den Kellern Österreichs) sowie in der Baubranche: Baukarussell (Wiederverwertung von Bauteilen bei Abriss) oder mixtresting (neue Co2-neutralere Mischungen von Zement).

Wie würdest du den USP des Impact Hub in Österreich beschreiben?

Unser Haupt-USP liegt in unserer diversen Community und dem gemeinsamen Ziel für die Herausforderungen der heutigen Zeit Lösungen zu finden. Durch Partner aus unterschiedlichsten Sektoren schaffen wir den Zusammenschluss über Sektorgrenzen hinweg, was für große Herausforderungen wie Klima, Bildung, inklusive Gesellschaften notwendig ist.

Unsere Mitglieder schätzen besonders die Möglichkeit des Austausches, Lernens und Inspiration durch ein laufendes Veranstaltungsangebot, die gezielte Vernetzung (durchschnittlich zehn wertvolle Kontakte im Jahr pro Mitglied) und auch die Unterstützung im Aufbau des Unternehmens, z.B. sehen 35 Prozent Impact Hub als unterstützend im Bereich Umsatzgenerierung, über 50 Proeznt im Bereich Zugang zu Neukunden und Partnern, und knapp 60 Prozent im Bereich Sichtbarkeit und Kommunikation.

Als weltweit führendes Netzwerk für soziale und ökologische Innovationen mit Standorten in mehr als 100 Städten und 50 Ländern geben wir zusätzlich die Möglichkeit sich global zu vernetzen, unterstützen bei Skalierung und bieten länderübergreifende Programme, wie FABB, ein Programm für nachhaltige Mode mit Impact Hub Amsterdam oder HiReach, ein europaweites Programm zu Mobilitätslösungen für Randgruppen mit Zugang zu internationalen Peers, Partnern, Experten und Investoren an.

Der Impact Hub in Österreich ist in das globale Netzwerk aus 100 Standorten eingebunden. Wie funktioniert die internationale Zusammenarbeit?

Neben den gerade erwähnten internationalen Programmen und Skalierungsmöglichkeiten, können auch die Standorte & Infrastruktur von unseren Mitgliedern weltweit genutzt werden. So, ist es für Wiener Mitglieder auch möglich in Sao Paolo,  New York, Berlin, Johannesburg, Taipei oder einem der anderen 100 Standorte zu arbeiten.

Zusätzlich können wir durch die intensive Zusammenarbeit auf einen großen Know-How Pool zurückgreifen und uns vor allem in herausfordernden Zeiten, wie dieses Jahr durch COVID-19 gegenseitig unterstützen, Best-Cases teilen und implementieren.

Durch die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern und Organisationen wie OECD, UN, EU und World Economic Forum arbeiten wir auch an der Etablierung von Richtlinien und Policies, um die Unterstützung und Relevanz des Sektors allgemein zu erhöhen.

Wie hat sich der Stellenwert von Social Entrepreneurship in Österreich in den letzten zehn Jahren verändert? 

Während vor zehn Jahren Social Entrepreneurship noch fast unbekannt war am österreichischen Markt und auch in Deutschland sich erst erste Unterstützungs-Plattformen formten, sehen wir heute eine Vielzahl an Förderprogrammen von privaten und öffentlichen Organisationen z.B. aws Creative Impact, FFG- oder Wirtschaftsagentur-Förderungen, etliche private Awards und Akzeleratoren von Unternehmen und Universitäten, eigene Forschungszentren wie das Social Entrepreneurship Center der Wirtschaftsuniversität sowie Lehrveranstaltungen an unterschiedlichsten Universitäten.

Mittlerweile geht man von über 2000 Sozialunternehmen in Österreich aus, die ein wichtiger Motor für einen ökologischen, inklusiven und digitalen ökonomischen Wandel sind und so wichtige Innovationen und Arbeitsplätze für die Zukunft sichern. Vor allem auch in Krisenzeiten wie durch COVID-19 bringen Sozialunternehmen durch ihre Agilität und Kreativität schnell Lösungen wie z.B. neue digitale Formen der Kommunikation und Konzepte für Online Lernen als Unterstützung zu Face-to-Face Bildung (“Blended Learning”), neue Versorgungskonzepte im Bereich Food oder Energie (online, regional und nachhaltig), Konzepte zur Einbindung von Randgruppen, spezielle Schutzausrüstung, ressourcenschonende Produktion durch Recycling und Upcycling, Experimente mit neuartigen Geschäftsmodellen und vieles mehr.

Leider fehlt es allerdings noch an einer breiten und öffentlichen Anerkennung des Sektors, was dazu führt, dass diese wichtige Innovationskraft bei öffentlichen Förderungen oft nicht speziell berücksichtigt wird oder durch ihre spezielle Form, die wirtschaftlichen Erfolg mit sozialen und nachhaltigen Zielen verbindet, nicht zu den jeweiligen Kriterien passt. Hier braucht es dringend eine stärkere gemeinsame Positionierung und Stimme, die durch SENA (Social Entrepreneurship Network Austria) gerade aufgebaut werden soll.

Wie schätzt du den aktuellen Status Quo von Social Entrepreneurship in Österreich im internationalen Vergleich ein?

Auch wenn sich der Sektor in den letzten Jahren positiv entwickelt hat, ist die Relevanz von Social Entrepreneurship in Österreich noch zu gering und die positive Kraft, die von diesem Sektor ausgeht, wird zu wenig beachtet und gefördert. Im jetzigen Regierungsprogramm findet sich zwar erstmals ein kleiner Absatz zu Social Entrepreneurship, es braucht hier jedoch weitere Maßnahmen zur Unterstützung.

Im deutschen Bundestag wurde am 29. Mai 2020 zum Beispiel ein Paket mit dem Titel „Soziale Innovationen stärker fördern und Potenziale effizienter nutzen” beschlossen und damit auch die nötige finanzielle Unterstützung gesichert. Das Paket beinhaltet viele Themen, die auch in Österreich seit Jahren in zehn Kernpositionen gefordert werden, wie z.B. den Ausbau und Entwicklung von Finanzierungsformen, Reformierung steuerlicher Rahmenbedingungen für Sozialunternehmen, Entwicklung und Ausbau von Bildungs- und Inkubationsformaten sowie lokaler Infrastruktur. Ein besonders wichtiges Thema ist hier auch die fehlende Infrastruktur in ländlichen Regionen.

Zusätzlich gibt es im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in Österreich keine klare Kennzeichnung für “nachhaltige Unternehmen”. Die zuletzt veröffentlichte EU-Studie zum Thema Social Entrepreneurship und deren Ökosysteme zeigt auf, dass viele Länder bereits spezielle Rechtsformen oder zumindest offizielle Kennzeichnungen eingeführt haben. Dies würde vor allem im Förderwesen und auch in der Kommunikation unterstützen und Klarheit schaffen.

Insgesamt gibt es also noch viel zu tun und es braucht auch einen starken Zusammenschluss des Sektors sowie eine stärkere Zusammenarbeit auf Bundesebene.

Welche zukünftigen Projekte möchte der Impact Hub umsetzen und welche Ziele verfolgt der Impact-Hub für die nächsten zehn Jahre?

Wir sehen weltweit, dass sich unsere politischen, ökologisch, sozialen und wirtschaftlichen Systeme neu erfinden und z.B. Demokratie und das kapitalistische Wirtschaftssystem mit vielen Herausforderungen kämpfen.

In den letzten Jahren hat Impact Hub sich daher darauf fokussiert ein Netzwerk von Innovatoren und Unternehmern aufzubauen, die an Lösungen für diese Herausforderungen arbeiten. Die nächsten zehn Jahre wird es darum gehen, diese Lösungen in die Breite zu bringen, noch mehr Spieler einzubeziehen und nachhaltiges Unternehmertum als Norm zu verankern.

Kurz gesagt: soziale, ökologische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit muss Mainstream werden, wir müssen in Systemen statt Silos denken und all gemeinsam an dem Ziel einer lebenswerten, gerechten und nachhaltigen Welt arbeiten. In den letzten Jahren hat ein Umdenken begonnen, es muss jedoch schnell, systemisch und gemeinsam gehandelt werden, um Auswirkungen wie zum Beispiel durch den Klimawandel rechtzeitig einzudämmen.

Konkret für den Impact Hub heißt das, neben der weitergehenden Arbeit mit und für Sozialunternehmen:

  • Neue Innovationsdienstleistungen für etablierte Unternehmen und Organisationen, um die Nachhaltigen Entwicklungsziele umzusetzen und mit Innovator*innen zusammenzuarbeiten
  • Eine Ausdehnung der Tätigkeiten in andere Regionen in Österreich mit Schwerpunkt auf den ländlichen Raum und weitere Standorte in Wien
  • Setzung von Schwerpunktthemen zur intensiveren Vernetzung und gemeinsamen Arbeit mit relevanten Akteuren. Erstes Fokusthema hier ist Klima und die Schaffung eines spezifischen Netzwerks und Ortes, mit dem Ziel Lösungen für Klimaneutralität zu erarbeiten. Hier gibt es bereits die ersten Partnerschaften und Gespräche zum Aufbau eines Campus für Klima-Innovationen und Climate Labs.

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Fedor Holz | (c) Haris Dervisevic / brutkasten
Fedor Holz | (c) Haris Dervisevic / brutkasten

Mit Anfang 20 führte er die Poker-Weltrangliste an und erspielte insgesamt Preisgelder im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Doch nach nur wenigen Jahren widmete sich Fedor Holz anderen Herausforderungen. Seine zwei Startups gründete der deutsche Wahl-Wiener in der österreichischen Hauptstadt. Als Investor stieg er bei rund 30 Startups und 20 Fonds ein. Die daraus gewonnene Expertise setzt er nun gemeinsam mit seinem Freund und Geschäftspartner Christoph Zöller im Fund of Funds „Drafted Ventures“ mit Sitz im deutschen Heidelberg um. Im Interview erzählte uns Holz mehr über seine Beweggründe und seine Strategie.


brutkasten: Du hast als Poker-Spieler internationale Bekanntheit erlangt . Vor zehn Jahren hast du dann zum ersten Mal ein Unternehmen gegründet. Wie war das damals?

Fedor Holz: Genau, da war ich sehr unerfahren. Ich war Anfang 20 und wir hatten eine ganz typische Startup-Reise. Ich habe mit dem Pokern aufgehört und meine erste Firma gegründet: Primed Mind. Das war sehr ähnlich zu Headspace [Anm. bekannte Meditations-App], die eine starke Konkurrenz waren. Wir hatten eine sehr gute Anfangs-Traction. Dann haben wir die Series A nicht bekommen, das Blatt aber noch gedreht und die Firma profitabel gemacht, bevor ich den Großteil meiner Anteile verkauft habe.

Die zweite Gründung, Pokercode, folgte 2019. Das war ein ganz anderer Hintergrund und rund um meine eigene Brand aufgebaut. Aus dem anfänglichen Masterclass-Kurs wurde ein breiteres Produkt und schließlich eine Mitgliedschaft. Kurzfristig hat uns das Umsatz gekostet, langfristig hat es das Produkt deutlich besser gemacht. Das Team führt das heute komplett eigenständig und ich bin seit zwei Jahren operativ nicht mehr involviert.

Du hast in dieser Zeit aber auch Einzel-Business-Angel-Investments in Startups gemacht, oder?

Ich habe mittlerweile wirklich viele Investments gemacht. Ich schätze es sind etwa 30 Direktinvestments und 20 Fondsinvestments über die letzten zehn Jahre.

Und nun gründest du selbst einen VC-Fonds, genauer gesagt einen Fund of Funds. Was kannst du uns dazu erzählen?

Das ist aus meiner eigenen Investmentstrategie heraus gewachsen. Als ich mit Anfang 20 sehr viel Geld beim Pokern verdiente, verspürte ich einen großen Druck, dieses Vermögen sinnvoll anzulegen. Aktien und Private Equity wirkten auf mich etwas altbacken, Venture Capital schien mir dagegen viel näher an den Gründern zu sein – in deren Rolle ich mich potenziell auch selbst sah.

Über die letzten zehn Jahre habe ich als Investor und Gründer viel gelernt. Beim Pokern ist es sehr wichtig, Vergleichswerte zu kalibrieren: Was ist gut, was ist herausragend? Genau diese Vergleichswerte fehlten mir anfangs. Erst mit der Zeit habe ich besser einschätzen können, wie ein wirklich guter Founder oder Investor aussieht. Heute liegt meine Messlatte hoch. Ich möchte viele gute potenzielle Investments sehen und nur die besten daraus auswählen.

Dabei habe ich gemerkt, dass für mich Fondsinvestments sinnvoller sind. Mit einzelnen Direktinvestments bin ich weit weg von einer statistisch relevanten Strategie. Deshalb habe ich gemeinsam mit meinem guten Freund Christoph Zöller unseren Dach-Fonds Drafted Ventures gestartet. Wir haben gerade unser First Closing mit 15 Millionen gezeichnet; das Hardcap liegt bei 25 Millionen. Wir werden jeweils rund eine Million Euro in etwa 20 der besten frühphasigen Venture-Capital-Fonds investieren. Wenn diese wiederum in je 20 Companies investieren, haben wir ein Portfolio von 400 Startups. Das bringt eine hervorragende Streuung und ermöglicht es, eine deutlich diversifiziertere VC-Allokation zu haben.

Heißt das, du wirst keine Direct Investments in Startups mehr machen?

Teilweise ja, wir schließen es nicht komplett aus. Wir machen über unseren Fonds gezielte Co-Investments in Portfolio-Companies unserer Fondsmanager. Ein Beispiel ist unsere Beteiligung an Conduct AI, die für alte SAP-Systeme einen „Explainable Layer“ mit KI bauen. Da ein uns sehr naher Fonds dort der erste Investor war, hatten wir früh tiefe Einblicke und Vertrauen auf beiden Seiten. Wir investieren hier nicht in der Pre-Seed-Phase, sondern in wachstumsstarke Firmen mit Millionenumsätzen.

Private Ausnahmen, die nicht in dieses Profil passen, mache ich weiterhin über eigene Vehikel. Das ist aber nur noch ein kleiner Teil, da mein Fokus auf dem Fonds liegt.

Wie bist du als Privatinvestor? 30 Portfolio-Companies können ja extrem viel Arbeit sein. Wie aktiv bist du da involviert?

Man muss bedenken, dass sich das über einen langen Zeitraum aufgebaut hat und manches auch schon abgeschrieben ist. Ich pflege zu zwei oder drei Gründern eine sehr enge Beziehung mit regelmäßigem Austausch. Bei den restlichen bin ich eher passiv und bringe mich nur ein, wenn konkrete Themen oder Probleme aufkommen.

Wird euer Fund of Funds in Europa oder global investieren?

Wir zielen auf 50 Prozent Europa und 50 Prozent USA ab, mit einer kleinen Allokation für spannende Märkte wie Lateinamerika, Israel oder Indien. Da wir extrem return-getrieben sind, suchen wir weltweit nach den absolut besten Early-Stage-Investoren.

Ein wichtiges Kriterium: Wir investieren nur in Fonds unter 100 Millionen Dollar Volumen. Außerdem schließen wir Fonds mit einem Investmentkomitee (IC) aus. Unsere These basiert auf der herausragenden Qualität einzelner Manager. In Komitees entsteht oft Bias; häufig setzt sich einfach die lauteste Person durch oder es werden nur „sichere“, konsensfähige Deals durchgewunken. Bridgewater analysiert nicht umsonst seine Meetings mit KI, um diesen Bias zu vermeiden. Deshalb fokussieren wir uns auf Solo-GPs oder Zweier-Teams, wo die finale Entscheidung direkt bei den Managern liegt. Strukturell bedeutet das, dass diese Fonds meistens zwischen 10 und 50 Millionen groß sind, mit wenigen größeren Ausnahmen.

Sind da viele First-Time Fund Manager dabei?

Ja, von unseren bisherigen neun Commitments sind drei First-Time Manager. Wir investieren grundsätzlich in keine Fonds, die älter als die dritte Generation sind. Über 10 bis 15 Jahre einen absoluten Top-Dealflow aufrechtzuerhalten, ist ein ziemlicher Grind. Zudem ist Venture Capital auch eine Altersfrage: Der Zugang zur jeweils nächsten Founder-Generation ist ein eigener Skill, den nicht jeder über 15 Jahre hält. 

Was ist dabei euer eigener Wettbewerbsvorteil, eure Edge?

Unsere Edge ist, dass wir einen starken Dealflow haben und oft den Aufwand betreiben, den andere scheuen. Ich kenne nicht viele europäische Investoren mit exzellenten US-Connections, weil das ständige Präsenz vor Ort erfordert. In Amerika sind die Intensität und die „Capital Velocity“ – die Geschwindigkeit, mit der sich Geld bewegt – viel höher. 

Wenn beispielsweise ein 24-Jähriger aus dem OpenAI-Umfeld einen 10-Millionen-Fonds auflegt und Top-Leute investieren, wollen wegen des Signaling-Effekts plötzlich viele andere rein. In solchen stark umkämpften Situationen geht es nur über echte Beziehungen und Schnelligkeit. Diesen extremen Wettbewerb auf der LP-Seite gibt es in Europa selten.

Gehen andere LPs das Ganze vielleicht manchmal zu unprofessionell an?

Viele Investoren machen Investments nicht in Vollzeit und investieren in vereinzelte Startups oder Fonds aus ihrem nahen Umfeld. Dementsprechend fehlt es oft an Dealqualität und Diversifikation. Wenn dann nicht ein glücklicher Treffer dabei ist, dann geht die Motivation weiter zu investieren leider oft verloren. Das ist völlig verständlich, niemand macht das nebenbei gut – genau die Lücke wollen wir schließen.

In dieser Größenordnung, wo wirklich alles am GP liegt, kann man das wahrscheinlich mit der Seed-Phase eines Startups vergleichen…

Der Vergleich passt sehr gut. Das Durchschnittsalter unserer Manager liegt zwischen 28 und 35 Jahren. Sie brauchen den Biss eines Gründers, aber eben auch schon echte Erfahrung und Kompetenz. Wir mögen Ex-Founder, die zehn Jahre operativ gearbeitet haben und jetzt zum Beispiel Biotech-Startups in Boston scouten. Aber auch ehemalige Investoren von Top-Fonds wie Sequoia, die sich selbstständig machen, passen in unser Profil.

Sind auch Leute mit Domänenexpertise, zum Beispiel ein ehemaliger Top-Manager in der Pharmaindustrie, gute Fund Manager?

Ein bestimmtes Profil garantiert noch keinen Erfolg. Das Wichtigste ist, dass der Manager einen sehr hohen Qualitätsanspruch hat, mit den Foundern connecten kann und ihre Sprache spricht. Ein Investor, der frische MIT-Absolventen sucht, braucht einen anderen Zugang als jemand, der in etablierte „Second Time Founder“ Mitte 30 investiert.

Das zeigt, dass es ein extremes „People Business“ ist…

Absolut, aber Soft Skills sind am Ende nur Multiplikatoren. Die Basis ist opportunistisches Denken und die Fähigkeit, Qualität schnell zu erkennen. Die Qualitäten eines guten Investors unterscheiden sich von denen eines guten Gründers.

Hummingbird Ventures, die über mehrere Fondsgenerationen fantastische Returns erzielen, suchen zum Beispiel ganz gezielt nach „unbequemen“, edgy Gründern, mit denen man vielleicht nicht unbedingt ein Bier trinken gehen möchte, die aber sofort zur Sache kommen. Als Investor musst du nicht unbedingt 70 Stunden arbeiten, sondern kannst in 40 fokussierten Stunden viel Wert für dein Portfolio liefern. Die einzelnen Investmententscheidungen sind ausschlaggebend. Außerdem ist es ein hartes Signaling- und Reputations-Spiel, bei dem du im Wettbewerb mit anderen Investoren die besten Deals gewinnen musst.

Beurteilst du die Fondsinvestments ausschließlich nach dem potenziellen Return, oder gibt es technologische Spezifikationen, etwa dass ihr nur in KI oder Quantencomputer investiert?

Wir investieren hauptsächlich in Frontier-Technologie-Fonds und achten dabei primär auf zwei Säulen: die Investmentfähigkeit des Managers und strukturelle Vorteile.

Erstens brauchen wir Manager, die dank eines großen Erfahrungsschatzes Qualität sofort erkennen, sich aber nicht blind in Startups verlieben, sondern gleichzeitig das Pricing im Blick behalten. Wenn du 500 Optionen siehst, macht es einen enormen Unterschied, ob du auf einer Bewertung von 15 oder 30 Millionen investierst. Zudem müssen die Manager in der Lage sein, mit wenig Zeiteinsatz großen Wert zu stiften, etwa durch hochkarätige Introductions für neue Mitarbeiter oder zu guten Funds für Follow-on-Runden.

Zweitens suchen wir immer nach strukturellen Marktvorteilen. Das kann ein geografischer Vorteil sein, wie etwa in Boston: Dort gibt es Top-Talente, aber einige der großen Tier-1-VCs haben ihren Fokus auf San Francisco gelegt, wodurch die Bewertungen im direkten Vergleich niedriger sind. Ähnliches gilt für Indien, wo exzellent ausgebildete Tech-Talente günstig zu finden sind. Bringst du so einen Founder in die USA, hast du sofort einen potenziellen Bewertungs-Uplift. Solche strukturellen asymmetrischen Vorteile wollen wir sehen – so wie Y Combinator extrem günstig an gute Assets kommt, weil ihre Finanzierungsstruktur ihnen einen riesigen Wettbewerbsvorteil bietet.

Wie macht ihr bei kleineren Fonds, die kaum Marketingbudgets haben, überhaupt das Sourcing? Wie findet ihr die global?

Marketing spielt bei uns keine relevante Rolle. Zu 70 Prozent läuft das über direkte Relationships. Die Incentives sind perfekt aligned: Wenn unsere GPs einen anderen brillanten Fondsmanager treffen, stellen sie ihn uns vor. Auf der LP-Ebene sind sie ja keine Konkurrenten. Wir bekommen durch unser Netzwerk von mehreren Dutzend Leuten so viele gute Intros, dass wir unsere Pipeline straff managen und den Großteil absagen müssen.

Ist das eine aktuelle Dynamik, dass es mehr spezialisierte kleine Fonds geben wird und nicht mehr so große Strukturen?

Zum Teil schon, aber kleine Fonds haben es aktuell auch sehr schwer beim Fundraising, weil die Qualität heute viel härter hinterfragt wird. Wer heute in Deutschland einen 100- bis 200-Millionen-Fonds für Series-A-Runden auflegt, konkurriert bei Top-Startups direkt mit amerikanischem Geld.

Da stellt sich schnell die Frage nach der echten Edge. Generalistische Fonds haben oft kein starkes Signal mehr im Markt und Investoren werden skeptisch, wenn nach zehn Jahren die Rendite ausbleibt. Venture Capital verzeiht Mittelmäßigkeit nicht: Ein durchschnittlicher Fonds liefert am Ende nur die Rendite des Aktienmarkts oder weniger, allerdings mit deutlich höherem Risiko. Nur die echten Outlier bringen die Performance, für die sich das Risiko lohnt. Genau deshalb ist Selektion alles und genau das ist unser Fokus.

Wer sind die LPs bei euch?

Ohne Namen zu nennen: Es ist ein Mix aus erfahrenen Unternehmern – Leuten, die selbst Firmen aufgebaut und verkauft haben –, Family Offices und Menschen aus unserem langjährigen Umfeld, die unsere Entwicklung von Anfang an verfolgt haben. 

Zum Abschluss: Was hast du als Ziele definiert?

Mein Ziel ist es, mittelfristig einen zweiten größeren Fonds aufzulegen. Ich möchte das aber nicht künstlich aufblähen; wir wollen die Entscheidungen so lange wie möglich zu zweit oder maximal zu dritt treffen und dafür einfach größere Tickets schreiben und uns stetig weiterentwickeln.

Für unsere Investoren wollen wir das Maximum herausholen. Wir als GPs haben 1,5 Millionen Euro eigenes Geld investiert und haben eine Hurdle Rate von 8 Prozent eingebaut. Das heißt, erst wenn unsere Investoren mehr als 8 Prozent jährliche Rendite machen, greift unsere Gewinnbeteiligung überhaupt. Mich würde selbst kein Vehikel interessieren, bei dem den Leuten nur Gebühren aus der Tasche gezogen werden. Es ist absolut leistungsorientiert: Wenn wir einen guten Fonds bauen, haben alle Spaß – wenn nicht, dann eben nicht.

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AI Summaries

10 Jahre Impact Hub Vienna: Das ist die bisherige Bilanz der Plattform

  • Barbara Inmann, Managing Director des Impact Hub Vienna, spricht im Interview mit dem Brutkasten über die bisherige Bilanz des Impact Hub Vienna, der 2010 gegründet und mittlerweile zur führenden Unterstützungsplattform für Social Entrepreneurship in Österreich wurde.
  • Zudem geht Inmann auf die aktuelle Projekte und die künftige Zielsetzung ein.
  • Impact Hub wurde 2010 gegründet mit dem Ziel soziale und nachhaltige Unternehmer und Startups durch Infrastruktur, Netzwerke und Programme in der Gründungs- und Wachstumsphase zu unterstützen und Social Entrepreneurship in Österreich zu etablieren.
  • Unsere Mitglieder schätzen besonders die Möglichkeit des Austausches, Lernens und Inspiration durch ein laufendes Veranstaltungsangebot, die gezielte Vernetzung und auch die Unterstützung im Aufbau des Unternehmens, z.B. sehen 35 Prozent Impact Hub als unterstützend im Bereich Umsatzgenerierung, über 50 Proeznt im Bereich Zugang zu Neukunden und Partnern, und knapp 60 Prozent im Bereich Sichtbarkeit und Kommunikation.
  • Ein besonders wichtiges Thema ist hier auch die fehlende Infrastruktur in ländlichen Regionen.
  • Zusätzlich gibt es im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in Österreich keine klare Kennzeichnung für „nachhaltige Unternehmen“.

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

10 Jahre Impact Hub Vienna: Das ist die bisherige Bilanz der Plattform

  • Barbara Inmann, Managing Director des Impact Hub Vienna, spricht im Interview mit dem Brutkasten über die bisherige Bilanz des Impact Hub Vienna, der 2010 gegründet und mittlerweile zur führenden Unterstützungsplattform für Social Entrepreneurship in Österreich wurde.
  • Zudem geht Inmann auf die aktuelle Projekte und die künftige Zielsetzung ein.
  • Impact Hub wurde 2010 gegründet mit dem Ziel soziale und nachhaltige Unternehmer und Startups durch Infrastruktur, Netzwerke und Programme in der Gründungs- und Wachstumsphase zu unterstützen und Social Entrepreneurship in Österreich zu etablieren.
  • Unsere Mitglieder schätzen besonders die Möglichkeit des Austausches, Lernens und Inspiration durch ein laufendes Veranstaltungsangebot, die gezielte Vernetzung und auch die Unterstützung im Aufbau des Unternehmens, z.B. sehen 35 Prozent Impact Hub als unterstützend im Bereich Umsatzgenerierung, über 50 Proeznt im Bereich Zugang zu Neukunden und Partnern, und knapp 60 Prozent im Bereich Sichtbarkeit und Kommunikation.
  • Ein besonders wichtiges Thema ist hier auch die fehlende Infrastruktur in ländlichen Regionen.
  • Zusätzlich gibt es im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in Österreich keine klare Kennzeichnung für „nachhaltige Unternehmen“.

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

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10 Jahre Impact Hub Vienna: Das ist die bisherige Bilanz der Plattform

  • Barbara Inmann, Managing Director des Impact Hub Vienna, spricht im Interview mit dem Brutkasten über die bisherige Bilanz des Impact Hub Vienna, der 2010 gegründet und mittlerweile zur führenden Unterstützungsplattform für Social Entrepreneurship in Österreich wurde.
  • Zudem geht Inmann auf die aktuelle Projekte und die künftige Zielsetzung ein.
  • Impact Hub wurde 2010 gegründet mit dem Ziel soziale und nachhaltige Unternehmer und Startups durch Infrastruktur, Netzwerke und Programme in der Gründungs- und Wachstumsphase zu unterstützen und Social Entrepreneurship in Österreich zu etablieren.
  • Unsere Mitglieder schätzen besonders die Möglichkeit des Austausches, Lernens und Inspiration durch ein laufendes Veranstaltungsangebot, die gezielte Vernetzung und auch die Unterstützung im Aufbau des Unternehmens, z.B. sehen 35 Prozent Impact Hub als unterstützend im Bereich Umsatzgenerierung, über 50 Proeznt im Bereich Zugang zu Neukunden und Partnern, und knapp 60 Prozent im Bereich Sichtbarkeit und Kommunikation.
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  • Zusätzlich gibt es im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in Österreich keine klare Kennzeichnung für „nachhaltige Unternehmen“.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

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10 Jahre Impact Hub Vienna: Das ist die bisherige Bilanz der Plattform

  • Barbara Inmann, Managing Director des Impact Hub Vienna, spricht im Interview mit dem Brutkasten über die bisherige Bilanz des Impact Hub Vienna, der 2010 gegründet und mittlerweile zur führenden Unterstützungsplattform für Social Entrepreneurship in Österreich wurde.
  • Zudem geht Inmann auf die aktuelle Projekte und die künftige Zielsetzung ein.
  • Impact Hub wurde 2010 gegründet mit dem Ziel soziale und nachhaltige Unternehmer und Startups durch Infrastruktur, Netzwerke und Programme in der Gründungs- und Wachstumsphase zu unterstützen und Social Entrepreneurship in Österreich zu etablieren.
  • Unsere Mitglieder schätzen besonders die Möglichkeit des Austausches, Lernens und Inspiration durch ein laufendes Veranstaltungsangebot, die gezielte Vernetzung und auch die Unterstützung im Aufbau des Unternehmens, z.B. sehen 35 Prozent Impact Hub als unterstützend im Bereich Umsatzgenerierung, über 50 Proeznt im Bereich Zugang zu Neukunden und Partnern, und knapp 60 Prozent im Bereich Sichtbarkeit und Kommunikation.
  • Ein besonders wichtiges Thema ist hier auch die fehlende Infrastruktur in ländlichen Regionen.
  • Zusätzlich gibt es im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in Österreich keine klare Kennzeichnung für „nachhaltige Unternehmen“.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

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  • Barbara Inmann, Managing Director des Impact Hub Vienna, spricht im Interview mit dem Brutkasten über die bisherige Bilanz des Impact Hub Vienna, der 2010 gegründet und mittlerweile zur führenden Unterstützungsplattform für Social Entrepreneurship in Österreich wurde.
  • Zudem geht Inmann auf die aktuelle Projekte und die künftige Zielsetzung ein.
  • Impact Hub wurde 2010 gegründet mit dem Ziel soziale und nachhaltige Unternehmer und Startups durch Infrastruktur, Netzwerke und Programme in der Gründungs- und Wachstumsphase zu unterstützen und Social Entrepreneurship in Österreich zu etablieren.
  • Unsere Mitglieder schätzen besonders die Möglichkeit des Austausches, Lernens und Inspiration durch ein laufendes Veranstaltungsangebot, die gezielte Vernetzung und auch die Unterstützung im Aufbau des Unternehmens, z.B. sehen 35 Prozent Impact Hub als unterstützend im Bereich Umsatzgenerierung, über 50 Proeznt im Bereich Zugang zu Neukunden und Partnern, und knapp 60 Prozent im Bereich Sichtbarkeit und Kommunikation.
  • Ein besonders wichtiges Thema ist hier auch die fehlende Infrastruktur in ländlichen Regionen.
  • Zusätzlich gibt es im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in Österreich keine klare Kennzeichnung für „nachhaltige Unternehmen“.

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Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

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  • Barbara Inmann, Managing Director des Impact Hub Vienna, spricht im Interview mit dem Brutkasten über die bisherige Bilanz des Impact Hub Vienna, der 2010 gegründet und mittlerweile zur führenden Unterstützungsplattform für Social Entrepreneurship in Österreich wurde.
  • Zudem geht Inmann auf die aktuelle Projekte und die künftige Zielsetzung ein.
  • Impact Hub wurde 2010 gegründet mit dem Ziel soziale und nachhaltige Unternehmer und Startups durch Infrastruktur, Netzwerke und Programme in der Gründungs- und Wachstumsphase zu unterstützen und Social Entrepreneurship in Österreich zu etablieren.
  • Unsere Mitglieder schätzen besonders die Möglichkeit des Austausches, Lernens und Inspiration durch ein laufendes Veranstaltungsangebot, die gezielte Vernetzung und auch die Unterstützung im Aufbau des Unternehmens, z.B. sehen 35 Prozent Impact Hub als unterstützend im Bereich Umsatzgenerierung, über 50 Proeznt im Bereich Zugang zu Neukunden und Partnern, und knapp 60 Prozent im Bereich Sichtbarkeit und Kommunikation.
  • Ein besonders wichtiges Thema ist hier auch die fehlende Infrastruktur in ländlichen Regionen.
  • Zusätzlich gibt es im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in Österreich keine klare Kennzeichnung für „nachhaltige Unternehmen“.

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10 Jahre Impact Hub Vienna: Das ist die bisherige Bilanz der Plattform

  • Barbara Inmann, Managing Director des Impact Hub Vienna, spricht im Interview mit dem Brutkasten über die bisherige Bilanz des Impact Hub Vienna, der 2010 gegründet und mittlerweile zur führenden Unterstützungsplattform für Social Entrepreneurship in Österreich wurde.
  • Zudem geht Inmann auf die aktuelle Projekte und die künftige Zielsetzung ein.
  • Impact Hub wurde 2010 gegründet mit dem Ziel soziale und nachhaltige Unternehmer und Startups durch Infrastruktur, Netzwerke und Programme in der Gründungs- und Wachstumsphase zu unterstützen und Social Entrepreneurship in Österreich zu etablieren.
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  • Ein besonders wichtiges Thema ist hier auch die fehlende Infrastruktur in ländlichen Regionen.
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